Prof. Dr. Dr. Dr. Arthur Ernest Wilder-Smith

Ich habe seine Bücher als junger Mensch gelesen und war sehr beeindruckt von dem Mann und seinen Thesen. Natürlich auch von den drei Doktortiteln, die übrigens nicht erschwindelt waren wie so oft heutzutage. „Copy and Paste“ existierten noch nicht als er seine Doktortitel erwarb.

In „Herkunft und Zukunft des Menschen“ setzt sich Wilder-Smith mit der Evolutionstheorie, ihren Lücken und Ungereimtheiten auseinander und versucht die Basis für eine kreationistische Wissenschaft zu legen. Man könnte ihn auch einen Vater des Kreationismus oder des heute viel diskutierten „Intelligent Design“ nennen.
Er vertrat die These eines relativ jungen Universums und glaubte, daß der Schöpfungsbericht der Bibel durchaus mit der modernen Naturwissenschaft vereinbar sei. Erstaunlich für einen Menschen, der gelernt hat akademisch und naturwissenschaftlich zu denken und zu arbeiten.
Neben seinem Doktor in organischer Chemie hatte er auch einen Doktor in Pharmakologie und beschäftigte sich mit der Wirkung von Drogen und dem Drogenmissbrauch.
Neben seinen vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er auch einige christliche Bücher zu Themen wie: Warum lässt Gott das Böse zu? Darf ein Christ zur Waffe greifen? Wilder-Smith war Kriegsdienstverweigerer.

Ich hatte nun das Privileg einige seiner Vorträge aus den Jahren 1989 und 1990 in meinen Youtube-Kanal hochzuladen. Und zwar in voller Länge von ca. anderthalb Stunden. Youtube hat mir seit einiger Zeit das Recht eingeräumt Filme von weit über 15 Minuten Länge hochzuladen.
Matthias Sesselmann hatte die Vorträge damals in der Leibniz-Universität und EFH (FHH) veranstaltet und mit einer christlichen Studentengruppe zusammen verwirklicht. Es war für ihn auch nicht so leicht die Familie des verstorbenen Professors wegen der Erlaubnis zur Veröffentlichung der Filme zu erreichen. Mit anderen Worten: Es steckt eine Menge Arbeit hinter diesem Projekt!
Und ich bin glücklich einen Teil dazu beizutragen, daß diese historischen Zeitdokumente nun für jedermann zugänglich sind.

Hier die Links zu den Filmen:
Die Erschaffung des Lebens Teil 1
Die Erschaffung des Lebens Teil 2
Die Erschaffung des Lebens Teil 3  
Das Drogenproblem

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Wie die freie „demokratische“ westliche Welt mit bösen Islamisten umgeht

Wer von Beiden gehört hinter Gitter? Derjenige der Kriegsverbrechen begeht, oder derjenige der Kriegsverbrechen aufdeckt?

Im übrigen bin ich der Meinung unsere Politiker sollten bei Treffen mit Amerikanern jedensmal die Situation der Menschenrechte in den USA ansprechen. So wie bei den Treffen mit Chinesen.

>The show must go on

>In der Ausgabe vom 18.01.2011 nimmt der aktuelle Artikel  von „GEISTbewegt“ Bezug auf ein Tabuthema unter evangelikalen und pfingstlich orientierten Christen: Selbstmord!
Nun kommen Selbstmorde auch unter entschiedenen Christen vor, aber wenn der Selbstmörder auch noch ein „Heilungsevangelist“ ist? Dann…. ja dann spricht man schon nicht gerne öffentlich darüber und hält alles lieber unter dem Mantel des Schweigens. Na klar – eine Familie ist zurückgeblieben, der man nicht auch noch zusätzlich weh tun will – verständlich!
Aber wirft solch ein Suizid nicht auch schwerwiegende Fragen auf, welche ALLE „geistbewegten“ Christen etwas angehen?

In wieweit ist das christliche System mit seinem möglicherweise gnadenlosen geistlichen Leistungsdruck eine Ursache?
Wird überhaupt über solche Ursachen nachgedacht? Oder ist das nur Privatsache und der Mann war einfach nur krank?  Auf der Homepage des BfP heißt es nur lapidar: „Pastor Ekkehard Kreuzritter ist verstorben und in die Ewigkeit gegangen“.
Auf seiner eigenen Homepage gibt es zwei Werbefilme für den Heilungsevangelisten, die ihn in seinem „dynamischen“ Dienst zeigen. Wieviel Kraft solch ein ständiges Stehen in der Öffentlichkeit für einen seelisch kranken Menschen kostet kann wohl niemand ermessen, der nicht ähnliches durchlebt hat. In welch tiefe Verzweiflung muß solch ein Mann abgestürzt sein, der nicht nur selbst an göttliche Heilung glaubt, sondern sie auch offensiv predigt, lehrt und ausübt? Wie fern von jeder menschlichen und göttlichen Hilfe, ja wie einsam muß Ekkehard Kreuzritter gewesen sein?

„Bruder Ekkehard hatte mutig gekämpft und sich auch fachlich begleiten lassen“steht in seinem Nachruf.

Aber warum hat diese „fachliche Begleitung“ ihm nicht geraten sich aus dem Stress und Leistungsdruck der Öffentlichkeit zu verabschieden? ER schreibt in einem Gebetsaufruf:

„Auch meine Gesundheit möchte ich Dir und Deiner Fürbitte anbefehlen. Der Apostel Paulus war unter den Korinthern (1.Kor.2,4) in Schwachheit, Furcht und Zittern und diente ihnen trotzdem vollmächtig. Mir geht es häufig ähnlich und das bedeutet auch für meine Frau und unsere Familie eine Herausforderung.“ 

Ist der „Dienst für den Herrn“ wichtiger als die eigene Gesundheit und die eigene Familie? Er hinterlässt Frau und vier Kinder.
Ausnahmsweise möchte ich in diesem Zusammenhang mal das Video des christlichen Heilungspredigers Stefan Driess weiterempfehlen, dem Gott in einer Vision den „christlichen Jahrmarktsrummel“ gezeigt hat. Ich empfehle nicht generell diesen Mann oder seinen Dienst, denn meiner Ansicht nach ist er selbst eher ein Teil des Problems „christlicher Jahrmarkt“. Interessant ist für mich nur die erste halbe Stunde, bevor die Predigt richtig losgeht.

Zur veranschaulichung der Problematik hier mal das Video von Queen „The show must go on“, welches die grundlegende Problematik eines „Bühnenstars“ sehr gut veranschaulicht. Eben so, wie Freddy Mercury singt habe ich mich übrigens selbst in meiner intensivsten charismatischen Periode als Bibellehrer und Lobpreisleiter im CTZ Hannover gefühlt:
Inside my heart is breaking, my makeup may be flaking, but my smile… still stays on!

Empty spaces, what are we waiting for
Abandoned places, I guess we know the score
On and on, does anybody know what we are looking for
Another hero, another mindless crime
Behind the curtain in the pantomime
Hold the line, does anybody want to take it anymore
The show must go on, The show must go on
Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking, but my smile… still stays on
Whatever happens I’ll leave it all to chance
Another heartache, another failed romance
On and on, does anybody know what we are living for
I guess I’m learning (I’m learning)
I must be warmer now
I’ll soon be turning (turning, turning) round the corner now
Outside the dawn is breaking
But inside in the dark I’m aching to be free
The show must go on, the show must go on, yeah
Oooh, inside my heart is breaking
My make-up may be flaking, but my smile… still stays on
Yeah oh, oh, oh
My soul is painted like the wings of butterflies
Fairy tales of yesterday will grow but never die
I can fly, my friends
The show must go on, yeah yeah
The show must go on, go on, go on
I’ll face it with a grin
I’m never giving in, on with the show
I’ll top the bill, I’ll overkill
I have to find the will to carry on
On with the, on wïth the show
The show must go on, go on, go on…

Evolution oder Schöpfung?

Man wird ja doch mal fragen dürfen, oder?  😉

WDR Rockpalast

Ich lebe im Norden, genauer gesagt in Hannover und somit im Einzugsgebiet des NDR und Radio Bremen. Gestern nacht musste ich aber den WDR schauen, um mal vernünftige Musik hören zu können. Und zwar Blues und Rock vom Allerfeinsten mit Joe Bonamassa, Brew und Anderen. Die Party stieg im Kölner Tanzpalast und war kurz nach der Show auf Sendung im WDR – über 3 Stunden lang. Natürlich erst ab Mitternacht, wie es mit Jazz oder Rock so üblich ist.

In meiner Jugendzeit hatte die ARD offensichtlich noch ein Herz für junge Leute und progressive Musik, die nicht dem Mainstream entsprach. Radio Bremen zelebrierte den „Beatclub“, der gleich auf die Volksmusik vom „blauen Bock“ folgte. Samstag um 18:oo Uhr zur besten Sendezeit. Die Sendung war Kult. Nein Oberkultig!

Heutzutage gibt es nur noch den Musikantenstadel und Hitparade der Volksmusik im „öffentlich Rechtlichen“ zu ertragen und außer dem WDR lässt sich niemand herab auch nur einmal neue, progressive oder anspruchsvolle Musik im TV zu senden. Eine Schande! Und für dieses Scheiß-Programm gehen unsere Radio und Fernsehgebühren drauf. Musik, die Millionen von Jugendlichen und junge Erwachsene gern hören, findet überhaupt nicht statt. Was ist mit Punk, Reggae, Metal, Hiphop und Rock? Von Blues und Jazz ganz zu schweigen? Nur dämliche Popscheiße, Schlager und Volksmusik verstopfen sämtliche Kanäle. Es ist zum Kotzen.

Haben wir im Norden etwa keine guten Musikläden oder Veranstaltungszentren wo sehr häufig die Post mit geiler Lifemusik abgeht? Gibt es so etwas wirklich nur in Köln?

Es wäre ein Leichtes schon allein in Hannover oder Hamburg, wo der NDR seine Funkhäuser hat, absolut geniale neue Musik aufzuzeichnen, aber keiner traut sich so etwas mehr. Letztes Jahr habe ich mal eine entsprechende mail an den NDR geschrieben – es kam nicht mal eine Antwort an den GEZ- Zahler Don Ralfo. Man sollte die öffentlich-rechtlichen Anstalten mit mails zumüllen bis die Server zusammenbrechen!  Es gibt einen Bildungsauftrag für ARD und ZDF. Die sollen auch über „Kultur“ berichten. Und wofür gibt es Arte, 3sat und Co? Auch dort gibt es keine regelmäßigen Musiksendungen mit dem was bei der Jugend oder anspruchsvollern Zuschauern angesagt ist!

Zur Schande von ARD und ZDF muss gesagt werden: Allein Stefan Raab traut sich mal Leute wie Subway to Sally oder Motörhead und Andere Bands abseits vom Mainstream einzuladen oder im Bundesvision Song Contest einem breitem Publikum vorzustellen. Warum geht das nicht beim NDR? Was für verkrustete Hornochsen gestalten da nur das Programm? GEZ ist keine Pflicht – es ist eine Geiselhaft für Scheiß-Musik!

Vielleicht sollte man mal eine Petition an den Bundestag schreiben? Oder ist das Fernsehen Ländersache?

> Anti GEZ-Petition

Günter J. Matthia: Der Papst und die »Weltautorität«

> Der Papst und die »Weltautorität«

Will der Papst den Antichristen installieren, oder seinen Weg in irgendeiner Weise vorbereiten? Was hat es mit seiner neuen Enzyklika auf sich?
Hier kann man die einschlägigen Textpassagen nachlesen.

>Leben lernen

>Ich versuche es nun schon seit 55 Jahren.
Leben lernen.
Irgendwie habe ich nie richtig mitbekommen, wie das eigentlich wirklich geht:
Leben in Harmonie mit den Anderen, der Arbeit und Familie, der Ehefrau, der Gemeinde, den Nachbarn und dem Staat.
Und dann auch noch mit dem allerhöchsten Gott!
Irgendwie war ich immer überfordert von den vielen Beziehungen, die es zu bedienen gab und vergaß darüber oft – MICH SELBST!
Ach ja, da war ja noch was – man sollte ja auch noch neben all den anderen Dingen mit sich selbst im Reinen sein.

Zufrieden, selbstbewusst und zielgerichtet – jung, gutaussehend und dynamisch.

2004 auf dem Freakstock-Festival hatten viele junge Leute witzige und originelle T-shirts an und es gab viele Aufkleber-Sprüche auf den Autos. Ich liebe das!
Ein Spruch hatte es mir besonders angetan: „Machs wie Gott – werde Mensch!“
Und ich hatte seit Jahrzehnten versucht wie Gott zu sein – Jesus ähnlicher zu werden!
War da nicht noch was? Ein Ereignis im Paradies? „Ihr werdet sein wie Gott“ sagte da jemand zum Menschen. Eine übele Verführung, oder letztlich Gottes Plan?

Jedenfalls halte ich mich seit längerer Zeit an diesen Aufkleberspruch: Machs wie Gott – werde Mensch. Irgendwie scheint mir dort eine Lösung für sehr viele Probleme zu liegen.
Ich werde auf jeden Fall erwachsener mit den Jahren – so richtig Erwachsen werde ich wohl jedoch niemals werden, scheint mir.
Ich finde das auch nicht schade, denn ich liebe das Kind in mir – immer noch. Wir sind ja die gleiche Person, oder? Das Kind von damals mit seinen Ängsten, Phantasien und dem gewaltigen Lebenshunger und der alte Steppenwolf von 55 Jahren, der ich jetzt bin.

Werde ich jemals auslernen? Wenn ich mir die Welt betrachte – mit allen Kriegen, Wirren, Hass und Terror, den endlosen politischen Diskussionen und wissenschaftlichen Debatten, psychischen Krankheiten und religiösen Verirrungen – beschleicht mich das Gefühl, daß ich vielleicht nur Einer von Milliarden bin, der am lernen ist wie man lebt. Das ich womöglich nur Einer von vielen bin, die noch auf dem Weg sind Mensch zu werden.

Wer von sich meint schon dort angekommen zu sein ist in der Regel wohl nur ein Blinder oder Heuchler.