Schnelle Gitarrenwichser

Foto: oblivion9999 (Flickr.com)
Gestern war ich auf dem Sommerfest des großen Musikladens PPC in Hannover. Es war der Tag der Gitarristen und man hatte einige große und kleine Berühmtheiten eingeladen, um ihr Können und vor allen Dingen ihre Gitarren und Equipment vorzuführen. Denn die sollen ja verkauft werden. Der Gitarrist von Helge Schneider war dabei, ein bekannter Metal-Gitarrist und als ganz große Nummer: Michael Angelo Batio aus Chicago. Der hat eine Doppel-E-Gitarre erfunden und spielt auf beiden gleichzeitig. Z.B. auf der einen die Grundharmonie und auf der Anderen das dazugehörende Solo. Er ist der Kung-Fu-Meister der Gitarre und spielt atemberaubend schnell. Er kann einfach ALLES auf der E-Gitarre und entpuppte sich dazu noch als sympathischer Kerl. Auch wenn er öfter das Teufelszeichen der Metaller machte.
Was mir bei aller Behendigkeit dieser ganzen Saitenkünstler allerdings auffiel war die enorme Gleichförmigkeit des Klanges der Gitarren und Verstärker. Irgendwie klangen alle Gitarristen gleich. Ich weiß nicht ob es eventuell an der Abmischung des PPC lag, aber ich glaube eher nicht. Es war scheinbar auch egal, ob über Vollröhren-Verstärker von Marshall oder Line-6 gespielt wurde. Der Sound war sich einfach immer total ähnlich.
Wahrscheinlich lag es eher daran, daß viele elektronische Tretminen (Gitarreneffektpedale) und elektronische Programme am Verstärker beteiligt waren.

Da lobe ich mir doch die alten Gitarrenhelden von früher, die einen unverwechselbaren Ton auf der Bühne hatten.

Ich sage nur mal Carlos Santana, Jimi Hendrix, Duane Allman, Eric Clapton, Steppenwolf und viele der alten Bluesgitarristen. Da konnte man noch am eigenständigen Ton hören, wer die Gitarre bediente. (Obwohl Könner das natürlich auch kopieren können)
Ich muss feststellen: Schnelligkeit, Virtuosität und Elektronik können das musikalische Herz in keinster Weise ersetzen. Scheiss auf Steve Vai, Joe Sartriani und Ingwy Malmsteen.
Gib mir Jimmy Page, Gary Moore, Santana, Johnny Winter und David Gilmore. Oder wenn es der neuere Sound sein soll: Thomas Blug. Bei denen kommt Herz und Seele rüber – und nicht dieser schnell wichsende Einheitsbrei. Sorry.
Hier kommt ein Soundbeispiel von dem Mann mit der Doppelgitarre, daß er so ähnlich beim PPC-Sommerfest gebracht hat.

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Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes – Teil VI.

Frei sein von Menschenfurcht

Foto: Luke-Addiso (Flickr.com)

Römer 8,21 Denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Freunde, eine herrliche Freiheit wartet auf uns. Sie ist besser als jede andere Art von irdischer Freiheit, denn sie ist unvergänglich, tiefgehend und allumfassend. Sie ist keine „normale“ Freiheit, wie wir sie vielleicht an den Reichen und Schönen bewundern. Sie ist besser als die Freiheit der jugendlichen Rebellen oder der Freiheitskämpfer. Sie ist wirklich Herrlich!

Du darfst und kannst völlig frei von jeder Art von Furcht vor Menschen sein. Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes – Teil VI. weiterlesen

Kriminalgeschichte des Christentums

Bild: schubalu (www.pixelio.de)

Heute las ich in meiner „HAZ“ einen interesanten Artikel über das neue Buch von Karl-Heinz Deschner, einem Atheisten und Kritiker des Christentums. Es heißt „Kriminalgeschichte des Christentums“ und soll 10 dicke Bände umfassen. Jetzt kam der neunte Band heraus, der sich mit der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts befasst. Herr Deschner ist nicht irgendein Fuzzi, sondern ein ernstzunehmender Autor, der sehr gut recherchiert hat und dessen Bücher von der theologischen Fachwelt diskutiert werden. Man kann ihm sicher vorhalten, daß er einseitig recherchiert und die guten Seiten der Kirchengeschichte außer acht gelassen hat. Aber er will ja gerade die negativen Seiten der Kirchengeschichte thematisieren. Wenn man ausschließlich auf seine Bücher baut, findet man garantiert kein gutes Haar an der Kirche, er lässt das Gute halt einfach weg. Aber die negativen Dinge, die „Kriminalgeschichte“ scheint ein Faktum zu sein. Hier ein Auszug aus seinem neuen Buch: Kriminalgeschichte des Christentums weiterlesen

Kriminalgeschichte des Christentums

bild: schubalu (www.pixelio.de)
Heute las ich in meiner „HAZ“ einen interesanten Artikel über das neue Buch von Karl-Heinz Deschner, einem Atheisten und Kritiker des Christentums. Es heißt „Kriminalgeschichte des Christentums“ und soll 10 dicke Bände umfassen. Jetzt kam der neunte Band heraus, der sich mit der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts befasst. Herr Deschner ist nicht irgendein Fuzzi, sondern ein ernstzunehmender Autor, der sehr gut recherchiert hat und dessen Bücher von der theologischen Fachwelt diskutiert werden. Man kann ihm sicher vorhalten, daß er einseitig recherchiert und die guten Seiten der Kirchengeschichte außer acht lgelassen hat. Aber er will ja gerade die negativen Seiten der Kirchengeschichte thematisieren. Wenn man ausschließlich auf seine Bücher baut, findet man garantiert kein gutes Haar an der Kirche, er lässt das Gute halt einfach weg. Aber die negativen Dinge, die „Kriminalgeschichte“ scheint ein Faktum zu sein. Hier ein Auszug aus seinem neuen Buch:

Es ging nicht rücksichtsvoller zu, wenn sich die Christen untereinander mit Gewalttaten überzogen. Ob nun Ka­tholiken und Protestanten oder Calvinisten und Lutheraner einander metzelten und folterten – die Sieger hielten dann regelmäßig Dankgottesdienste ab, die Verlierer Bittgottesdienste. Vorbereitet wurden die Schlächtereien des Dreißigjährigen Krieges nicht zuletzt von einer christlichen Publizistik, die in ihren christlichen Gegnern stets den Antichrist, den Teufel erkannten. Die Grundhaltung dieser Hetzschriften brachte der protestantische Theologe Mengering in einem Pamphlet gegen die Jesuiten auf den Punkt: „Wer sie nicht hasst, liebt Gott nicht.“

Mir kamen diese Tatsachen irgendwie bekannt vor, Dir auch? Natürlich gibt es heute keine „Metzeleien“ und Folter unter Christen mehr, aber diese Art von „verbaler Gewalt“ gibt es leider immer noch unter christlichen Fundamentalisten, Verküdigern und Publizisten. Immer noch werden einzelne Prediger und ganze Bewegungen von anderen als antichristlich und dämonisch etikettiert! Sehr gerne auch die charismatische Bewegung (danach braucht man nicht lange zu googlen). Merkwürdig, welche Blüten der Kampf um das richtige Dogma und die Rechtgläubigkeit zuweilen treibt. Selbstverständlich geht es allen immer nur um die Wahrheit! Es wird aber behende vergessen, daß die Wahrheit kein Dogma, sondern eine Person ist: Jesus Christus – der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es wird vergessen, daß wir verpflichtet sind, die „Brüder“ zu lieben.
Es wird vergessen, daß wir als Diener Gottes nicht streiten sollen!

2Tim 2,23 Die törichten und unziemlichen Streitfragen aber meide, da du weißt, daß sie nur Streit erzeugen. Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, lehrtüchtig, fähig die Bösen zu tragen

Tit 3,9 Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zänkereien und Streitigkeiten über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und eitel. Einen sektiererischen Menschen weise ab, nach ein- und zweimaliger Zurechtweisung, da du überzeugt sein kannst, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er sich selbst verurteilt.

Ein sektiererischer Mensch ist offenbar jemand, der ständig am zanken und streiten über die „richtige Lehre“ ist. Es ist jemand, der ständig mit Streitfragen ankommt und die anderen Christen davon überzeugen will, daß seine Sicht der Dinge die einzig richtige ist. Er hat völlig aus den Augen verloren, was ihn mit den anderen Gläubigen vereint und sieht nur noch das Trennende. Er kämpft nicht mehr für etwas sondern nur noch gegen etwas: Die falsche Lehre und Sichtweise der anderen.
Das führte im Mittelalter zur Inquisition und zu Hexenverbrennungen. Die „Wiedertäufer“ wurden in Flüssen und Seen von den „Rechtgläubigen“ ertränkt.
Gottseidank hat der Staat heute das Machtmonopol im Lande und nicht die Kirche! Kaum auszudenken, was los wäre, wenn diese Art sektiererische Christen am Schalthebel der Macht säßen. Dann lieber noch die strammen Humanisten.

Ich finde selbstredend die absolut Kirchenfeindliche Einstellung eines Mannes wie Deschner mehr als fragwürdig, auch wenn seine Fakten realistisch sind. Genausowenig, wie man sich nur die Rosinen aus dem Kuchen picken sollte, sollte man nicht nur die verbrannte Kruste des Kuchens monieren! Aber andersherum dürfen wir als Christen auch nicht die Augen vor den Sünden der Kirche (durch alle Denominationen hinweg) verschließen! Wir sollten aus der Geschichte lernen, sonst könnte sie uns eines Tages wieder einholen.

Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes – Teil V.

Völlige Freiheit von Furcht und Sorgen

Lk 1,74 …daß wir, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ohne Furcht ihm dienen sollen…

Das ist ein Satz aus dem Dankeslied des Zacharias bei der Namensgebung für Johannes den Täufer. Wir sollen unserem Gott völlig frei von Furcht und Sorgen dienen! Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes beinhaltet diese Freiheit von allen Ängsten und Sorgen um die Zukunft. Wir dürfen und sollen in dieser Freiheit leben.

Bild: PotironLight (Flickr.com)

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Leiden – als Christ?

In unserer Hauskirche lesen wir oft zusammen ein Kapitel aus der Bibel. Zur Zeit haben wir den 1. Petrusbrief in der Mangel. Dort lasen wir auch diese Verse:

1Petr 1,5-7 …die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereit steht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;

Ich bin ja durchaus der Meinung, daß Gott es sehr gut mit uns meint. Ich glaube auch, daß Jesus Christus derselbe ist – gestern, heute und in alle Ewigkeit! Deshalb glaube ich, daß Gott auch heute noch die Kraft hat zu heilen, zu retten und zu befreien. Ich glaube auch daran, daß er das tatsächlich auch heute noch tut! Dafür gibt es viele biblische Verheißungen und Berichte von erlebter Heilung und Hilfe von Heute. Leiden – als Christ? weiterlesen

Ghostbusters

Foto: Perry G (Flickr.com)

Über die Ghostbusters (Geisterjäger) innerhalb der charismatischen Bewegung habe ich mich ja schon ein wenig ausgelassen. Das kann man unter der Rubrik „Geistlicher Kampf“ in diesem Blog nachlesen.

Nun bin ich überhaupt nicht der Ansicht, daß gar keine dämonischen Kräfte existieren. Ich bin durchaus davon überzeugt, daß alle Christen in einen geistlichen Kampf involviert sind, egal ob sie es bemerken oder nicht. Die Frage ist halt, wie man mit diesen Realitäten umgeht. In den Auseinandersetzungen um die Person Todd Bentleys und der „Lakeland-Heilungsausgießung“ ist diese Frage bei vielen Christen wieder mal sehr hochgekocht. Ghostbusters weiterlesen

Semaja – good old Jesus-Rock

Auf der Suche nach dem Tonstudio von Claus Feldmann, dem legendären Semaja-Keyboarder fand ich die wunderschöne alte LP von Semaja „Hear my Cry in den Weiten des Internetzes! Meiner Meinung nach war Semaja die allererste christliche Rockband in Deutschland, die jenseits von Evangelisationen und Gemeinden in ganz normalen Clubs und Hallen spielte! Im Blog Heavenly Grooves gibt es die gesamte LP zum Runterladen! Goil Aldär!!! Die gibt es nämlich nirgendwo mehr zu kaufen. Ich habe den wunderschönen santana-ähnlichen Song „Jeden Tag“, der von Jesaja 55 inspiriert wurde, mit einer passenden Animation versehen. Vielleicht erfreut es die eine oder andere Seele!

Ja mei, was waren das noch für Zeiten, als die Gemeinde „Jesus-Treff“ am Sonntag vor dem Gottesdienst die Verstärker und Lautsprecher von Semaja die Treppen in den Übungsraum hochtragen musste 😉

Die Boxen waren einfach gigantisch! Das LineUp bestand damals aus Marcus Egger– Gesang, Claus Feldmann – Keyboard, Harald Nagel – Drummer, Uli Plinke – Gitarre & Gesang, und Willi Herrmann – Bass. Ach ja, fast hätte ich den Konga-Klaus Herrmann vergessen!

Hear my Cry

Auf der Suche nach dem Tonstudio von Claus Feldmann, dem ehemaligen Semaja-Keyboarder fand ich die wunderschöne alte LP von Semaja „Hear my Cry in den Weiten des Internetzes! Meiner Meinung nach war Semaja die allererste christliche Rockband in Deutschland, die jenseits von Evangelisationen und Gemeinden in ganz normalen Clubs und Hallen spielte! Im Blog Heavenly Grooves gibt es die gesamte LP zum Runterladen! Goil Aldär!!! Die gibt es nämlich nirgendwo mehr zu kaufen. Ich habe den wunderschönen santana-ähnlichen Song „Jeden Tag“, der von Jesaja 55 inspiriert wurde, mit einer passenden Animation versehen. Hear my Cry weiterlesen