Vielleicht hätte ich den „Nachtwächter“ ernster nehmen sollen, der über die HAZ von „Journaille“ sprach. Ich fand das Urteil ein wenig zu hart über meine geliebte Tageszeitung, im der ich jeden Morgen so gern schmökere.
Ich hatte auch nichts dagegen, daß in dieser Woche ausführlich über den Freitod von Robert Enke berichtet wurde. Natürlich interessierten mich die Motive und der Abschiedsbrief des auch bei mir beliebten Torwarts. Natürlich nimmt man Anteil am Schicksal seiner Witwe und denkt über die armen Lokführer nach, die durch solch einen Selbstmord auf den Gleisen traumatisiert sind.
Selbstverständlich muß auch die Krankheit Depression mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden, damit sie enttabuisiert werden kann. Die spontanen Trauerfeiern vorm Stadion, die Andacht in der Marktkirche und der spontane Trauermarsch waren anrührend, Ich kann verstehen, daß Menschen Rituale brauchen, um Abschied von Jemand nehmen zu können, der ihnen viel bedeutet hat. So weit – so gut. Weiterlesen »
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Dieses Sektengrinsen müssen wir nun 4 Jahre ertragen.



Machste mit Schätzelein?
Ich war von 1974 bis 2004 in der Krankenpflege tätig. Mein Beruf machte mir trotz einiger sehr schwieriger Umstände und Herausforderungen Spaß. Ich erlebte mit wie Jahr für Jahr Stellen gestrichen und an allen Ecken und Enden gekürzt wurde.
Bargeld für alle!
Der Strom meiner Gedanken fließt und fließt und fließt.