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Jammern oder glücklich sein auf jedem Niveau?

Gestern sah ich Nick Vujicic auf ERF im Fernsehen und war zu Tränen gerührt. Und ich schämte mich, weil ich mich so oft hängen lasse, mit dem Schicksal hadere und dem Selbstmitleid ergebe.
Nick hat weder Arme noch Beine und hätte allen Grund sein Leben mit jammern und Klagen zu verbringen. Aber durch die Hilfe Gottes und die Liebe seiner Familie ist er zu einem Vorbild an Lebensmut, Selbstannahme und Hoffnung geworden.
Er lässt sich nicht dauerhaft hängen sondern ist dankbar für die Dinge die er noch schafft und kann. Und der nutzt die Ressourcen die er noch hat und baut sie sogar noch aus.
Wer glaubt schon, daß ein Mensch ohne Arme und Beine ohne fremde Hilfe aufstehen kann, wenn er am Boden liegt? Nick kann es. indem er sich mit dem Kopf auf seine dicke Bibel stützt und er nützt den kleinen Stummel von Fuß den er an einer Seite hat zum schreiben an der PC-Tastatur. Er ist dankbar für seinen kleinen Stummelfuß und klagt nicht über die fehlenden Beine und Arme. Er rasiert sich sogar selber und lässt sich nichts von Pflegern oder Familie abnehmen, was er selber irgendwie schafft!

Ein unglaublich positiver Mensch, der andere ermutigt die sich hängen lassen.
Ein Beweis dafür, daß man selbst schlimmsten Schicksalschlägen eine positive Seite abgewinnen kann und das es möglich ist in jeder Situation zufrieden und glücklich zu sein.
Ebenso kann man in jeder Situation unglücklich sein und ohne Ende jammern. Wir deutschen sind Weltmeister darin und ich selbst bin zeitweise einer der Besten in dieser Disziplin!
Und hier kommt zur deutschen Ehrenrettung ein gewisser Samuel Koch ins Spiel. Der Kandidat, der bei „Wetten Das?“ diesen furchtbaren Unfall hatte und seitdem vom Hals abwärts gelähmt ist. Ein Sportler und Bewegungsmensch. Im Interview mit Peter Hahne meint der, daß Selbstmitleid nicht sein Ding wäre. Er hat Hoffnung für die Zukunft und gibt nicht auf. Er freut sich über jede kleine Besserung seines Zustands und ist dankbar für seine Ärzte, Therapeuten und Familie.
Hier das volle Interview mit ihm:

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Joe Wittrock – No Hope in Dope

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“ Nicht die Nägel haben Jesus am Kreuz gehalten, sondern seine unermesslich grosse und tiefe Liebe zu dir.“

Du glaubst deinem Lehrer, deinen Freunden, den Politikern, deinem Chef, deinen Arbeitskollegen, deiner Freundin, deinem Freund, dem Doktor, dem Professor, dem Meister, dem Ausbilder, dem Vorgesetzten und dem Dozenten. Du glaubst an das Gute, vielleicht deinem Sternzeichen, an Sternschnuppen, an das Fernsehbild. Du glaubst dem Nachrichtensprecher, dem Sachbearbeiter. Du glaubst deinen Augen und Ohren. Du glaubst an den Urknall, die Entstehung aus dem Nichts. Du glaubst deinem Hufeisen,deinem Amulett, dem Horoskop, deiner Schutzpatronin. Du glaubst an Maria, den Papst, das Internet. Du glaubst, vom Affen abzustammen. Du glaubst, ein Sandkorn zu sein, an Buddha, an das Nirwana, den Dalai Lama. Du glaubst an Mohammed. Du glaubst, dass du ein guter Mensch bist. Du glaubst an deine Jugend. Du glaubst an Drogen, Sex und Alkohol, an das Glück. Du glaubst an das Wochenende, an die Saufparty, den Urlaub, deine Gesundheit, deine Intelligenz, deine Kraft, deine Unwiderstehlichkeit. Du glaubst, glaubst … usw.usw. Warum glaubst du an alles Mögliche, nur nicht an den lebendigen Gott?!

Hier geht es zur Internet-Präsenz von Joe, der sich viel mit den Themen Sucht und Drogen und der Befreiung davon beschäftigt.