>Ermutigung

>Ich glaube nicht an die „Magie“ von Worten. Ich glaube nicht das Worte eine Art übernatürlicher Kraft entfalten können. Aber sie können sehr wohl Seelen zerstören oder Seelen aufbauen. Ja sie können sogar den Geist des Menschen verwunden, wie Salomo erkannt hatte. 

Spr 12,18 Wer unbedacht schwatzt, der verletzt wie ein durchbohrendes Schwert; die Zunge der Weisen aber ist heilsam.

Spr 15,4 Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber Verkehrtheit in ihr verwundet den Geist.  

Aus diesem Grunde ermahnt uns Paulus einander täglich zu ermutigen, damit wir nicht innerlich verhärtet werden. Das Wort para-kaleo, welches häufig in der Bibel mit „ermahnen“ übersetzt wird hat gar nicht die Bedeutung wie etwa: „Eine Rüge erteilen“, sondern bedeutet vielmehr jemanden zu ermutigen, zu trösten und gut zuzureden.

Ermahnen.(griech.) para-kaleo
(w. jmd. [zu sich] daneben-rufen);  herbeirufen 1) jmdn. zu sich rufen: 1a) um ihn einzuladen. um ihn in einer Notlage zu Hilfe zu rufen.  ermahnen 1) zu jmdm. sprechen, jmdm. zureden (um ihn zu ermahnen), jmdn. ermahnen, zu etw. auffordern, anfachen, aufrufen, antreiben; jmdm. etw. einschärfen.  2) jmd. um etw. bitten, ersuchen, um etw. „angehen“. Mt 8,5.31 ua. 3) jmd. trösten, gut zureden, ermuntern, freundlich und stärkend zu jmdm. sprechen.

Heb 3,13 ..sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es „heute“ heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde.  (rev.Elberfelder)

Manche Christen denken „Ermahnung“ würde bedeuten, dem Nächsten ständig seine Fehler unter die Nase zu reiben. So etwas soll in mancher Ehe und Beziehung der Standard sein. Traurigerweise. Aber dadurch verhärtet man sich viel mehr und zerstört eine Beziehung anstatt sie aufzubauen. Auf solche Weise zerstören Eltern ihre Kinder und Chefs ihre Mitarbeiter.
Lob dagegen ist sehr häufig Mangelware, dabei tut ein echtes, ernstgemeintes Lob so viel Gutes. Es baut auf und bestärkt. Es gibt Kraft und einen positiven Impuls sich noch intensiver in eine positive Aktivität hineinzustürzen. Es macht kreativ und öffnet eine Perspektive für die Zukunft. Man kann  durchatmen und fühlt sich wertgeschätzt.
Das Leben ist doch schon schwer genug, warum machen wir es uns durch unser Herumnörgeln und Streiten eigentlich noch schwerer anstatt leichter?

1Petr 3,9 ..und vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, daß ihr Segen ererbet.

Wir sollen den Teufelskreis des Bösen durchbrechen indem wir jeden Menschen segnen und nicht auf ihn schimpfen! Was bedeutet eigentlich segnen? Dieses Wort ist so altertümlich und erscheint vielen Menschen einfach nur klebrig-fromm.
Im Grunde bedeutet es nichts Anderes als: „Gutes über jemand reden“! Und weil Gott uns segnet, d.h. Gutes über uns redet, deshalb sollen wir auch im Anderen das Gute suchen und sehen. Wir sollen das Gute betonen und in den Vordergrund stellen. Wir sollen ihm Gutes wünschen und nichts Böses. Wir sollen Loben und ermutigen anstatt zu Rügen und niederzumachen. Und zwar aus Überzeugung – nicht aus Schmeichelei.

Segnen (griech.) eu-logeo   (w. wohl bzw. Gutes-sagen)
I.) segnen 1) Gott segnend preisen (indem man Gutes von ihm sagt); Gott erheben mit Lobpreis, Gott rühmen bzw. loben. jmdm. Gottes Segen, Huld und Gnade wünschen.  3) etw. durch Gebet weihen, d.h. „segnen“; Gottes Segen für etw. erbitten, ihn bitten es für d. eigenen Gebrauch zu segnen.  von Gott mit Wohltaten bedacht werden, glücklich machen; Pass.: gesegnet sein.

Gerade während ich diese Zeilen geschrieben hatte erhielt ich einen Anruf von meiner Tochter. Sie hatte vor ein paar Tagen ein tolles Theaterstück in der „Theaterwerkstatt“ gesehen und war begeistert davon gewesen. Es ließ ihr keine Ruhe und sie wollte sich nochmal beim Ensemble für den tollen Abend bedanken. So schrieb sie eine mail oder ins Gästebuch. Die Regisseurin persönlich bedankte sich überschwänglich für das positive Feedback und schrieb: Es tut so gut mal solch ein Lob zu hören – denn das kommt eher selten vor. Ich werde das gleich dem gesamten Team übermitteln. 
Die Leute klatschen wohl immer bei den Aufführungen, aber mal genau und gezielt gesagt bekommen, was toll an einem ist? Das zieht ganz schön nach Oben!

Hey Leute dazu sollten wir uns entscheiden und das einfach lernen und jeden Tag ausprobieren. Das bedeutet nicht, daß wir Fehler oder Böses schönreden sollen. Aber vielleicht können wir so manches einfach ignorieren? Und das  Positive herausheben? Oder überhaupt mal lernen jemand zu loben – ganz ohne Hintergedanken? Viel Spaß dabei!

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>Ein Gedicht von Ruth aus dem Depressionsforum

>

Es gibt diese Tage,
die jede Farbe verloren haben
wie ein Schwarz-Weiss-Foto.
Das Telefon schweigt,
und ich bin mit meinen dunklen Gedanken allein.
Meine Seele sehnt sich
nach Wärme, nach Licht und nach Freude.
Wird es das für mich je wieder geben?
„Was ist die Schuld,
in was für Missetaten bin ich geraten?“
Es ist niemand da,
der mir Mut zuspricht.
Ich habe sie alle weggeschickt.
Habe ich? Ich weiss es nicht.
Ich wollte nur keine leeren Worte mehr,
keine Fragen, keine hochgezogenen Augenbrauen:
„Lass doch mal deine Vergangenheit hinter dir,
schau nach vorne, es wird schon wieder.“
Wird es je wieder?
Ich bin doch, was ich bin
durch meine Vergangenheit.
Ich trage doch diesen Stempel auf meiner Seele:
„Du bist nicht richtig,
unser Sorgenkind,
das schwarze Schaf.“
Oder:
„So jemanden wir dich wollen wir in unserem Kreis nicht haben!“

Aber auch wenn die „Guten“ mich ablehnen:
Jesus liebt schwarze Schafe!
Mein Herr hat sein Sorgenkind
gesucht und wiedergefunden.
Er sagt: „Du paßt in meine Familie.“
Er liebt die, die sich selbst nicht lieben können,
wie mich!
Was und wo wäre ich ohne Ihn?

Er wartet am Ende der Treppe,
die nach unten führt,
in das dunkle Loch.
Er nimmt mich auf seine starken Arme
und trägt mich wieder nach oben.
Das tut er,
immer und immer wieder, unermüdlich.
„Seine Gnad ermüdet nie,
ewig, ewig währet sie.“
Ich will nie mehr ohne Ihn leben!
Er ist mein Leben.

Don Ralfo dankt der lieben Ruth, dem „glimmenden Docht“ für dieses wunderschöne Gedicht!

>Tiefgläubige Sportler

>Man erkennt sie sofort auf dem grünen Rasen: Die Tiefgläubigen! Vor dem Spiel stehen sie am Spielfeldrand und beten zum Himmel oder bekreuzigen sich. Wenn sie ein Tor schießen heben sie ihr Trikot hoch worauf zu lesen steht: Joh.3,16 oder Jesus is Lord. Und weil das nicht mehr erlaubt ist zeigen sie zumindest mit Dankesgeste zum Himmel empor und jeder Sportjournalist weiß: Der ist aber TIEFGLÄUBIG.

Ich weiß nicht ob Sportjournalisten eine eigene Rasse sind oder ob sie einfach keinen Kontakt zu politischen Journalisten haben. Denn die bezeichnen die TIEFGLÄUBIGEN meistens kurz und bündig als Fundamentalisten.
Und erheben warnend den Zeigefinger. Aber vielleicht sind ja auch die frommen Sportler eine besondere Rasse, welche sich von den Fundamentalisten und religiösen Terroristen unterscheiden? Die Journalisten werden es wissen.

Hyper Real Bonus Bank

So langsam entwickele ich mich hier zum Fachmann für Finanzfragen. Ich will sofort einen Bonus vom Finanzministerium, sonst KÜNDIGE ich!

Denn so lautet die Begründung der Bundesregierung zur Erklärung der Bonuszahlungen von 25 Millionen Euro an die Mitarbeiter der Hypo Real Estate. Wenn wir die nicht gewähren können wir die ganzen FACHLEUTE nicht in der Bank halten. Nämlich DIE Fachleute, welche die Bank gegen die Wand gefahren haben und nun wieder einige „zigMilliarden“ erbettelt haben um zumindest…. Ihre Bonuszahlungen zu retten!

Wenn man nun statt dessen die „Fachleute“ vielleicht einfach durch unwissende aber strenge und gewissenhafte Buchhalter ersetzen würde könnte man eventuell viel Geld sparen.  Aber Geld verjuxen macht eben viel mehr Spaß als dieses ständige „Gürtel enger schnallen“!  Das überlassen wir den Hartz IV Empfängern weil sie einfach darin besser geübt sind.

>Loud loud loud

>

The day the walls of the citys
will crumble away
uncovering our naked souls,
we’ll all start singing,
shouting, screaming
loud, loud, loud, loud.
The day the circus horses
will stop turning around,
running fast through the green valleys,
we’ll sing and cry and shout
loud, loud, loud, loud.
The day the cars will lay in heaps
their wheels turning in vain,
we’ll run along the empty highways
shouting, screaming, singing
loud, loud, loud, loud.
The day young boys will stop
becoming soldiers, and soldiers
will stop playing war games,
we’ll sing and cry and shout
loud, loud, loud, loud.
The day will come up
that we’ll all wake up
hearing the shouts of joy
and shouting together with the freaks
loud, loud, loud, loud.
The day the world will turn upside down
we’ll run together round and round
screaming, shouting, singing
loud, loud, loud, loud 

 (Text by Aphrodite’s Child)

Der Tag, an dem die Mauern der Stadt wegbröckeln warden um unsere nackten Seelen aufzudecken,
da werden wir alle anfangen zu singen, rufen, schreien.
Laut, laut, laut, laut.
Der Tag an dem die Zirkuspferde aufhören werden im Kreis zu laufen und schnell durch die grünen Täler laufen.
da werden wir singen, weinen und rufen
laut laut laut laut
Der Tag an dem die Autos zu Haufen aufgetürmt werden, während ihre Räder sich im Leeren drehen
da werden wir die leere Autobahn entlanglaufen
rufend, schreiend, singend
laut laut laut laut
Der Tag an dem junge Männer aufhören werden Soldaten zu werden
und Soldaten mit dem Kriegspielen aufhören
da werden wir singen und weinen und rufen
laut laut laut laut
Der Tag wird kommen, da wir alle aufwachen und die Freudenschreie hören
und zusammen mit den Kaputten Menschen rufen werden
laut laut laut laut
Der Tag an dem die Welt auf den Kopf gestellt werden wird, da rennen wir gemeinsam wie verrückt umher
schreiend, rufend, singend
laut laut laut laut
Übersetzung by Don Ralfo

Stammtischgerede

Die mittlerweile verstaatlichte Bank Hypo Real Estate macht erneut von sich reden. Deren Manager haben noch viel mehr Geld lustig zum Fenster hinausgeworfen und verjuxt als die Politik bisher verschwiegen hat allen Fachleuten bewusst war.

Ich sehe dieses Bild förmlich vor mir: Manische und euphorische Männer schaufeln Säckeweise Geldscheine (Tausender) aus dem Hochhausfenster, trinken Sekt und Schampus zu ihren Kaviarschnittchen und fahren sorgenfrei mit ihrer schicken Jacht in den Urlaub auf die Seychellen. Und wenn sie aus dem Urlaub zurück sind bemerken sie, daß ihre Geldspeicher leer sind. Das macht sie sehr traurig und sie gehen mit niedergeschlagenen Augen zu Mutti Angie und ihrer Tafelrunde, tuen Buße und betteln um ein paar lumpige Milliarden. Ihre nächste Party soll ja bald wieder steigen. Und der Kaviar ist alle. Und dann die Kosten für den neuen Privatjet. Und und und…

Aber Mutti strahlt und nimmte sie tröstend in den Arm. Dann erhöhen wir das Rentenalter eben auf 70 Jahre und lassen die Kernkraftwerke noch ein paar Jahrzehnte länger laufen. Nun macht Euch mal keinen Kopf um diese Peanuts..Ihr kennt doch das Motto des Sheriffs von Nottingham? „Nimms den Armen und gib es den Reichen“!

Komisch, daß selbst einige Koalitionspolitiker darüber verstimmt sind!

>Es war einmal ein Mann…

>…der war sehr sehr klug und passte eigentlich gar nicht in seine Zeit – er war ihr weit vorraus.
Dieser Mann hatte eine Idee: Alles im Universum ist doch auf Schwingungen aufgebaut. Das Licht, der Schall – selbst die Atome befinden sich ausnahmslos in einem unterschiedlichen Schwingungszustand.
Die Luft ist voller Radio und Fernsehwellen – alles Schwingungen in unterschiedlicher Hertz-Zahl und auf unterschiedlichen Ebenen.
Man braucht nur einen geeigneten Empfänger, Verstärker und – ach ja – eine Art Übersetzer dieser Schwingungen, damit aus dem Radio eine Musik ertönt oder Bilder auf dem Fernsehschirm erscheinen.
Meine Kollegen haben ja nun schon seit langer Zeit das Hintergrundrauschen des Universums erforscht und festgestellt, daß es nur der Nachhall des Urknalls ist, aus dem alles hervorgegangen ist, dachte er bei sich.
So dachte er und erschuf einen Apparat. Einen Empfänger, Verstärker und Übersetzer des Signals. ES war zwar schon wahrnehmbar, aber die bisherigen Instrumente reichten nicht aus um das Signal völlig zu entschlüsseln. Die Frequenz und das Übertragungsband stimmten einfach nicht. Er brauchte einen Empfänger für eine ganz andere Dimension – und klug wie er war kam er auf die richtige Idee um das Signal in menschliche Sprache und Form zu transferieren.
Er drehte den Lautsprecher an und rieb sich erstaunt und völlig perplex die Augen. Sein Körper fing an zu zittern, die Tränen schossen ihm aus den Augen. Er hörte durch eine unergründlich tiefe und gleichzeitig hohe alles durchdingende Stimme den Satz: ES WERDE LICHT!

>Nebenbei bemerkt

>Der Islam ist ein aufgeblasener Popanz. Und zwar ein ganz großer, der bis zum Himmel reicht. Aber sage es ihm nicht, dann ist er beleidigt und verfolgt Dich um Dein Blut zu vergießen.

Die westliche Demokratie ist ein Moloch der seine Kinder frisst um sich zu ernähren. Aber sage es ihr nicht, dann straft sie Dich mit Liebesenzug und schickt Dich in die Betonwüste zum Verhungern und Verdursten.

Die Kirche ist eine Hure – befleckt vom Sperma ihrer vielen Liebhaber und betrunken vom vergossenen Blut ihrer Heiligen. Aber sage es ihr nicht, denn dann schickt sie Dich in die Folterkeller ihrer heiligen Inquisition bis Du widerrufen hast.

Ach ja. Und Jesus ist ein Ausländer…

>Wo man Fahnen verbrennt

>„Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“
Heinrich Heine 1821

Dieser Satz wurde in den letzten Tage oft im Zusammenhang mit der für den 11.09.2010 geplanten Koranverbrennung durch Pastor Terry Jones zitiert. Und auf Youtube existiert mittlerweile das erste Video eines brennenden Korans mit der unterlegten Musik der Bloodhound Gang: Burn Motherfucker, burn…
Nach der Bücherverbrennung 1933 durch die Nazis folgte denn auch bald die Menschenverbrennung in den Öfen von Dachau und Auschwitz.

Bild: Flawka (Flickr.com)

Aber nicht nur Bücher brennen ja gut – auch Fahnen sind brennbar. Am beliebtesten sind zur Zeit die israelische und die amerikanische Flagge.
Man könnte analog zu Heine auch sagen: Wo Landesfahnen verbrannt werden brennt  auch bald das ganze Land. – In Israel ist das schon bittere Realität geworden. In den USA brannte bisher nur das World Trade Center. Aber zuerst brannte die amerikanische Fahne in vielen moslemischen Ländern.

Erstaunlich für mich ist die gegenwärtige Reaktion auf den Plan eines einzelnen kleinen radikalen Pastors. Die ganze Welt ist entrüstet – oder tut zumindest so. Wer reibt sich aber wohl alles klammheimlich die Hände, daß WIR es den Moslems jetzt endlich mal heimzahlen – diese Fahnenverbrennerei und Fußabtreten auf Fahnen gewisser Länder. Selbst die dänische Flagge musste ja neulich dran glauben.
Ein einzelner Mann kann durch solch eine symbolische Aktion die ganze Welt in Aufruhr versetzen? Hallo?
Und wenn wir Bilder aus dem nahen Osten sehen wo symbolisch westliche Politiker verbrannt werden gruseln wir uns nur kurz und zucken mit den Achseln? Wer empört sich in der westlichen Welt über so etwas, welche Politiker rufen in islamischen Ländern ihre Bevölkerung zu Besonnenheit und Abkehr von dieser unsäglichen Tradition auf?
Den einen kleinen Pastor jagt man in die Wüste – so wie bei uns den Sarrazin. Das Prinzip des Sündenbocks ist uralt aber immer noch wirksam:  

Der Bock, für den das Los für Azazel herauskommt, soll lebend vor den Herrn gestellt werden, um für die Sühne zu dienen und zu Asasel in die Wüste geschickt zu werden. …Aaron soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Bockes legen und über ihm alle Sünden der Israeliten, alle ihre Frevel und alle ihre Fehler bekennen. Nachdem er sie so auf den Kopf des Bockes geladen hat, soll er ihn durch einen bereitstehenden Mann in die Wüste treiben lassen und der Bock soll alle ihre Sünden mit sich in die Einöde tragen.“ 3.Mose 16,8-21

 Wer aber jagd die Fahnenverbrenner im nahen Osten und der islamischen Welt in die Wüste? Wo ist dort die Selbstkorrektur? Und aus welchem Grunde werden solche Feuerschürer und geistigen Brandstifter wie Sarrazin und Terry Jones in unserem westlichen Kulturkreis eigentlich in die Wüste geschickt? Aus Angst vor Terroranschlägen von radikalen Islamisten oder weil wir tatsächlich etwas aus der Geschichte gelernt haben?  Aus Furcht vor dem (rechtsradikalen, rassistischen) Echo, oder weil wir den dahinter stehenden Hass ablehnen? Selten so viele Fragezeichen in einem meiner Artikel gehabt….

Hos 8,7 Denn Wind säen sie, und Sturm werden sie ernten; da wächst kein Halm; das Gewächs ergibt kein Mehl; und sollte es etwas geben, so würden Fremde es verschlingen.

Wer Hass und Gewalt sät wird auch Hass und Gewalt ernten – das ist für mich Naturgesetz und auch eine geistliche Gesetzmäßigkeit. Wer das Schwert ergreift wird durch das Schwert umkommen, sagte mein geliebter Herr Jesus einst.

Mt 26,52    Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen.

Hebr 12,14  Jaget nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne welche niemand den Herrn sehen wird!
Es ist sehr mühselig dem Frieden andauernd hinterherjagen zu müssen, es kostet mehr als nur viel Kraft – aber es gibt KEINE Alternative. Denn von allein kommt der Friede nicht – leider. Es reicht auch nicht aus seinen Nachbarn einfach nur in Ruhe zu lassen und zu hoffen, daß Er mich dann auch in Ruhe lässt. Denn es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt! (Friedrich Schiller)
Wir müssen uns entscheiden als Friedensstifter zu leben – bis zum letzten Atemzug!

Throw down the sword,
The fight is done and over,
Neither lost, neither won.
To cast away the fury of the battle
And turn my weary eyes for home.
There were times when I stood at death’s own door
Only hoping for an answer.
Throw down the sword,
And leave the glory –
A story time can never change.
To walk the road, the load I have to carry –
A journey’s end, a wounded soul.
There were times when I stood at death’s own door
Only searching for an answer.