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Gott verherrlichen

Psalm 50,23 “Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen.“

Mit dem Wort „verherrlichen“ in der Bibel hatte ich immer Verständnisprobleme. Es wirkt so angestaubt und unverständlich! In unserem Sprachgebrauch hat es oft eine eher negative Bedeutung, z.B. wenn jemand Drogenkosum verherrlicht. Oder es werden “gewaltverherrlichende“ Filme beklagt und kritisiert.

Aber Gott verherrlichen? Das erscheint irgendwie so gestelzt religiös oder merkwürdig fromm. Ich kann mich schwer eines inneren Bildes von aufgesetzter, heuchlerischer Heiligkeit erwehren.

Doch so etwas war König David, von dem diese Worte aus Psalm 50 stammen, komplett wesensfremd! Bei einer besonderen Gelegenheit tanzte er ja halbnackt wie von Sinnen vor der Bundeslade des Gottes Israels her und “verherrlichte“ unseren Gott auf sehr emotionale, extravagante Weise. Da war keinerlei Anschein von frommer Heuchlelei und abgehobener, heiliger Seriosität zu erkennen!


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Adressänderung

Foto: rodliam (Flickr.com)

Ich weiß ja nicht zu wem Du betest. ich jedenfalls habe die meiste Zeit meines Christenlebens zu Jesus gebetet. Er ist schließlich mein Herr und Erlöser. Gehört sich doch wohl so, oder?
In den 90er Jahren kam dann das Buch von Benny Hinn raus: Guten Morgen Heiliger Geist, in dem er glaubhaft versichert, daß man auch zum Heiligen Geist beten und ihn einladen darf.
Das hatte ich sowieso schon immer mal wieder getan, hatte aber manchmal ein schlechtes Gewissen, ob ich Jesus oder den Vater damit nicht beleidigen würde.

Es ist schon ein Kreuz mit der Dreieinigkeit 😉

Er ist ja nur EIN Gott, aber hat so viele Namen!

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Der Gemeindekritiker war unterwegs

Heute war er wieder unterwegs – der Gemeindekritiker. Er hörte vom armlosen Heiko, daß die Ichtys-Gemeinde in Hannover auch von der Lakeland-Erweckung erfasst worden sei und wollte mal schauen, wie sich das dort so äußert. Er zog sein Eaglespirit T-shirt an und schwang sich auf seinen Motorroller. Und dann ab die Post mit 120 Sachen auf’m Messeschnellweg ins Industriegebiet Vahrenheide.
In der Ikarusallee fällt ihm ein großes Schild auf: Bethaus! Fast ist er versucht, schon dort auszusteigen, aber die Gottesdienstbesucher sehen so bedrückt aus – das kann keine charismatische Gemeinde sein. Also ein paar hundert Meter weiter fahren und schon prangt ihm das große Schild entgegen. Ichtys-Gemeinde.
Der Lobpreis hat schon begonnen, doch ein paar altbekannte Christen begrüssen den Gemeindekritiker trotzdem recht freundlich im vorbeigehen. Der Gemeindekritiker war unterwegs weiterlesen

Warum hört Gott nicht auf uns?

In über 30 Jahren als Christ habe ich viele Bücher über Gebet gelesen, viele Predigten und Lehreinheiten darüber gehört. Ich habe versucht das Meiste auch in die Tat umzusetzen, denn ich wollte Gott an mir und anderen handeln sehen. Gemäß dem Aufwand, den ich getrieben habe (Nächte durchgebetet, Gebetszeiten von 8 Stunden Länge u.vieles mehr) habe ich sehr wenig von Gottes Handeln in meinem Leben und im Leben der Gemeinde und der Welt gesehen.
Man kann Gott offenbar nicht einfach den Arm umdrehen und erst wieder loslassen, wenn er getan hat, was man sich so alles wünscht. Darauf reagiert er scheinbar nicht. Warum hört Gott nicht auf uns? weiterlesen

Gottesdienste sollten abgeschafft werden!

Nein, ich bin immer noch ein überzeugter Christ! Nein, ich bin immer noch nicht vom Glauben abgefallen! Nein, ich liebe die Gemeinschaft mit anderen Christen immer noch!
Aber was sagt die Bibel eigentlich über den Gottesdienst? – Hier kommt eine Antwort:

Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.

Ach was, und ich dachte immer, Gottesdienst wäre, wenn wir alle in die Kirche oder Gemeinde gehen, zusammen singen und beten und dann eine schöne Predigt vom Pastor hören. Gottesdienste sollten abgeschafft werden! weiterlesen