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Depressionstest

Krankheitseinsicht ist überhaupt erst die Basis für eine erfolgversprechende Therapie.
Ohne die Anerkennung meiner Symptome als ernsthafte psychische Störung, gibt es weder für Seelsorger noch Therapeuten eine Arbeitsgrundlage. Jahrelang habe ich meine Depressionskrankheit geleugnet, obwohl mich verschiedene Hausärzte mehrfach darauf angesprochen hatten. „Ich bin ein Mann des Glaubens“, sagte ich mir innerlich dabei. „Die wollen mich doch nur vom Glauben abbringen, auf den ich alle meine Hoffnung setze. Schließlich bin ich Ältester, Bibellehrer und Lobpreisleiter! Was wäre das denn ein Zeugnis für die Kraft und Hilfe Gottes, wenn ich ärztliche Hilfe in Anspruch nähme? Ich wäre als Prediger dann doch völlig unglaubwürdig“
So oder ähnlich predigte mir mein innerer Kritiker Jahrzehntelang!
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Christ und psychische Krankheit

Bild: Holger Meyer (pixelio.de)

Behandlungsbedürftige Depressionen sind eine Volkskrankheit in Deutschland von der auch viele Christen nicht verschont bleiben. Viele psychisch kranke oder gestörte Menschen kommen regelmässig in unsere Gottesdienste oder sind Gemeindemitglieder in unseren Kirchen und Freikirchen. Die gute Nachricht von unserem Retter und Herrn Jesus Christus gibt vielen von ihnen eine Hoffnung auf Heilung und Befreiung und viele Pastoren und Leiter machen ihnen auch Hoffnung auf Hilfe durch Seelsorge und Gebet. Aber was passiert, wenn der Glaube, das Gebet und die Seelsorge nicht helfen? Wie gehen wir mit unseren psychisch erkrankten Gemeindemitgliedern um?

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Horrortraum

Ich hatte als junger Christ oft furchtbare Albträume, in denen auch Dämonen zu mir ans Bett kamen und mich belästigten.
Manchmal war die dämonische Gegenwart so schlimm, daß ich im Traum anfangen wollte zu beten, aber den Namen Jesus nicht aussprechen konnte. Es war, als ob eine dunkle Macht mir den Mund zuhalten würde.
Nachdem ich mich vor Jahrzehnten von jeder okkulten Bindung und allen mir bekannten Praktiken losgesagt hatte, hörten diese Träume schlagartig auf.
Den letzten Traum dieser Art hatte ich 1979 als Bibelschüler der Bibelschule Glaubenszentrum in Wolfenbüttel. Eine geisterhafte Dame in weiß belästigte mich damals im Traum. Mir kam damals in den Sinn, daß ich als Kind oder Jugendlicher mal Zaubersprüche aus einem Buch aufgesagt hatte, um Geister in mein Zimmer einzuladen. So ähnlich wie Goethes Faust.
ich suchte das entsprechende Buch in der Bücherei, fand aber nur ein ähnliches, dessen Sprüche mir bekannt vorkamen. Dann entschuldigte ich mich nochmal bei Gott und widersagte allen Mächten, die ich damals eingeladen hatte.
Daraufhin hatte ich 25 Jahre lang keinerlei Albtraum mehr.

Vorgestern hatte ich mal wieder einen unangenehmen nächtlichen Besuch. Es war wie in einem Freddy-Krüger-Film, falls meinen heiligen Lesern das etwas sagt ;-))
Ich wohnte in diesem Traum in einem anderen Haus und hatte eine Schar von Mitbewohnern, die zudringlich wurden und mich mit okkulten Symbolen und Kräften bedrängten. Schließlich schoben sie mich durch eine Ofenklappe in eine Art brennende Hölle hinein, lachten und triumphierten dabei, daß ich dort nie mehr herauskäme.
Irgendwie gelang es aber doch, mich daraus zu befreien und wieder ins Wohnzimmer zu gelangen. Doch das Haus und die ekelhafte Gesamtsituation konnte ich nicht verlassen.
So fing ich im Traum wieder an zu beten, was auch klappte. Die dämonische Gesellschaft aus Männern und Weibern verhöhnte mich und ahmte meine Gebete zu Jesus und dem Vater nach.
Sie redeten mir ein, daß ich verloren sei und Gott mich hier in diesem dämonischen Bann nicht mehr hören würde, da er mich ja selbst an diesen Ort verurteilt hätte.
Ich betete weiter um Gnade und Hilfe bis ich endlich aufwachte.
Auf dem Klo sitzend fragte ich Gott nach der Ursache dieses Albtraums und hatte den Verdacht, daß ich vielleicht doch lieber auf meine Glaubensgeschwister hören sollte, die stets mit dem Kopf schütteln, wenn ich ihnen erzähle, daß ich gerne Horrorfilme gucke, weil die eben so spannend sind!
Dann hörte ich mich während dieser Zwiesprache mit Gott reden:
Das Böse ist immer zweideutig – aber Du, Vater im Himmel, bist stets eindeutig –
Das klang irgendwie sehr weise und vernünftig – wenn ich nur wüsste weshalb? ;-))
Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?