Was ist der Unterschied zwischen Bischof Mixa und Politiker Cohn-Bendit?

Walter Mixa ist der unsympathische, ewig-gestrige, gottseidank aus dem Amt entfernte, Vertreter einer tödlich verknöcherten Organisation namens römisch katholische Kirche.

Daniel Cohn- Bendit ist der immer noch jugendlich charmant wirkende Politiker einer modernen, aufstrebenden Partei – den Grünen im Europa-Parlament.

Walter Mixa hat vor 20-30 Jahren als Stadtpfarrer einige Kinder im Heim geschlagen und Minderjährige sexuell missbraucht.  Ach nein – Irrtum meinerseits! Der Missbrauchsvorwurf wurde von der Ermittlungsbehörde widerlegt und verworfen.

Daniel Cohn Bendit (der moderne Sympathische) war dagegen vor 20-30 Jahren immer nur nett zu Kindern des Kindergartens, in dem er damals arbeitete. Sie durften ihm sogar den Hosenstall öffnen und seinen Schwanz kraulen. Gewalt hat er dabei niemals ausgeübt. Was ist der Unterschied zwischen Bischof Mixa und Politiker Cohn-Bendit? weiterlesen

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>Morgengedanken

>Alles was nicht aus Glauben heraus getan wird ist Sünde, meinte Paulus und ich stimme ihm von Herzen zu. Ich weiß innerlich einfach, daß es wahr ist.
Aber ich denke mir heute morgen: Alles, was nicht aus einer Motivation der Liebe heraus getan wird ist ebenso Sünde.
Glaube, Hoffnung und Liebe ist eine Einheit, die man nicht zerbrechen oder auseinander dividieren kann – ebenso wenig wie Gott Vater, Sohn und heiliger Geist. Man kann den Einen nicht ohne den Anderen haben, weil sie untrennbar zusammengehören.
Ebenso gehören Glaube, Hoffnung und Liebe zusammen. So etwas wie der „nackte Glaube“ existiert überhaupt nicht.
Schon Jakobus bemerkte, daß es einen Glauben ohne Werke nicht geben kann, da diese Beiden untrennbar zusammengehören. Und ich bin der Ansicht, daß diese „Werke des Glaubens“ nur dann echt und von Gott gesegnet sind wenn sie aus einer inneren Motivation der Liebe heraus fließen.
Nicht aus Pflichtgefühl heraus – ja nicht einmal aus Dankbarkeit Gott gegenüber allein.
Alle guten und frommen Werke, die wir angeblich „für Gott“ tun, aber mit denen wir uns nur selbst bestätigen wollen, oder aus denen wir irgendeinen Wert oder Bedeutung für uns selbst ziehen sind eigentlich nutzlos und sinnlos und steigern nur die geistige und seelische Dunkelheit auf der Welt.
Derjenige, für den diese Werke einen Nutzen haben (z.B wenn wir Jemand materiell helfen oder durch seelischen Beistand stützen) mag zwar vordergründig einen Gewinn aus meinem guten Werk ziehen – wird aber letztlich nicht wirklich gesegnet. Er wird eher von der einen wahren Quelle – Gott – abgelenkt und entfremdet. Ich führe ihn nämlich nicht zur Quelle des Lebens, sondern allein zu mir selbst. – Ich will durch mein gutes Werk ja eigentlich nur meinem eigenen trostlosen Leben einen Sinn geben.
Sicherlich – anderen Gutes tun ist immer besser als ihnen Böses zu tun, aber es nützt nicht wirklich. Es nützt nicht auf Dauer. Denn nur die Berührung mit der echten Liebe Gottes macht Menschen wirklich innerlich gesund und heil. Nur die Liebe Gottes schafft etwas Bleibendes, wachsendes und Lebendiges.
Alles andere ist nur totes Werk, welches kein Leben schafft sondern letzlich nur Verwesung.

>Abkühlung

>Gestern war mir mal wieder ziemlich heiß. Euch wahrscheinlich auch. Also verklebte ich morgens schon früh unser gesamtes Küchenfenster mit Alufolie, um die Hitze draußen zu halten, denn dort haben wir keine Gardine.
Alle Jalousien runter, in jedem Zimmer einen Ventilator an und nur die Fenster auf Kipp, wo nicht die Sonne drauf prasselt. Trotzdem mittags so um die 30 Grad in der Wohnung – bis auf die Küche mit der Alufolie – da ist es vielleicht 1 Grad kälter. Ich wälze mich nach mehrmaligem kalten abduschen im Bett herum, da mein Kreislauf verrückt spielt. Der Venti bläst mir voll Power auf den halbnackten Körper. (Oder dreiviertel nackt?) Jedenfalls bin ich nur mit shorts bekleidet. Visionen von kühlem Eis wabern beim Dösen in meinem Kopf herum und ich stelle mir den kühlen Luftzug der Klimaanlage im Einkaufszentrum vor. Haben die überhaupt ne Klimaanlage? Auf jeden Fall ist es kalt in der Kühlabteilung.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es überhaupt bis ins Einkaufszentrum schaffe bei der Hitze. Bestimmt kollabiere ich unterwegs. Allerdings habe ich einen Motorroller, der eventuell etwas Fahrtwind abwirft, wenn ich schnell genug bin. Ob ich allerdings im Motorradhelm ersticke ist mir unklar. Ich fasse den heldenhaften Entschluss in der Mittagshitze um 13:30 Uhr trotz aller Bedenken und Ängste loszufahren, komme was da wolle. Es sind ja höchstens 10 Minuten.

Der Asphalt strahlt mich an – heiß wie eine Herdplatte. Aber durch das offene Visier kommt tatsächlich etwas Luft an mein Gesicht. Und mit 70 km/h kühlt der Fahrtwind tatsächlich meine nackten Beine und Arme etwas ab.  Ich rette mich in den Eingang des Einkaufszentrums und bin erleichtert – die Klimaanlage läuft und es herrscht eine angenehm kühle Temperatur. Hier bleibe ich jetzt erst mal ein paar Stunden!
Ich schlendere langsam durch den Baumarkt, kaufe ein Paket Pflaster und grinse. Danach gönne ich mir erst einmal einen neuen Haarschnitt. Leider reicht die Klimaanlage nicht bis ins Friseurgeschäft, so daß ich schweißüberströmt den Laden verlasse und schnurstracks den Lebensmittelmarkt ansteuere. Hallelujah – in der Kühlabteilung ist es wohl unter 20 Grad! Ich lasse mir sehr sehr viel Zeit um 2 Pakete Grapefruitsaft zu kaufen. Der Supermarkt ist sehr groß und hat viele Gänge. Angenehme Musik dudelt vor sich hin. Doch was ist das? Plötzlich steigt mir die Zornesröte ins Gesicht und ich möchte am liebsten den Lautsprecher kaputt treten denn es erschallt der Song von Rudi Carrell: „Wann wirds mal wieder richtig Sommer? So wie es früher einmal war….“ Gott hab ihn selig, aber wenn ich den jetzt an der Kasse treffen würde täte ich ihm so richtig die Fresse polieren….

Foto: OrangeSmell (Flickr.com)