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Horrortraum

Ich hatte als junger Christ oft furchtbare Albträume, in denen auch Dämonen zu mir ans Bett kamen und mich belästigten.
Manchmal war die dämonische Gegenwart so schlimm, daß ich im Traum anfangen wollte zu beten, aber den Namen Jesus nicht aussprechen konnte. Es war, als ob eine dunkle Macht mir den Mund zuhalten würde.
Nachdem ich mich vor Jahrzehnten von jeder okkulten Bindung und allen mir bekannten Praktiken losgesagt hatte, hörten diese Träume schlagartig auf.
Den letzten Traum dieser Art hatte ich 1979 als Bibelschüler der Bibelschule Glaubenszentrum in Wolfenbüttel. Eine geisterhafte Dame in weiß belästigte mich damals im Traum. Mir kam damals in den Sinn, daß ich als Kind oder Jugendlicher mal Zaubersprüche aus einem Buch aufgesagt hatte, um Geister in mein Zimmer einzuladen. So ähnlich wie Goethes Faust.
ich suchte das entsprechende Buch in der Bücherei, fand aber nur ein ähnliches, dessen Sprüche mir bekannt vorkamen. Dann entschuldigte ich mich nochmal bei Gott und widersagte allen Mächten, die ich damals eingeladen hatte.
Daraufhin hatte ich 25 Jahre lang keinerlei Albtraum mehr.

Vorgestern hatte ich mal wieder einen unangenehmen nächtlichen Besuch. Es war wie in einem Freddy-Krüger-Film, falls meinen heiligen Lesern das etwas sagt ;-))
Ich wohnte in diesem Traum in einem anderen Haus und hatte eine Schar von Mitbewohnern, die zudringlich wurden und mich mit okkulten Symbolen und Kräften bedrängten. Schließlich schoben sie mich durch eine Ofenklappe in eine Art brennende Hölle hinein, lachten und triumphierten dabei, daß ich dort nie mehr herauskäme.
Irgendwie gelang es aber doch, mich daraus zu befreien und wieder ins Wohnzimmer zu gelangen. Doch das Haus und die ekelhafte Gesamtsituation konnte ich nicht verlassen.
So fing ich im Traum wieder an zu beten, was auch klappte. Die dämonische Gesellschaft aus Männern und Weibern verhöhnte mich und ahmte meine Gebete zu Jesus und dem Vater nach.
Sie redeten mir ein, daß ich verloren sei und Gott mich hier in diesem dämonischen Bann nicht mehr hören würde, da er mich ja selbst an diesen Ort verurteilt hätte.
Ich betete weiter um Gnade und Hilfe bis ich endlich aufwachte.
Auf dem Klo sitzend fragte ich Gott nach der Ursache dieses Albtraums und hatte den Verdacht, daß ich vielleicht doch lieber auf meine Glaubensgeschwister hören sollte, die stets mit dem Kopf schütteln, wenn ich ihnen erzähle, daß ich gerne Horrorfilme gucke, weil die eben so spannend sind!
Dann hörte ich mich während dieser Zwiesprache mit Gott reden:
Das Böse ist immer zweideutig – aber Du, Vater im Himmel, bist stets eindeutig –
Das klang irgendwie sehr weise und vernünftig – wenn ich nur wüsste weshalb? ;-))
Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

Jesus take the Wheel

Foto: Hartwig HKD (Flickr.com)

Vor langer Zeit hatte ich mal einen Traum von Gott. Träume von Gott sind völlig anders als meine normalen Träume oder Albträume. Sie sind sehr selten aber dafür äußerst einprägsam.
Normalerweise wache ich nach einem Traum eher gerädert und gestresst auf und versuche mich langsam an die Realität und den Tag zu gewöhnen. Es dauert eine Weile, bis ich gecheckt habe, daß der Traum nicht die Realität war.
Manchmal ist das sogar ganz gemein: Ich träumte z.B., einen Mord begangen zu haben, den ich im Wachbewusstsein nur verdrängt hätte. Von Angstschweiß gebadet fragte ich mich dann allen ernstes, ob ich den Mord nur vergessen hätte, bis ich dann so langsam richtig wach wurde und merkte, daß es nur ein böser Traum gewesen war.
Träume von Gott sind in einer ganz anderen Kategorie. Jesus take the Wheel weiterlesen