WDR Rockpalast

Ich lebe im Norden, genauer gesagt in Hannover und somit im Einzugsgebiet des NDR und Radio Bremen. Gestern nacht musste ich aber den WDR schauen, um mal vernünftige Musik hören zu können. Und zwar Blues und Rock vom Allerfeinsten mit Joe Bonamassa, Brew und Anderen. Die Party stieg im Kölner Tanzpalast und war kurz nach der Show auf Sendung im WDR – über 3 Stunden lang. Natürlich erst ab Mitternacht, wie es mit Jazz oder Rock so üblich ist.

In meiner Jugendzeit hatte die ARD offensichtlich noch ein Herz für junge Leute und progressive Musik, die nicht dem Mainstream entsprach. Radio Bremen zelebrierte den „Beatclub“, der gleich auf die Volksmusik vom „blauen Bock“ folgte. Samstag um 18:oo Uhr zur besten Sendezeit. Die Sendung war Kult. Nein Oberkultig!

Heutzutage gibt es nur noch den Musikantenstadel und Hitparade der Volksmusik im „öffentlich Rechtlichen“ zu ertragen und außer dem WDR lässt sich niemand herab auch nur einmal neue, progressive oder anspruchsvolle Musik im TV zu senden. Eine Schande! Und für dieses Scheiß-Programm gehen unsere Radio und Fernsehgebühren drauf. Musik, die Millionen von Jugendlichen und junge Erwachsene gern hören, findet überhaupt nicht statt. Was ist mit Punk, Reggae, Metal, Hiphop und Rock? Von Blues und Jazz ganz zu schweigen? Nur dämliche Popscheiße, Schlager und Volksmusik verstopfen sämtliche Kanäle. Es ist zum Kotzen.

Haben wir im Norden etwa keine guten Musikläden oder Veranstaltungszentren wo sehr häufig die Post mit geiler Lifemusik abgeht? Gibt es so etwas wirklich nur in Köln?

Es wäre ein Leichtes schon allein in Hannover oder Hamburg, wo der NDR seine Funkhäuser hat, absolut geniale neue Musik aufzuzeichnen, aber keiner traut sich so etwas mehr. Letztes Jahr habe ich mal eine entsprechende mail an den NDR geschrieben – es kam nicht mal eine Antwort an den GEZ- Zahler Don Ralfo. Man sollte die öffentlich-rechtlichen Anstalten mit mails zumüllen bis die Server zusammenbrechen!  Es gibt einen Bildungsauftrag für ARD und ZDF. Die sollen auch über „Kultur“ berichten. Und wofür gibt es Arte, 3sat und Co? Auch dort gibt es keine regelmäßigen Musiksendungen mit dem was bei der Jugend oder anspruchsvollern Zuschauern angesagt ist!

Zur Schande von ARD und ZDF muss gesagt werden: Allein Stefan Raab traut sich mal Leute wie Subway to Sally oder Motörhead und Andere Bands abseits vom Mainstream einzuladen oder im Bundesvision Song Contest einem breitem Publikum vorzustellen. Warum geht das nicht beim NDR? Was für verkrustete Hornochsen gestalten da nur das Programm? GEZ ist keine Pflicht – es ist eine Geiselhaft für Scheiß-Musik!

Vielleicht sollte man mal eine Petition an den Bundestag schreiben? Oder ist das Fernsehen Ländersache?

> Anti GEZ-Petition

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Der Bluesfreund

blueslogoIch musste mal wieder einen neuen Blog starten: „Der Bluesfreund“. Dort geht es um Blues and Rock, psychedelic, classic and Jazz-Rock

Ich lagere meine Berichte über Bands, Konzerte und Musik-Alben einfach mal aus. Dort gibt es dann einige Links zu Veranstaltungen, CDs und anderen Musik-Blogs. Dazu noch ein kleines Bluesradio mit einigen Ausflügen auch in andere Genres.
Kuckst Du einfach selber.   HIER >>>

Wind des Geistes

Ich glaube die Cd ist von 1997 oder 1998 und war kein allzu großer Renner. Jedenfalls ist hier mein einziges Lied veröffentlicht, daß jemals auf CD erschienen ist. Tapfere Mitstreiter waren damals das Lobpreisteam der Anastasis-Gemeinde und Claus Feldmann als Mischer, Produzent und Studiomusiker.

So ähnlich stelle ich mir jedenfalls christlichen Rock vor. Ich habe mein Lied mit einer Video-Animation versehen und auf Youtube hochgeladen. Viel Spaß

Was ich gerade höre

Ich hoffe Du kennst Bryn Haworth. Wenn nicht solltest Du Dir mal eine CD besorgen.
Na gut, wenn Du Blues und Rock magst. Oder Slide-Gitarre. Da ist er einer der besonders Guten drauf. Seine Lobpreis Cds können sich aber genauso gut sehen lassen. Er macht auch Folkige- und Country-Sachen.
Er ist nicht nur ein hervorragender Musiker, der schon mit diversen weltlichen Größen der Rockszene gespielt hat, sondern auch ein inspirierender Christ, der seine Erlebnisse mit Gott oder gute Erkenntnisse in seinen Texten verarbeitet. Weiterlesen

Hauskirche – nahe bei den Menschen

Letzten Freitag hatten wir einen genialen Abend als Hauskirche. Es war zwar ein wenig eng für 11 Personen, hat aber alles gepasst. Das gemeinsame Essen war mal wieder sehr lecker, der noch unbekannte „Neue“, den Verena eingeladen hatte, kümmerte sich mit Hingabe um den Vierjährigen Johannes von Verena, so daß sie das Abendessen regeln konnte.
Jürgen, der Unbekannte, kam beim Essen anscheinend sehr gut mit Jochen und Catrix ins Gespräch, was ich aus dem Augenwinkel erfreut registrierte, weil ich es wichtig finde, daß jemand Neues sich sofort akzeptiert und wohl in unserer Mitte fühlt. Wir sind ja schließlich Familie! Weiterlesen

Ilona und das Gesangswunder

Ich habe noch ein paar alte Fotos von ihr. Sie war eine Rollstuhlfahrerin, die im Haus Roderbruch lebte, dem Wohnheim für Schwerstkörperbehinderte, in dem ich damals meinen Zivildienst machte.
Ich musste sie und ihre Zimmergenossinnen oft pflegen. Sie wohnte in Zimmer 20 mit Siggi, Heike und der blinden Helga zusammen.
Zimmer 20 war das „Christenzimmer“. Alle beteten fleissig für mich und alle anderen Zivis und Pflegekräfte.
Ab und zu musste ich sie mit dem Kleinbus zur Bibelschule nach Wolfenbüttel bringen, oder zu Konferenzen der „Geschäftsleute des vollen Evangeliums“ nach Braunschweig.

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*To record only water for ten days!*

Bei uns pladdert es heute den ganzen Tag. Rainy day, dream away…., geht es mir durch den Kopf. Ich habe auf der Terrasse einen großen Blumenkübel, den ich in den Strahl der tropfenden Regenrinne gestellt habe. Der ist innerhalb kurzer Zeit voll mit Regenwasser.
Ich höre dem Geräusch des Regens zu und denke, man sollte dieses Geräusch mal aufnehmen.
Der Regen fällt ja nicht einfach: Er kleckst und patscht in den Blumenkübel und auf die Steinfliesen der Terrasse. Fällt er auf einen Plastikuntersetzer, ist der Sound wieder ganz anders.
Fällt er auf den Rasen, macht er ein dumpfes, samtiges Geräusch.
To record only water for ten days heißt ein Album von John Frusciante, dem Gitarristen der Red Hot Chili Peppers. (Übrigens sehr zu empfehlen) Weiterlesen