Kein Bild von Gott

2Mo 20,3ff   Du sollst keine andern Götter neben mir haben!

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen…

In den vergangenen Jahrzehnten war viel von unserem “Gottesbild” die Rede. Es wurde von Vielen behauptet, daß unser “Vaterbild” auch unser Bild von Gott beeinflussen oder prägen würde. So gab es denn Seelsorge um ein falsches Vaterbild zu korrigieren. Es wurde betont, wie wichtig es sei, mit dem leiblichen Vater im Reinen und versöhnt zu sein um ein gutes Verhältnis auch mit unserem himmlischen Vater zu haben.

Ein sehr psychologischer Ansatz – wenn ihr mich fragt.

Ich habe ja nun überhaupt nichts gegen Psychologie einzuwenden – sie kann nützlich und sehr hilfreich sein.

Aber ist es ratsam biblische Wahrheiten mit menschlicher Psychologie zu vermischen?

Ich hatte manchmal den Eindruck, daß Predigten und Bibellehre mit Versatzstücken der Psychologie zu einer Art medizinischem Brei verrührt wurde um die Seelen der Zuhörer zu streicheln und die seelischen Wunden bei uns zu heilen. Besonders gut gelungen ist das mit dem Satz: Du must Dich erst selber lieben, um Deinen Nächsten lieben zu können. Dieser Satz entstammt jedoch nicht der Bibel sondern wurde 1956 von dem Sozialpsychologen Erich Fromm in seinem Buch “Die Kunst des Liebens” als These postuliert. Erich Fromm war ein jüdischer Agnostiker.

Und in dieser und ähnlicher Weise haben viele “Psychologismen” in die christliche Lehre Einzug gehalten. Die Seele des neuzeitlichen Menschen in einer technisierten Welt ist zerrissen. Wir haben uns nicht nur von Gott, sondern auch von der Natur und voneinander entfremdet und suchen die verloren gegangene Harmonie mit uns selbst und den Anderen.

Und weil das “nackte” Wort Gottes offenbar nicht ausreicht um den Hunger unserer Seele zu stillen, greifen wir auf die Weisheiten der Psychologie zurück. Verdrehen wir dabei möglicherweise nicht den Sinn und die Bedeutung biblischer Wahrheiten und Weisheiten?

Nirgendwo in der Bibel wird uns von einem der Autoren geraten unser “Gottesbild” zu überprüfen damit es der verletzten Seele besser gehen möge. In der Tat, die Bibel sagt daß wir uns überhaupt kein Bild von Gott machen sollen!

Und das aus gutem Grund: Es ist unmöglich den ewigen Gott in irgendeine Schublade zu packen! Es ist unmöglich ein korrektes Bild von seinem Wesen und Charakter in einem menschlichen Verstand und in menschliche Emotionen zu beherbergen. Gott sprengt alle Schubladen unserer Vorstellungskraft! Er ist einfach völlig anders als jede menschliche Kategorie.

Und deshalb befiehlt er uns wir sollen uns keinerlei Bildnis oder Gleichnis von ihm machen und diese auch nicht anzubeten.

Es ist zur Zeit sehr populär uns unseren Gott als lieben “Vati” vorzustellen, der uns umsorgt und alle unsere Wünsche erfüllt. Natürlich hat Jesus ihn so genannt “Abba, lieber Vater”.

Aber wird heutzutage nicht gerade dazu aufgerufen dieses “Gottesbild” vom lieben Vati anzubeten?

Beten wir ein GottesBILD an oder den lebendigen Gott?

Gott läßt sich mit dem Begriff Vati nur sehr unzureichend beschreiben. Wo bleibt der gerechte Richter, der kommen wird alle Ungerechtigkeiten der Welt zu rächen? (Mein ist die Rache…)

Wo bleibt der “Schrecken (phobos) des Herrn”, der ein verzehrendes Feuer ist? (Hebr.12,25ff)

Gott ist mehr als ein Vater. Gott ist mehr als ein gerechter Richter. Gott ist mehr als ein Versorger oder Wundertäter. Gott ist mehr als ein Liebhaber oder Ratgeber.

Alle diese Aussagen sind nur schwache Umschreibungen seiner faszinierenden und unbeschreiblichen Person.

Du sollst Dir kein Bildnis machen heißt es im ersten Gebot!

Ich bin der ich bin -lautet sein Name. Oder: Ich werde (für Dich) sein der ich sein werde.

Ab in die Tonne mit allen unseren psychologisch hilfreichen “Gottesbildern”!

Ausblick 2010

Seine Gnade ist jeden Morgen neu!
Es ist ein alter Hut. Tausend mal gehört, tausend mal gelesen. Wenn der Prediger dies Wort erwähnt zucke ich innerlich nur die Achseln und gähne in mich hinein. Müde irgendwie. Enttäuscht irgendwie.

Seine Gnade ist jeden Morgen neu!

Tausend mal gehört – tausend Mal ist nichts passiert. Tausend und eine Nacht – und es hat ZOOM gemacht!

Wie wäre es wenn Du dieser wunderbaren Gnade des Herrn Jesus heute neu und frisch begegnen würdest?

Wenn Du sie tatsächlich fühlbar und real erfahren würdest? Unerwartet und unverdient?

Gnade bedeutet ja nun gerade, daß man sie sich niemals verdienen kann.

Die einzige Möglichkeit, sie zu erwerben ist: Sie geschenkt zu bekommen!

Wer bekommt zu Weihnachten nicht gern Geschenke?

Wer freut sich nicht über eine kleine Aufmerksamkeit von einem Freund?

Wer schenkt nicht gerne seinem Kind oder Enkelkind etwas Schönes zu Weihnachten oder an jedem anderen Tag?

Wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte würde ich noch viel mehr verschenken wollen. Und zwar an sehr viele Menschen – nicht nur an meine Lieben und Freunde.

Ich würde den Hungrigen und Armen auf der ganzen Welt gern etwas Gutes tun – ohne Rücksicht auf ihr Wohlverhalten – einfach weil mich die Not der ganzen Welt anspricht und nicht gleichgültig ist.

Aber meine Ressourcen sind leider sehr begrenzt.

Nur der Wunsch mehr zu schenken bleibt immer präsent.

Seine Gnade ist jeden Morgen neu für mich und für Dich. Gott selbst ist die Fülle. Und er ist unermesslich reich. Er ist reich für Dich und mich. Ich denke er ist weitaus großzügiger als ich. Er ist so großzügig, daß sich kein Mensch diese Großzügigkeit in den wildesten Träumen auch nur andeutungsweise ermessen kann!

Gnädig sein bedeutet: Gern und mit Freuden unverdiente Geschenke machen! Einfach Spaß daran haben andere glücklich zu machen. Und so ist unser guter Gott.

Seine Gnade ist kein alter Hut. – ICH bin ein alter Hut!

Aber Gott kann und will mir jeden Morgen neu begegnen. Er kann und will mich (und mein ganzes Leben) jeden Morgen neu erschaffen.

Weil er ein Künstler ist – ein Kreativer! Ein liebender Schöpfer mit unendlich vielen Ideen.

Unendlich wie das Weltall – unendlich wie die Sterne am Himmel.

Er ist Reich wie die Sonne und aus den Falten seines Gewandes rieselt der goldene Sternenstaub, während er mit EINEM Schritt die Galaxien durchschreitet!

Kla 3,22 Gnadenbeweise des HERRN sind’s, daß wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende; sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß! (Schlachterübersetzung 1951)

Happy new Year

Griechisches oder hebräisches Denken?

Haso mit “H” wie “Hebräisch” (von Harald Sommerfeld aus dem Blog “Hasos Tafel”)

Gelegentlich fühle ich mich von einigen Lesern missverstanden. Ich weiß, dass sie es nicht persönlich meinen, und ich nehme es auch nicht persönlich. Trotzdem möchte ich daran etwas ändern.

Die Missverständnisse, die ich meine, haben wohl etwas mit dem Unterschied zwischen “griechischem” und “hebräischem” Denken zu tun, über den auch Storch sich derzeit auslässt [1 2 3]. Er weist darauf hin, dass die “Griechen” ihre Einsichten gern abstrakt vermitteln, die “Hebräer” hingegen anschaulich. Das ist jedoch nicht der einzige Unterschied zwischen beiden Denkarten.

Wenn ein “Grieche” eine Aussage macht, will er eine Tatsache beschreiben. Wenn er einen Befehl gibt, meint er, was er sagt, und erwartet, dass man tut, was er sagt. “Hebräische” Meschalim – Sprüche im weitesten Sinn – sind jedoch oft Aussagen, die widersprüchlich, oder Befehle, die unausführbar sind. Trotzdem enthalten sie mehr “Wahrheit” als mancher korrekte “griechische” Satz. Weiterlesen »

Lizenz zu töten?

Die Affäre um den Luftangriff in Kunduz/Afghanistan wird immer bizarrer. Offenbar hat das Kanzleramt vor dem Anschlag ein schärferes Vorgehen gegen die Taliban gebilligt.

Für mich stellt sich die Situation nun folgendermaßen dar: Die damalige Bundesregierung einschließlich der damaligen SPD-Fraktion unter Führung des Vizekanzlers Steinmeier gab der Bundeswehr und dem KSK den Auftrag gezielt auch Taliban Führer- und Kämpfer zu töten, was Oberst Klein dann auch mit der Bombardierung der Tanklastzüge geflissentlich tat. (Wobei auch ein paar Zivilisten draufgingen) Anschließend wird der gehorsame Oberst zur Zielscheibe deutscher Zivilgerichte gemacht und möglicherweise für Kriegsverbrechen angeklagt. Die Familien der zivilen Opfer werden “entschädigt”. (Wie einst so manche Opfer des 2.Weltkriegs)

Die SPD, welche die Lizenz zu töten unter dem damaligen Außenminister Steinmeier mit zu verantworten hat krakeelt nun am lautesten im Untersuchungsausschuß und im Bundestag gegen den neuen Verteidigungsminister zu Guttenberg, der nun wirklich nicht viel mit der Sache zu tun hatte und natürlich gegen die Kanzlerin, mit der sie noch vor kurzem gemeinsame Sache im Krieg gegen die Taliban gemacht hat.

Was für ein verlogener Haufen!

Kann mir irgend jemand vorwerfen, daß ich kotzen möchte? Und das ich möglicherweise bei allen kommenden Wahlen Linksaußen wähle oder mich der Stimme ganz enthalte? Man kann den Beteiligten in der Bundeswehr nur raten sich in Afghanistan möglichst aus der Schußlinie zu halten und ihre Befehlsrichtlinien zu vergessen und entsprechende Befehle zu verweigern. Wenn sie sich dran halten kommen sie in Deutschland in den Knast, während die Politiker, die ihnen das Mandat erteilt haben, so tun als hätten sie von alledem nichts gewusst!

Quelle: News.de (Hatte die Bundeswehr Taliban im Visier?)

Sind WordPress Statistiken glaubhaft?

Der Counter von meiner Domain www.donralfo.de, den ich hier mal probeweise eingebunden habe zeigt heute folgende Bezucherzahl an: 36767.

Meine WordPress-Statistik sagt mir aber: Alle Aufrufe 36.846. Das ist ein ziemlicher Unterschied, wobei ich meinen eigenen Counter erst seit kurzem hier eingebunden habe. (Einige Wochen) Woher hat WordPress die 79 zusätzlichen Aufrufe meines Blogs eigentlich? Bei meinem Counter habe ich eine 15 minütige Reloadsperre eingebaut. Das bedeutet wenn der gleiche Typ oder Typin meinen Blog innerhalb 15 Minuten mehrmals aufruft, wird er nur einmal gezählt. Das finde ich realistischer, denn mich interessiert weniger, wer mal zufällig auf meinem Blog landet, sondern mehr, wer hier länger bleibt und auch liest.

Der Moderator eines WordPress-Forums meinte dazu: Vergiss die Statistik. Alle Statistiken ;-)

> 10 Statistik-Tools für WordPress

Welches Fraktal ist schöner?

Welches Fraktal ist schöner? Das aus der Natur oder das vom PC? Das erste fand ich auf dem Blog “Fraktale Welten” und das Zweite auf meinem Fensterbrett im Schlafzimmer. Das erste ist eigentlich nur reine Mathematik, die in eine Grafik übersetzt ist. Das zweite ist eine Amaryllis aus dem Supermarkt für 3,50€.  Wie kann Mathe so schön sein? Oder warum sieht eine Blüte so ähnlich aus wie ein Fraktal? Ist die Blüte vielleicht auch nichts als reine Mathematik, die in ein dreidimensionales Bild übersetzt wurde?

Selbst Väter haben Rechte

Was wohl Alice Schwarzer dazu sagt? Nach Jahrzehnten des Befreiungskampfes der deutschen Frauen, Einrichtung von Frauenhäusern, Frauenparkplätzen und der Installierung von Gleichberechtigungsbeauftragten sowie der Umgestaltung von Verkehrsschildern auf denen nun die Herrenräder von Damenrädern abgelöst sind (Ach ja, nicht zu vergessen die künstliche Veränderung der Sprache wie: “Frau sagt nicht mehr man” etc.), mussten die Frauen eine deutliche Schlappe im Krieg der Geschlechter hinnehmen.

Der Europäische Gerichtshof sieht beim deutschen Manne die Menschenrechte bedroht! Sie rügen die deutsche Rechtssprechung, auf dem männlichen Auge blind zu sein, und auf einmal muß sich die Politik  um die Männerrechte Gedanken machen. Europa sei dank! Vorbei die ganze Emanzenherrlichkeit. Die Sitzpinkler stehen endlich wieder auf. Hurra! Ob  in großen Firmen und im öffentlichen Dienst auch bald die längst fälligen Männerbeauftragten installiert werden? Es wäre so langsam an der Zeit.

> Lesen Sie auch unbedingt: Feministische Mythen

Vorsicht Tradition!

Sehr guter Artikel von Storch.

Vor Jahren war ich mit einem Freund im Auto unterwegs. Wir hatten den einen oder anderen Joint geraucht und waren entsprechend etwas platt. Wir fuhren über eine Strasse und als ich aufschaute, kam das Auto vor uns immer näher. Es fuhr um einiges langamer als wir und mein Kollege fuhr einfach immer weiter.

„Brems!“, rief ich und er tat es.
Mittlerweile stand das Auto vor uns an einer roten Ampel (aha, deswegen fuhr es so langsam) und wir liessen etwas Gummi auf dem Asphalt, kamen aber noch rechtzeitig zum Stehen.
„was geht? Hast Du den nicht gesehen?“, fragte ich.
„Doch, gesehen habe ich ihn schon…“
„…aber? …“
„…irgendwie habe ich ihn nicht wahrgenommen.“

> Weiterlesen…

Schweinegrippe: Geheime Pandemrix-Verträge mit den Ländern

Die Firma GlaxoSmithKline, die den neuen Pandemie-Impfstoff Pandemrix produziert ist auf der sicheren Seite, falls etwas mit der Schweinegrippe-Impfung schief gehen sollte.
Und zwar in jeder Beziehung. Sie haftet quasi für fast NIX, der Staat dagegen für fast alles.
Kein Wunder, daß diese Verträge mit Bund und Ländern geheim bleiben sollten.
Falls sich nicht genügend Leute impfen lassen und die Pharmafirma auf ihrem Impfstoff sitzen bleibt muß der Staat (d.h. Wir, der Steuerzahler) trotzdem zahlen.
Falls es unerwartete Nebenwirkungen des Impfstoffs geben sollte, die bis zum Zeitpunkt der Zulassung des Impfstoffs noch unbekannt waren haftete (na wer wohl?) Der Staat.

Hier ein Auszug aus den Geheimverträgen, die vor kurzem im Internet veröffentlicht wurden. (So ein Mist aber auch)

VIII. Haftung

Die Länder stellen GSK und deren verbundene Unternehmen, die entsprechenden Mitarbeiter und Rechtsnachfolger daher gesamtschuldnerisch frei von Schadensersatzansprüchen Dritter, Verlusten oder finanziellen Aufwendungen, die aus Ansprüchen oder Klagen gegen sie entstehen in Zusammenhang mit der Anwendung, mit der organisatorischen Abwicklung dem Vertrieb oder der Lagerung des Pandemie-Impfstoffs, soweit diese Umstände in der SPC nicht enthalten sind. Sollte aufgrund nachträglich bekannt werdender Umstände die Nutzen-Risiko-Abwägung für den Pandemie-Impfstoff der zweiten Generation insgesamt negativ ausfallen, gilt die Haftungsfreistellung und alle nachträglich als haftungsbegründend eingestuften Nebenwirkungen ebenfalls. Diese Haftungsfreistellung bezieht sich in diesem Zusammenhang insbesondere auch (aber nicht ausschließlich) auf Schadensersatzansprüche Dritter die unter Berufung auf § 84 AMG geltend gemacht werden.

Ist es das Vermächtnis unserer allseits beliebten ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt? (SPD)

Man weiß es nicht. Es ist nur erstaunlich, wie sehr sich die Politik von der Pharmaindustrie immer wieder über den Tisch ziehen lässt.

GSK haftet nicht – der Staat fast immer.

Woran liegt das? An der im Bundestag ständig präsenten Pharma-Lobby?

An der Verfilzung der Wissenschaftler der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch Institut mit der Pharmaindustrie? Die STIKO ist der große Ratgeber der Bundesregierung in Fragen des Impfschutzes. Es ist bekannt, daß die meisten der dort tätigen Wissenschaftler auch Verträge mit Pharmafirmen haben und von diesen bezahlt werden. Es wäre möglich, daß es dort Interessenkonflikte bei der Beratung gibt.

Es gibt jedenfalls sehr viele “Profiteure der Angst” vor der Schweinegrippe. Nicht zuletzt auch die Medien, die einerseits ihre Quoten durch Berichte über die Gefahren der Schweinegrippe sowie auch durch entgegengesetzte Berichte über die Gefahren und Nebenwirkungen der Impfung erhöhen.

Mal liest man in der Zeitung von dem harmlosen Verlauf der Schweinegrippe und dann am nächsten Tag den Bericht vom Tod eines Influenzakranken auf der Intensivstation. Mal hört man von der guten Verträglichkeit der Impfung und dann wird im gleichen Medium vor eventuellen Gefahren und Nebenwirkungen der Impfung gewarnt.

Eins nur ist sicher: Die einen machen Kasse mit der Schweinegrippe und die kleinen Leute gucken wie immer in die Röhre, falls sie in der einen oder anderen Weise betroffen werden.

Tod von Robert Enke wird vermarktet

Vielleicht hätte ich den “Nachtwächter” ernster nehmen sollen, der über die HAZ von “Journaille” sprach. Ich fand das Urteil ein wenig zu hart über meine geliebte Tageszeitung, im der ich jeden Morgen so gern schmökere.
Ich hatte auch nichts dagegen, daß in dieser Woche ausführlich über den Freitod von Robert Enke berichtet wurde. Natürlich interessierten mich die Motive und der Abschiedsbrief des auch bei mir beliebten Torwarts. Natürlich nimmt man Anteil am Schicksal seiner Witwe und denkt über die armen Lokführer nach, die durch solch einen Selbstmord auf den Gleisen traumatisiert sind.
Selbstverständlich muß auch die Krankheit Depression mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden, damit sie enttabuisiert werden kann. Die spontanen Trauerfeiern vorm Stadion, die Andacht in der Marktkirche und der spontane Trauermarsch waren anrührend, Ich kann verstehen, daß Menschen Rituale brauchen, um Abschied von Jemand nehmen zu können, der ihnen viel bedeutet hat. So weit – so gut. Weiterlesen »

Neues von der Schweinegrippe-Impfung

spritze

Foto: Dirty Bunny (Flickr.com)

Heute erreichte mich die Email einer befreundeten Ärztin die brisante weiterführende Infos über die Zusatzstoffe in Pandemrix enthielt, den Impfstoff der gegen die Schweinegrippe eingesetzt wird.
Ich kann nur jeden halbwegs vernünftigen Menschen warnen, sich mit diesem Impfstoff impfen zu lassen!
Der Inhaltsstoff Squalen soll unter Anderem für das Golfkriegssyndrom und viele andere “niedliche” Dinge verantwortlich sein.
Und Thiomersal enthält  Quecksilber, den toxischsten nichtradioaktiven Stoff überhaupt!
Deshalb warnt der Der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu) vor der Impfung!
Es gibt ein erhebliches Gesundheitsrisiko!
Dr. med. Seefeld, ein Facharzt für innere Medizin geht in seinem Artikel auf gut recherchierte Fakten ein. Der Artikel hat sehr viele Quellenverweise und ist sicher für Ärzte und Fachleute sehr interessant und diskussionswürdig.

Aber wir können ruhig weiter gut schlafen, denn unsere Politiker und die Bundeswehr haben ja einen Impfstoff frei von diesen gefährlichen Zusatzstoffen! Und unsere verantwortungsvolle Bundesregierung hat in ihrem Vertrag mit der produzierenden Pharmafirma Glaxo-SmithKline dafür gesorgt, daß die Firma nicht für Impfschäden aufkommen muß. Das ist gut so, denn dann können auch keine Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie gefährdet werden!    Weiterlesen »

Bibelverbrennung auf offener Straße

(Lustige Tradition der Nazis wird von Pro-Familia, Linkspartei, feministischen- und antifaschistische Gruppen als “Bündnis gegen christlichen Fundamentalismus” weitergeführt)
Lebensrechtler: Wo bleibt der Aufschrei in Politik und Medien?

Bonn (idea)  Der Bundesverband Lebensrecht hat eine Bibel vorgelegt, die Abtreibungsbefürworter angezündet und in Berlin vor die Füße von Christen geworfen haben. Der Vorfall hatte sich beim Marsch für das Leben” am 26. September auf der Straße Unter den Linden” ereignet  unweit des Bebelplatzes, auf dem 1933 eine Bücherverbrennung der Nationalsozialisten stattgefunden hatte.   > Weiterlesen…

Lasset die Hartz IV Kinder zu mir kommen…

Bei Ottmar Schreiner fand ich dieses hier:  Gedichte von Rolf Hochhuth

Rolf Hochhuth hält in Versen fest , was ihm am Tage auffiel, was ihn ärgerte oder erfreute. So ärgern ihn auch Dinge, die mich ärgern. Hier zwei Gedichte, die ich Ihnen empfehle: Lasset Hartz IV-Kindlein zu ihr kommen! und Flaschenpfand.

Guido Westerwelles Mantra

Arbeit durch Wirtschaftswachstum

Westerwelle2Dieses Sektengrinsen müssen wir nun 4 Jahre ertragen.

Die Äpfel-Frage

Kann man von einem Baum, an dem 10 Äpfel hängen , 70 Äpfel pflücken?

Jeder, der  sich für Sanktionen gegen Arbeitslose ausspricht, muss diese Frage auch mit einem entschiedenen JA! beantworten. Denn: Auf jede freie Stelle kommen 7 Arbeitslose. Und da kann man auf die Arbeitslosen einprügeln, wie man will, es bleiben immer 6 von 7 weiterhin arbeitslos. Da können sich die Arbeitslosen noch so sehr anstrengen und noch so sehr mit Sanktionen “motiviert” werden . Da es nicht genügend Arbeitsplätze gibt, bleiben immer 6 von 7 auf der Strecke!

Jemand, der glaubt, von einem Baum 70 Äpfel pflücken zu können, an dem aber nur 10 Äpfel hängen, sollte seine Rechenkünste verbessern, bevor er sich über die (Un)Finanzierbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens Gedanken macht. Dieser Seitenhieb ist an alle gerichtet, die Sanktonen befürworten und ein BGE für nicht finanzierbar halten.

Zurück zum Thema: Wenn also immer 6 von 7 auf der Strecke bleiben, egal, mit welchen Sanktionen gearbeitet wird, dann gibt es nur 3 Möglichkeiten:

a) ein Systemwechsel, damit die Anzahl der Arbeitsplätze wieder steigt, da sich beim jetzigen System die Zahl der Arbeitsplätze durch Globalisierungsdruck, Zwang zur Produktivitätserhöhung (Menschen durch Maschinen ersetzen) & Co. ja ständig verringert.

b) bedingungsloses Grundeinkommen

c) solange auf die Arbeitslosen einprügeln, bis 6 von 7 zu Tode geprügelt worden sind.

Und jetzt sollte sich jeder mal fragen,

- warum die Selbstmordrate unter Arbeitslosen sehr viel höher ist als beim Rest der Bevölkerung und daran die Saktionen nach § 31 SGB II einen gehörigen Anteil haben (neben den Hartz-IV-Hetzkampagnen durch die Medien)

- warum viel mehr Arbeitslose durch Hartz-IV obdachlos werden als durch die alte Sozialhilfe

- warum Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert werden und dennoch jeden Tag (!) 25 000 Menschen, darunter 12 000 Kinder eines qualvollen Hungertodes sterben.

Das lässt nur den einen Schluss zu:

Kommunismus war Massenmord. Raubtier-Kapitalismus ist Massenmord

Die Abschaffung der Sanktionen ist ein Schritt unter vielen, um dem Raubtier-Kapitalismus die Zähne zu ziehen. Man kann natürlich auch der Meinung sein, was kümmert es mich, wenn Millionen von Menschen qualvoll verhungern, solange mein Teller voll ist und mit vollem Magen und unter Realitätsverlust leidend fordern, wer etwas essen will, der soll arbeiten gehen…

Quelle Klick
___________________________________

Liebe Freunde -

folgende Petition ist eben in der Petitionshotline des Bundestages freigeschaltet worden:

___________________________________

Petition: Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen nach § 31 SGB II

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, sofort die Sanktionen nach § 31 SGB II abzuschaffen.

Begründung: § 31 SGB II verletzt die Menschenwürde und die Freiheit zur Entfaltung der Persönlichkeit und wandelt die gebotenen Hilfestellungen des Staates zu Zwangsmaßnahmen um. Abzüge vom absoluten Lebensminimum können nur durch Hungern kompensiert werden. Die Sanktionierung mit Hunger oder mit gesellschaftlicher Ausgrenzung steht auf derselben Stufe wie die Sanktionierung durch unmittelbare staatliche Gewalt.
______
_____________________________

Ihr findet die Petition unter:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6785

Bitte unterschreibt diese Petition und leitet den Link an Freunde und Bekannte weiter.

Wenn innerhalb der nächsten 3 Wochen mehr als 50.000 Unterschriften zusammen kommen, muss die Petition öffentlich im Bundestag verhandelt werden!

Eine vorzügliche Zusammenstellung von Fakten zur Sanktionspraxis in Deutschland und der Gründe, die gegen die Sanktionen sprechen, findet ihr auf:

http://www.sanktionsmoratorium.de/

Mit herzlichem Gruß

Ralph Boes

Evolution oder Schöpfung?

Man wird ja doch mal fragen dürfen, oder?  ;-)

Geistlicher Kampf – Die Waffen IV -

Die Schuhe

Eph 6,15    …und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen.

by_Dieter-Schütz_pixelio

Mal versucht ohne Schuhe durch den Wald zu gehen? Oder auf einem steinigen Weg? Selbst in der Stadt kann man in eine Scherbe oder einen spitzen, scharfen Gegenstand hineinlaufen und sich gehörig verletzen. Das macht das Leben nicht gerade angenehmer, denn wir sind ständig auf unsere Füße angewiesen um uns in dieser Welt fortzubewegen.Wenn man ganz auf Schuhe verzichtet, entwickelt man sicher eine dickere Hornhaut und einige Naturvölker beweisen uns, daß es zur Not auch ohne geht. Aber irgendwie hat sich der Schuh doch weltweit ziemlich durchgesetzt! ;-)

Die Füße sind der direkte Kontaktpunkt mit der Welt, oder im übertragenden Sinne mit den Menschen in dieser Welt, die Gott nicht kennen. (Was nun nicht bedeutet, daß wir diese treten sollten) ;-)   Aber diese Menschen sind dem Glauben an Jesus und denen, die sich dazu bekennen nun mal sehr oft nicht besonders zugeneigt, um es vornehm auszudrücken. Ein wenig Schutz ist da schon zu empfehlen  um nicht ins offene Messer zu rennen. Und unsere Schuhe sind: die Bereitschaft allen Menschen von der rettenden Gnade unseres Herrn Jesus zu erzählen.

Interessantes Statement. Und ich dachte immer, dadurch fängt der ganze Ärger mit seinen Mitmenschen erst an! So habe ich es jedenfalls immer wieder erlebt. Wie die Vögel in unserer Natur, die einen bunten Paradiesvogel (Wellensittich) nicht mögen und gern mobben und hinterherjagen bis er erschöpft oder tot zu Boden fällt, so werden Christen, die sich zu ihrem Glauben bekennen gern als “Pradiesvogel” von ihrer Umwelt gemobbt. Das ist oft in der Schule, bei der Arbeit und im Freundeskreis der Fall. Da sind besonders die Leute, die uns Christen grundsätzlich Intoleranz vorwerfen sehr aktiv bei der Sache und selber mehr als Intolerant.

Und deshalb lassen so manche Christen gern bei vielen Gelegenheiten ihre Schuhe lieber aussgezogen und reden  gar nicht erst mit anderen über Jesus. Es mag allerdings auch sein, daß so mancher Christ seine Schuhe tatsächlich als eine Art Waffe begreift, um andere damit zu treten! (Sie gehen Nichtchristen mit dem Evangelium in unsensibeler und dämlicher Weise dermaßen auf den Wecker, daß diese sich eben dagegen wehren) Paulus spricht aber hier von der “Bereitschaft” das Evangelium weiter zu sagen und nicht davon es bei jeder Gelegenheit  als moralische Keule gegen alle Menschen zu schwingen! Diesen Fehler begehen leider viele Christen und machen sich damit zu recht unbeliebt und schrecken so manchen ab oder bestätigen deren Vorurteile gegen Christen.

Aber die Schuhe sind eine wichtige Abgrenzung zur Welt und vor allen Dingen Zum “Geist dieser Welt”. Wenn wir uns zu Jesus als Herrn bekennen, bekennt dieser sich auch zu uns! Und wir machen den Mächten der Bosheit in der Himmelwelt damit klar, auf welcher Seite wir stehen. Deshalb ist ja auch z.B. die Taufe so wichtig. Sie ist der Anfang dieses Weges mit Jesus und ein öffentliches Bekenntnis zu ihm und schneidet uns von vielen schlechten geistigen Einflüssen der Welt ab.  Nicht umsonst gibt es bei dem Thema Taufe so richtig Stress mit vielen Großkirchen oder dem Islam. Wer als Moslem an Jesus glaubt, bekommt meistens Ärger mit der Familie. Wer sich aber taufen lässt ist für die Familie gestorben und nicht mehr vorhanden. Wenn ein Pastor der Großkirchen die Säuglingstaufe nicht anerkennt indem er an Erwachsenen die Glaubenstaufe vollzieht, verliert er in der Regel seinen Job.

Unser Evangelium ist ein Evangelium des Friedens, sagt Paulus hier und bestätigt damit noch einmal die Tatsache, daß wir Nichtchristen keine “Drohbotschaft”, sondern eine “Frohbotschaft” weitergeben sollen.

1Petr 3,15   und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht; und habet ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden mit ihren Verleumdungen.

Gut kommunizieren

Wir haben gestern mal wieder im Hauskreis 2 Artikel aus diesem netten, anregenden “Quadro” gelesen.
Ich kann dieses Heft nur jedem weiter empfehlen, was ich auch in unserer Hauskirche schon getan habe. Die Bücherstube read+meet habe ich natürlich auch darauf aufmerksam gemacht, die es daraufhin bestellt und vorrätig haben.
Obwohl Kerstin Hack, die christliche Verlegerin dieses Büchleins ein sehr netter Mensch ist und selber gute Bücher schreibt, habe ich es nicht ihr zuliebe empfohlen, sondern weil ich überzeugt von dem Inhalt und der Wichtigkeit dieses Themas bin. Viele anstrengende Konflikte zwischen Männern und Frauen, bei der Arbeit oder in Freundschaften und Gemeinden ließen sich vermeiden oder lindern, wenn wir nicht so oft an einander vorbei reden- und lernen würden, wie man so kommuniziert, daß es der Andere auch versteht.
Kommunikation ist für jede Art von Beziehung elementar wichtig – In der Ehe oder Freundschaft, in der Familie und Kindererziehung, bei der Arbeit, im Verein oder der Gemeinde. Ja sogar in der Beziehung zu Gott und im Gebet!

Wir haben uns als Hauskirche vorgenommen, daß ganze Büchlein durchzulesen und zu diskutieren. Ich muß sagen: Es ist sehr sehr spannend!
Unsere Rhabarberbarbara zwingt ihren Ehemann mittlerweile dazu, mit ihr gemeinsam ab und an ein Kapitel durchzugehen. Ob das wohl gutgeht? ;-)

Ein Beispiel für eheliche Kommunikation, die gewaltig in die Hose geht, habe ich kürzlich auf Youtube entdeckt.