Sternenkind

Gelangweilt kaute der 12jährige Junge auf seinem Bleistift. Seine Augen waren in eine imaginäre Ferne gerichtet, deren Richtung nur zufällig der Richtung der großen Schiefertafel entsprach.
Kratzend malte der Lehrer Jahreszahlen an die Tafel und sprach seinen Monolog mit näselnder Stimme: 1075 Sachsenkrieg, 1077 Bußgang nach Canossa, 1084 Heinrich IV. wird in Rom als Kaiser gekrönt…
Die Tafel mit den Jahreszahlen verschwamm vor Ralfs Augen, während die monotone Stimme des Lehrers in weite Ferne rückte und einschläfernd vor sich hin leierte. „Wenn doch nur jemand käme und mich mitnähme“, seufzte der Junge still in sich hinein. Er träumte sich auf eine einsame Insel im großen Ozean. Weiterlesen

Auslegung – mit dem Löwen kuscheln

Dann will ich mal versuchen, die Gedanken zusammenzufassen, die mir als Auslegung meines „Löwentraums“ durch den Kopf gingen.
Der erste Teil dürfte eigentlich klar sein: Der Herr der Herren ist kein Plüschtier, mit dem man machen kann, was man will. ER ist der Boss und nicht wir!
Und obwohl Jesus es liebt, wenn wir ihm unsere Liebe ausdrücken und zeigen, ist er nicht unser Kumpel oder eben unser Spielzeug, sondern unser Herr.
Als solcher will er auch ernst genommen werden.
Seine Liebe ist auch gefährlich für uns – Sie hätte mich fast erdrückt –
In der Tat glaube ich, daß es sogar unser Leben kostet, wenn wir seine Nähe und Liebe auf Dauer genießen wollen! Weiterlesen

Kuscheln mit dem Löwen?

C.S. Lewis Fans werden es wissen – Aslan ist kein zahmer Löwe!
Aslan ist ein Bild für den Herrn der Herren und König der Könige: Jesus.
Und auch der lässt sich keinesfalls zähmen.
Vor etwa 10-11 Jahren hatte ich einen Traum von Gott. Weiterlesen

Buddhist träumt von Jesus

Ein abgefahrener Erfahrungsbericht von einem Missionseinsatz in der Mongolei.
Könnte es sein, daß Jesus von den Toten auferstanden ist und tatsächlich heute noch in einer anderen Dimension lebt? Könnte es sein daß er kleine, unscheinbare Menschen gebraucht, die sich ihm einfach mit dem was sie haben zur Verfügung stellen?
Könnte es sein, daß Gott auch heute noch Wunder tut?

Prophetisches – Endzeit?

Ja ja, die alten Propheten der Bibel. Gott schenkte ihnen Einblicke in unsichtbare Wirklichkeiten und offenbarte ihnen manchmal sogar das Zukünftige. In den folgenden Versen erleben wir den Propheten Daniel, der dem alten König von Babel (Nebukadnezar) einen seiner Träume auslegte. Wohlgemerkt: Der König hatte Daniel vorher nichts vom Inhalt des Traumes erzählt!

Dan 2,31-45 Du, o König, schautest: Und siehe, ein großes Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar.
Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Bronze, seine Schenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton.Du schautest, bis ein Stein losbrach, nicht durch Hände, und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und sie zermalmte. Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu aus den Sommertennen; und der Wind führte sie fort, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden.
Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde. Das ist der Traum.
Und seine Deutung wollen wir vor dem König ansagen: Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels die Königsherrschaft, die Macht und die Stärke und die Ehre gegeben hat – und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt -, {du} bist das Haupt aus Gold.
Und nach dir wird ein anderes Königreich erstehen, geringer als du, und ein anderes, drittes Königreich, aus Bronze, das über die ganze Erde herrschen wird.
Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen, deshalb weil das Eisen alles zermalmt und zerschmettert; wie das Eisen, das zertrümmert, wird es all jene zermalmen und zertrümmern.
Und daß du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast: wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast.
Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: zum Teil wird das Königreich stark sein, und zum Teil wird es zerbrechlich sein. Daß du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen läßt.
Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewig nicht zerstört werden wird. Und das Königreich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird all jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen: wie du gesehen hast, daß von dem Berg ein Stein losbrach, nicht durch Hände, und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte.
Ein großer Gott läßt den König wissen, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung zutreffend.“

Es gab viele sogenannte „Weltreiche“ in der Geschichte, am Einflussreichsten für die heutige „westliche“ Welt waren vielleicht das griechische und das römische Reich durch ihre Philosophie, Wissenschaft und Politik.
Mit Babylon fing alles an. Die Wurzeln Babylons reichen weit in die Vergangenheit zurück.
Möglicherweise ist der Schlüssel zur Erkenntnis des Geistes von Babylon in der Geschichte vom Turmbau zu Babel zu finden. Dieser Turmbau ist auch archäologisch und historisch bewiesen.
In der Bibel finden wir folgenden Ausspruch dazu:

1Mo 11,4 Und sie sprachen: Wohlan, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen!“

Viele Gelehrte gehen davon aus, daß dieser Turm auch okkulten Praktiken sowie der Astrologie dienen sollte. Jedenfalls wurde er nicht zur Ehre Gottes erbaut sondern zur Ehre des Menschen. Ja er sollte wohl eher eine Herausforderung an Gott darstellen: Wir wollen uns einen Namen machen!
Auch das griechische und später das römische Reich war von diesem Geist geprägt: Sich über Gott erheben mittels der Logik (griechisch) oder mittels der militärischen Macht und der Politik (römisch).
Wir wollen uns einen Namen machen!

Am interessantesten ist für mich allerdings das letzte Weltreich, daß genannt wird.

Sein Kennzeichen sind die Füße aus Eisen und aus Ton. Teils schwach und teils stark.
Auf Napoleons und Hitlers Reiche trifft das eher nicht zu, obwohl auch sie alles zerschmettert und zertrümmert haben wie das Eisen. Aber da war kein zerbrechlicher Ton dazwischen. Die waren hart wie Kruppstahl!

Das prägnanteste Kennzeichen dieses Reiches ist: sie werden sich durch Heiraten untereinander vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht mischen läßt!
Gab es jemals eine Epoche auf dieser Erde, wo mehr Ehen geschieden wurden und der Zusammenhalt von Mann und Frau so schwierig und gefährdet war?
In Deutschland werden z.Zt. mehr als 40% aller Ehen geschieden und in den USA ist es wohl noch schlimmer.
Die gesamte westliche Zivilisation ist von diesem Virus betroffen.
Wer ist zur Zeit die größte Weltmacht? Die USA zusammen mit ihren Bündnispartnern in der westlichen Welt. Sogar Russland ist „demokratisch“ geworden.
Was sagte Daniel? „Es wird ein geteiltes Königreich sein!“
Aha, also nicht etwas so homogenes wie Rom, Frankreich oder Hitlerdeutschland.
Und jetzt wage ich einmal eine prophetische Prognose: Der Islam wird sicher nicht das letzte große Weltreich werden, daß uns vorhergesagt wurde. Die Islamisten samt Herrn Ahmadinedschad und Osama Bin Laden und Anderen hätten das wahrscheinlich gerne so, aber die Muslime halten ihre Ehetraditionen fest und werden das auch weiterhin tun.
Wenn man der Prophezeiung glauben will, kommt da eher so ein Staatenbündnis wie die Nato in Frage (ich sage nicht, daß die jetzige Nato das schon ist).
Aber die Zeichen der Zeit sind deutlich.

Wenn der Islamismus noch mehr erstarkt, und das wird er, dann werden sich die nichtislamischen Staaten der Welt noch mehr als bisher zusammentun, möglicherweise einschließlich Russland und China und der meisten asiatischen Staaten.
Und wir werden bald ein sehr schönes letztes Weltreich genießen können, daß Freiheit und Demokratie auf seine Fahnen geschrieben hat, aber seine Bewohner selbstverständlich strengstens überwachen und kontrollieren muß. Denn wir haben ja die gewaltige Bedrohung der Islamisten, die sich immer stärker atomar bewaffnen!
Das geht mit der neuen Computertechnik ja auch jetzt schon ganz toll! Fingerabdrücke auf dem Personalausweis, jedem Bürger seine einheitliche Erkennungsnummer, elektronische Chips unter der Haut mit GPS-Peilsignal, damit auch niemand verlorengeht. Man muß ja jederzeit wissen können, wo sich potentielle Terroristen aufhalten, nicht wahr.
In den USA ist ja die „nationale Sicherheit“ das Zauberwort überhaupt! Sobald ein Präsident dieses Zauberwort ausspricht, kann er nicht nur illegale Angriffskriege führen und Folterlager einrichten. Nein, die Polizei und Geheimdienste erhalten sämtliche Befugnisse , die sie brauchen und die individuelle Freiheit darf eingeschränkt werden, wo immer es geht. Selbst die Medien dürfen nichts mehr berichten, was die „nationale Sicherheit“ gefährden könnte.

Aber Europa ist dabei, es den USA gleich zu tun oder sie sogar noch rechts zu überholen.
Schnallt Euch bitte an, Leute: Big Brother ist unterwegs!

Jesus take the Wheel

Foto: Hartwig HKD (Flickr.com)

Vor langer Zeit hatte ich mal einen Traum von Gott. Träume von Gott sind völlig anders als meine normalen Träume oder Albträume. Sie sind sehr selten aber dafür äußerst einprägsam.
Normalerweise wache ich nach einem Traum eher gerädert und gestresst auf und versuche mich langsam an die Realität und den Tag zu gewöhnen. Es dauert eine Weile, bis ich gecheckt habe, daß der Traum nicht die Realität war.
Manchmal ist das sogar ganz gemein: Ich träumte z.B., einen Mord begangen zu haben, den ich im Wachbewusstsein nur verdrängt hätte. Von Angstschweiß gebadet fragte ich mich dann allen ernstes, ob ich den Mord nur vergessen hätte, bis ich dann so langsam richtig wach wurde und merkte, daß es nur ein böser Traum gewesen war.
Träume von Gott sind in einer ganz anderen Kategorie. Weiterlesen