Ich bete wann ich will

Ich sehe das Gebet nicht mehr länger als lästige Pflicht an. Ich bete wann, wie, so oft so, lange und so wenig wie ICH will! Letztens habe ich gefühlt mehrere Monate nicht mehr gebetet weil ich einfach keine Lust dazu hatte. Es war mir die meiste Zeit nicht einmal bewußt – aber irgendwann kam mir der Gedanke: Bist Du überhaupt noch Christ, wenn Du gar nicht betest?
Man wird und bleibt aber kein Christ, indem man zu Gott betet oder seine Pflichten Gott gegenüber erfüllt sondern man wird und bleibt Christ durch eine neue GEBURT!  Kann Dir jemand Deine Herkunft und Identität als Mensch wegnehmen, wenn Du Dich unmenschlich verhältst? Du bist und bleibst ein Mensch, egal was Du auch tust.
Du bist und bleibst ein Kind Gottes, wenn Du von neuem als solches geboren worden bist! Nichts und niemand kann Dich aus Gottes Hand reißen.
Ich rede mit Gott in meinem Sessel, auf dem Klo, im Bett und unter der Dusche. Ich rede mit Gott vor dem PC, im Kino oder beim Fernsehen. Ich rede mit Gott beim Spazieren gehen, Fahrrad fahren oder in der Sauna. Denn er ist ja immer und überall auch da.
Und wenn ich keinen Bock habe mit Gott zu reden, dann lasse ich es halt bleiben. Und es ist gut so.
Gestern waren meine Freunde etwas überrascht und amüsiert, als ich erzählte, daß ich während der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ gebetet hatte. Es klang wohl möglicherweise irgendwie  ungeistlich und unpassend für sie. „Ob ich auch für Mr. Spock gebetet hätte?“
Nein, hatte ich nicht, aber manchmal redet Gott mit mir auch im Kino während eines Dialogs oder eben beim Fernsehgucken. Und dann antworte ich ihm halt still in meinem Herzen oder stelle ihm eine Frage.
Und es ist gut so.

62 Antworten

  1. …dein Schlußsatz erinnert mich doch an irgendwas… hmmmach ja – alles ist gut was ICH mache…

  2. Hey Bento, wie meinste denn das?Die ironische Nähe zu "Ich bin schwul und das ist auch gut so" war durchaus beabsichtigt 🙂

  3. Hallo Don Ralfo,ich hatte nicht in den "Ironiemodus" geschaltet, als ich deinen Post las und frage mich, was du uns hier eigentl. sagen möchtest.Ja, mein bleibt geliebtes Kind, aber nicht jedes Kind ist gehorsam und macht seinem Vater Freude. Das hört sich in meinen Ohren hier sehr nach Selbstrechtfertigung an. Nimms mir bitte nicht übel – aber ich bekomme z.Zt. echt Pickel, wenn ich sehe wie Christen die kostbare Zeit verplempern und sich jede Scheiße reinziehen, aber "innerlich" dabei beten…Segen

  4. @bento, du riskirst aber eine dicke Lippe, ich kenne viele Christen die das auch tun wie Don Ralfo!

  5. @Bento: Ich wollte mich nicht rechtfertigen, sondern andere ermutigen sich von falscher Frömmigkeit und Gesetzlichkeit zu lösen. Das ist mir bei Dir wohl anscheinend nicht gelungen.

  6. Wir sind noch alle Huren solange wir die Sünde lieben, auf die leichte Schulter nehmen."Ihr habt noch nicht bis aufs Blut die Sünde besiegt"oder so ähnlich geht der Bibelspruch.Der Weg ist schmal mit IHM in Verbindung bleiben, täglich beten, selber aufpassen nicht sich selbst rechtfertigen auch net gesetzlich werden, aus Zwang.Liebe Grüße und Segen GottesRobert

  7. @Anonymus was gehn mich die anderen Christen an. Sieh zu das Du nicht fällst. "Wer glaubt er steht soll zusehn das er nicht fällt." hat mal jemand gesagt.

  8. Hi Don Ralfo,ja.. ich kenne die Zeiten, wo man im Gebet kein Wort über die Lippen bekommt auch…Und dann fühlt "man" (cher) sich manchmal unter Druck, dass man(cher) doch mehr beten sollte, oder mehr in der Bibel lesen etc.Der Druck macht die Situation noch schlimmer… und dann steckt man in Kreisläufen drin, von: ich müsste ja, aber ich kann ja nicht, aber ich müsste ja… usw.Ich bin nur froh, wenn der Herr mich dann im guten Sinne aufrüttelt, und mir hilft aus diesem Druck raus zu kommen und mir einfach so in etwa sagt: Du bist meine geliebte Tochter, Ich kenne und verstehe Dich und Ich helfe Dir da raus. Hab nur Geduld. Wir machen das schon…Fühl Dich frei.Verstehe Dein Anliegen gerade ziemlich gut, denke ich.Danke Dir.LGStella

  9. @TalitakumDiesen Druck kenn ich auch. Ist mir auch so gegangen. Soll ich jetzt beten na ja das is gezwungen usw. Frei fühlen. Lieber ein Gebet zuviel als gar keins.

  10. Hallo Robert,ja, das kennen wohl einige…Du sagst, lieber ein Gebet zu viel als gar keins.Aber Menschen in Beziehungen haben auch Zeiten des Schweigens wo keine direkte Kommunikation statt findet.Und es geht unserem Vater nicht darum, wieviel wir beten, sondern dass Er uns zu Sich zieht, mit Seinen Seilen der Liebe.Er ist ein persönlicher Gott der unsere Schwachheiten kennt – und darin dürfen wir uns fallen lassen.Einfach mit allem was wir sind, vor Ihm sein.Keine Vorleistung, keine Erwartungen erfüllen..Kein Druck, sondern ich sein dürfen, und vielleicht überhaupt mal lernen und wahrnehmen, was es heißt, bejaht und angenommen zu sein.Gerade in Zeiten wo es schwer ist, und wir mit allerlei Konflikten zu tun haben, braucht es für den Menschen die Gewissheit, dass es in keinster Weise auf ihn ankommt.Gott zu lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und Verstand, können wir nicht von uns aus tun.Wir brauchen Ihn um Ihn zu ehren, zu lieben und Ihm zu dienen.Nichts, einfach nichts geht ohne Ihn.Und manchmal müssen wir durch tiefe Verzweiflung durch, um uns wieder zu Ihm hin zu wenden.Haben wir unser Leben und unser Sein Ihm anvertraut irgendwann.. dann gibt es einfach nichts mehr, was uns von Ihm trennen kann. Einfach nichts. Die Sünde hat Er ja schon überwunden, und wenn Er in mir lebt und ich Ihn will, dann heiligt Er uns Stück für Stück – nach Seinem Plan und nach Seinen Ideen. Und Er hat immer noch eine Überraschung parat, mich zu begeistern und neu zu entflammen.Ihm ist es jedenfalls wichtig, dass ich mich im JETZT so annehmen und bejahen kann wie ich bin.NUR das schafft die wahre, echte Veränderung. Alles andere ist nunmal Zwang.Lasst uns doch einfach wir selbst sein und nicht Maßstäbe an uns legen, die Gott einfach nicht an uns hat..LGStella

  11. Ich empfehle das Buch von Wayne Jacobsen: GELIEBT!Dort habe wir gestern im Hauskreis Kapitel 6 zusammen gelesen: "Von der Tyrannei in der Gunst zu bleiben".Der Schlüsselsatz dieses Kapitel ist: Gott ist gut, DU nicht. Streng dich mehr an! (Kommentar einer fünfzehnjährigen über einen Abend mit ihrer Jugendgruppe)

  12. Robert sagte: Der Weg ist schmal mit IHM in Verbindung bleiben, täglich betenWas Du über Deine Beziehung zu Gott schreibst sieht mir mehr nach Furcht vor ihm aus, als nach einer Beziehung voller Vertrauen zu ihm, daß er Dich allezeit liebt.Und nach Furcht, der Böse könnte Dich irreführen und aus der Hand Gottes reißen. Furcht ist weder ein guter Ratgeber noch eine gute Grundlage für eine Liebesbeziehung :-)Wenn Gott mit mir reden möchte, dann kann er das doch tun wann und wie immer Er will! Ich habe ihm das erlaubt und erlebe es auch immer mal wieder. Ich erinnere ihn auch oft daran 🙂 Kommunikation ist immer zweiseitig, sonst ist es ein Monolog. Ich denke nicht daß Gott viel Freude an unseren Monologen hat. Die Parallele zum Sex drängt sich mir auf. Monologe zu Gott hin zu halten ist doch irgendwie analog der Selbstbefriedigung.

  13. WOW @ Don Ralfo, das hat geholfen

  14. nojo – also dass Gott uns liebt und wir nichts dafür oder dagegen tun können, halte ich für allgemein bekannt. Die Frage ist doch wohl eher, wie wir Ihn lieben.Auch mir kam sofort der Vergleich zur Ehe – ja, sie bleibt bestehen, auch wenn wir keinen Umgang / Kommunikation miteinander haben, aber dann setzt ich mich doch nicht hin und sage: Tja, so ist es halt, ich bin halt wie ich bin, wenn ich mal wieder Bock habe, dann kann ich mich ja in einer Werbepause wieder um meine Frau kümmern, sie bleibt ja immer meine Frau – usw…Sicher gibt es Zeiten wo wir durchhängen oder nicht wissen, was wir beten sollen, dann tritt der Hl.Geist gerne für uns ein. Wenn wir uns aber der Welt zuwenden und uns nichtmehr wirklich von ihr unterscheiden, dann ist es höchste Zeit umzukehren – unser Denken und Handeln nach dem Wort und Willen Gottes zu korrigieren damit wieder Sein Feuer in die Bude kommt! Auch wenn das heute gerne als religiöser und gesetzlicher Druck verschrieen wird und man zu allen Zeiten in Gefahr war, für eine "Bußpredigt" was aufs Maul zu bekommen 😉 …es bleibt doch die Grundlage einer lebendigen Beziehung zum Vater.@ anonym (1.Komment)genau das ist es ja grade, warum ich Pickel bekomme – es sind soooo viele, man könnte glatt meinen, es sei normal…Segen

  15. Was mach ich jetzt?Mein Comment ist doch glatt zu lang geworden, um akzeptiert zu werden… :-DIst mir auch noch nicht passiert… tze! 😀

  16. ok, ich mach dann halt zwei Teile draus.Bento.. ich hab Dir viel zu sagen… lolok, hier gehts los:———————@Don RalfoFind Deine Gedanken auch super.@Bento>> nojo – also dass Gott uns liebt und wir nichts dafür oder dagegen tun können, halte ich für allgemein bekannt. >> Die Frage ist doch wohl eher, wie wir Ihn lieben.Zum ersten Teil:Ja Bento, es ist bekannt, so bekannt, dass es fast abgedroschen ist, weil es die wenigsten tief in ihrem Herzen erkannt haben und aus dem Glauben, Werke geworden sind.Zweiter Teil:Bento, wie wir Gott lieben, ist etwas was aus unserem inneren Wesen heraus kommt.Gott ist doch unser Schöpfer, und Er kennt doch unsere persönliche Note und Sprache – und Er liebt sie. Er liebt es die Resonanz auf das zu kriegen, was Ihm zu mir eingefallen ist, als Er mich geschaffen hat.Und da begegnet Er uns und weckt die Liebe in uns.Ich kann mir nicht aussuchen, wie ich Gott liebe, ich tue es einfach so wie ich bin. Mit dem was ich bin.>> Auch mir kam sofort der Vergleich zur Ehe – ja, sie bleibt bestehen, auch wenn wir keinen Umgang / Kommunikation miteinander haben, aber dann setzt ich mich doch nicht hin und sage: Tja, so ist es halt, ich bin halt wie ich bin, wenn ich mal wieder Bock habe, dann kann ich mich ja in einer Werbepause wieder um meine Frau kümmern, sie bleibt ja immer meine Frau – usw…

  17. Die Ehe besteht nicht aus laufenden Bemühungen, sondern sie ist ein Bund, den Gott (hoffentlich) gestiftet hat.Wir geben unser ja für Lebenszeit, das heißt, dass jeder Teil dieser Beziehung sich darin ausruhen darf.Sonst wird es ein Dauerkampf bleiben, wenn wir immer nur bemüht um den anderen sind und uns nicht wagen, der zu sein, der wir sind und zu dem wir geworden sind.Bitte verstehe, dass ich davon ausgehe, dass Gott ein Gott der Bewegung und des Fortschritts ist.Auch das heißt es, sich in Ihm fallen lassen zu können.Das einzige was wir immer wieder brauchen ist unser Bekenntnis vor Ihm, dass wir versagen oder versagt haben und Ihm das Vertrauen geben, dass Er aus meinem Versagen etwas Gutes entstehen lässt.Damit hört wirklich alle Bemühung auf.Fallen lassen, ohne Angst vor hartem Aufprall ist das Eigentliche worum es im Leben geht.Es braucht nichts weiter als das.Du zitierst es doch auch immer wieder mal:Es ist vollbracht!Es ist vollbracht bedeutet, das alles vollbracht ist.Alle Not und Gottesferne ist überwunden.Wir brauchen manchmal einen Rüffel um irgendwie wach zu werden.. Und darum nimmt Gott uns auch immer wieder in Seine Schule, oder schließt Türen vor uns, oder führt uns irgendwie auf Seine Art, damit wir stehen bleiben und uns und unser Leben reflektieren.Aber Er ist in allem der Initiator.Es geht nicht von uns aus.Und eine glückliche Ehe wird eine entspannte Ehe sein, wo beide Teile wissen, dass sie gehalten und getragen sind von dem Einen, der alle Dinge in Seinen guten Händen hält.Ich kann mir nicht vorstellen, wie sonst eine aufrichtige, wahrhaftige Beziehung zustande kommen soll, wenn die Beteiligten immer nur bemüht sind, das alles nach einer guten Beziehung aussieht und damit niemals zu dem Punkt kommen, den anderen zu lassen in seinen Stärken und Schwächen.Und wenn man keinen Bock auf Ehe hat, dann hat man ihn nicht. Das hat Gründe, die Gott aufzeigen wird, aber man muss da durch.>> Sicher gibt es Zeiten wo wir durchhängen oder nicht wissen, was wir beten sollen, dann tritt der Hl.Geist gerne für uns ein. Wenn wir uns aber der Welt zuwenden und uns nichtmehr wirklich von ihr unterscheiden, dann ist es höchste Zeit umzukehren – unser Denken und Handeln nach dem Wort und Willen Gottes zu korrigieren damit wieder Sein Feuer in die Bude kommt!Auch das sich der Welt zuwenden kann passieren. Auch das hat Ursachen.Allerdings glaube ich, wenn wir einmal angefangen haben unseren Gott zu schnuppern, dann wird das Abwenden nur das Ziel haben, zu erkennen, dass die Welt mir nichts mehr gibt.Gott passt auf uns auf, und wenn die Schweine mehr zu essen haben als wir, dann kommen wir zurück zu Abba… :-)Ich plädiere auf allen Ebenen fürs Durchatmen.Durchatmen und Gott vertrauen, dass Er wirklich den Überblick über meine Schwächen und mein Abwenden und meine Bosheit hat; und und und… Es ist egal was und wie ich tue, bin, werde, nicht tue etc etc.Es spielt keine Rolle.Atmen wir doch durch…Stella

  18. Hey Stella,freu mich, dass Du mir was zu sagen hast – und dann noch soooo viel :-))denke wir reden hier aus unterschiedlicher Perspektive vom selben – klaro ist unsere Antwort auf Seine Liebe etwas persönliches (hoffentlich, sonst wären wir ja religiös!), und dass Er alles vollbracht hat, ist selbstverständl. die Grundlage für ALLES, bekanntl. auch für unseren Glauben usw.und ja, die Ehe und unsere Vaterbeziehung bestehen nicht aus Mühe und der Frage, ob ich alles richtig mache – dann wäre alles falsch und wir könnten es ja gar nicht geniessen.Ja, schön was Du schreibst mit dem "schnuppern" – wir können Gott sogar schmecken! hmmm lecker :-)"Das einzige was wir immer wieder brauchen ist unser Bekenntnis vor Ihm, dass wir versagen oder versagt haben und Ihm das Vertrauen geben, dass Er aus meinem Versagen etwas Gutes entstehen lässt"Genau! das wollte ich mit dem altmodische Wort Umkehr / Buße sagen."Damit hört wirklich alle Bemühung auf."ja, das Bemühen um Gunst, Liebe, Richtig-Sein ect.pp muss aufhören, denn das hat Er vollbracht bzw. wirkt Er in uns. Wie Du aber sehr richtig sagst, bedarf es unseres Bekenntnisses, das wir nix aus uns heraus zustande bringen. Und da hörten sich Don Ralfos Ausführungen in meinen Ohren eben gar nicht nach an… das besagte Zitat ist nunmal eine Selbstrechtfertigung für etwas, was Gott ein Greuel ist.Sorry, aber mir geht diese "Selbstgerechtigkeit der Christenheit" zunehmend auf den Käse, zu oft wird Gottes Liebe zur Rechtfertigung für das Fleisch heran gezogen – ja, Gott nimmt jeden wie er ist, aber Er lässt uns nicht, wie wir sind . HALLELUJA!!Daher kann ich Deinem Satz so nicht zustimmen:"Es ist egal was und wie ich tue, bin, werde, nicht tue etc etc.Es spielt keine Rolle."Wir werden bekanntlich Rechenschaft ablegen für jedes unnütze Wort, dafür, was wir mit den uns anvertrauten Talenten gemacht haben usw.Also schnellstens den Arsch aus dem Sessel und allen Mist zum Kreuz gebracht – Papa rennt uns schon entgegen wenn wir zu Ihm zurückkommen und steckt uns den Ring wieder an :-)Dann sind wir frei und beauftragt, die Dinge zu tun, die Jesus auch getan hat – und die fingen immer im Gebet und in schauen auf Gott an und waren der heilsame Gehorsam für diese Welt.aber klaro – durchatmen ist natürl. viiiieel besser als die Luft anzuhalten! ;-)LG + Segen

  19. Ich bekomme auch so manchesmal Pickel, aber letztlich sind und bleiben es dann meine Pickel.. die sind unschön.Ich versteh Dich wirklich,aber im Prinzip ist das in solchen Momenten nur mein Übereifer und irgendwie versuche ich da was zu bekämpfen, was ich selbst noch lebe, oder was selbst noch in mir nicht befreit ist.Genau gestern hab ich noch gedacht, dass ich manchmal wie Don Quichote gegen Windmühlen kämpfe und meine Kraft verschwende.Besser ist dann, sich selbst zu sagen: Ruhig, Fury… wird schon wieder… :-DZu dem Post jetzt von Ralle kann ich nur sagen, dass es stimmt.. besser ist, selber zu entscheiden, wann ich bete und wie ich meine Zeit verbringe, als es mir von außen aufdrücken zu lassen.Das nötigt doch nur, und letztlich kommt der Mensch nie dahin, sich selbst zu akzeptieren und damit auch anzufangen sich und sein Verhalten etc. zu reflektieren.Ich muss durchatmen und bejahren, ehe die Veränderung kommen kann.Der Mensch sieht was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an.Ich sage lieber Ja als Nein, weil nein lässt kein Ja zu.Ein Ja hilft weiter zu kommen.Und es ist ok, wir dürfen sein wie wir sind.Keiner geht den Weg den ich gehe,keiner kennt mein Leben, meine Vergangenheit, meine Probleme meine Erfahrungen, meine Gedanken, meine Stärken, meine Schwächen..Niemand geht in meinen Schuhen.. Und wenn ich nicht zuerst Christ bin, sondern Mensch so wie Jesus, dann komme ich in allem auch weiter, weil Abba es ist der mich weiter bringt.

  20. Ein "altkluger" Spruch noch hinterher:Buße braucht den Raum zur Buße.Raum geben. Sich zuerst.

  21. Bento sagte: aber dann setzt ich mich doch nicht hin und sage: Tja, so ist es halt, ich bin halt wie ich bin, wenn ich mal wieder Bock habe, dann kann ich mich ja in einer Werbepause wieder um meine Frau kümmern, sie bleibt ja immer meine Frau – usw…Tja nu, aber was ist denn eigentlich wenn ich immerzu meine Frau volltexte und die antwortet mir gar nicht? Sitzt da nur still und stumm herum und tut so als ob sie mich gar nicht mehr kennt?Vielleicht möchte sie ja, daß ich mal mit dem Redeschwall und zutexten aufhöre und stattdessen IHR zuhöre? Wenn Du, lieber Bento schon so eine Art Verpflichtung aus dem Gebet machen möchtest – was ist denn dann mit Gottes ANTWORTEN? Was ist wenn er stumm bleibt? Ich bleibe dabei – Kommunikation ist eine ZWEISEITIGE Angelegenheit. Und Gott ist eindeutig im Vorteil mit seinen Möglichkeiten mich zu sehen, zu hören und mir ins Herz zu schauen. Und zu mir zu reden, wenn er das möchte. Und wenn diese beidseitige Kommunikation gestört ist, dann sollte man vielleicht lieber mal die Fresse halten und Nachdenken woran es liegt, finde ich. Ich für meinen Teil sehe es jedenfalls überhaupt nicht ein, Gott mit meinen Problemen, Sorgen oder Wünschen in den Ohren zu liegen (die er sowieso schon bestens kennt) wenn er mir nicht antwortet und konkrete Handlungsanweisungen gibt. Und dann muss er mir auch noch bitteschön die Kraft dazu geben, sie auch zu verwirklichen. Sonst wird das nämlich nix. Das ich immer wieder sündige, weiß ich auch schon alleine, und daß ich mich aus eigener Kraft nicht ändern kann ebenso. Da nützt auch kein gut gemeinter Ruf zur Buße von einem Mitbruder.

  22. Ps. @ Bento: Ich habe immer noch nicht verstanden, was Du mit Selbstrechtfertigung meinst. Ich habe offenbar ein anderes Verständnis über Gebet oder Kommunikation mit Gott als Du. Weder wollte ich noch will ich mich bei irgend jemand dafür rechtfertigen. Das muß ich auch überhaupt nicht, weil ich keinem Menschen gegenüber Rechenschaftspfichtig für mein Gebetsleben bin. Bento sagte: …Und da hörten sich Don Ralfos Ausführungen in meinen Ohren eben gar nicht nach an… das besagte Zitat ist nunmal eine Selbstrechtfertigung für etwas, was Gott ein Greuel ist.Irgend etwas must Du in den falschen Hals gekriegt haben. Welchen Greuel begehe ich denn Deiner Meinung nach?

  23. heeee Don the Ralfo – werde ich hier über deine Greuel Gericht sitzen?? :-(…die kenn ich doch gar nicht ;-DJa falsche hälse spielen hier wirklich eine Rolle – ich habe den Post anders verstanden, wie Du ihn wohl gemeint hast und mein kommentar wurde villt. auch etwas mißgedeutet…für mich ist "beten müssen" oder sonstwas müssen einfach kein Thema – aber stimmt, sowas gibt es wohl auch..ich reagiere nur z.Zt. etwas allergisch, wenn sich alles um "ich" dreht, anstatt um IHN, weil damit wäre der größte Teil unserer Probleme bereits gelöst!"Und wenn diese beidseitige Kommunikation gestört ist, dann sollte man vielleicht lieber mal die Fresse halten und Nachdenken woran es liegt, finde ich."hehe, ja so kann man das mit der Buße auch schön ausdrücken ;-))"Ich für meinen Teil sehe es jedenfalls überhaupt nicht ein, Gott mit meinen Problemen, Sorgen oder Wünschen in den Ohren zu liegen.."nee, nat. nicht. Also beten ist für mich auch kein "Wunschliste abliefern" sondern zuerst mal Anbetung und DIE beantwortet Gott immer (funktioniert bei Frauen aber nur bedingt ;-D), denn sie bedeutet Hinwendung und Hingabe und DAS ist ja auch schon Umkehr."Wenn Du, lieber Bento schon so eine Art Verpflichtung aus dem Gebet machen möchtest…"nö, es ist ein BEDÜRFNIS und wenn ich es nicht habe, weis ich, dass ich mich im weltl. verheddert habe und den Himmel aus den Augen verliere.."..was ist denn dann mit Gottes ANTWORTEN? Was ist wenn er stumm bleibt?"tja, dann haben wir denke ich genau den Fall, wegen dem ich die Pickel bekomme ;-)näml. dass wir Gottes Reden nicht HÖREN, weil wir das Radio auf eine andere Frequenz eingestellt haben, als da, wo Er sendet.Er sendet nämlich ständig und Er hat auch längst alles was wichtig ist gesagt durch den Sohn. Wenn da nix Neues kommt, dann vermutl. deshalb, weil wir etwas ignorieren, was Er uns sagt oder längst gesagt hat. Er hat näml. auch keinen Bock sich ständig zu wiederholen und uns immer mit dem Gleichen zuzutexten…ja, ich denke wirklich, dass wir in solchen Zeiten umso mehr auf Seine gigantischen Zusagen vertrauen dürfen – und sorry NICHT ÜBEL NEHMEN, es ist ein bibl. Bild und Stella hat es hier reingebracht *Verantwortung weiterschieb*…wir müssen wirklich die Schweinetröge verlassen und zu Ihm zurückgehen… Seine Umarmungen, das saubere Gewand, die Party und der Ring sind uns dann gewiss!Der Ring ist übrigens nicht wie ich vorher sagte der Auftrag, denn den haben wir schon lange, er ist die Befähigung zum Handeln in Seinem Namen.Segen

  24. @Bento Danke genau das mein ich auch.

  25. @DonRalfo mit HerrnGott kann man nicht Kumpelmäßig umgehn oder bis zu einem Punkt. Zu locker ist nicht gut. Geseztlich ebenfalls. Gott der Vater verlangt auch gehorsam, Schritte zu gehn (und dann zählt nicht "Ach Gott ich will noch schlummern, denn Du bist ja so gut" Dann sagt sich Gott "Na gut der Typ wollte net also such ich mir nen anderen"Das Jahr 2009 war für mich das Beste Geschenk was Er mir gegebn hat. Danke Vati in Heaven.

  26. @Anonymus obs gesessen hat oder net musst Du selber wissen.Auf Kommentare und Blogs schreiben kommts überhaupt net an.

  27. Noch schnell ein Auszug über Gebet:Rick Joyner:„Mir ist wiederholt vom Herrn gesagt worden, dass ich nicht fähig sein würde auf Kurs zu bleiben, wenn ich nicht zumindest zwei Stunden pro Tag im Gebet verbringe. Dies ist mir wiederholt gesagt worden, weil ich wiederholt davon weggetrieben bin. Es ist schwierig, aber eine der Gründe, warum wir mit so viel Druck und Notlagen bedrängt sind, ist weil wir dies nicht gemacht haben. Zwei Stunden am Tag oder zu wie viel immer ER uns auch beruft zu beten, wird immer der produktivste Teil unseres Tages sein. Er verspricht, dass wenn wir ihn suchen, wir ihn finden werden. Wenn wir IHN finden, werden wir mit IHM vereint werden. Wenn wir mit IHM vereinigt sind, wird das Werk leicht und wir bewirken weit mehr mit weit weniger Anstrengung. Der Herr macht uns dein Angebot, das größer ist als alle Schätze auf Erden: „Kommt zu mir, alle die ihr mühselig und schwer beladen seid und ich werde euch Ruhe geben.“ „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist leicht und meine Last ist leicht.“ (Matth. 11,28-30)Ausschnitt aus:http://www.hand-in-hand.org/artikel/joyner_hirten.html#top

  28. @Robert, geh ins Kloster! Da findest Du Anhang ohne anzuecken.

  29. Interessantes Thema. Und eine Meeenge Kommentare dazu! Hab die meisten gelesen und den Rest überflogen.Ich wollte nur einen Gedanken ergänzen: Für mich ist Gebet nicht in erster Linie Ausdruck meiner Liebe zu Gott (auch, aber nicht nur) oder Pflicht (manchmal mache ich es mir dennoch zur Pflicht 😉 ), sondern vor allem Hilfe von Gott FÜR MICH!Gott braucht ja mein Gebet nicht. Er kennt meine Gedanken, Sorgen, Wünsche. Bzgl. eines Fürbitten-Gebets: Er weiß selbst, wem man wie helfen muss.Aber ICH brauche das Gebet, damit ich in Beziehung zu Gott stehen kann; damit ich aus mir heraustreten und in Gottes Welt eintreten kann. Es hilft mir, einen geistlicheren Blick auf die Welt und mein Leben (und über mich) zu haben. Und oft hilft es mir, weniger zu sündigen.Und zum Schluss: Ich denke man sollte vorsichtig sein, andere Christen bzgl. ihres Gebetslebens zu be- oder gar zu ver-urteilen. Da finde ich gegenseitige Hilfe für ein "gutes" Gebetsleben und gegenseitige Inspiration besser 😉

  30. @stef, klasse Abschlußwort, um das Thema endlich zur Ruhe zu bringen.

  31. Robert zitierte Rick Joyner:„Mir ist wiederholt vom Herrn gesagt worden, dass ich nicht fähig sein würde auf Kurs zu bleiben, wenn ich nicht zumindest zwei Stunden pro Tag im Gebet verbringe.Mir ist so etwas aber nie persönlich von Gott gesagt worden! :-)Paulus ist ja auch eher der Meinung, daß zwei Stunden am Tag wohl nicht ausreichen ;-)1Thes 5,17 betet unablässig! (Unablässig oder ohne Unterlaß bedeutet im Urtext tatsächlich ununterbrochen, pausenlos)Wer daran noch nicht gescheitert wäre, den muß man mir erstmal zeigen.Da ist mein Ansatz mit Gott im Alltag bei ALLEN meinen Aktivitäten Verbindung zu haben doch wohl gar nicht so übel!

  32. @Don Ralfo>>Da ist mein Ansatz mit Gott im Alltag bei ALLEN meinen Aktivitäten Verbindung zu haben doch wohl gar nicht so übel!Jaa genau, ich stehe wortlos oder mit vielen Worten, mit meinen Gedanken, und mit allem was ich bin und habe vor meinem Gott.Ich bin selbst das Gebet.Und ich bin Ihm genug.Jedes Seiner Kinder ist Ihm genug.

  33. Beto sagte: ich reagiere nur z.Zt. etwas allergisch, wenn sich alles um "ich" dreht, anstatt um IHN, weil damit wäre der größte Teil unserer Probleme bereits gelöst!Aha, so langsam kommen wir dem Knackpunkt also näher!Genau das ist leider seit Kindesbeinen mein Problem. Was denkst Du wie viele Versuche ich in meinem Leben schon gemacht habe um dieses Problem loszuwerden? Und wie oft habe ich wohl Gott damit in den Ohren gelegen mir zu helfen es zu lösen?Es waren unzählige gute Vorsätze und praktische Versuche und unzählige Gebete.Bento sagte: nö, es (Gebet) ist ein BEDÜRFNIS und wenn ich es nicht habe, weis ich, dass ich mich im weltl. verheddert habe und den Himmel aus den Augen verliere..Ich wäre am liebsten auch TAG und NACHT mit Gott verbunden und im Gespräch. Aber manchmal kommt mir dieses Grundbedürfnis ebenfalls abhanden. Früher trat an diesem Punkt immer die "Pflichterfüllung" Gott gegenüber in Kraft, was aber nur zur Gesetzlichkeit und zum Richten führte, denn schließlich war es ja MEINE Leistung, geistlich zu sein und den inneren Schweinehund zu überwinden…Und diese Last habe ich dann meinen Mitchristen aufgeschnallt.Das tue ich heute nicht mehr. Schon lange. Ich weigere mich aus Pflichterfüllung zu beten und warte, bis das Bedürfnis wieder da ist.

  34. @Bento danke, was Du mit dem dicken "ICH" sagen möchtest Unser "ICH" kreuzigen.

  35. @Anonymus kannst deine coolness anders wo verbreiten @DonRalfowenn man verliebt ist kann net anders

  36. @robert, brauchst nicht neidisch sein!

  37. @Robertverliebt sein ist das eine, das andere ist, sich trotz Schwierigkeiten und trotz das die Dinge sich anders verhalten als ich es mir vorstelle, oder brauche, treu zu sein und bei dem zu bleiben, dem ich mein ja gegeben habe.Wenn meine Welt zusammenbricht, und alles was mir was bedeutet, genommen wird, trotzdem dran zu bleiben.Wenn Gebete nicht erhört wurden, und ich kaum mehr in der Lage bin nach vorne zu schauen, dann immer noch an meinem Gott festzuhalten.Wenn ich jahrelang zu Ihm schreie und scheinbar nicht durchdringe und das Gefühl habe, dass Er mich gar nicht hört oder sogar abgewiesen hat.Dann trotzdem noch an Seine Güte glauben und festhalten…Ich denke, dass das auch sehr viel ausdrückt und für Gott eine Ehre ist.Was kommt es da noch auf Worte an?!Verliebt sein ist das eine…An Gott festhalten trotz größter Not drückt Liebe aus.Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder den Hindinnen des Feldes: Erregt und erweckt nicht die Liebe, bis es ihr gefällt! Hl. 2,7

  38. ich glaub wir reden einander vorbei

  39. @robert, bemühe Dich nur positive Gedanken zu hegen, für Dein Gemüt wird das Wunder wirken!

  40. @anonymbitte vergiss nicht, dass Du im Schutz der Anonymfunktion bist…

  41. @talitakum, was meinst Du ??? ;-)))

  42. hai Don R. & friends :-)"Genau das ist leider seit Kindesbeinen mein Problem."na willkommen im Club kann ich da nur sagen ;-)denke wir sollten ne ganz nüchterne Bestandsaufnahme machen und einfach jedesmal einlenken, wenn wir uns dabei "ertappen" dass wir uns wieder nur um uns selber drehen. Das "Ich" leistet sehr zähen Wiederstand, der uns lange begleitet, aber wir sollten diesem Kampf auch nicht allzuviel Bedeutung beimessen, sonst drehen wir uns wieder um uns selber – das ist echt tricky…es gibt aber den Punkt, wo wir die Früchte geniessen, wenn wir nicht aufgeben und weiter auf den Geist säen – auch in harten Zeiten, so wie Stella es beschreibt. "Ich bin selbst das Gebet." – das ist wirklich wahr und sehr schön gesagt, Stella!Die Liebe bleibt bei allen Prozessen der entscheidende Faktor, wie Robert sagt und da gibt es kein Pflichtprogramm sondern Kreativität und auch keine Verurteilung von sich selbst oder anderen – denn Gebet ist "…vor allem Hilfe von Gott FÜR MICH!" – da kann ich Dir Stef nur vollstens zustimmen!Ich freu mich, dass hier so ein toller Austausch draus geworden ist – sehr viel segensreiches dabei!@ anonym – wirklich selten geistreich deine Beiträge hier…Segen @ alle

  43. @dito bento!Es ist nicht schwer an anderen etwas zu bemängeln und ihnen das Gefühl zu geben, sie sein unerwünscht. Jeder kann das. Mühe und Geschick aber kostet es, sie aufzurichten, dass sie sich gut und heil fühlen.

  44. …einen hab ich noch :-)mir hilft es auch zu verstehen, dass es sich um einen Angriff handelt, den wir alle erleben – das erhebt es über die "Ich-Ebene" hinaus:"Ich fürchte aber, dass wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Einfalt und Lauterkeit gegenüber Christus." (2.Kor.11,3)

  45. @bento, wenn Du glaubst das Du schaden kannst, dann glaube auch, dass Du heilen kannst!Segen 😉

  46. Anonyme werden nicht gelöscht, wenn sie tatsächlich etwas zur Diskussion beitragen und nicht nur beleidigen, aber es ist sehr unhöflich den anderen gegenüber, die nicht wissen mit wem sie es zu tun haben und ob es überhaupt immer der/die Gleiche ist.

  47. @don ralfo, tröste Dich, ich bin nicht immer die gleich, ich werde hier niemand beleidigen. Sollte das jemand in meinem Namen tun, bitte sofort löschen, dass mache ich nicht!Segen Ralf ;-)))

  48. @anonymJau..! Song passt ja prächtig! :-DUnd noch einer:http://www.youtube.com/watch?v=YTv0_O4qACg

  49. haha, talitakum gut gemacht ;-)))) Dein Wissen bietet mir eine Fülle an Informationen aber auch die Beantwortung vieler Fragen.Einen herzlichen Dank dafür an Dich. In diesem Sinne alles Gute.

  50. Na ja Gespräche kann man so maipulieren wies einem gefällt

  51. Wen meinst Du Robert?Meinst Du mich?

  52. http://davidwilkersoningerman.blogspot.com/2009/10/mein-absoluter-favorit.html

  53. @Tali: VOW! Echt cool, dieser Wilkerson-Artikel! Übrigens hat sich mein Leben durch diese Bibelstelle einmal dramatisch geändert. Es war das erste Mal, daß Gott durch die Bibel zu mir persönlich sprach – als Nicht-Entschiedener! Dadurch fasste ich den Mut daß erste Mal in den Gottesdienst der Jesus-People zu gehen wo ich dann mein Leben JEsus übergab.Danke Stella.

  54. @Tali: Ps. Frag doch mal, ob Du den Artikel hier im Blog einstellen darfst 🙂

  55. Oh, das ist aber schön…Auch der Zusammenhang für Dich mit der Stelle. Ist tröstlich, dass jemand wie DW solche Erfahrungen auch kennt….Lese die Artikel von ihm täglich.Mutmachend. Und so wahr…Habe erst letzte Woche sein Buch "Das Kreuz…" Und heute werde ich mit der Fortsetzung fertig.Da spricht auch so vieles zu mir.Bin die Hälfte der Zeit nur im Gebet, weil mir so vieles aufgeht..Einfach nur gut!Anschreiben wird schwer werden, weil ich Englisch nur sehr schlecht reden kann..Da wäre dann Dein Typ gefragt… :-)Aber gute Idee!

  56. Hallo Old Ralle,ich habe auch schon mehrere Monate nicht gebetet aber das war meist dann, als ich auf der Flucht vor ihm war und ich alles andere als ein heiliges Leben geführt habe.Am besten du redest mal mehrere Monate nichts mehr mit deiner Frau und sie kann dir dann sagen, wie sich Gott dabei fühlt *fggggg*Grüße Boanerges aus Vienna

  57. @Boanerges: Kenn ich schon auch, war bei mir aber im letzten Spätherbst ganz anders. Ich hatte einen starken Aufschwung seelisch und gesundheitlich und mir ging es sehr gut. Dafür war ich Gott auch sehr dankbar obwohl das Gefühl hatte, es einfach mal SELBST ohne Gottes Hilfe geschafft zu haben etwas in meinem Leben zu ändern. Hab irgendwie das Gebet einfach vergessen – keine Ahnung. Ich bete halt wirklich nach Bedürfnis oder wenn Gott mich irgendwie anspricht. Und das war irgendwie einfach einige Zeit nicht da, ohne daß ich großen Mist verzapft hätte. 🙂

  58. Hallo Boanerges,>> Am besten du redest mal mehrere Monate nichts mehr mit deiner Frau und sie kann dir dann sagen, wie sich Gott dabei fühlt Dass das kein schöner Zustand ist, da denke ich, sind sich alle einig…Es ist grundsätzlich nicht schön angeschwiegen zu werden.Egal von wem.Dabei ist die Frage, ob es ein anklagendes Schweigen, oder ein Schweigen aus Unvermögen ist.Beides hält Gott aus… aber es macht doch noch einen Unterschied.Werde ich aus anklage angeschwiegen, tut es mir erstmal sehr weh, das andere ist zwar auch nicht schön, aber leichter zu (er)tragen.Beides allerdings weicht der Kommunikation durch das Reden aus.Natürlich nicht schön…!Aber manchmal ein Zwischenzustand, der durchlebt werden muss…LGStella

  59. @Talitakumne hab niemand gemeint

  60. Möchte einfach an haso`s Römer 7 errinnern ;-)http://tafel.4haso.de/?p=110Beten ist Reden mit Gott und Hören auf Gott.Wenn ich mal nichts zu reden weiß. Dann höre ich auf Gott (Ich bin froh, daß ich viel Bibelstellen kenne.)Z.b. Helmut ich liebe dich soooooo sehhhr.(Freie übertragung von"So sehr hat Gott den Helmut geliebt Joh.3,16.")Manchmal kommen Gedanken die mir dann sagen Helmut, du machst es Dir zu einfach.Dann murmle ich immer wieder Johannes 3, 16 vor mich hin.Manchmal fallen wir auch andere Bibelstellen ein.Dann fang ich an Phil.4,8 zu tun..immer dabei auf Gott zu hören, der mir sagt "Ich liebe Dich Ich liebe Dich.Gebet ist Reden und Hören. Wenn manchmal der Teufel mit seinen blöden Gedanken kommt Schalte ich in den "Helmut ich liebe Dich Kanal" :-)So verbringe ich eigentlich sehr viel zeit im Gebet.

  61. @Helmut: Danke. Hatte Hasos Römer 7 auch bei dieser Post immer im Hinterkopf! Hat mir damals sehr weitergeholfen. Danke, daß Du mich drauf gebracht hattest. Das ist bei mir sehr hängen geblieben: GOTT SEI DANK!Habe mir auch sein Heft "No more Blues" zugelegt. Natürlich. :-)Sosehr hat Gott den Ralle geliebt, daß er ihm sogar Enttäuschung und mangelndes Vertrauen in seine Liebe vergibt….Und Gebetslosigkeit und fehlende Worte, und das ich das Sprachengebet vernachlässigt habe und und und und……

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