Archiv der Kategorie: Hauskirche

Hauskirchen in China wachsen weiter

Vor Kälte zitternd, aber fröhlich beendet der Chor der Shouwang-Hauskirche den ersten Gottesdienst unter freiem Himmel.

(Quelle:epd) In einem Park im Westen Pekings singen Männer und Frauen in dichtem Schneetreiben das Halleluja. Als der letzte Ton verklingt, brechen die rund 500 Gemeindemitglieder, die um sie herumstehen, in Jubel aus. Zwei Tage zuvor war der Mietvertrag ihres Versammlungsraums nicht verlängert worden.
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Nachdenkeswertes aus der Hauskirche

Gestern hatten wir einen Überraschungsgast in der Hauskirche. Ich kannte ihn noch aus der „Torontozeit“ in unserer ehemaligen Gemeinde und Bibelschule. (1994/95)
Er war seit dieser Zeit in den wildesten charismatischen Gemeinden unterwegs gewesen und hatte einige Jahre in Amerika in der Vineyard-Bewegung verbracht. Nach Jahren des „Soakens“, Lachens, umherrollens auf dem Gemeindeteppich und der immer wieder neuen Erfüllung mit dem heiligen Geist meinte dieser Überraschungsgast:

Nur durch Gebet und unter der Kraft des heiligen Geistes am Boden liegen wurde nicht eins meiner tiefen Probleme gelöst. Es machte mich eher depressiv.

Die meisten meiner Probleme besserten sich durch die Gespräche mit meinen weltlichen Freunden, Psychotherapie und dadurch, daß ich selber angefangen habe an diesen Problemen zu arbeiten!

Interessantes Statement. Es macht nachdenklich. Allerdings war das Jahr 2009 nach seinen Angaben auch das bisher übelste Jahr seines bisherigen Glaubenslebens gewesen und selbst der Gedanke „Existiert Gott überhaupt?“ war ihm des öfteren gekommen. Er hatte diese Frage im Gebet direkt an Gott gestellt.
Darf man so etwas fragen? Als Christ? In der Gemeinde?
Ich würde mich freuen, wenn dieser Gast nun öfter zur Hauskirche käme, denn er ist ein ausgesprochen netter Mensch 🙂

>Ich war so frech

>Ich war so frech, daß Layout mal wieder zu ändern 😉
Die Layouts kommen und gehen bei mir so mit den verschiedenen Lebensphasen. Aus „Don Ralfos Labyrinth“ wurde das „ignited Labyrinth“. Und nu isses wieder einfacher geworden. Die Farbe ist weg und das Foto vom Labyrinth auch.
Habe ich endlich den Ausgang aus dem Labyrinth entdeckt? „Herr, Du weißt es!“
Jedenfalls ist heute ein denkwürdiger Tag, weil ich mein Erstgespräch mit dem Diakon des Expo-Wals hatte. Ich werde dort in Zukunft „Walhelfer“ sein und den Beamer bedienen. Mir gefällt es in den Gottesdiensten dort sehr gut und ich möchte gern mithelfen. Seit vielen Jahren mein erstes Engagement in einem christlichen Verein mit Struktur und Hierarchie, der „unglaublichen Kirche“. Nun ist doch wahr geworden, was Richard befürchtet hatte: Der Wal hat den Propheten Ralle geschluckt!
Na gut – ich werde weiter zum Hauskreis gehen, denn da sind ja meine besten Freunde. Allerdings sind einige davon nun auch schon Mitarbeiter im Wal. Passt anscheinend gut zusammen.
Warum ich wieder Hauskreis sage und nicht mehr Hauskirche? In der Kirche wird gebetet, gesungen und das Wort Gottes verkündet – bei uns aber nicht!
Ja ja, ich weiß schon: Wir gehen nicht zur Kirche – Wir SIND Kirche!

Ps. Uuups! Habe eben noch mal bei Günter Jott geguckt und festgestellt, daß er das gleiche Layout erwählt hat – nur verkehrt rum!

Alles Psychos?

psychoIn meinem neuen Blog „Alles Psychos?“ will ich Hilfen zur Diagnose und Therapie von psychischen Erkrankungen geben. Mein Leben lang habe ich immer wieder unter Depressionen gelitten und hatte wenig Hilfe auf dem Weg. Einige Jahre hatte ich ein symptomfreies Intervall, aber die Depressionen kamen (oft in versteckter Form) immer wieder. Die Freikirchen, in denen ich Mitglied war boten wenig Verständnis und Hilfe für meine psychischen Probleme dar. Das wurde natürlich auch durch den Umstand erschwert, daß ich mir selbst und anderen meine Depressionskrankheit gar nicht eingestehen konnte. Die „Glaubenslehre“ tat ihr Übriges zu dieser Problematik hinzu.

Ich will in diesem neuen Blog nicht nur über meine persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit Depression berichten, sondern stelle auch weiterführende Links zu Seelsorge- und Therapieeinrichtungen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in der Sidebar immer neue News zum Thema psychische Erkrankungen. Dort werden u.A. auch Themen wie Angststörung, Panikattacken und Psychosen behandelt. Ich glaube sehr wohl an das Vorhandensein einer unsichtbaren Wirklichkeit, die auch die Existenz von destruktiven geistigen Mächten und Personen beinhaltet, welche psychische Krankheiten verursachen oder begünstigen können. Allerdings wird im Raum der (Frei)Kirchen dermaßen viel Schindluder und Scharlartanerie mit diesem Thema betrieben, daß ich dies nur sehr vorsichtig und selten thematisieren werde. Seelsorge und Therapie von ernsthaften psychischen Störungen gehört meines Erachtens dringend in die Hände von Fachleuten. Die christliche Gemeinde kann aber sicher mithelfen und tragen und durch Gebet an der Heilung mitwirken.

Foto: Gabriela Camerotti

Mein kleiner frommer Schaden


Ich bin nicht Gottesdienst – tauglich.
Hammer Artikel von Kerstin Hack, deren Bücher und Impulshefte ich hiermit sehr empfehle.
Habe zwar nur 1 Impulsheft und ein paar Artikel gelesen, war aber jedesmal schwer begeistert!
Dieser Artikel über ihren „kleinen frommen Schaden“ stammt aus dem gleichnamigen Buch.
er ist nicht nur humorvoll und witzig, sondern wirklich tiefergehend – wie scheinbar alles, was sie schreibt.

Einfache Gemeinde in Berlin

Am letzten Wochenende trafen wir uns zu einem Infotreffen für einfache Gemeinde in Berlin-Brandenburg. Eigentlich war es ja ein regionales Treffen, aber mich lechzte danach einige Menschen im realen Leben zu treffen, die ich bisher nur über das Internet kannte. Und das Thema Hauskirche, Hausgemeinde bzw. „einfache Gemeinde“ interessiert mich natürlich von Haus aus.

Meine Erwartungen an das Treffen wurden nicht enttäuscht. Ich hatte erwartet, einige sehr interessante Menschen zu treffen und besser kennen zu lernen. Das war voll und ganz der Fall!
Darüber hinaus gab es von den Anderen noch viele wertvolle Impulse und Gedanken, die mich weiter beschäftigen werden. An so etwas hatte ich gar nicht gedacht – das andere christliche Leiter vielleicht auf ebenso wertvolle Gedanken, wie ich selbst kommen könnten, die meine Sicht der Dinge ergänzen und erweitern – einfach super. Meinen Dank an die Initiatoren und jeden, der sich eingebracht hat. Ihr wart klasse. (Oder knorke, wie der Berliner sagt)
Ich hoffe, daß unsere Hausgemeinde ein ähnliches Treffen für die Region Hannover im nächsten Jahr anschieben kann. Ich fände das genial.
Ps. Kochy hat ein nettes Kurz-Video von unserem Treffen auf Youtube hochgeladen.

Lebendige Diskussionsstruktur in der Gemeinde

Foto: Ralf Förthmann

Irgendwann fingen wir an, uns zu treffen. Es muss 2001 oder 2002 gewesen sein, so genau weiß ich es nicht mehr. Mein guter Freund Klaus hatte ein brisantes Buch gelesen: Häuser, die die Welt verändern von einem gewissen Wolfgang Simson. Und nun war er voller Begeisterung und Eifer für die Vision von Hauskirche und suchte eine Schar von Freunden und Mitstreitern zusammen, um diese Vision zu verwirklichen. Wir waren, wie so üblich, eine Bande von Davids Helden: Verbitterte, Bedrängte und Verschuldete! Allesamt mehr oder weniger Gemeindegeschädigt und mit vielen persönlichen Problemen. Lebendige Diskussionsstruktur in der Gemeinde weiterlesen

Sarx – das Fleisch

4561 sarx (nach Strongs Exhaustive Concordance)

ig.: d. was d. Knochen umfasst bzw. verhüllt;
Subst.fem. (147) I.) d. Fleisch

1) d. fleischerne Substanz von lebenden Körpern (Mensch und Tier) welche d. Knochen umhüllt und von Blut durchflossen wird.
2) d. Körper bzw. Leib selbst; d. materielle Teil d. Menschen im Ggs. zum immateriellen Teil.
3) d. Fleisch als d. menschliche, irdische und gefallene Natur losgelöst vom Einfluß Gottes daher Gott entgegengesetzt und d. Sünde unterworfen d.h. ihr willenlos ausgeliefert deßhalb auch Sitz aller sündigen Begierden.
4) d. physische Natur d. Menschen die d. Leiden ausgesetzt ist.
5) als Hebräismus: eine lebendige Kreatur sei es Mensch oder Tier.
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Hauskirche – nahe bei den Menschen

Letzten Freitag hatten wir einen genialen Abend als Hauskirche. Es war zwar ein wenig eng für 11 Personen, hat aber alles gepasst. Das gemeinsame Essen war mal wieder sehr lecker, der noch unbekannte „Neue“, den Verena eingeladen hatte, kümmerte sich mit Hingabe um den Vierjährigen Johannes von Verena, so daß sie das Abendessen regeln konnte.
Jürgen, der Unbekannte, kam beim Essen anscheinend sehr gut mit Jochen und Catrix ins Gespräch, was ich aus dem Augenwinkel erfreut registrierte, weil ich es wichtig finde, daß jemand Neues sich sofort akzeptiert und wohl in unserer Mitte fühlt. Wir sind ja schließlich Familie! Hauskirche – nahe bei den Menschen weiterlesen