>Der "Hunderthoyer"

>Ein Freund aus seligen „Muckertagen“ gab ihm meine Adresse und Telefonummer, denn er hatte Schwierigkeiten mit dem PC und ich könne ihm helfen, dem „Hunderthoyer“.
Der ist ein Künstler, welcher bei mir „umme Ecke“ wohnt und mit Acrylfarbe experimentiert.
Ein Kontakt kam erstmal nicht zustande, aber die Schwierigkeiten mit dem PC häuften sich beim Künstler. Er hatte mittlerweile seine ganze Homepage zerschossen, so daß man die meisten seiner Bilder, Skupturen und Aktionen gar nicht mehr zu sehen waren – nur noch Text und viele fehlende Bilder. Kurzum: Ein jämmerliches Bild!
So kam ich denn nun vor kurzem doch noch in Aktion und flickte seine Homepage wieder zusammen. Und wir haben uns auch getroffen und Kaffee getrunken. Nun ist fast alles wieder gut und wir planen noch ein paar zusätzliche Seiten einzubauen.

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Wie die freie „demokratische“ westliche Welt mit bösen Islamisten umgeht

Wer von Beiden gehört hinter Gitter? Derjenige der Kriegsverbrechen begeht, oder derjenige der Kriegsverbrechen aufdeckt?

Im übrigen bin ich der Meinung unsere Politiker sollten bei Treffen mit Amerikanern jedensmal die Situation der Menschenrechte in den USA ansprechen. So wie bei den Treffen mit Chinesen.

>Über den Glauben

>Jesus und seine Nachfolger predigten noch Buße, Reue und Umkehr von falschen Wegen und den Glauben an das Evangelium (die frohe Botschaft) und das Reich Gottes.
Heutzutage wird fast nur noch die frohe Botschaft des Glaubens gepredigt und die Buße komplett weggelassen!  Ob sich die Zeiten so geändert haben daß wir heutzutage einfach keine Buße mehr brauchen?

Mk 1,14  Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

3340 meta-noeo (griech. für Buße tun) *
3326 (Veränderung, Wechsel) + 3539 (w. [im] Nach[hinein]-bedenken; um-denken); 
I.) Buße tun 1) umdenken; sich um-besinnen; seinen Sinn ändern; in sich gehen; sich bekehren d.h. seine böse und sündige Vergangenheit von Herzen bereuen, verneinen und mit ihr brechen. Beinhaltet eine völlige Änderung seiner Haltung gegenüber Gott in allen geistlichen und moralischen Belangen.

3341 metanoia *
I.) d. Buße 1) d. Umdenken, d. Umbesinnung, d. Sinnesänderung; d. Umkehr bzw. Bekehrung (wobei d. Reue mit eingeschlossen ist!) welche zur Abkehr vom bißherigen Lebenswandel führt. Die Buße ist Voraussetzung für echten Glauben und führt mit diesem schließlich zu einer veränderten Lebensführung.

Mt 4,17  Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!

Lk 5,32  ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.

Lk 24,44    Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden müsse, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht. Da öffnete er ihnen das Verständnis, um die Schriften zu verstehen, und sprach zu ihnen: So steht es geschrieben, daß Christus leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen werde, und daß in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden soll unter allen Völkern.

* Für die Übersetzung aus dem Griechischen benutze ich die „Strong’s Exhaustive Concordance“. Mit Hilfe der Nummern findet man im Bibeltext jedes beliebige Wort und kann es im Urtext bzw. der ursprünglichen Bedeutung lesen.

>Manchmal dauert es länger bis der Groschen fällt

>

Wikipedia: Bileams Esel

Visionen und Eindrücke
Von Beginn meiner Hinwendung zu Jesus als meinem Herrn an begleiteten visuelle Eindrücke der unsichtbaren Wirklichkeit mein Leben als Christ – beginnend mit dem Bild des Dämons welcher über mir schwebte, als für mich in besonderer Weise gebetet wurde.
Auch später hatte ich ab und zu eindrückliche „Gesichte“ die mir Tatsachen der unsichtbaren himmlischen Wirklichkeit mitteilten.
Mit einigen dieser Visionen konnte ich allerdings rein gar nichts anfangen. Sie waren und blieben mir rätselhaft obwohl ich Gott sehr häufig um Erklärungen bat. Manche verstand ich erst Jahre später, wenn bestimmte Ereignisse in meinem Leben eingetreten waren. Sie sollten mich oft auf bestimmte Dinge vorbereiten.

Toronto
1995 waren meine Frau und ich in Toronto Kanada in der „Toronto Airport Christian Fellowshipum etwas von dem Feuer der dortigen Erweckung mitzunehmen.
Die Gemeinde und die Leute die wir dort trafen waren überaus nett und recht entspannt, was mir sehr gefiel. Die erhoffte gewaltige Berührung von Gott blieb für uns beide aus – wir waren manchmal etwas neidisch wenn Geschwister auf der Bühne von ihrern großartigen Erfahrungen berichteten. Ich wollte mit aller Macht in diesen neuen „Strom des Geistes“ hineintauchen, von Gott erfüllt und mitgerissen werden.
Das einzige spektakuläre Erlebnis
daß ich hatte war eine Vision während des Lobpreises im Gottesdienst dort:
Rechts und links neben mir gewahrte ich plötzlich zwei riesenhafte Engel stehen, die fast bis unter die Decke gingen, die ich so in fünf Meter Höhe vermutete.
Und diese Engel legten mir rechts und links  ca. 5cm breite Handschellen an, die körperlich spürbar an meinen Handgelenken brannten und blieben mit mir als Gefangenem zwischen sich ruhig stehen. Nichts weiter!
Aber ich spürte das Brennen noch längere Zeit an den Handgelenken wie ein himmlisches Feuer, als die Engel schon fort waren. Nicht unangenehm aber sehr deutlich. Und sehr ehrfurchtgebietend und heilig.
Im kommenden Jahr sah ich diese Handschellen manchmal mit einer eisernen Verbindungskette daran, während ich auf der Bühne im CTZ oder einer Gemeinde predigte.
Ich fragte den Herrn ständig nach einer Erklärung für diese sich auch noch wiederholende Vision erhielt aber keinerlei Antwort von Gott.
Die Handschellen waren von Gott persönlich für mich angefertigt und konnten nichts Schlechtes für mich bedeuten, aber ich verstand nicht im Geringsten worum es da ging und rätselte so lange herum bis ich es irgendwann aufgab weiter zu fragen. Bis auf Paulus, den „Gefangenen des Herrn“ fiel mir auch kein weiteres biblisches Beispiel für etwas Ähnliches ein, aber mit dem großen Apostel wollte ich kleines Lichtlein mich nicht im Entferntesten vergleichen.

Eph 3,1  Dieserhalb ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch, die Nationen…
Eph 4,1    Ich ermahne euch nun, ich der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid…

Von einem weltweiten Aposteltum war mein kleiner Dienst für den Herrn ja nun mal Lichtjahre entfert.

In einem Gespräch mit meiner Frau über diese Toronto-Vision vor kurzem hatte sie dann plötzlich eine eindeutige Auslegung dafür, die mir sofort einleuchtete und die ich als „vom Herrn“ empfinde.
„Gott wollte Dir damit sagen, daß Du gar nicht in diese Toronto-Geistesbewegung hineingehen solltest!“ 
Und mit einem Mal wurde mir klar warum ich keine Antwort oder Erklärung von Gott erhalten hatte. Ich wollte mit aller Macht und Gewalt in diesen neuen geistlichen Strom hineintauchen und mitschwimmen – wollte alles haben und mitnehmen was Gott an Gaben, Erlebnissen und geistlicher Ausrüstung dort für mich bereit hielt!

Der Weg des Bileam
Aber Gott hielt dort eben nichts Gutes für mich bereit – …weil diese Bewegung gar nicht von Ihm war. Deshalb legte er mir diese geistlichen Handschellen an damit ich nicht zu tief in eine gefälschte Erweckung hineingerate.
Erinnert sich vielleicht jemand von Euch an den guten alten Propheten Bileam? Der hielt sich damals für eine ganz große Nummer, weil er „Gesichte des Höchsten“ schaute. Er war als Prophet bekannt und sogar von Fürsten hofiert, denen er wahrsagen sollte.
Als der sich mal in den Kopf gesetzt hatte partout einen geistlichen Weg einzuschlagen, den Gott ihm nicht gezeigt hatte und der selbstgewählt war musste ihm auch ein Engel Gottes in den Weg treten!
Aber diese Geschichte konnte ja nicht auf mich zutreffen, da ich doch den Willen Gottes suchte und über Alles stellte. Aber tat ich das wirklich von ganzem Herzen oder wollte ich vielleicht auch nur so ’ne große Nummer wie der Bileam werden?

2Petr 2,15 …sie sind abgeirrt, da sie den geraden Weg verlassen haben, und sind nachgefolgt dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte, aber eine Zurechtweisung der eigenen Gesetzlosigkeit empfing: ein stummes Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Propheten.

Bild: Wikipedia

>Das fünfte Evangelium

>Ich dachte eigentlich immer es gäbe nur vier Evangelien: Die nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Aber als ich zur Bibelschule in Wolfenbüttel ging brachte uns der damalige Bibelschuldirektor Eberhard Mühlan bei, daß es noch ein Fünftes gibt: Nämlich dein Eigenes!

Und dieses „eigene“ Evangelium weicht sehr häufig von denen ab, die dort in der Bibel niedergeschrieben sind. Und da ja fast jeder Christ sein eigenes privates kleines Evangelium hat gibt es demgemäß natürlich sogar noch weit mehr als fünf – global gesehen. Das geht ja wohl eher in die Milliarden! Na gut die privaten Evangelien ähneln sich schon ziemlich, aber keins ist haargenau gleich.
 In vielen Evangelien fehlt beispielweise Jesus oder Gott als Richter der Welt komplett.
 Da existiert nur ein überaus netter Gott der Liebe, der sämtliche Augen und Hühneraugen vor den Sünden der Welt und der Christen schließt und alle gnädig in den Himmel durchwinkt.
Er wird Papa, Daddy und Papi genannt und ist so ein richtiges Schmusemonster. Von Heiligkeit oder verzehrendem Feuer keine Spur! Der Welterschütterer, Richter und Herr der Heerscharen? Vergessen und verblasst in den alles beherrschenden Küssen seiner Vaterliebe.

Röm 3,5  Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, wenn er Zorn auferlegt? – Ich rede nach Menschenweise.  Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?

In manchen privaten Evangelien wird der Teufel nur Mr. Kacke oder ähnlich genannt und darf verspottet und gelästert werden. Auf ihm wird im Gebet herumgetrampelt, er wird hinausgeworfen, erschossen und sonstwie malträtiert. Man nimmt ganze Städte im Gebet für den Herrn ein und schmeißt die Engel der Finsternis aus denselben einfach raus! Das Wort Gottes meint (unter Anderem) dazu:

2Petr 2,9  Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden; besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleische nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenmächtige; sie erzittern nicht, Herrlichkeiten zu lästern, während Engel, die an Stärke und Macht größer sind, nicht ein lästerndes Urteil wider sie beim Herrn vorbringen. Diese aber, wie unvernünftige, natürliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, lästernd über das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen,

Wenn man den Petrusbrief weiterliest stellt man fest, daß es sich um Christen handelt, die den Weg der Wahrheit besser nicht erkannt hätten, als ihn nun so zu verdrehen. Wo die Engel des Herrn es nicht wagen, den Teufel oder andere abgefallene Engelsfürsten zu verspotten oder sie vor Gott als Mr. Kacke oder ähnlich zu betiteln können wir mit diesen himmlischen „Herrlichkeiten“ umgehen wie mit einem Strassenköter?

Es gibt Evangelien voller Zeichen und Wunder. Goldstaub und Edelsteine fallen vom Himmel, alle Kranken werden geheilt und die Toten auferweckt. Nichts gegen Zeichen und Wunder. Gott ist ein übernatürlicher Gott der übernatürlich handelt. Aber in den meisten dieser „Wunderevangelien“ fehlt das normale menschliche Leid komplett. Es ist gar nicht vorhanden oder hat sich irgendwie in Luft aufgelöst, obwohl die meisten daran Gläubigen weiterhin krank werden oder bleiben. Auch von Alltagssorgen sind sie merkwürdiger Weise nicht verschont, obwohl sie an himmlischen Überfluss und Wohlstand glauben. Merkwürdig irgendwie.
Der Prediger eines solchen Wunderevangeliums erzählte mir vor einigen Jahren bei Tisch einmal, daß er beabsichtige nach Polen zu fahren um sich dort seine Zähne künstlich erneuern zu lassen weil es dort billiger sei! Dabei hatte er angeblich schon Tausende geheilt und predigte göttlichen Wohlstand. Er fiel übrigens auch häufiger durch Rückenschmerzen auf weil er erhebliches Übergewicht- und der Bauch demzufolge ein Ungleichgewicht nach vorne zur Folge hatte.

Das Wort Gottes allerdings lässt die Jünger über Leid und Drangsal allerdings nicht im Unklaren:

2Tim 4,5  Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!
Apg 14,22 ..indem sie die Seelen der Jünger befestigten, und sie ermahnten, im Glauben zu verharren, und daß wir durch viele Trübsale [..oder Drangsale] in das Reich Gottes eingehen müssen.

Wodurch entstehen eigentlich diese „fünften Evangelien“ überhaupt? 
Es gibt sicher viele verschieden Gründe. Der Harmloseste mag einfach nur Unkenntnis sein – obwohl Unkenntnis auch Sünde ist und bekanntlich nicht vor Konsequenzen oder Strafe schützt.
Letzten Endes läuft aber doch alles immer auf unser sogenanntes „Fleisch“ hinaus – unsere alte sündige Natur die wir nicht abgelegt und in den Tod gegeben haben. Es ist unser Hochmut und Stolz durch den wir alles besser wissen wollen als das Wort Gottes und das echte Evangelium. Wir halten uns letztlich für klüger, gerechter, liebevoller, weiser und barmherziger als Gott. Und das ist Sünde und gefällt Gott nicht.
Wir sollten unser fünftes Evangelium einfach schleunigst in die Tonne treten und wieder Jesus nachfolgen!