Geistlicher Kampf – Die Waffen IV –

Die Schuhe

Eph 6,15    …und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen.

by_Dieter-Schütz_pixelio

Mal versucht ohne Schuhe durch den Wald zu gehen? Oder auf einem steinigen Weg? Selbst in der Stadt kann man in eine Scherbe oder einen spitzen, scharfen Gegenstand hineinlaufen und sich gehörig verletzen. Das macht das Leben nicht gerade angenehmer, denn wir sind ständig auf unsere Füße angewiesen um uns in dieser Welt fortzubewegen.Wenn man ganz auf Schuhe verzichtet, entwickelt man sicher eine dickere Hornhaut und einige Naturvölker beweisen uns, daß es zur Not auch ohne geht. Aber irgendwie hat sich der Schuh doch weltweit ziemlich durchgesetzt! 😉

Die Füße sind der direkte Kontaktpunkt mit der Welt, oder im übertragenden Sinne mit den Menschen in dieser Welt, die Gott nicht kennen. (Was nun nicht bedeutet, daß wir diese treten sollten) 😉  Aber diese Menschen sind dem Glauben an Jesus und denen, die sich dazu bekennen nun mal sehr oft nicht besonders zugeneigt, um es vornehm auszudrücken. Ein wenig Schutz ist da schon zu empfehlen  um nicht ins offene Messer zu rennen. Und unsere Schuhe sind: die Bereitschaft allen Menschen von der rettenden Gnade unseres Herrn Jesus zu erzählen.

Interessantes Statement. Und ich dachte immer, dadurch fängt der ganze Ärger mit seinen Mitmenschen erst an! So habe ich es jedenfalls immer wieder erlebt. Wie die Vögel in unserer Natur, die einen bunten Paradiesvogel (Wellensittich) nicht mögen und gern mobben und hinterherjagen bis er erschöpft oder tot zu Boden fällt, so werden Christen, die sich zu ihrem Glauben bekennen gern als „Pradiesvogel“ von ihrer Umwelt gemobbt. Das ist oft in der Schule, bei der Arbeit und im Freundeskreis der Fall. Da sind besonders die Leute, die uns Christen grundsätzlich Intoleranz vorwerfen sehr aktiv bei der Sache und selber mehr als Intolerant.

Und deshalb lassen so manche Christen gern bei vielen Gelegenheiten ihre Schuhe lieber aussgezogen und reden  gar nicht erst mit anderen über Jesus. Es mag allerdings auch sein, daß so mancher Christ seine Schuhe tatsächlich als eine Art Waffe begreift, um andere damit zu treten! (Sie gehen Nichtchristen mit dem Evangelium in unsensibeler und dämlicher Weise dermaßen auf den Wecker, daß diese sich eben dagegen wehren) Paulus spricht aber hier von der „Bereitschaft“ das Evangelium weiter zu sagen und nicht davon es bei jeder Gelegenheit  als moralische Keule gegen alle Menschen zu schwingen! Diesen Fehler begehen leider viele Christen und machen sich damit zu recht unbeliebt und schrecken so manchen ab oder bestätigen deren Vorurteile gegen Christen.

Aber die Schuhe sind eine wichtige Abgrenzung zur Welt und vor allen Dingen Zum „Geist dieser Welt“. Wenn wir uns zu Jesus als Herrn bekennen, bekennt dieser sich auch zu uns! Und wir machen den Mächten der Bosheit in der Himmelwelt damit klar, auf welcher Seite wir stehen. Deshalb ist ja auch z.B. die Taufe so wichtig. Sie ist der Anfang dieses Weges mit Jesus und ein öffentliches Bekenntnis zu ihm und schneidet uns von vielen schlechten geistigen Einflüssen der Welt ab.  Nicht umsonst gibt es bei dem Thema Taufe so richtig Stress mit vielen Großkirchen oder dem Islam. Wer als Moslem an Jesus glaubt, bekommt meistens Ärger mit der Familie. Wer sich aber taufen lässt ist für die Familie gestorben und nicht mehr vorhanden. Wenn ein Pastor der Großkirchen die Säuglingstaufe nicht anerkennt indem er an Erwachsenen die Glaubenstaufe vollzieht, verliert er in der Regel seinen Job.

Unser Evangelium ist ein Evangelium des Friedens, sagt Paulus hier und bestätigt damit noch einmal die Tatsache, daß wir Nichtchristen keine „Drohbotschaft“, sondern eine „Frohbotschaft“ weitergeben sollen.

1Petr 3,15   und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht; und habet ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden mit ihren Verleumdungen.

Geistlicher Kampf – Die Waffen 3

Eph 6,14ff  So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort! Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen. Foto: peterjr1961(Flickr.com) Weiterlesen

Geistlicher Kampf – Die Waffen 2

Eph 6,13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit

Paulus legt uns nahe, daß es verschiedene Waffen in unserer geistlichen Rüstung gibt. Es ist ihm offenbar wichtig, nicht nur auf eine einzige Waffe zu vertrauen, sondern er ermahnt uns, die ganze Waffenrüstung anzuziehen! Wir sollen komplett geschützt in diesen Kampf hineingehen und nicht nur teilweise. Alle Ausrüstungsgegenstände sind wichtig. Weiterlesen

Geistlicher Kampf – Die Waffen

Eph 6,13ff Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet.
So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.
Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen,

Den Kampfplatz unseres geistlichen Nahkampfes habe ich im ersten Artikel beschrieben und auch dargelegt, was nicht unser Kampf ist. Vielleicht hätte ich präzisieren sollen: Wo unser Kampf nicht stattfindet, denn entscheidend ist der ORT des Kampfes und der Gegner. Wir sollen nicht gegen Fleisch und Blut (also Menschen) kämpfen, sondern gegen böse Mächte in den himmlischen Regionen.
Aber wir können und sollen nicht dem Widersacher auf seinen Kampfplatz folgen sondern hübsch zu hause bleiben. Weiterlesen

Was NICHT unser Kampf ist…

Es gibt einen geistlichen Kampf in den wir verwickelt sind, ob wir wollen oder nicht. Das habe ich im letzten Artikel dargelegt. Andere Leute auf der Welt lesen auch Bibel und haben Erfahrungen mit dieser Tatsache gemacht. Es ist immer gut, das Wort Gottes ernst zu nehmen.
Allerdings gibt es auch Viele, die aus diesem geistlichen Kampf eine Art Wissenschaft gemacht haben. Der Guru oder Gründer dieser Bewegung ist C.Peter Wagner, ein sehr respektabeler Christ und Bibellehrer. Ich habe kein einziges Buch von ihm gelesen sondern bin in langjährige Berührung mit seinen Adepten und den Adepten der Adepten gekommen.
Stark beeinflusst wurde ich durch Berthold Becker und seiner Organisation „Fürbitte für Deutschland“ Berthold ist schon ein starker Typ und ein supernetter Mensch.
Wir und andere sammelten uns unter der Fahne der „geistlichen Kriegsführung“, beteten anhaltend für die Errettung von Städten und Ländern. Hauptsächlich aber für Deutschland.
Sehr wichtige Bibelstellen für unsere „geistliche Kriegsführung“ entnahmen wir dem Propheten Daniel. Daniel begegnet dem Engel Gabriel, der ihm folgende Botschaft brachte: Weiterlesen

Unser Kampf

Eph 6,12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.

1. Das Wort Kampf, daß Paulus hier gebraucht, heißt im Urtext: Ringkampf oder Faustkampf, d.h. es ist ein Nahkampf und kein Fernkampf, wo wir womöglich sicher in unserem Flugzeug sitzend mit dem Joystick unsere intelligenten Bomben und Raketen abschießen. Weiterlesen