Archiv der Kategorie: Glaube

Mein sonderbares Pfingsten

Apostelgeschichte 2,1 Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Like a mighty rushing wind (Wie ein Sturmwind)
hieß ein Buch über die Erweckung in Indonesien von Mel Tari, daß mich als junger Christ begeisterte. Dort wurde von einem Gottesdienst in einer völlig „normalen“ Kirche berichtet, in die plötzlich und unerwartet der Geist Gottes mit Urgewalt hereinbrach, so wie es in der Apostelgeschichte berichtet wird. Mein sonderbares Pfingsten weiterlesen

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Mein sonderbares Pfingsten

Apostelgeschichte 2,1 Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.


Like a mighty rushing wind (Wie ein Sturmwind)
hieß ein Buch über die Erweckung in Indonesien von Mel Tari, daß mich als junger Christ begeisterte. Dort wurde von einem Gottesdienst in einer völlig „normalen“ Kirche berichtet, in die plötzlich und unerwartet der Geist Gottes mit Urgewalt hereinbrach, so wie es in der Apostelgeschichte berichtet wird.
Das Geräusch eines mächtigen Windes erschien in der Kirche, deren Dach anfing, mit einem himmlischen Feuer zu brennen, so daß die Feuerwehr zum löschen kam, obwohl es nichts zu löschen gab. Das Dach verbrannte nicht wirklich, es war die sichtbare Gestalt des Heiligen Geistes auf der Kirche. Und dann fingen alle Gottesdienstbesucher an, in neuen Sprachen (Zungen) zu beten, die sie nie zuvor gelernt hatten. (Glossolalie)
Das wollte ich in ähnlicher Form natürlich unbedingt auch erleben! Ich hatte die spürbare Gegenwart Gottes durch den Heiligen Geist vorher auch schon oft erlebt, allerdings ohne übernatürliche Zeichen und ohne das Reden in neuen Sprachen.
Ich betete dafür, daß Gott mir diese Gabe des Zungenredens schenken möge und ließ auch andere Christen für mich beten. Aber nichts passierte.
Dann lernte ich Gottesdienste kennen, wo diese Gabe des Geistes praktiziert wurde und ich sehnte mich noch mehr danach. Besonders schön empfand ich immer das gemeinsame Singen in anderen Sprachen. Es klang irgendwie wie Glockenläuten und erzeugte eine wunderbare, heilige Atmosphäre. Ich sang immer mit eigenen Worten wie: hallelujah oder ähnlichem mit.
Da ich von anderen Christen oft gewarnt wurde: „Sei vorsichtig mit dem Zungenreden! Das kann auch vom Teufel gegeben werden“, traute ich mich nie, das Sprachengebet der Anderen einfach nachzuahmen, sondern wartete immer auf irgendein besonderes Erlebnis, wobei mir Gott diese Gabe irgendwie übernatürlich schenken würde. – Ich wartete sehr lange- es rührte sich nichts.
Dann besuchte ich in meinem Urlaub für eine Woche eine charismatische Bibelschule als Gastschüler. Dort wurde jeden Tag in der Morgenandacht in anderen Sprachen gesungen. Meine Sehnsucht nach der Gabe nahm noch mehr zu.
Dann kam mein Tag. Als die Anderen während der Andacht wieder in ihren wunderschönen Sprachen sangen, kam mit plötzlich der Gedanke: „Das kannst Du auch! Sing doch einfach mit und probier eine neue Sprache aus“ Die ersten Worte, die mir kamen waren JamaiJamej.
Kaum hatte ich diese Worte gesungen war es mir, als hätte ich einen Kopfsprung in ein völlig anderes Element gemacht! Die normale Welt schien schnell zu schrumpfen, während die Kraft des Heiligen Geistes mich schnell immer mehr ausfüllte. Ich fühlte mich total wohl und spürte eine helle, leichte Freude in mir aufsteigen. Gott war mir auf einmal ganz nah. Ich hatte das Gefühl, mich in wenigen Augenblicken völlig aufzulösen und in ein Meer unendlicher Liebe und Freude hineinzufließen. Dann hatte ich eine Vision. Ich sah das Zentrum der Kraft, die mich in sich hineinzusaugen schien und es sah aus wie eine indische Gottheit in einem länglichen ovalen Licht mit mehreren Armen. Ich war total verwundert. So hatte ich mir den Gott der Bibel und seinen Sohn Jesus eigentlich nicht vorgestellt. In der Tat hatte ich allen indischen Gottheiten bei meiner Bekehrung zu Jesus völlig abgeschworen und mich losgesagt. (Ich hatte früher indische Meditationen praktiziert)
Dann betete ich: „Jesus, wenn diese Kraft nicht von Dir ist, dann lass es sofort aufhören!“
Ich hatte keinerlei Angstgefühle vor dieser Kraft mit dem Bild einer hinduistischen Gottheit. Ich fühlte mich wunderbar und leicht. Aber mein Verstand sagte mir: „Das kann nicht der Gott der Bibel sein, das kann nicht von Jesus sein“. Einerseits wollte ich mich gern völlig dieser Liebe, dem Licht und der Freude hingeben und mich völlig in ihr auflösen, aber andererseits wollte ich nur dem Gott der Bibel und Jesus gehören und nachfolgen. So entschied ich mich mit dem Sprachensingen aufzuhören und in die normale Realität zurückzukehren, was auch mühelos gelang. Irgendwie bedauerte ich es sehr, weil ich gern eine intensive, überwältigende Erfahrung mit Gott gemacht hätte – allerdings nur mit dem wahren Gott!
Ich habe später noch oft in anderen Sprachen gesungen und gebetet, weil ich theologisch davon überzeugt war, daß es richtig ist und meinen Glauben aufbaut – mich im Gebet näher zu Gott bringt, aber ich hatte nie wieder solch ein einschneidendes Erlebnis dadurch.
Später hatte ich immer den Eindruck, daß das Sprachengebet und Singen mir Lust auf Gottes Wort gemacht hat; und Lust, Jesus nachzufolgen. Ich konnte nichts dämonisches daran entdecken, denn welcher Dämon hätte ein Interesse daran, daß ich die Bibel studiere, zu Jesus bete und versuche Menschen zu Jesus zu führen?
Doch dieses sonderbare Pfingsterlebnis erzählte ich viele Jahre lang keinem Menschen. Ich wusste, was meine nichtcharismatischen Brüder dazu gesagt hätten. Und die wenigen charismatischen Geschwister, denen ich viel später diese Geschichte erzählte, wussten damit nichts anzufangen.
Ich kann es mir bis heute nicht wirklich schlüssig erklären, obwohl ich viel darüber nachgedacht und gebetet habe.

Who would Jesus bomb?

Wie viele Todesfälle von unschuldigen Zivilisten müssen als „Kollateralschaden“ toleriert werden, um einen grausamen Diktator durch einen Krieg zu stürzen? Einer, zehn, hundert, tausend, hunderttausend, eine Million?
Im Irak gibt es seit dem Einmarsch der Amerikaner und ihrer Allierten bis zum heutigen Tag nach einer Untersuchung der Bloomberg School of Public Health (Johns Hopkins University, Baltimore, USA) und der Al Mustansiriya Universität von Bagdad ca. 654,965 zivile Todesfälle direkt durch den Krieg und durch die Kriegsfolgen, wie Terroranschläge etc. Seit Kriegsbeginn fielen 2978 amerikanische Soldaten. Who would Jesus bomb? weiterlesen

Walabend

Das hatte ich mir in meiner aktiven Gemeindezeit schon immer gewünscht. Jesus als Mittelpunkt und Hauptthema der Predigten!
Das genieße ich jetzt live an jedem Mittwochabend. Im Expowal auf dem Gelände der ehemaligen Weltausstellung in Hannover.
der Abend beginnt mit Pasta, Wasser und Wein, wenn man möchte. Das war mal umsonst, kostet jetzt ein bischen, aber sehr humane Preise.
Die unglaubliche Kirche im Wal ist ein Glaubensprojekt der inneren Mission in der evangelischen Kirche und wird nicht aus Kirchensteuermitteln finanziert, sondern allein durch Spenden.
Was, evangelische Pastoren können neuerdings auch glauben? Jawohl, und zwar auf eine äußerst feine und angenehme Weise. Walabend weiterlesen

Walabend

Das hatte ich mir in meiner aktiven Gemeindezeit schon immer gewünscht. Jesus als Mittelpunkt und Hauptthema der Predigten!
Das genieße ich jetzt live an jedem Mittwochabend. Im Expowal auf dem Gelände der ehemaligen Weltausstellung in Hannover.
der Abend beginnt mit Pasta, Wasser und Wein, wenn man möchte. Das war mal umsonst, kostet jetzt ein bischen, aber sehr humane Preise.
Die unglaubliche Kirche im Wal ist ein Glaubensprojekt der inneren Mission in der evangelischen Kirche und wird nicht aus Kirchensteuermitteln finanziert, sondern allein durch Spenden.
Was, evangelische Pastoren können neuerdings
auch glauben? Jawohl, und zwar auf eine äußerst feine und angenehme Weise. Und offensichtlich steht der liebe Gott zu diesem Glaubensprojekt und lässt es gelingen. Beim vorletzten Walsonntag waren 870! Menschen im Gottesdienst, der sogar im lokalen Radio angesagt wurde. Und zwar sehr freundlich, frisch und einladend. Ja wo gibts denn sowas, daß die böse Welt für das Reich Gottes Reklame macht?
Diese Mega-Gottesdienste gibt es nur 2mal im Monat, aber der kleine feine Abendgottesdienst findet jeden Mittwoch statt. Ich mag ihn viel lieber als den Riesengottesdienst. Denn da gibt es Abendmahl. Wie schön ist es, sich einmal in der Woche auf diese Weise bewusst zu machen, was Jesus für uns getan hat. Er ist mir jedesmal ganz nah.
Der Gottesdienst überfordert mich nicht mit langen Predigten und Lobpreiszeiten, ich hatte ja schon eine Allergie dagegen. Jetzt kann ich wieder von ganzem Herzen mitsingen und habe große Freude am Wort Gottes. Eine Stunde kann ich schon mal auf einem Stuhl sitzen ohne Probleme mit meiner Herzschwäche zu bekommen.
Ich gehe jedesmal ermutigt und innerlich gestärkt aus der Versammlung. Kein Druck, ein besserer Christ zu werden. Kein Druck, mehr zu beten, oder in der Bibel zu lesen. Kein Druck, Menschen zu bekehren. Überhaupt gar kein Druck zu irgendwas! Nur Freude an unserem guten Herrn und Dankbarkeit für sein Opfer am Kreuz. Dankbarkeit für seine Erlösung. Dankbarkeit für seine heilende Gegenwart.
Rettung und Hilfe kommt nicht durch viel Gebet. Rettung und Hilfe kommt nicht durch stundenlangen Lobpreis und Anbetung. Rettung und Hilfe kommt nicht durch stundenlanges Bibellesen und Bekennen von Bibelversen.
Rettung und Hilfe kommt allein durch
eine Person: Jesus Christus.
Er ist der Heiland und Erlöser, er macht alles, was kaputt war, wieder heil. In niemand Anderem ist Rettung und Heil; in keiner Technik des Glaubens, in keinen „gesalbten“ und begabten Menschen, in keiner Reue und Bußbemühung unsererseits, und auch nicht im noch so feurigen Versuch der Nachfolge Christi.
Nur ER ist der König. Schade, daß nur so wenige Menschen das erfassen können und entweder gar nichts von ihm wissen wollen, oder versuchen, ihm mit eigenem Bemühen zu folgen.
Auf solche Gedanken komme ich im Wal.

Verfolgung in der Hauskirche

Gestern war mal wieder Hauskirche. Hauskirche ist modern und progressiv. Nicht so starr und unflexibel wie die althergebrachte Gemeinde, wo es lange, lange Zeit braucht um sich auf die neuen Strömungen des Zeitgeistes einzustellen.
Das musste ich gestern zu meinem Leidwesen am eigenen Leibe erfahren. Nachdem unser Leiter gelehrt hatte, daß neuerdings die Frau das Oberhaupt der Familie sei, gab er meiner Frau sofort einen Baseball-Schläger zur Hand, um meinen Protest im Keim zu ersticken!
Dann holte er eine große Heckenschere, beschnitt demonstrativ seinen großen Ficus-Strauch, der anfing, an den Schnittstellen weißlich zu bluten. Verfolgung in der Hauskirche weiterlesen

Verfolgung in der Hauskirche

Gestern war mal wieder Hauskirche. Hauskirche ist modern und progressiv. Nicht so starr und unflexibel wie die althergebrachte Gemeinde, wo es lange, lange Zeit braucht um sich auf die neuen Strömungen des Zeitgeistes einzustellen.
Das musste ich gestern zu meinem Leidwesen am eigenen Leibe erfahren. Nachdem unser Leiter gelehrt hatte,
daß neuerdings die Frau das Oberhaupt der Familie sei, gab er meiner Frau sofort einen Baseball-Schläger zur Hand, um meinen Protest im Keim zu ersticken!
Dann holte er eine große Heckenschere, beschnitt demonstrativ seinen
gren Ficus-Strauch, der anfing, an den Schnittstellen weißlich zu bluten.
Anschließend wurde gedroht, mich am Stuhl festzuschnallen, um mir die Haare zu schneiden, da meine schönen langen Haare meiner Frau und den anderen Frauen der Gemeinde nicht gefallen.
Alles schimpfen und Flehen half nichts! Sie fesselten und knebelten mich und mit einem höhnischen und grausamen Lächeln machte sich mein bester Freund K. ans hinterhältige Werk.
Der einzig gute Mensch unserer Hauskirche, Frau P. setzte sich auf Knien für mich ein, damit ich verschont bliebe. Aber es half nichts. Die Folterknechte lachten und grölten nur um so mehr und begannen ihr grausames Werk. Dies kam dabei heraus! Sieht es nicht grausam aus? Das kommt davon, wenn man sich den Christen George W. Bush und sein Folterlager
GuantanamoBay zum Vorbild nimmt. Aber die Amerikanischen Christen sind nun mal am schnellsten im geistlichen Wachstum und sind auf allen Gebieten der Kirche im Rest der Welt weit voraus.
Ich kann die Hauskirchenbewegung nur davor warnen, immer auf der neuesten Welle mitzureiten! Das kann schlimme Folgen für den Einzelnen haben. Bin am überlegen, ob ich nicht doch wieder in eine „normale“ Gemeinde eintrete.
Eigentlich sollte die Hauskirche
ursprünglich Schutz vor Verfolgung bieten, wegen ihrer verfolgungssicheren Struktur. Aber wer schützt uns vor der Verfolgung von innen?
Ratlos
Don
Ralfo


Gebetserhörung

Aus einer mail von Alex

Da fällt mir gerade noch ne krasse Gebetserhörung ein. Martin hatte Ende letzten Jahres einen Kolbenfresser bei seinem Auto. Mangels Kohle hatte er den Motor zerlegt und wieder instand gesetzt. Nach dem Zusammenbau behielt er eine Schraube übrig. Der Motor sprang an ging aber sofort wieder aus. Trotz Recherche im Internet war nicht herauszufinden wo diese Schraube hingehört. Martin und ich haben uns dann in die Garage vor das Auto gestellt und ich habe den Heiligen Geist gebeten Martin zu zeigen wo diese Schraube hingehört. Sofort nachdem ich das ausgesprochen hatte, sah Martin im Geist die Einspritzpumpe und den Platz der fehlenden Schraube! Halleluja!! Schraube eingebaut, Auto läuft!!

Alles Gute!!

Alex

Gebetserhörung

Aus einer mail von Alex.

Da fällt mir gerade noch ne krasse Gebetserhörung ein. Martin hatte Ende letzten Jahres einen Kolbenfresser bei seinem Auto. Mangels Kohle hatte er den Motor zerlegt und wieder instand gesetzt. Nach dem Zusammenbau behielt er eine Schraube übrig. Der Motor sprang an ging aber sofort wieder aus. Trotz Recherche im Internet war nicht herauszufinden wo diese Schraube hingehört. Martin und ich haben uns dann in die Garage vor das Auto gestellt und ich habe den heiligen Geist gebeten Martin zu zeigen wo diese Schraube hingehört. Sofort nachdem ich das ausgesprochen hatte, sah Martin im Geist die Einspritzpumpe und den Platz der fehlenden Schraube! Halleluja!! Schraube eingebaut, Auto läuft!!
Alles Gute!!
Alex