Entschuldigung

Ich möchte mich hiermit bei allen Menschen entschuldigen, die ich jemals durch Predigt, Lehre oder Gespräche davon überzeugt habe, dass Gott gesagt hätte, es kommt Erweckung nach Deutschland. Ich habe einfach nur das weitergesagt, was andere geglaubt haben, von Gott zu hören. Ich selbst habe nie so eine Verheißung von Gott gehört. Ich war ein blinder Leiter von Blinden. Jawohl, ich habe mir Erweckung sehr intensiv gewünscht und oft und anhaltend dafür gebetet. Ich glaube auch nach wie vor, daß Erweckungen tatsächlich geschehen sind und für Deutschland sehr wünschenswert wären.

Aber ich bedauere die Anmaßung, so zu tun, als wüßte ich in dieser Sache den Plan und die Vorsehung Gottes. Ich bedaure zutiefst, im Namen Gottes geredet zu haben, ohne dafür von ihm autorisiert gewesen zu sein!

Ralf Förthmann

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Entschuldigung

Ich möchte mich hiermit bei allen Menschen entschuldigen, die ich jemals durch Predigt, Lehre oder Gespräche davon überzeugt habe, dass Gott gesagt hätte, es kommt Erweckung nach Deutschland. Ich habe einfach nur das weitergesagt, was andere geglaubt haben, von Gott zu hören. Ich selbst habe nie so eine Verheißung von Gott gehört. Ich war ein blinder Leiter von Blinden. Jawohl, ich habe mir Erweckung sehr intensiv gewünscht und oft und anhaltend dafür gebetet. Ich glaube auch nach wie vor, daß Erweckungen tatsächlich geschehen sind und für Deutschland sehr wünschenswert wären.

Aber ich bedauere die Anmaßung, so zu tun, als wüßte ich in dieser Sache den Plan und die Vorsehung Gottes. Ich bedaure zutiefst, im Namen Gottes geredet zu haben, ohne dafür von ihm autorisiert gewesen zu sein!

Ralf Förthmann

Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes (Teil III)


Die Freiheit vom Gesetz des alten Bundes und von den Gesetzen, die wir uns selbst gemacht haben, jagt so manchem Christen Furcht ein. Da ist doch ein Haken dabei, denkt sicher mancher.Die Fragen, die auftauchen, wenn man über die Freiheit des Christen redet, sind allerdings nicht neu. Paulus schreibt im Römerbrief:
Röm 6,15 Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!

oder:

Röm 3,8 Und sollen wir es etwa so machen, wie wir verlästert werden und wie einige sagen, daß wir sprechen: Laßt uns das Böse tun, damit das Gute komme? Deren Gericht ist gerecht.

Viele Christen denken, daß man automatisch in ein zügelloses, gottloses und egoistisches Leben abgleitet, wenn man völlig ohne Gesetz lebt. Man würde sich ganz schnell vom Leben im Willen Gottes entfernen und nur noch nach seinen eigenen Lüsten leben.
Diese Gefahr kann ich natürlich nicht völlig ableugnen, aber sie ist ebenso deutlich vorhanden, wenn wir ein Leben im Käfig des Gesetzes führen. Ja Paulus schreibt sogar, daß gerade durch das Gesetz die Sünde erregt wird und Macht über uns gewinnt!
Röm 7,5 Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz erregt wurden, in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.

Röm 7,8 Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.

Röm 7,9 Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;

Vielleicht sollten wir uns doch lieber für ein Leben im Strom der Gnade entscheiden, als für ein Leben in Anlehnung an das Gesetz! Hiermit meine ich ganz klar nicht nur das Gesetz des Mose, sondern auch unser „eigenes Gesetz“ und das „Gesetz der Gemeinde“, in der wir uns befinden.
Jawohl, auch unsere netten bibeltreuen Gemeinden haben jeweils ihre eigenen Gesetze. In einigen gibt es noch das Gesetz des Kopftuchtragen der Frauen in der Gemeinde. Es gibt das Gesetz des Zehntengebens, das Gesetz des Lobpreises vor der Predigt, oder die Gesetze, was geistlich und was fleischlich ist.
Es gibt unausgesprochene Gesetze über die Kleidung und Haarlänge der Pastoren und Gemeindemitglieder. Gesetze über die Länge der Predigten und des Lobpreises. Gesetze über den Besuch von Hauskreisen, Evangelisation und Heiligung. Gesetze über die Form des Gebetes und Singens. Und und und…
Du wirst am Besten wissen, wie die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze Deiner Gruppe, Gemeinde oder Kirche lauten.
Und diese Gesetze führen uns nicht allein in die Unfreiheit und Sklaverei sondern knechten uns auch unter die Macht der Sünde!
Wenn wir von der Herrschaft der Sünde frei werden wollen, müssen wir uns vom Gesetz abwenden und allein DEM zuwenden, der das Gesetz als Einziger erfüllt hat: Jesus Christus.

Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

Jesus ist der einzige Weg zu Gott, dem Vater und der einzige Weg, wirklich frei von Sünde und Schuld zu leben. Der Weg des Gesetzes führt nur in eine ewige Abwärtsspirale von Sünde, Schuld und Verdammnis. Wenn das Gesetz die Kraft hätte uns wirklich frei zu machen, hätte Jesus nicht zu kommen brauchen und sein Tod am Kreuz wäre völlig sinnlos gewesen!
Nur in Ihm ist die Kraft, nach dem Willen Gottes zu leben. Nur in Ihm ist die Erlösung von der Sünde. Nur in Ihm ist die Rettung und Weisheit, als echte Kinder Gottes zu leben.

Röm 7,4 So seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht bringen.

Lasst uns Jesus lieben und Ihm allein nachfolgen, Ihm in allen Dingen vertrauen, dann werden wir in die verheißene „herrliche Freiheit“ hineinwachsen.
Trust me.

Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes (Teil II)

Eine „herrliche Freiheit“ ist uns als Christen verheißen worden. Und ein Teil davon ist die Freiheit von der Sklaverei der Sünde. Viele Christen kämpfen seit Jahren und Jahrzehnten darum, diese Freiheit zu erringen und haben sie noch nicht ergriffen. Sie quälen sich mit immer denselben Sünden, schlechten Angewohnheiten, Süchten und Abhängigkeiten. Man fragt sich: Wo ist diese verheißene „herrliche Freiheit“?
Andere haben längst aufgegeben und sich mit iheren Sünden arrangiert. Der Kampf ist längst vorbei, man hat resigniert und fragt sich vielleicht, ob die Bibel doch nur ein frommes Märchenbuch ist, oder ob diese wunderbaren Verheißungen nur für die Elite der „Superchristen“ bestimmt ist, zu denen man leider nicht gehört.
Ein Grund dafür, warum wir die „herrliche Freiheit“ der Kinder Gottes nicht ergreifen können, liegt vielleicht hierin: Wir haben noch nicht begriffen und realisiert, daß die Freiheit des Christenmenschen nicht nur darin besteht, nicht mehr sündigen zu
müssen, sondern daß sie auch „Freiheit vom Gesetz“ bedeutet!
Röm 7,4-6 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten.Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten des Buchstabens.Wir unterstehen nicht mehr dem Gesetz des Alten Bundes, sondern dem „Gesetz des Geistes“!
Wir müssen nicht mehr auf Gebote, Satzungen und Vorschriften achten, sondern auf unser Herz, in dem der Heilige Geist wohnt!
Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis, weil viele Christen sich entschlossen haben, weiter unter der Glocke und dem Einfluss des Gesetzes zu leben, obwohl sie davon freigemacht worden sind!
Wir haben Angst vor der Freiheit, weil der Käfig des Gesetzes uns auch Schutz und Geborgenheit vermittelt. Da gibt es klare Regeln, Gebote und Verbote. Hier sind wir sicher, weil uns Entscheidungen abgenommen werden. Es gibt feste Leitplanken, an die wir uns halten können. Wir brauchen unseren Weg nicht mehr selbstständig zu suchen, weil ja alles so schön vorgegeben ist. – Aber wir sind Gefangene –
Vielleich bist Du Christ und verleugnest entschieden, noch unter dem Gesetz des alten Bundes zu leben. Das mag ja sogar zutreffen. Aber weil Du nicht ohne Gesetz leben kannst, entwirfst Du Dir ganz behende ein neues, eigenes Gesetz: Du mußt wenigstens einmal am Tag „stille Zeit“ haben. Du mußst am Ende des Tages allen Menschen vergeben haben , bevor die Sonne untergeht. Du mußt täglich Bibel lesen, sonst bist Du „vom Glauben abgefallen!“
Du mußt immer freundlich, friedlich und fröhlich sein, weil Du ja ein Botschafter des Herrn bist. Du mußt jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen und einer Bibeltreuen Gemeinde angehören. Du mußt missionieren, weil ja sonst die Menschen zur Hölle gehen.
Du darfst keinen Sex außerhalb der Ehe haben, Du darfst nicht Rauchen oder Alkohol trinken, Du darfst nicht so viel Fernsehen und ins Kino gehen. Du darfst keine Pornofilme gucken! Das wäre das Schlimmste. Du darfst nicht schwul oder lesbisch sein. Überhaupt sind Sünden im sexuellen Bereich die schlimmsten Todsünden, während Klauen und Betrügen (z.B. das Finanzamt) weniger schlimm sind.
Du darfst dieses nicht und jenes nicht. Du mußt dieses tun und jenes tun.
Und das soll Leben in Freiheit vom Gesetz sein?
Auf http://www.Pray.de gibt es einen guten, tiefergehenden Artikel zum Thema Freiheit vom Gesetz, den ich hiermit wärmstens weiterempfehle. Werner Ditz: Die große Freiheit!
Ihr findet den Artikel unter der Rubrik Lehre.
Ansonsten viel Spaß mit der wachsenden herrlichen Freiheit! ;-))
Wird fortgesetzt…