Kein Bild von Gott

2Mo 20,3ff   Du sollst keine andern Götter neben mir haben!

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen…

In den vergangenen Jahrzehnten war viel von unserem „Gottesbild“ die Rede. Es wurde von Vielen behauptet, daß unser „Vaterbild“ auch unser Bild von Gott beeinflussen oder prägen würde. So gab es denn Seelsorge um ein falsches Vaterbild zu korrigieren. Es wurde betont, wie wichtig es sei, mit dem leiblichen Vater im Reinen und versöhnt zu sein um ein gutes Verhältnis auch mit unserem himmlischen Vater zu haben.

Ein sehr psychologischer Ansatz – wenn ihr mich fragt.

Ich habe ja nun überhaupt nichts gegen Psychologie einzuwenden – sie kann nützlich und sehr hilfreich sein.

Aber ist es ratsam biblische Wahrheiten mit menschlicher Psychologie zu vermischen?

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Griechisches oder hebräisches Denken?

Haso mit “H” wie “Hebräisch” (von Harald Sommerfeld aus dem Blog „Hasos Tafel“)

Gelegentlich fühle ich mich von einigen Lesern missverstanden. Ich weiß, dass sie es nicht persönlich meinen, und ich nehme es auch nicht persönlich. Trotzdem möchte ich daran etwas ändern.

Die Missverständnisse, die ich meine, haben wohl etwas mit dem Unterschied zwischen “griechischem” und “hebräischem” Denken zu tun, über den auch Storch sich derzeit auslässt [1 2 3]. Er weist darauf hin, dass die “Griechen” ihre Einsichten gern abstrakt vermitteln, die “Hebräer” hingegen anschaulich. Das ist jedoch nicht der einzige Unterschied zwischen beiden Denkarten.

Wenn ein “Grieche” eine Aussage macht, will er eine Tatsache beschreiben. Wenn er einen Befehl gibt, meint er, was er sagt, und erwartet, dass man tut, was er sagt. “Hebräische” Meschalim – Sprüche im weitesten Sinn – sind jedoch oft Aussagen, die widersprüchlich, oder Befehle, die unausführbar sind. Trotzdem enthalten sie mehr “Wahrheit” als mancher korrekte “griechische” Satz. Weiterlesen

Vorsicht Tradition!

Sehr guter Artikel von Storch.

Vor Jahren war ich mit einem Freund im Auto unterwegs. Wir hatten den einen oder anderen Joint geraucht und waren entsprechend etwas platt. Wir fuhren über eine Strasse und als ich aufschaute, kam das Auto vor uns immer näher. Es fuhr um einiges langamer als wir und mein Kollege fuhr einfach immer weiter.

„Brems!“, rief ich und er tat es.
Mittlerweile stand das Auto vor uns an einer roten Ampel (aha, deswegen fuhr es so langsam) und wir liessen etwas Gummi auf dem Asphalt, kamen aber noch rechtzeitig zum Stehen.
„was geht? Hast Du den nicht gesehen?“, fragte ich.
„Doch, gesehen habe ich ihn schon…“
„…aber? …“
„…irgendwie habe ich ihn nicht wahrgenommen.“

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Geistlicher Kampf – Die Waffen 2

Eph 6,13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit

Paulus legt uns nahe, daß es verschiedene Waffen in unserer geistlichen Rüstung gibt. Es ist ihm offenbar wichtig, nicht nur auf eine einzige Waffe zu vertrauen, sondern er ermahnt uns, die ganze Waffenrüstung anzuziehen! Wir sollen komplett geschützt in diesen Kampf hineingehen und nicht nur teilweise. Alle Ausrüstungsgegenstände sind wichtig. Weiterlesen

Kriminalgeschichte des Christentums

Bild: schubalu (www.pixelio.de)

Heute las ich in meiner „HAZ“ einen interesanten Artikel über das neue Buch von Karl-Heinz Deschner, einem Atheisten und Kritiker des Christentums. Es heißt „Kriminalgeschichte des Christentums“ und soll 10 dicke Bände umfassen. Jetzt kam der neunte Band heraus, der sich mit der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts befasst. Herr Deschner ist nicht irgendein Fuzzi, sondern ein ernstzunehmender Autor, der sehr gut recherchiert hat und dessen Bücher von der theologischen Fachwelt diskutiert werden. Man kann ihm sicher vorhalten, daß er einseitig recherchiert und die guten Seiten der Kirchengeschichte außer acht gelassen hat. Aber er will ja gerade die negativen Seiten der Kirchengeschichte thematisieren. Wenn man ausschließlich auf seine Bücher baut, findet man garantiert kein gutes Haar an der Kirche, er lässt das Gute halt einfach weg. Aber die negativen Dinge, die „Kriminalgeschichte“ scheint ein Faktum zu sein. Hier ein Auszug aus seinem neuen Buch: Weiterlesen

Skandal im Krankenhaus Nordstadt!

Viele Menschen wissen es noch nicht: Bilder können lügen! Menschen auch – immer wieder – jeden Tag!

Viele Menschen glauben es einfach nicht, daß die Bild-Zeitung lügt. Viele sagen mit einem Augenzwinkern: ich weiß doch, daß fast Alles in der Bildzeitung erstunken und erlogen ist, lesen sie aber trotzdem jeden Tag. Merkwürdig. Wollen die Menschen verschaukelt werden? Weiterlesen