Schlagwort-Archive: Beten

5 Jahre unglaubliche Kirche im Expowal

expowalZum Abschluß des Gottesdienstes gab es ein Glas Sekt für Alle. Gespendet von einem der vielen Freunde der unglaublichen Kirche im Wahrzeichen der ehemaligen Expo2000 in Hannover, dem Expo-Wal. Das Fernsehen war auch dabei (Bibel-TV) und in der „Neuen Presse Hannover“ gab es am Montag darauf einen halbseitigen Artikel über den „Geburtstag“.

Die Medien sind dem Projekt gegenüber überhaupt sehr wohlwollend gesonnen, was aus dem üblichen sarkastischen Journalismus gegenüber engagiertem Christentum wohltuend herausragt. Die Kirche „brummt“ mit mehreren hundert Besuchern bei den Eventgottesdiensten an zwei Sonntagen im Monat. 5 Jahre unglaubliche Kirche im Expowal weiterlesen

Stresswoche

Foto: José Goulão (Flickr.com)

Zuerst kam meine Tochter ins Krankenhaus, weil sie eine allergische Reaktion hatte. Juckender Ausschlag bedeckte ihren gesamten Körper und ihr Gesicht sah aus wie das eines Preisboxers nach dem Kampf.
Cortisonhaltige Infusionen machten es erträglich, aber als sie zu uns nach hause kam, ging es ihr sofort wieder schlechter – wir mussten sie pflegen, betüddeln und zu Ärzten fahren. Aber so was machen wir ja gerne! Ich durfte sogar mal für sie beten, was jahrelang nicht möglich war.

Kaum wohnte unsere Simi bei uns gab es Alarm bei Frau L. aus K. Sie ist um die 30 und studiert Tiermedizin. Außerdem sind wir befreundet und besuchen die gleiche Hauskirche. Stresswoche weiterlesen

Horrortraum

Ich hatte als junger Christ oft furchtbare Albträume, in denen auch Dämonen zu mir ans Bett kamen und mich belästigten.
Manchmal war die dämonische Gegenwart so schlimm, daß ich im Traum anfangen wollte zu beten, aber den Namen Jesus nicht aussprechen konnte. Es war, als ob eine dunkle Macht mir den Mund zuhalten würde.
Nachdem ich mich vor Jahrzehnten von jeder okkulten Bindung und allen mir bekannten Praktiken losgesagt hatte, hörten diese Träume schlagartig auf.
Den letzten Traum dieser Art hatte ich 1979 als Bibelschüler der Bibelschule Glaubenszentrum in Wolfenbüttel. Eine geisterhafte Dame in weiß belästigte mich damals im Traum. Mir kam damals in den Sinn, daß ich als Kind oder Jugendlicher mal Zaubersprüche aus einem Buch aufgesagt hatte, um Geister in mein Zimmer einzuladen. So ähnlich wie Goethes Faust.
ich suchte das entsprechende Buch in der Bücherei, fand aber nur ein ähnliches, dessen Sprüche mir bekannt vorkamen. Dann entschuldigte ich mich nochmal bei Gott und widersagte allen Mächten, die ich damals eingeladen hatte.
Daraufhin hatte ich 25 Jahre lang keinerlei Albtraum mehr.

Vorgestern hatte ich mal wieder einen unangenehmen nächtlichen Besuch. Es war wie in einem Freddy-Krüger-Film, falls meinen heiligen Lesern das etwas sagt ;-))
Ich wohnte in diesem Traum in einem anderen Haus und hatte eine Schar von Mitbewohnern, die zudringlich wurden und mich mit okkulten Symbolen und Kräften bedrängten. Schließlich schoben sie mich durch eine Ofenklappe in eine Art brennende Hölle hinein, lachten und triumphierten dabei, daß ich dort nie mehr herauskäme.
Irgendwie gelang es aber doch, mich daraus zu befreien und wieder ins Wohnzimmer zu gelangen. Doch das Haus und die ekelhafte Gesamtsituation konnte ich nicht verlassen.
So fing ich im Traum wieder an zu beten, was auch klappte. Die dämonische Gesellschaft aus Männern und Weibern verhöhnte mich und ahmte meine Gebete zu Jesus und dem Vater nach.
Sie redeten mir ein, daß ich verloren sei und Gott mich hier in diesem dämonischen Bann nicht mehr hören würde, da er mich ja selbst an diesen Ort verurteilt hätte.
Ich betete weiter um Gnade und Hilfe bis ich endlich aufwachte.
Auf dem Klo sitzend fragte ich Gott nach der Ursache dieses Albtraums und hatte den Verdacht, daß ich vielleicht doch lieber auf meine Glaubensgeschwister hören sollte, die stets mit dem Kopf schütteln, wenn ich ihnen erzähle, daß ich gerne Horrorfilme gucke, weil die eben so spannend sind!
Dann hörte ich mich während dieser Zwiesprache mit Gott reden:
Das Böse ist immer zweideutig – aber Du, Vater im Himmel, bist stets eindeutig –
Das klang irgendwie sehr weise und vernünftig – wenn ich nur wüsste weshalb? ;-))
Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

Fasten – Teil 2

Tja, eigentlich hatte ich ja geschrieben, daß ich gar nicht fasten wolle in diesem Jahr, es sei denn der Herr würde es mir irgendwie sagen oder zeigen.
Aber während ich diese Zeilen schrieb, bekam ich Lust aufs Fasten und beschloß, erstmal nix zum Abendbrot zu essen und dann mal weiter zu schauen.
Am nächsten Tag, dem Mittwoch, hatte ich dann irgendwie keine Lust mit dem Fasten aufzuhören und dachte: Du kannst ja noch 1, 2 Tage dranhängen.
Es war möglicherweise ähnlich wie bei Forrest Gump, der eines Tages anfing ein wenig zu laufen und dann keine Lust mehr verspürte, damit aufzuhören. Fasten – Teil 2 weiterlesen