Blogstöckchen – Gottes Liebe empfangen

Dikoss warf mir ein Blogstöckchen mit folgenden Fragen zu:

1. Wie hast Du Gottes Liebe erfahren und empfangen?

2. Was sind für Dich Hindernisse und Schwierigkeiten im Empfangen dieser Liebe?

3. Was würdest Du anderen raten, die Gottes Liebe erfahren wollen? Blogstöckchen – Gottes Liebe empfangen weiterlesen

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Blogstöckchen – Gottes Liebe empfangen

Dikoss warf mir ein Blogstöckchen mit folgenden Fragen zu:

1. Wie hast Du Gottes Liebe erfahren und empfangen?
2. Was sind für Dich Hindernisse und Schwierigkeiten im Empfangen dieser Liebe?
3. Was würdest Du anderen raten, die Gottes Liebe erfahren wollen?

Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich lange nicht in seinen Blog geschaut hatte. Zuviel um die Ohren gehabt letztens.
Aber dann will ich mich mal mit den Antworten beeilen.

Zu 1. Merkwürdigerweise sehr oft, als ich sie gar nicht erwartet habe oder vielleicht sogar skeptisch, kritisch und widerspenstig gegen Gott und sein Wort war. Er hat mich sehr oft einfach mit seiner Liebe völlig überrascht. Da fallen mir viele Beispiele ein: Z.B. Mein allererstes Gebet zu Jesus, als ich noch kein bewusster Christ war. Ich betete einfach ganz kindlich: „Jesus, wenn es Dich wirklich gibt und Du tatsächlich da bist, dann zeige Dich mir irgendwie.“ daraufhin wurde ich von Wellen der Liebe und himmlischen Freude überschüttet, so daß ich anfing nur noch Gott für alles zu danken, was mir einfiel.

Zu 2. Ein Gefühl der eigenen Unwürdigkeit und mangelnder Glaube an die Güte Gottes waren oft große Hindernisse. Sodann das Gefühl, mir seine Liebe durch gute Taten verdienen zu müssen. Au weia, das hat mich am Meisten gehindert. Was habe ich versucht für den Herrn und seine Liebe zu ackern! Welch ein Blödsinn war das. Wo er mir seine Liebe doch so oft völlig unaufgefordert einfach geschenkt hatte!

Zu 3. Sich nicht anstrengen zu glauben oder etwas für Gott zu tun. Auf gar keinen Fall! Einfach den Vater im Himmel bitten und dann aufmerksam auf seine Stimme sein. Auf seine Güte und Gnade hoffen und warten. Wenn Du dann einen Impuls im Herzen spürst zu beten, etwas bestimmtes zu lesen, eine bestimmte Gemeinde oder Versammlung zu besuchen oder irgendetwas zu tun um die Nähe Gottes zu erfahren, dann tu es einfach im Glauben und Vertrauen zu Gott. Die Liebe Gottes drängt Dich innerlich den richtigen Schritt in seine Nähe zu tun, damit Du an den richtigen Ort kommst, wo der Strom seiner Liebe für Dich fließt. Er macht Dich bereit, seine Liebe zu empfangen, Du bist es von Natur aus meistens nicht.

Ach ja, ich muss das Stöckchen ja noch weiterwerfen! Und Schwupps geht es ab zu Bento, Strassenpastor und Talitakum. Hihi Talitakum, Du hast noch gar nichts geschrieben bisher. Da wird es jetzt aber mal Zeit! Ach ja und MAZE, wenn Dir das Stöckchen so gut gefällt, kannst Du es Dir ja auch holen! 😉
Brav, such das Stöckchen! Na isses nicht ein feiner MAZE?
Heißt nicht MAZE in englisch Labyrinth? Dann kann ich ja Deinen Blog zum Teil meines Labyrinths machen 😉 Dann wird es noch schwieriger, wieder herauszufinden. *g*

Stresswoche

Foto: José Goulão (Flickr.com)

Zuerst kam meine Tochter ins Krankenhaus, weil sie eine allergische Reaktion hatte. Juckender Ausschlag bedeckte ihren gesamten Körper und ihr Gesicht sah aus wie das eines Preisboxers nach dem Kampf.
Cortisonhaltige Infusionen machten es erträglich, aber als sie zu uns nach hause kam, ging es ihr sofort wieder schlechter – wir mussten sie pflegen, betüddeln und zu Ärzten fahren. Aber so was machen wir ja gerne! Ich durfte sogar mal für sie beten, was jahrelang nicht möglich war.

Kaum wohnte unsere Simi bei uns gab es Alarm bei Frau L. aus K. Sie ist um die 30 und studiert Tiermedizin. Außerdem sind wir befreundet und besuchen die gleiche Hauskirche. Stresswoche weiterlesen

Stresswoche

Foto: José Goulão (Flickr.com)
Zuerst kam meine Tochter ins Krankenhaus, weil sie eine allergische Reaktion hatte. Juckender Ausschlag bedeckte ihren gesamten Körper und ihr Gesicht sah aus wie das eines Preisboxers nach dem Kampf.

Cortisonhaltige Infusionen machten es erträglich, aber als sie zu uns
nach hause kam, ging es ihr sofort wieder schlechter – wir mussten sie pflegen, betüddeln und zu Ärzten fahren. Aber so was machen wir ja gerne! Ich durfte sogar mal für sie beten, was jahrelang nicht möglich war.

Kaum wohnte unsere Simi bei uns gab es Alarm bei Frau L. aus K. Sie ist um die 30 und studiert Tiermedizin. Außerdem sind wir befreundet und besuchen die gleiche Hauskirche. Ätsch, nur die Insider wissen, um wen es sich handelt. Bei Frau L. wurden ambulant Zahnimplatate im ganzen Mund unter Vollnarkose angefertigt, die aber viel länger dauerte als vorgesehen. Meine Frau und ich kamen in die Zahnarztpraxis, um sie abzuholen und nach Hause zu bringen. Aber Frau L. war noch überhaupt nicht fit und orientiert. Ihre Atmung ging pfeifend (Man nennt das Stridor) und sie hatte höllische Schmerzen – sie brauchte dringend weitere Überwachung und hätte eiegentlich ins Krankenhaus gemusst.

Und zu Hause wartete ein großer wilder Schäferhund auf sie.

Wir packten sie mühevoll und schwankend ins Auto, holten den Hund und nahmen sie mit uns nach Hause. Wir haben viele freie Betten im Haus.
Am nächsten Tag entließen wir sie aus unserem Privatlazarett und widmeten uns nur noch der Tochter.
Das Wetter wurde heiß und schwül. Ich ließ mir einen Backenzahn ziehen und mein Kreislauf machte dabei etwas schlapp. Am selben Abend meldete sich Frau L. aus dem Krankenhaus. Sie war wegen einer entzündeten Verweilkanüle in die Notfallambulanz gefahren und man hatte sie gleich dort behalten. Eiter und Schmerzen. Leider hat sie keine Verwandten in Hannover und die Eltern wohnen im Süden.
Also packte ihre Wohnungsnachbarin ihr ein paar Klamotten zusammen, die ich ihr mit dem Auto ins Krankenhaus brachte. Die Nachbarin hat nämlich kein Auto.
Im Krankenhaus wurden wir von einer Bettnachbarin zusammengeschrien, weil wir uns leise unterhielten und die Klamotten in den Schrank einsortierten. Sie fühlte sich beim Fernsehen gestört. Frau L. fing an zu heulen und wollte mit ihrem eingegipsten Arm wieder nach Hause, wovon ich sie mühevoll abhalten konnte. Nach einigen nervigen Hürden fand ich ihr Auto, holte ihre Wohnungsschlüssel aus dem selben und holte den großen schwarzen Schäferhund aus ihrer Wohnung ab. Der kennt mich ja und mag mich auch gern.
Er ist allerdings ein Monster und kein Hund!
Mein Unterkiefer tat weh, mir war heiß, mein Herz machte schlapp und das Monster war völlig aus dem Häuschen. Frauchen weg und dazu das neue Zuhause.
Die folgenden Tage waren anstrengend. Gassi gehen in der Hitze, während das schwarze Biest einem fast den Arm auskugelte, Zahnschmerzen und Herzklabaster. Am Telefon zuhören wie Frau L. im Krankenhaus nichts als Stress und Schmerzen hatte.
Unser Kater hatte sich verdrückt und vor der schwarzen Bestie in Sicherheit gebracht. Er ist bis heute nicht zurückgekommen.
Allerdings ist der Schäferhund jetzt mein ganz neuer Freund, der an mir zur Begrüßung hochspringt und mich dabei fast umreißt. Er legt seinen Kopf auf mein Knie und schaut mich mit großen traurigen Augen an. (Der will aber nur Leckerlis)
Nun hat Frau L. aus K. ihren Hund wieder abgeholt und ich war erleichtert, obwohl ich ihn sehr gern mag. Ich brauche einfach mal Pause und Entspannung. Und die gönne ich mir jetzt auch!

Ich hole mir neue Power von oben, von meinem himmlischen Papa. Der füllt mich wieder neu mit Kraft.

Da brauch ich gar nicht viel zu tun, ich bitte ihn einfach drum und warte ab. Und fast unmerklich füllen sich meine leeren Tanks wieder auf.

Adressänderung

Foto: rodliam (Flickr.com)

Ich weiß ja nicht zu wem Du betest. ich jedenfalls habe die meiste Zeit meines Christenlebens zu Jesus gebetet. Er ist schließlich mein Herr und Erlöser. Gehört sich doch wohl so, oder?
In den 90er Jahren kam dann das Buch von Benny Hinn raus: Guten Morgen Heiliger Geist, in dem er glaubhaft versichert, daß man auch zum Heiligen Geist beten und ihn einladen darf.
Das hatte ich sowieso schon immer mal wieder getan, hatte aber manchmal ein schlechtes Gewissen, ob ich Jesus oder den Vater damit nicht beleidigen würde.

Es ist schon ein Kreuz mit der Dreieinigkeit 😉

Er ist ja nur EIN Gott, aber hat so viele Namen!

Adressänderung weiterlesen

Adressänderung

Foto: rodliam (Flickr.com)
Ich weiß ja nicht zu wem Du betest. ich jedenfalls habe die meiste Zeit meines Christenlebens zu Jesus gebetet. Er ist schließlich mein Herr und Erlöser. Gehört sich doch wohl so, oder?
In den 90er Jahren kam dann das Buch von Benny Hinn raus: Guten Morgen Heiliger Geist, in dem er glaubhaft versichert, daß man auch zum Heiligen Geist beten und ihn einladen darf.
Das hatte ich sowieso schon immer mal wieder getan, hatte aber manchmal ein schlechtes Gewissen, ob ich Jesus oder den Vater damit nicht beleidigen würde.

Es ist schon ein Kreuz mit der Dreieinigkeit 😉

Er ist ja nur EIN Gott, aber hat so viele Namen!

Natürlich habe ich ihn auch schon mit JAHWE, El Schaddai, oder Herr Zebaoth angerufen. Dann gibts ja noch Jahwe-Jireh, Elohim, Adonai usw.
Ich tröstete mich damit, daß der allmächtige Gott wohl sicher wissen wird, wann er mit meinem Gebet gemeint ist und sich der Vater, Sohn und Heilige Geist ganz sicher nicht um die Ehre zanken, wen von ihnen ich denn direkt anspreche.
Am kürzesten kam bei mir der „Vater“. Jau, ich fand es schon toll, ihn Papa titulieren zu dürfen, schließlich hat Jesus uns das vorgemacht und Paulus uns das erlaubt.
Abba, lieber Vater! Papi oder Papschi darf man ihn nennen. In der familiären, intimen Koseform.
Das berührte mich aber immer irgendwie seltsam und ich blieb lieber bei meinem Jesus!
Neulich fiel mir allerdings auf, daß ich fast nur noch zu meinem „Vater“ im Himmel rede. Seit meiner frischen Berührung von Gott durch Todd Bentley und die „Healing Outpouring“ hat sich scheinbar mitsamt meinem Gebetsleben auch die Gebets-Adresse geändert!
Ich kann gar nichts dafür, es hat sich einfach so ergeben.
Allerdings fielen mir sodann einige Worte des Herrn Jesus auf, in denen er uns lehrt, zum Vater zu beten und nicht zu ihm selbst:

Mt 6,9 So sollt ihr nun also beten: Unser Vater, der du bist in dem Himmel! Geheiligt werde dein Name.

Mt 6,6 Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich.

Mt 7,11 Wenn nun ihr, die ihr arg seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten! –

Joh 4,23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter.

Wenn wir Jesus nachfolgen wollen, heißt das, daß wir tun was er uns gesagt hat oder?

Er hat uns gesagt, daß wir zum Vater beten sollen und daß wir den Vater anbeten sollen!

Warum nur hatte ich früher Schwierigkeiten damit? Einige Antworten darauf habe ich in letzter Zeit schon erhalten. Falls Du diese merkwürdigen Schwierigkeiten kennst würde ich Dir raten, den Herrn nach den Gründen auszufragen. Es lohnt sich. Garantiert!

Was ich gerade höre

Ich hoffe Du kennst Bryn Haworth. Wenn nicht solltest Du Dir mal eine CD besorgen.
Na gut, wenn Du Blues und Rock magst. Oder Slide-Gitarre. Da ist er einer der besonders Guten drauf. Seine Lobpreis Cds können sich aber genauso gut sehen lassen. Er macht auch Folkige- und Country-Sachen.
Er ist nicht nur ein hervorragender Musiker, der schon mit diversen weltlichen Größen der Rockszene gespielt hat, sondern auch ein inspirierender Christ, der seine Erlebnisse mit Gott oder gute Erkenntnisse in seinen Texten verarbeitet. Was ich gerade höre weiterlesen

Was ich gerade höre

Ich hoffe Du kennst Bryn Haworth. Wenn nicht solltest Du Dir mal eine CD besorgen.
Na gut, wenn Du Blues und Rock magst. Oder Slide-Gitarre. Da ist er einer der besonders Guten drauf. Seine Lobpreis Cds können sich aber genauso gut sehen lassen. Er macht auch Folkige- und Country-Sachen.
Er ist nicht nur ein hervorragender Musiker, der schon mit diversen weltlichen Größen der Rockszene gespielt hat, sondern auch ein inspirierender Christ, der seine Erlebnisse mit Gott oder gute Erkenntnisse in seinen Texten verarbeitet.
Zur Zeit gibt es eine schöne 3fach-Cd mit seinen christlichen Klassikern zu kaufen, die ich rauf und runter höre. Sie heißt Simply Bryn Haworth. What a blessing! Bei seiner alten Platte „Wings of the morning“ laufen mir regelmässig kalte Schauer den Rücken runter. Es ist mehr als Lobpreis und Anbetung, da kommt für mich total die Salbung des Heiligen Geistes rüber. Aber auch die anderen beiden Klassiker sind wunderschön: Eine Live CD und das Album „Psalms and Hymns“ sind dabei. Und das ganze für lausige 12 Pfund auf seiner Webseite.
Soundbeispiele gibt es auf Myspace.

Wie geht man mit dem "inneren Kritiker" um?

Guter Artikel von Roland Kopp-Wichmann in der Theolounge, wie ich finde.

Ist es nur der Verkläger der Brüder, der uns immerfort anklagt, oder übernehmen wir diesen Job manchmal auch gern selbst?

Finde heraus, was ein erfahrener Psychologe zum Thema „der innere Kritiker“ zu sagen hat.Ich finds jedenfalls genial!

Wie geht man mit dem "inneren Kritiker" um? weiterlesen

Wie geht man mit dem "inneren Kritiker" um?

Guter Artikel von Roland Kopp-Wichmann in der Theolounge, wie ich finde.

Ist es nur der Verkläger der Brüder, der uns immerfort anklagt, oder übernehmen wir diesen Job manchmal auch gern selbst?

Finde heraus, was ein erfahrener Psychologe zum Thema „der innere Kritiker“ zu sagen hat.Ich finds jedenfalls genial!

DIE SELBSTKRITIK HAT VIEL FÜR SICH.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;
Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.

Wilhelm Busch