Geistlicher Kampf – Die Waffen

Eph 6,13ff Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet.
So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.
Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen,

Den Kampfplatz unseres geistlichen Nahkampfes habe ich im ersten Artikel beschrieben und auch dargelegt, was nicht unser Kampf ist. Vielleicht hätte ich präzisieren sollen: Wo unser Kampf nicht stattfindet, denn entscheidend ist der ORT des Kampfes und der Gegner. Wir sollen nicht gegen Fleisch und Blut (also Menschen) kämpfen, sondern gegen böse Mächte in den himmlischen Regionen.
Aber wir können und sollen nicht dem Widersacher auf seinen Kampfplatz folgen sondern hübsch zu hause bleiben. Geistlicher Kampf – Die Waffen weiterlesen

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Unser Kampf II – Die Waffen

Eph 6,13ff Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet.
So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.
Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen,

Den Kampfplatz unseres geistlichen Nahkampfes habe ich im ersten Artikel beschrieben und auch dargelegt, was nicht unser Kampf ist. Vielleicht hätte ich präzisieren sollen: Wo unser Kampf nicht stattfindet, denn entscheidend ist der ORT des Kampfes und der Gegner. Wir sollen nicht gegen Fleisch und Blut (also Menschen) kämpfen, sondern gegen böse Mächte in den himmlischen Regionen.
Aber wir können und sollen nicht dem Widersacher auf seinen Kampfplatz folgen sondern hübsch zu hause bleiben.

1Petr 5,8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Wenn Jesus nun am Kreuz alle Mächte und Gewalten entwaffnet und öffentlich zur Schau gestellt hat (Kol.2,15) , wie kommt es denn dann, daß der Teufel immer noch wie ein brüllender Löwe umhergeht? Paradox? Nein, es ist lediglich nicht einfach, geistliche Wahrheiten und Realitäten der unsichtbaren Wirklichkeit einem menschlichen Verstand klar zu machen. Der Verstand ist da schnell überfordert. Geistliche Wirklichkeiten müssen mit dem Geist beurteilt werden, sagt Paulus in 1.Kor.2,13ff.
Unser Verstand gehört aber zum natürlichen Wesen. Unser Geist dagegen ist laut der biblischen Anthropologie übernatürlich, weil er eine neue Schöpfung durch den Geist Gottes ist. Christus lebt in uns. Ja wie denn und wo? Nicht in unserem Körper, dann müsste wohl jeder von uns die Wundmale tragen. Und auch nicht in unserer Seele, denn dann würden wir nur noch reden und handeln wie er. Er wohnt in diesem weitgehend unbekannten Teil unserer Persönlicheit – unserem Geist.

Nun noch mal zu Petrus und seinem „brüllenden Löwen“. In Afrika ist es auch heute noch teilweise üblich, das Vieh des Dorfes in einem Kreis aus Dornengebüsch über nacht aufzubewahren. Kein Löwe würde wegen der Dornenhecke dort einbrechen um sich seine Beute zu holen. Aber die Löwen sind nicht dumm. Ihre Strategie ist, in der Nähe der Dornenhecke laut zu brüllen. Schon mal im Zoo aus zwei Meter Entfernung einen Löwen brüllen gehört? Es fährt einem durch Mark und Bein. Mein damals dreijähriger Sohn ist bei dieser Gelegenheit unter Tränen in Panik aus dem Tropenhaus entflohen. Wir konnten ihn nur ganz mühsam beruhigen.
Ähnlich ergeht es dem dummen Vieh in Afrika. Vor Angst brechen einige Rinder aus dem Schutz der Dornenhecke aus und werden draussen eine leichte Beute des Löwen!

Als Paulus in Athen war und in der ganzen Stadt die Götzenbilder und Altäre ihrer Götter sah, ergrimmte sein Geist in ihm – aber er machte keine „geistliche Kriegsführung“, in dem er vor die Altäre trat und die geistigen Mächte dahinter direkt ansprach, band und austrieb. Er setzte keine „Fürsten der Himmelswelt“ ab, sondern sprach zu den Menschen. Er erzählte von Jesus und der frohen Botschaft. Das war seine Kampfführung!
Was war hier seine Waffe? Das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Das Schwert ist die einzige offensive Waffe, die im Epheser 6 genannt wird. Paulus sprach hier in die Gedankenwelt der Zuhörer mit dem Wort Gottes hinein. Das war sein Kampf gegen die Mächte der Finsternis, nichts weiter. Keine Wissenschaft, keine Dämonologie, kein stürzen der Mächtigen vom Thron in der Himmelswelt – einfach nur die Wahrheit verkündigt. Und so setzte er den Sieg des Herrn Jesus auf der Erde durch – etliche wurden gerettet und zu Jüngern des Herrn.

Warnung vor falschen Propheten!

Liebe Freunde. Dringende Warnung vor einem falschen Propheten namens „Haso“.
Geht ihm nicht auf den Leim und klickt auf keinen Fall diese Webseite an!
Da äußert er föllig unbiblische Lehren über den Umgang mit der heiligen Schrift.
Das ist nun wirklich hochgefährlich. Da kann Dir ein extrem ansteckender dämonischer Geist aus dem Monitor entgegenschlagen, wenn Du diesen Artikel liest. Also bitte tue es nicht!

Bild: Don Ralfo, wie er dem „Haso“ die Leviten liest


Für und wider Florida Healing Revival

Hier gibt es einen kritischen Artikel über die Vorgänge in Lakeland, auf den eine angeregte Diskussion mit Argumenten für und gegen Gottes Urheberschaft dieser Ereignisse in Lakeland Florida zwischen mir und Charly entbrannte. Richard meldete sich zwischendurch auch zu Wort und versuchte ohne viel Erfolg die Wogen zu glätten ;-))
Florida Revival – oder wie leicht es doch ist…

Für und wider Florida Healing Revival

Hier gibt es einen kritischen Artikel über die Vorgänge in Lakeland, auf den eine angeregte Diskussion mit Argumenten für und gegen Gottes Urheberschaft dieser Ereignisse in Lakeland Florida zwischen mir und Charly entbrannte. Richard meldete sich zwischendurch auch zu Wort und versuchte ohne viel Erfolg die Wogen zu glätten ;-))
Florida Revival – oder wie leicht es doch ist…

Was NICHT unser Kampf ist…

Es gibt einen geistlichen Kampf in den wir verwickelt sind, ob wir wollen oder nicht. Das habe ich im letzten Artikel dargelegt. Andere Leute auf der Welt lesen auch Bibel und haben Erfahrungen mit dieser Tatsache gemacht. Es ist immer gut, das Wort Gottes ernst zu nehmen.
Allerdings gibt es auch Viele, die aus diesem geistlichen Kampf eine Art Wissenschaft gemacht haben. Der Guru oder Gründer dieser Bewegung ist C.Peter Wagner, ein sehr respektabeler Christ und Bibellehrer. Ich habe kein einziges Buch von ihm gelesen sondern bin in langjährige Berührung mit seinen Adepten und den Adepten der Adepten gekommen.
Stark beeinflusst wurde ich durch Berthold Becker und seiner Organisation „Fürbitte für Deutschland“ Berthold ist schon ein starker Typ und ein supernetter Mensch.
Wir und andere sammelten uns unter der Fahne der „geistlichen Kriegsführung“, beteten anhaltend für die Errettung von Städten und Ländern. Hauptsächlich aber für Deutschland.
Sehr wichtige Bibelstellen für unsere „geistliche Kriegsführung“ entnahmen wir dem Propheten Daniel. Daniel begegnet dem Engel Gabriel, der ihm folgende Botschaft brachte: Was NICHT unser Kampf ist… weiterlesen

Was NICHT unser Kampf ist…

Es gibt einen geistlichen Kampf in den wir verwickelt sind, ob wir wollen oder nicht. Das habe ich im letzten Artikel dargelegt. Andere Leute auf der Welt lesen auch Bibel und haben Erfahrungen mit dieser Tatsache gemacht. Es ist immer gut, das Wort Gottes ernst zu nehmen.
Allerdings gibt es auch Viele, die aus diesem geistlichen Kampf eine Art Wissenschaft gemacht haben. Der Guru oder Gründer dieser Bewegung ist C.Peter Wagner, ein sehr respektabeler Christ und Bibellehrer. Ich habe kein einziges Buch von ihm gelesen sondern bin in langjährige Berührung mit seinen Adepten und den Adepten der Adepten gekommen.
Stark beeinflusst wurde ich durch Berthold Becker und seiner Organisation „Fürbitte für Deutschland“ Berthold ist schon ein starker Typ und ein supernetter Mensch.
Wir und andere sammelten uns unter der Fahne der „geistlichen Kriegsführung“, beteten anhaltend für die Errettung von Städten und Ländern. Hauptsächlich aber für Deutschland.
Sehr wichtige Bibelstellen für unsere „geistliche Kriegsführung“ entnahmen wir dem Propheten Daniel. Daniel begegnet dem Engel Gabriel, der ihm folgende Botschaft brachte:

Dan 10,11 Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann! Achte auf die Worte, die ich zu dir rede, und steh an deinem Platz! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort mit mir redete, stand ich zitternd auf. Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen. Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich bei den Königen von Persien.

Daniel betete für sein Volk und bat Gott um Vergebung der Sünden des ganzes Volkes Israel. Darufhin wurde der Engel zu ihm gesandt und wurde auf Grund des Kampfes in der Himmelswelt 21 Tage lang mit seiner Botschaft aufgehalten. Ein ungeheuerliches Ereignis mit großen Konsequenzen für jeden, der für sein Land intensiv betet.
Ja Freunde, es ist in der Tat so, daß man nicht nur für sich selber und sein eigenes Wohlergehen beten kann, sondern auch für Andere. Sogar für ganze Städte, Regionen und Länder!
Aber wie kommt es, daß Gott dem Daniel nicht einfach direkt begegnet. ER ist doch der Allmächtige, oder?
Ich weiß nicht viel über die Gründe, aber es ist ein typisches Muster in der ganzen Bibel, daß Gott für alles und jeden seine Boten hat. Erstaunlich aber wahr.
Vielleicht liegt es daran, daß wir Menschen einfach nicht in der Lage wären, Gottes leibhaftige Gegenwart zu ertragen? Zu Mose sprach er folgende Worte auf dessen Bitte, Gottes Herrlichkeit zu sehen:

2Mo 33,20 Dann sprach er: Du kannst es nicht ertragen, mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.

Zurück zum geistlichen Krieg in der Himmelswelt. Da kämpfen mächtige Engel Gottes gegen Herrscher der Finsternis, die sich über spezifischen Ländern aufhalten und diese geistig beeinflussen. Erschreckend, oder?
Ausgehend von der Bibelstelle in Epheser 6.12, die ja behauptet, daß wir uns im Nahkampf mit derartigen Mächten befinden, fingen wir nun an im Gebet gegen diese unbekannten Mächte vorzugehen. Wir versuchten herauszufinden, warum sie ein Anrecht hatten, über bestimmte Städte und Länder zu regieren.
Wir setzten Mächtige über Städten und Nationen ab und den Geist Gottes und seine Engel ein.
Alles im Namen Jesus. Wir waren so richtige Ghost-Busters.
Überall spürten wir die Machenschaften des Teufels und seiner dunkelen Fürsten auf, um sie im Gebet zu bekämpfen. Aufregend, nicht wahr? Das ist großes Hollywood-Kino!
Wir vergaßen nur ein winziges aber wichtiges Detail bei der Sache: Der Kampf ist die Sache des HERRN! Er setzt Könige ein und Könige ab – nicht WIR.
In der himmlischen Welt über Ländern kämpfen die Engel Gottes gegen die Engel Satans und wir sollten uns besser nicht unbedacht in diesen Krieg begeben – weil uns Gott überhaupt nicht dazu berufen hat!
Falscher Kampfplatz – die Himmelswelt über Nationen und Städten. Da gehören wir nicht hin!
Unser Kampfplatz ist unsere Gedankenwelt. Dort können und sollen wir gewinnen, denn es ist unser Terrain und unser Privatbesitz. Natürlich verlockt ein kluger Feind seinen Gegner, ihm auf einen Kampfplatz zu folgen, auf dem er im Vorteil ist.
Dort in der Himmelswelt, über Städten und Ländern haben wir keinerlei Chance. Es war alles sinnlos vergeudete Zeit und viele sind in diesem Krieg verletzt und verwundet worden. Wir hätten uns lieber um Menschen und ihre Probleme kümmern sollen. Ich kann nur noch vor dieser gigantischen Irrlehre der „geistlichen Kriegsführung“ warnen. Und mich bei denen entschuldigen, die ich durch meine Dummheit mit in einen solchen sinnlosen Kampf gezogen habe. Entschuldigung an Jeden, der von mir in dieser Richtung beeinflusst wurde!

Unser Kampf

Eph 6,12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

1. Das Wort Kampf, daß Paulus hier gebraucht, heißt im Urtext: Ringkampf oder Faustkampf, d.h. es ist ein Nahkampf und kein Fernkampf, wo wir womöglich sicher in unserem Flugzeug sitzend mit dem Joystick unsere intelligenten Bomben und Raketen abschießen. Unser Kampf weiterlesen

Unser Kampf

Eph 6,12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.


1.Das Wort Kampf, daß Paulus hier gebraucht, heißt im Urtext: Ringkampf oder Faustkampf, d.h. es ist ein Nahkampf und kein Fernkampf, wo wir womöglich sicher in unserem Flugzeug sitzend mit dem Joystick unsere intelligenten Bomben und Raketen abschießen.
2.Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Wir sollen nicht gegen Menschen oder Tiere kämpfen, sondern gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der unsichtbaren Wirklichkeit.
3. Man kann sich als Christ diesem Kampf nicht entziehen. Es ist ein Kampf, der uns von den Herrschern der Finsternis aufgezwungen wird, ob man es nun bemerkt oder nicht!
Wer kämpft – kann gewinnen. Wer sich nicht wehrt – hat den Kampf schon verloren.

Wie sieht denn dieser Kampf nun genau aus? Nehmen wir die Bibel wie eine Art Fliegenklatsche in die Hand und hauen damit in der Luft rum? Paulus sagt an anderer Stelle, daß er nicht wie einer ist, der Luftschläge ausführt. ER spricht von mächtigen Waffen Gottes, die er ganz gezielt einsetzt, um Bollwerke des Feindes zu zerstören.
Und wo sind diese Bollwerke?

2Kor 10,4 denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern göttlich mächtig zur Zerstörung von Festungen; indem wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich erhebt wider die Erkenntnis Gottes, und jeden Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam des Christus…


Diese Festungen und Bollwerke des Feindes befinden sich offensichtlich in uns, genauer gesagt in unserem Verstand. Paulus nennt sie „Vernunftsschlüsse“. Es handelt sich um Gedanken und ganze Gedankengebäude in unserem Hirn, die gegen Gott und seine Weisheit und Wahrheit gerichtet sind. Sie erheben sich gegen Gott und sein Wort. Es sind Gedanken des Ungehorsams gegen Jesus und seine Lehre.
Wir meinen, es besser zu wissen als Gott. Wir denken logisch. Wir betrachten die vermeintliche Realität und machen uns so unsere eigenen Gedanken darüber. Wenn A gleich B ist, dann kommt C dabei heraus. Ist doch völlig logisch, oder?
Was sind Vernunftsschlüsse?

Wir geben uns selber die Antworten auf unsere Fragen, die uns Gott ja augenscheinlich nicht beantworten will. Selbst ist der Mann – selbst ist die Frau! Do it yourself. Selbstverantwortung, Selbstverteidigung. Mach DEIN Ding! Jeder soll nach seiner eigenen Facon selig werden…usw.usw.
Paulus hatte überhaupt nix gegen die Vernunft oder den Verstand. Im Gegenteil, er riet den Korinthers sogar am Verstand vollkommen zu werden und keine Kinder im Denken zu bleiben.
Er hatte nur was dagegen seine eigenen Gedanken und die eigene Vernunft über die Weisheit und Wahrheit Gottes zu erheben. Er hatte was gegen die Arroganz des Menschen, der sich für klüger hält als Gott und sein Wort.
Das ist unser Kampfplatz gegen die Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Unsere Gedankenwelt, unsere Phantasie, unser Vorstellungsvermögen.
Doch Gott hat uns mächtige geistige Waffen für diesen Nahkampf gegeben, wir brauchen nicht mit unserer Kraft und mit unseren Händen zu kämpfen sondern in der Kraft des Heiligen Geistes mit Gottes Waffen und Gottes Mitteln.
Lust zu kämpfen? Lust zu gewinnen? Hoffentlich! Ich feuere Dich an, yeah!
Möge Gott dir Offenbarung über Deine Fragen und seine Antworten geben. Mögest Du die Kraft und den Mut finden, Gott persönlich zu fragen und in seinem Wort nach Antworten zu suchen. Möge er Dich von Deinen eigenen Ratschlägen erlösen und Dir seine Ratschläge geben.

Sein Name ist Wunderrat!


Der Ort der Begegnung

Spr 17,24 Dem Verständigen liegt die Weisheit vor Augen; der Tor aber sucht sie am Ende der Erde.
Oder in Lakeland, Pensacola, Toronto, Afrika etc. etc…
Der Geist wohnt in meinem Herzen, wat soll ick da um die halbe Welt reisen? ;-))

Das ist ein Originalkommentar von mir in Bezug auf einen Artikel von Günter Jott über die sogenannteLakeland-Erweckung“.
Bento meinte daraufhin: DOCH – es gibt durchaus bestimmte Orte oder Personen, die zu gegebener Zeit eine besondere Bedeutung bekommen, sowohl für die eigene Biographie, als auch gelegentl. zeitgeschichtlich + heilsgeschichtlich
(nein – ich habe kein Ticket gebucht 😉

Vor ein paar Tagen hatte ich den Eindruck, daß Gott mich führte, den Propheten Hesekiel zu lesen. Ich weiß nicht mehr warum, hatte nur morgens plötzlich total die Lust auf Bibel anstatt Zeitung. Der Geist Gottes war stark auf mir, während ich die Story von Hesekiels Begegnung mit der HERRLICHKEIT des Herrn las. Eine sehr abgefahrene Geschichte und sehr ungewöhnliche Begegnung mit Gott. Dann kam ich zu einer Stelle, an der ich ein „Aha-Erlebnis“ hatte.
Also doch ein besonderer Ort für eine besondere Begegnung mit Gott!
Und dies sind die Verse:

Hes 3,22ff Und die Hand des HERRN kam dort über mich, und er sprach zu mir: Mache dich auf, geh hinaus in das Tal. Und dort will ich mit dir reden!
Da machte ich mich auf und ging hinaus in das Tal, und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN wie die Herrlichkeit, die ich am Fluß Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Gesicht.
Da kam der Geist in mich hinein und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh, schließ dich in deinem Haus ein!

In den Versen davor redete Gott schon mit dem Propheten und gab ihm seine Worte. Dann kam „die Hand“ des Herrn über ihn, d.h. der Heilige Geist kam in mächtiger Weise über ihn.
Und dennoch wollte Gott, daß der Prophet einen langen Fußmarsch macht, um ihm in einer besonderen Art und Weise zu begegnen! Wozu das? Ich weiß es nicht.
Aber dort wartete die manifestierte Gegenwart des Herrn auf ihn – Die unbeschreibliche Herrlichkeit Gottes! Und er fiel auf sein Gesicht. Möglicherweise freiwillig, möglicherweise unfreiwillig. Vielleicht konnte er den Anblick der Herrlichkeit kaum ertragen und sie nicht länger anschauen.
Ich warte auf die Zeit, wenn der Heilige Geist nicht nur Leute zu Boden fallen lässt, sondern sogar wieder auf die Beine stellt, wie hier ;-)) Das wäre doch mal was!
Aber Tatsache ist: Der Herr hatte für Hesekiel einen besonderen Ort, wo er ihm auf eine sehr besondere Weise begegnet ist.
Ob das auch manchmal für uns der Fall ist? Jeder sollte den Herrn selber fragen und nicht der Masse nach Toronto, Pensacola oder Lakeland folgen. Vielleicht will der Herr Dich ja in ein einsames, abgeschiedenes, menschenleeres Tal führen, um mit Dir zu reden. Wer weiß?
Entscheidend ist, die Stimme Gottes zu hören und nur ihr zu folgen.
Der Herr segne Dich. Be blessed. Und ein fetter Segen für alle jungen Leute oder Jesus-Freaks.