Der Dienst

So viele freikirchliche Christen sprechen vom sogenannten „Dienst“ in der Gemeinde. Herumreisende Prediger haben einen „Dienst“, der Prophetie, Heilung oder die Verkündigung des Evangeliums beinhaltet.
Es gibt große und kleine Dienste, aber zumeist hat der „Dienst“ damit zu tun, daß der Diener auf einer großen oder kleinen Bühne oder Kanzel über der Versammlung residiert, um von oben herab seine Weisheiten kundzutun oder dem Fußvolk seine Begabungen vorzuführen. Und sehr häufig verlangen die „Diener“ eine Menge Geld für ihre Dienstleistungen. Manche kommen erst gar nicht, wenn nicht eine bestimmte Summe der Bezahlung garantiert wird.
Warum erinnern mich diese sogenannten Dienste nur so häufig an das genaue Gegenteil des Begriffes vom Dienen? Oft scheint mir der Dienst mehr wie ein Machtinstrument um an die Wolle der Schafe zu kommen und diese auszunutzen. Es geht um Status und Ehre, es geht darum jemand in der Gemeinde zu sein und Anerkennung zu erheischen. Kurz gesagt um das genaue Gegenteil von dienen.
Das Beispiel und Vorbild des Dienens von Jesus ist ein Anderes:

Joh 13,3 …obgleich Jesus wußte, daß ihm der Vater alles in die Hände gegeben habe und daß er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe,steht er vom Mahle auf, legt seine Kleider ab, nimmt einen Schurz und umgürtet sich;darauf goß er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.

Jesus begegnete den Jüngern nicht nur auf Augenhöhe – er erniedrigte sich unter sie und machte sich selbst zu nichts obwohl er der König und Herrscher des Himmels war und ist.
Das was wir gemeinhin als Dienst bezeichnen ist leider allzuoft nichts als ein Etikettenschwindel!

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Richard Wurmbrands Antwort auf den Atheismus

Wer das ganze Video sehen möchte kann es HIER herunterladen. Es ist sehr ergreifend und anrührend und spiegelt die ganze Kraft eines Lebens im Glauben an Jesus wieder, die sich auch in scheinbar hoffnungslosen Situationen erweisen kann. Ein Plädoyer gegen die kollektive Depression in Deutschland!

Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes – Teil V.

Völlige Freiheit von Furcht und Sorgen

Lk 1,74 …daß wir, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ohne Furcht ihm dienen sollen…

Das ist ein Satz aus dem Dankeslied des Zacharias bei der Namensgebung für Johannes den Täufer. Wir sollen unserem Gott völlig frei von Furcht und Sorgen dienen! Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes beinhaltet diese Freiheit von allen Ängsten und Sorgen um die Zukunft. Wir dürfen und sollen in dieser Freiheit leben.

Bild: PotironLight (Flickr.com)

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Adressänderung

Foto: rodliam (Flickr.com)

Ich weiß ja nicht zu wem Du betest. ich jedenfalls habe die meiste Zeit meines Christenlebens zu Jesus gebetet. Er ist schließlich mein Herr und Erlöser. Gehört sich doch wohl so, oder?
In den 90er Jahren kam dann das Buch von Benny Hinn raus: Guten Morgen Heiliger Geist, in dem er glaubhaft versichert, daß man auch zum Heiligen Geist beten und ihn einladen darf.
Das hatte ich sowieso schon immer mal wieder getan, hatte aber manchmal ein schlechtes Gewissen, ob ich Jesus oder den Vater damit nicht beleidigen würde.

Es ist schon ein Kreuz mit der Dreieinigkeit 😉

Er ist ja nur EIN Gott, aber hat so viele Namen!

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Was ich gerade höre

Ich hoffe Du kennst Bryn Haworth. Wenn nicht solltest Du Dir mal eine CD besorgen.
Na gut, wenn Du Blues und Rock magst. Oder Slide-Gitarre. Da ist er einer der besonders Guten drauf. Seine Lobpreis Cds können sich aber genauso gut sehen lassen. Er macht auch Folkige- und Country-Sachen.
Er ist nicht nur ein hervorragender Musiker, der schon mit diversen weltlichen Größen der Rockszene gespielt hat, sondern auch ein inspirierender Christ, der seine Erlebnisse mit Gott oder gute Erkenntnisse in seinen Texten verarbeitet. Weiterlesen

Der Gemeindekritiker war unterwegs

Heute war er wieder unterwegs – der Gemeindekritiker. Er hörte vom armlosen Heiko, daß die Ichtys-Gemeinde in Hannover auch von der Lakeland-Erweckung erfasst worden sei und wollte mal schauen, wie sich das dort so äußert. Er zog sein Eaglespirit T-shirt an und schwang sich auf seinen Motorroller. Und dann ab die Post mit 120 Sachen auf’m Messeschnellweg ins Industriegebiet Vahrenheide.
In der Ikarusallee fällt ihm ein großes Schild auf: Bethaus! Fast ist er versucht, schon dort auszusteigen, aber die Gottesdienstbesucher sehen so bedrückt aus – das kann keine charismatische Gemeinde sein. Also ein paar hundert Meter weiter fahren und schon prangt ihm das große Schild entgegen. Ichtys-Gemeinde.
Der Lobpreis hat schon begonnen, doch ein paar altbekannte Christen begrüssen den Gemeindekritiker trotzdem recht freundlich im vorbeigehen. Weiterlesen

Hauskirche – nahe bei den Menschen

Letzten Freitag hatten wir einen genialen Abend als Hauskirche. Es war zwar ein wenig eng für 11 Personen, hat aber alles gepasst. Das gemeinsame Essen war mal wieder sehr lecker, der noch unbekannte „Neue“, den Verena eingeladen hatte, kümmerte sich mit Hingabe um den Vierjährigen Johannes von Verena, so daß sie das Abendessen regeln konnte.
Jürgen, der Unbekannte, kam beim Essen anscheinend sehr gut mit Jochen und Catrix ins Gespräch, was ich aus dem Augenwinkel erfreut registrierte, weil ich es wichtig finde, daß jemand Neues sich sofort akzeptiert und wohl in unserer Mitte fühlt. Wir sind ja schließlich Familie! Weiterlesen