Archiv der Kategorie: Wunder

>Falsche Apostel – falscher Geist

>2Kor 11,3 Ich fürchte aber, es könnten, wie die Schlange mit ihrer List Eva verführte, so auch eure Sinne verdorben und von der Einfalt gegen Christus abgelenkt werden. Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder wenn ihr einen andern Geist empfanget, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertraget ihr es wohl.  […so erduldet ihr das ja scheinbar Prima!] 

Die eckigen Klammern sind von mir und sollen die Ironie des Paulus ausdrücken, die ich stark hinter dem zweiten Satz vermute.
Paulus geht davon aus, daß es durchaus für Christen möglich ist einen „anderen“ und somit betrügerischen Geist zu empfangen der absolut nichts mit dem heiligen Geist Gottes zu tun hat und in die Irre führt. Man vergegenwärtige sich, daß er hier den Korinthern schreibt, die ja laut Paulus selbst keinerlei Mangel an irgendeiner Geistesgabe hatten.

Sprachenreden? Reichlich – Paulus musste sie sogar bremsen. Zeichen, Heilungen und Wunder? Alles vorhanden. Weissagung und Prophetie? Nur die Feineinstellung war noch nötig.
Aber damals wie heute gab es Gastprediger, welche in Korinth einen „anderen Jesus“ predigten oder in einem falschen, betrügerischen Geist dienten und diesen auf die Korinther übertrugen. Heutzutage spricht man gern von „Impartation“, wenn man eine besondere „Salbung“ an Leute weitergibt. Impartation heißt übersetzt einfach nur mitteilen, drückt aber in der Sprache der neuen Geistesbewegung aus, daß man nicht nur oberflächlich berührt wird, sondern daß in mich etwas „hineingelegt“ wird, was ich dann widerum anderen „mitteilen“ kann. So eine Art Ansteckung mit dem Heiligen Geist bzw. einer besonderen Geistesgabe  oder Fähigkeit.

Jahrzehntelang habe ich geglaubt, daß für den Empfang des heiligen Geistes und seiner Gaben nur eine Regel gilt:

Mt 7,9    Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird? Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!

Das hieß für mich übersetzt: Es ist unmöglich einen falschen Geist oder eine falsche Geistesgabe zu erhalten, wenn man Gott um den heiligen Geist bittet! Denn so wurde es mir von den geistigen Autoritäten der charismatischen Bewegung beigebracht – und ich fand es logisch.
Und weil ich dieses Dogma unerschütterlich festhielt überlas ich den 2.Kor.11,3 offenbar Jahrzehnte lang.
Und Paulus befürchtete, daß unsere Sinne von der Unschuld gegenüber Jesus abgelenkt werden könnten, daß wir vom Teufel (Schlange) verführt werden und so verdorben werden könnten…
Hat nicht auch Jesus vor Verführungen durch falsche Propheten gewarnt?
Ja – des Öfteren. Aber ich fühlte mich stets sicher vor so etwas, weil ja mein Dogma galt!
Aber wenn ein falsches Evangelium und ein falscher Jesus gepredigt wird, der von dem Jesus des neuen Testaments abweicht – dann empfangen wir auch einen falschen Geist, wenn wir dem zustimmen uns dafür öffnen und glauben! Wir sind immer noch Gottes Kinder und verlieren nicht unser Geburtsrecht aber wir weichen vom richtigen Weg ab und lassen uns in zerstörerisches Denken und zerstörerische (geistliche) Praktiken einfangen.
Ungöttliche Zeichen und Wunder sind möglich und können die Folge sein.

Mt 24,24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

Das haben nicht die „Anticharismatiker“, Pharisäer oder sogenannten „Religiösen“ erfunden, sondern das hat Jesus selbst gesagt. Es gibt dämonische Wunder und Zeichen – warum eigentlich nicht auch dämonische Heilungen? Und warum sollten sich diese dämonischen Wunder eigentlich ausschließlich bei Esoterikern und Spiritisten ereignen?

Mt 7,22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch {deinen} Namen geweissagt und durch {deinen} Namen Dämonen ausgetrieben und durch {deinen} Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Ich weiß schon – ich nerve einige. Aber wird dieser Satz eigentlich unwahr nur dadurch, daß er ständig von Anticharismatikern wiederholt wird? Ich jedenfalls wollte ihn viele Jahre lang allein aus diesem Grund nicht wirklich ernst nehmen und wahrhaben.
Und es gibt sehr viele Strategen der „Heilungs- und Wunderfraktion“ welche diese Fakten wunderbar und ausgeklügelt hinweg theologisieren können…Das hat er doch gar nicht so gemeint!
Oh doch, da braucht man keine lange Exegese: Es gab und gibt falsche und ungöttliche Wunderwerke bei Leuten, die dem Namen und Ansehen nach unter „Christ“ laufen, weil sie den Namen des Herrn im Munde führen und einen großen Bohei um ihre Heilungen und Wunderwerke machen. 
Aber Jesus sagte einen Satz vorher über diese Wundertäter:

Mt 7,21  Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

Es geht in dem gesamten Text (Matth.7,15-23) um die falschen Propheten vor denen wir uns hüten sollen. Ich habe da nichts aus dem Zusammenhang gerissen.Und diese falschen Fuffziger wollen offensichtlich NICHT den Willen des Herrn tun, sondern ihren Eigenen! Ihre Motive sind nicht lauter. Sie sind von Geldgier, Anerkennungssucht, Bestätigung von Menschen, Stolz, Neid oder Ehrgeiz angetrieben. Bei manchen vielleicht von noch Schlimmerem.
Warum stellt sich Gott denn dann scheinbar zu solch einem „gesegneten“ Dienst? Ganz einfach: Es ist nicht Gott der sich zu einem solchen Dienst stellt sondern dämonische Mächte die überhaupt nichts mit dem heiligen Geist zu tun haben. Und zwar um die Menschen unbemerkt vom Zentrum Jesus und der gesunden Lehre wegzulocken und zu zerstören.
Es gibt keinerlei biblische Hinweise auf göttliche Heilungen welche von den Geheilten im Glauben irgendwie „festgehalten“ werden mussten. Wenn Jesus oder die Apostel jemand heilten, dann waren und blieben die Leute auch geheilt! Die bekamen kein Bibelstudium an die Hand mit dem Titel: „Wie ich meine Heilung festhalten kann“. (Was sie dann auch noch am Büchertisch bezahlen mussten um den Dienst des Heilers zu Finanzieren) Für mich sind solcherart „Heilungen“ nichts als ein großer Schwindel, Suggestion und Gedankenmanipulation. Nur eine bleibende Heilung kann eine göttliche Heilung sein. Leute die auf einer Erweckungsbühne im Scheinweferlicht ihre Heilung bekennen und nach der Versammlung oder eine Woche später wieder im Rollstuhl sitzen, haben keine göttliche Heilung empfangen. Und wenn ein Erweckungsprediger mit hunderten Heilungen und Totenauferweckungen im TV prahlt, alle Wunder angeblich von Ärzten überprüfen lässt und danach in einem Fersehinterview nicht EINEN korrekten Namen eines Geheilten oder Arztes vorweisen kann, dann ist das nichts weiter als Betrug!
Zurück zu Paulus und 2.Kor.11. Ab Vers 13 urteilt Paulus über solche, die einen „anderen“ Jesus predigen und ihren Zuhörern einen „anderen“ Geist vermitteln:

2. Kor.11,13  Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich in Apostel Christi verkleiden.  Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts.  Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken gemäß sein.

Es ist also nichts Besonderes. Es war zu erwarten. Jesus hat es vorhergesagt. Paulus hat es bestätigt. Das reicht! Und wenn man erst einmal von solch einem falschen und dämonischen Geist gefangen wurde setzt das nüchterne Denken aus, weil der „Gott dieser Welt“ den Denkapparat verblendet hat und man kann die Wahrheit nicht mehr sehen und erkennen. (2.Kor.4,4)
Und kennzeichnend für solche „Apostel“ und ihre Gefolgsleute ist sehr häufig, daß man doch bitte dem Verstand nicht zu viel Raum geben solle, daß man das Denken möglichst ganz abschalten soll um den heiligen Geist  nicht zu dämpfen. Es wird sinngemäß gelehrt, daß der Verstand dem Geist irgendwie entgegengesetzt sei, obwohl daß so nirgendwo in der Bibel gelehrt wird. Der Geist ist dem „FLEISCH“ entgegengesetzt, nicht dem Verstand! Aber wenn man das Denken abschaltet ist man halt leichter verführbar, suggestibel und ein williger Jünger des großen Apostels.  

1Tim 4,1  Der Geist aber sagt deutlich, daß in spätern Zeiten etliche vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

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Die Hand Gottes

Jes 48,13 Auch hat meine Hand die Erde gegründet, und meine Rechte die Himmel ausgespannt; ich rufe ihnen zu: allesamt stehen sie da.

Jes 59,1 Siehe, die Hand Jahwes ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören; sondern eure Missetaten haben eine Scheidung gemacht zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, daß er nicht hört.
Die „Hand Gottes“ ist ein junger Pulsar irgendwo im fernen Weltraum.

Lessons we can learn from Todd Bentley


Todd Bentley (pic curtesy of www.thevoicemagazine.com)

Just over thirteen months ago, the flamboyant and energetic Todd Bentley launched what was originally going to be a three night series of revival meetings in Lakeland, Florida. That opening weekend, in early April of 2008, suddenly turned into a two-meeting-per-day, seven-days-a-week, multi-month extravaganza marked by stories of angels, supernatural happenings, and divine healing. Along the way, thousands came from all over the globe to experience the gatherings for themselves, and millions more viewed it live via God TV’s international satellite and internet broadcasts. Hundreds claimed to be supernaturally healed by God during the “outpouring,” and numerous believers throughout the world became invigorated and bold in their proclamation of God’s Kingdom come.
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Gibt es auch heute noch Heilungswunder?

Das Sonntagsblatt Bayern ist zur Zeit sehr aktiv in der Berichterstattung über Todd Bentley und Erweckung. Hier gibt es eine Umfrage über das Thema Heilungswunder.

Und hier berichtet Maze von einem abgefahrenen Heilungswunder auf dem Freakstock. Echt cool Mann!

Als Kommentar auf Mazes Blog habe ich heute noch folgenden Heilungsbericht gefunden, der auch sehr ermutigend ist: Gibt es auch heute noch Heilungswunder? weiterlesen

Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe…

Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. Wir hatten den selben Musikgeschmack, die selbe Vorliebe für lange Haare, Experimente mit Drogen und die selbe Abneigung gegen das Establishment, Schlager, Volks- und Popmusik.
Wir hingen jeden Tag zusammen, hörten Musik, rauchten Haschisch warfen manchmal einen LSD-Trip und gingen gemeinsam auf Konzerte. Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe… weiterlesen

Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe…

Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. Wir hatten den selben Musikgeschmack, die selbe Vorliebe für lange Haare, Experimente mit Drogen und die selbe Abneigung gegen das Establishment, Schlager, Volks- und Popmusik.
Wir hingen jeden Tag zusammen, hörten Musik, rauchten Haschisch warfen manchmal einen LSD-Trip und gingen gemeinsam auf Konzerte.

Als sich Horst und Regina, seine damalige Freundin zu Jesus bekehrten, dauerte es nicht lange, bis Sylvia und ich uns auch bekehrten. – Horst war immer schon der Anführer und Vorreiter von Allem gewesen. So auch jetzt.
Allerdings nahm sein Leben kurze Zeit danach eine Wendung, die ich nicht mitmachen wollte: Er fing eine Beziehung zu einer verheirateten Frau an und rutschte kurz darauf in eine Heroinsucht ab.
Wir beteten als Hauskreis damals wie die Weltmeister für ihn, daß er wieder Vernunft annehmen würde und zu Jesus und unserer Gemeinde zurückkäme.
Wir besuchten ihn als Hauskreis in seiner Wohnung und redeten mit Engelszungen auf ihn ein – doch die Sucht war viel stärker als unser Bemühen.
Dann hatten wir als Hauskreis eine ganz besondere Gebetszeit für ihn. Wir beteten sehr ausdauernd, intensiv und von ganzem Herzen. Plötzlich empfing ich in meinem Herzen eine starke, übernatürliche Gewissheit, daß Gott unser Gebet erhört hatte und das Horst wieder zum Herrn zurückkommen würde. Ich war sehr glücklich und erleichtert. In der Folgezeit erzählte ich jedem, daß Horst sich ganz bestimmt bald bekehren würde und von dem Teufelszeug Heroin loskäme. Ich war mir dessen völlig sicher.
In den folgenden Jahren beteten wir immer wieder für Horst, der einmal sogar für sich beten ließ und versuchte zu hause einen kalten Entzug zu machen. Doch die Entzugserscheinungen waren ihm zu unerträglich. Unter einem Vorwand stahl er sich aus dem Haus und ging wieder auf die Drogenscene.
Zu der einen Sucht kamen noch die Süchte nach verschiedenen Medikamenten und Alkohol hinzu und Horst fing an zu stehlen und zu lügen, daß sich die Balken bogen.
Man muss entweder mit guten Lügen von anderen Geld erschwindeln, Drogen verkaufen oder sonstwie kriminell werden um solche Süchte finanzieren zu können.
Nach zehn Jahren voller Glaubensbemühungen und ständigen Einladungen in unsere mittlerweile neue Gemeinde war ich so Enttäuscht und desillusioniert, daß ich jede Hoffnung auf seine Rettung aufgegeben hatte und nur noch erwartete, seinen Namen eines Tages in den Todesanzeigen zu finden. Einmal las ich ihn dort sogar und erschrak fürchterlich, stellte aber fest, daß das Geburtsjahr nicht stimmte. Er hat einen sehr geläufigen Nachnamen.
Er wurde immer finsterer, zynischer und abgebrühter, je öfter wir ihn trafen. Geld gaben wir ihm schon lange nicht mehr und warnten auch seinen Vater und alle seine Bekannten davor, ihm etwas zu geben, da er alles nur für seine Sucht aufbrauchte. Entzug wollte er nicht mehr machen, schon gar nicht in irgendeine stationäre Therapie gehen.
13 Jahre nach seinem Rückfall vom Glauben stand ich auf der Bühne unserer Gemeinde, um mal wieder den Lobpreis zu leiten. Es war eine Versammlung mit dem Evangelisten Bob Main, der einige Tage bei uns war.
Mein Herz fiel mir völlig in die Hose, als ich plötzlich Horst durch die Gemeindetür kommen sah. Er sah schlecht und richtig elend aus. „Hoffentlich begegnet er heute Jesus“, dachte ich bei mir, „hoffentlich schreckt ihn unser Lobpreis nicht ab, und hoffentlich findet Bob Main die richtigen Worte“ kam ein ängstlicher Gedanke nach dem Anderen. Ich zitterte innerlich und schickte lauter ungläubige Stoßgebete zum Himmel.
Viele der Gäste kamen beim Altarruf nach vorne und ließen für sich beten – Punker, Kaputte, Normalos und – mein bester Freund Horst!
Alle fielen ausnahmslos unter der Kraft Gottes zu Boden. Horst hatte dabei eine Vision von Jesus am Kreuz, der zu ihm sprach.
Noch am selben Tag ging er in ein Übergangshaus vom „Neuen Land“ zum Drogenentzug und danach aufs Land in eine christliche Drogentherapie. Preis dem Herrn!
Und ich hatte schon vor Jahren aufgehört, für ihn zu beten, zu glauben und zu hoffen – ich hatte ihn völlig abgeschrieben!
Aber Gott wohl offensichtlich nicht! Manchmal scheint Gott erst dann zu handeln, wenn ich völlig aufgegeben habe…
Viele Jahre später leiteten Horst und seine Frau dann einige Zeit sogar selbst dieses Übergangshaus für Suchtkranke und zeigten Anderen den Weg zu Jesus und aus der Sucht.

Erlebte Heilung

In den frühen 90iger Jahren leitete ich mal den Lobpreis auf einer Konferenz über Gebet. Während ich die Lieder anstimmte hatte ich plötzlich den inneren Eindruck, daß Jesus in unsere Mitte gekommen war. Er ging durch die Reihen und legte Leuten die Hände auf.
Dieser bildliche Eindruck war für mich sehr stark und ermutigend, also teilte ich ihn der Versammlung mit. Es war eine gesegnete Konferenz, obwohl nicht allzuviele Leute gekommen waren. Erlebte Heilung weiterlesen