Das hat rein gar nichts mit einem Mord zu tun

So wird heutzutage in den USA Politik gemacht! Und das christliche Amerika applaudiert weitestgehend der Tea-Party und den Mama-Grizzleys zu. Und ganz besonders ihrem großen Aushängeschild und der möglichen neuen Präsidentschaftkandidatin Sarah Palin.

Da spürt man so richtig den heiligen Geist herüber wehen! Der Gott des Gerichts und der Rache ist ganz sicher auf Deiner Seite, Schwester Sarah. Du wirst das Land schon im Namen des Herrn zurückerobern. Moment mal – hat es Dir überhaupt schon mal vorher gehört? Schnickschnack! Ist doch egal. Hauptsache Du wirst bald neue Präsidentin in Amerika. Zuerst gehört Dir Amerika und dann die ganze Welt! Und dann brauchen wir überhaupt nicht mehr auf Jesus Rückkehr zu warten, denn Du richtest das Reich der Liebe schon vorher ganz praktisch auf.

Auf Facebook hat sie sogar zwei Zeilen für die Opfer übrig: My sincere condolences are offered to the family of Rep. Gabrielle Giffords and the other victims of today’s tragic shooting in Arizona. On behalf of Todd and my family, we all pray for the victims and their families, and for peace and justice. – Sarah Palin –

Da sieht man wie nett sie ist und was für eine liebevolle Christin!

Schweinegrippe: Geheime Pandemrix-Verträge mit den Ländern

Die Firma GlaxoSmithKline, die den neuen Pandemie-Impfstoff Pandemrix produziert ist auf der sicheren Seite, falls etwas mit der Schweinegrippe-Impfung schief gehen sollte.
Und zwar in jeder Beziehung. Sie haftet quasi für fast NIX, der Staat dagegen für fast alles.
Kein Wunder, daß diese Verträge mit Bund und Ländern geheim bleiben sollten.
Falls sich nicht genügend Leute impfen lassen und die Pharmafirma auf ihrem Impfstoff sitzen bleibt muß der Staat (d.h. Wir, der Steuerzahler) trotzdem zahlen.
Falls es unerwartete Nebenwirkungen des Impfstoffs geben sollte, die bis zum Zeitpunkt der Zulassung des Impfstoffs noch unbekannt waren haftete (na wer wohl?) Der Staat.

Hier ein Auszug aus den Geheimverträgen, die vor kurzem im Internet veröffentlicht wurden. (So ein Mist aber auch)

VIII. Haftung

Die Länder stellen GSK und deren verbundene Unternehmen, die entsprechenden Mitarbeiter und Rechtsnachfolger daher gesamtschuldnerisch frei von Schadensersatzansprüchen Dritter, Verlusten oder finanziellen Aufwendungen, die aus Ansprüchen oder Klagen gegen sie entstehen in Zusammenhang mit der Anwendung, mit der organisatorischen Abwicklung dem Vertrieb oder der Lagerung des Pandemie-Impfstoffs, soweit diese Umstände in der SPC nicht enthalten sind. Sollte aufgrund nachträglich bekannt werdender Umstände die Nutzen-Risiko-Abwägung für den Pandemie-Impfstoff der zweiten Generation insgesamt negativ ausfallen, gilt die Haftungsfreistellung und alle nachträglich als haftungsbegründend eingestuften Nebenwirkungen ebenfalls. Diese Haftungsfreistellung bezieht sich in diesem Zusammenhang insbesondere auch (aber nicht ausschließlich) auf Schadensersatzansprüche Dritter die unter Berufung auf § 84 AMG geltend gemacht werden.

Ist es das Vermächtnis unserer allseits beliebten ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt? (SPD)

Man weiß es nicht. Es ist nur erstaunlich, wie sehr sich die Politik von der Pharmaindustrie immer wieder über den Tisch ziehen lässt.

GSK haftet nicht – der Staat fast immer.

Woran liegt das? An der im Bundestag ständig präsenten Pharma-Lobby?

An der Verfilzung der Wissenschaftler der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch Institut mit der Pharmaindustrie? Die STIKO ist der große Ratgeber der Bundesregierung in Fragen des Impfschutzes. Es ist bekannt, daß die meisten der dort tätigen Wissenschaftler auch Verträge mit Pharmafirmen haben und von diesen bezahlt werden. Es wäre möglich, daß es dort Interessenkonflikte bei der Beratung gibt.

Es gibt jedenfalls sehr viele „Profiteure der Angst“ vor der Schweinegrippe. Nicht zuletzt auch die Medien, die einerseits ihre Quoten durch Berichte über die Gefahren der Schweinegrippe sowie auch durch entgegengesetzte Berichte über die Gefahren und Nebenwirkungen der Impfung erhöhen.

Mal liest man in der Zeitung von dem harmlosen Verlauf der Schweinegrippe und dann am nächsten Tag den Bericht vom Tod eines Influenzakranken auf der Intensivstation. Mal hört man von der guten Verträglichkeit der Impfung und dann wird im gleichen Medium vor eventuellen Gefahren und Nebenwirkungen der Impfung gewarnt.

Eins nur ist sicher: Die einen machen Kasse mit der Schweinegrippe und die kleinen Leute gucken wie immer in die Röhre, falls sie in der einen oder anderen Weise betroffen werden.

Verheizt und ausgebrannt

mwboekmannIch war von 1974 bis 2004 in der Krankenpflege tätig. Mein Beruf machte mir trotz einiger sehr schwieriger Umstände und Herausforderungen Spaß. Ich erlebte mit wie Jahr für Jahr Stellen gestrichen und an allen Ecken und Enden gekürzt wurde.

Manches war sinnvoll, denn es wurde früher sehr mit medizinischem Material geschludert und oft nicht wirtschaftlich gearbeitet. Dafür ist die Sensibilität mittlerweile überall vorhanden. Aber was seit einigen Jahren passiert ist die Verheizung von Krankenschwestern und -Pflegern auf breitester Front. Von Ärzten und anderen Medizinischen Berufen will ich erst gar nicht reden. Weiterlesen

Häusliche Gewalt ist weiblich

angryArne Hoffmann zerpflückt das Märchen von prügelnden Männern und geschlagenen Frauen.

Wenn von Gewalt in der Partnerschaft die Rede ist, ist die Rollenverteilung im öffentlichen Bewusstsein klar verteilt: „Die Täter sind fast ausschließlich Männer“, heißt es lapidar in Zeitungsartikeln zu diesem Thema, oder auch: „Jeder dritte Mann schlägt zu“. Insgesamt, so ist zu lesen, erlitten Frauen mehr Verletzungen durch Schläge als durch Autounfälle, Straßenüberfälle und Vergewaltigungen zusammengenommen. Tatsächlich aber geht körperliche Gewalt in der Partnerschaft zum überwiegenden Teil von Frauen aus, nicht von Männern.

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Foto: Daniel Gebhart (Flickr.com)

Endzeit?

Ja ja, die alten Propheten der Bibel. Gott schenkte ihnen Einblicke in unsichtbare Wirklichkeiten und offenbarte ihnen manchmal sogar das Zukünftige. In den folgenden Versen erleben wir den Propheten Daniel, der dem alten König von Babel (Nebukadnezar) einen seiner Träume auslegte. Wohlgemerkt: Der König hatte Daniel vorher nichts vom Inhalt des Traumes erzählt!

Dan 2,31-45 Du, o König, schautest: Und siehe, ein großes Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar. Weiterlesen