Der Dienst

So viele freikirchliche Christen sprechen vom sogenannten „Dienst“ in der Gemeinde. Herumreisende Prediger haben einen „Dienst“, der Prophetie, Heilung oder die Verkündigung des Evangeliums beinhaltet.
Es gibt große und kleine Dienste, aber zumeist hat der „Dienst“ damit zu tun, daß der Diener auf einer großen oder kleinen Bühne oder Kanzel über der Versammlung residiert, um von oben herab seine Weisheiten kundzutun oder dem Fußvolk seine Begabungen vorzuführen. Und sehr häufig verlangen die „Diener“ eine Menge Geld für ihre Dienstleistungen. Manche kommen erst gar nicht, wenn nicht eine bestimmte Summe der Bezahlung garantiert wird.
Warum erinnern mich diese sogenannten Dienste nur so häufig an das genaue Gegenteil des Begriffes vom Dienen? Oft scheint mir der Dienst mehr wie ein Machtinstrument um an die Wolle der Schafe zu kommen und diese auszunutzen. Es geht um Status und Ehre, es geht darum jemand in der Gemeinde zu sein und Anerkennung zu erheischen. Kurz gesagt um das genaue Gegenteil von dienen.
Das Beispiel und Vorbild des Dienens von Jesus ist ein Anderes:

Joh 13,3 …obgleich Jesus wußte, daß ihm der Vater alles in die Hände gegeben habe und daß er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe,steht er vom Mahle auf, legt seine Kleider ab, nimmt einen Schurz und umgürtet sich;darauf goß er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.

Jesus begegnete den Jüngern nicht nur auf Augenhöhe – er erniedrigte sich unter sie und machte sich selbst zu nichts obwohl er der König und Herrscher des Himmels war und ist.
Das was wir gemeinhin als Dienst bezeichnen ist leider allzuoft nichts als ein Etikettenschwindel!

5 Jahre unglaubliche Kirche im Expowal

expowalZum Abschluß des Gottesdienstes gab es ein Glas Sekt für Alle. Gespendet von einem der vielen Freunde der unglaublichen Kirche im Wahrzeichen der ehemaligen Expo2000 in Hannover, dem Expo-Wal. Das Fernsehen war auch dabei (Bibel-TV) und in der „Neuen Presse Hannover“ gab es am Montag darauf einen halbseitigen Artikel über den „Geburtstag“.

Die Medien sind dem Projekt gegenüber überhaupt sehr wohlwollend gesonnen, was aus dem üblichen sarkastischen Journalismus gegenüber engagiertem Christentum wohltuend herausragt. Die Kirche „brummt“ mit mehreren hundert Besuchern bei den Eventgottesdiensten an zwei Sonntagen im Monat. Weiterlesen

Die schleichende Islamisierung Europas

pal-boy-gunDer folgende Brief erreichte mich heute von einem befreundeten Missionar, der seit über 10 Jahren in verschiedenen  (auch islamischen) Ländern Asiens in der Ausbildung von Missionaren und sozialen Projekten tätig ist. Ich möchte ihn hier zur Diskussion stellen.

Lieber Ralf,

Ich lese gerade ein Buch von Udo Ulfkotte (kennst du den, so ein Enthüllungsjournalist ehemals von der FAZ)
Er schreibt Dinge, die sich für mich unglaubwürdig anhören, aber dennoch  von ihm mit Hunderten von Quellen meist islamischer Herkunft belegt werden. Ein paar
Highlights (lowlights?)

Im Jahre 2040 wird Schweden mehr islamische Bevölkerung als nichtislamische haben. Die islamischen Organisationen dort planen ganz offen, eines Tages, wenn sich ihre pol. Parteien und Lobbies etabliert haben, das „Scharia Gesetz“ einzuführen, nach dem u. a. das Gerichtliche Zeugnis einer Frau minderwertig ggü. dem eines Mannes ist, Männer sich per SMS scheiden lassen können usw. Frauen ohne Schleier wurden dort häufig vergewaltigt. Als ein Moslemführer dazu befragt wurde, teilte er mit, die Frauen sein selber schuld wenn sie sich nicht verschleiern, weil sie damit signalisieren, das es ok. ist. Weiterlesen

Was hat der Mensch dem Tier voraus?

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Wenn Tiere in Freiheit geboren werden, können sie kurz nach der Geburt laufen oder schwimmen. Fliegen lernen dauert ein paar Wochen. Tiere lernen in kurzer Zeit, sich ihre Nahrung selbst zu besorgen oder einen Unterschlupf zu finden oder zu bauen. Sie sind von vornherein fit fürs Leben, machen sich keine Gedanken über Moral und Ethik und leben einfach. Weiterlesen

Gute Nachrichten – schlechte Nachrichten

Foto: Stitch (Flickr.com)
Möchtest Du erst die gute Nachricht hören oder zuerst die Schlechte?
Die meisten Menschen lieben schlechte Nachrichten mehr als gute. Deshalb berichten die Medien so viel über Kriege, Krankheit, Morde und andere Verbrechen.
Es verkauft sich einfach besser. Das ist erwiesen. Gute Nachrichten interessieren viel weniger Menschen. Deshalb steht so viel über Scheidungen, Alkoholsucht und Exzesse der Stars in den Medien. Liegt es vielleicht daran, daß wir uns besser fühlen, wenn die Anderen die Buhmänner sind? Weiterlesen

Evangelisation auf Youtube

Eben habe ich mal meine Youtube-Seite gecheckt und ein neues Feature entdeckt, daß ich bisher noch nicht kannte. Die Anzahl der Gesamtaufrufe meiner hochgeladenen Videos. Ich habe bisher 36 Videos von mir hochgeladen, von Quatsch und Comedy über Musikalisches und Psychedelisches bis hin zu Erfahrungsberichten über meinen Glauben und christlichen Liedern, die ich auf der Gitarre vortrage. Und jetzt halte Dich bitte fest: Es gab bisher insgesamt 97290 Aufrufe meiner filmischen Verbrechen!
Ich habe als Einzelperson fast Hunderttausend Menschen erreicht, einige davon im Ausland. Weiterlesen

Das Evangelium vom Wohlstand

Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger, Durst und Blöße, werden geschlagen und haben keine Bleibe und arbeiten mühsam mit unsern eigenen Händen.

So kann nur jemand sprechen, der absolut keine Ahnung von dem hat, was jedem Christen im Übermaß zusteht: Wohlstand und Überfluss! Das ist unser gutes Recht als Kinder des Königs der Könige. Bei wem solch ein Erleben der Normalzustand ist, hat einen „Armutsgeist“, der ausgetrieben werden muss. Der weiß einfach noch nicht, was ihm als „neue Schöpfung“ und Kind Gottes alles zusteht. Er weiß einfach nicht, wer er „in Christus“ ist.
Ich würde einem solchen Menschen dringend empfehlen Kenneth Hagin zu lesen und in eine „Wort und Geist-Gemeinde“ einzutreten, in der noch das „volle“ Evangelium gepredigt wird.
Dringend zu meiden sind Gemeinden, die noch ein Evangelium der Armut predigen.
Denn wer weiß, was ihm von Gott geschenkt ist, fährt nur noch in Luxuskarossen und fliegt nie mehr Economy-Klasse, sondern nur noch erster Klasse!
Schließlich sind wir ja Botschafter an Christi statt, Gottes Repräsentanten. Und Gott ist reich und nicht arm. Und zwar über alle Maßen. Ich bedauere die armen Christen, die immer noch mit den Hühnern im Sand scharren, anstatt wie ein Adler zu fliegen.
Weißt Du noch nicht, daß Du ein „Adler Gottes“ bist?
Das schlimme ist, daß das Evangelium der Armut immer noch weite Verbreitung hat und von vielen christlichen Lehrern vertreten wird, die sich zu allem Überfluss auch noch „Apostel“ nennen. Den Autor der oben zitierten Verse sollte man ganz schnell aus seinem Bücherregal verbannen. Hier der Link zu einem seiner Lehrbriefe.