>Warum ich evangelisch bin

>Vor zwei Jahren bin ich wieder in die lutherische Kirche eingetreten. Aus Überzeugung und weil ich meinte die Stimme Gottes in mir dazu so gehört zu haben.
Kennt ihr dieses leise Flüstern in Euch, daß immer wiederkehrt und Euch innerlich drängt in eine bestimmte Richtung zu gehen? Man kann es auch einfach Intuition nennen, dann hört es sich nicht so abgefahren heilig und exotisch an. Nichtgläubige Menschen wollen einen ja oft gerne in die Psychiatrie einweisen wenn man davon spricht „Stimmen“ zu hören. Aber wie soll man denen erklären was die Stimme Gottes ist, wenn sie niemals diese Erfahrung gemacht haben?
Aber wie kam es dazu, das ich das Rufen Gottes vernahm?
Als es mir am dreckigsten ging und ich wirklich mit den Nerven und meinem Glauben am Ende war – Im Krankenhaus nach meiner schweren Herzoperation – da war die evangelische Kirche für mich da. Vor Ort im Krankenhaus. Ich war sehr schwach auf den Beinen und innerlich sehr ausgelaugt und kam am Sonntag Morgen an der Krankenhauskapelle vorbei wo ein Gottesdienst angefangen hatte. Ich ging einfach rein und setzte mich in die letzte Reihe.
Die blonde Pastorin predigte über einen Psalm, der mir bei meinem kleinen Spaziergang im Park gerade eben duch den Sinn gegangen war und führte meine eigenen Gedanken quasi in der Predigt weiter. Ich ging zum Abendmahl nach vorn und fühlte mich von Gott berührt und getröstet.
Danach kam mir der Gedanke zum ersten Mal. Und auch der Wunsch: Ich möchte gerne evangelisch beerdigt werden, wenn es so weit ist und möchte nicht daß irgend ein charismatischer Fuzzi bei meiner Trauerfeier versucht die Leute zu bekehren!
Ich machte mir damals viele Gedanken über den Tod, weil es mir so schlecht ging und hatte sogar schon einen Abschiedsbrief an meine Frau verfasst, den ich per Internet so getimed hatte, daß er nach meiner (misslungenen OP) per Internet ins Postfach meiner Frau kommen sollte.
Nachher vergaß ich die mail völlig und meine Frau wunderte sich ziemlich als die bei ihr ankam als ich im Krankenhaus darnieder lag und gar keinen Internetzugang hatte….🙂
Sie begriff ihn somit auch gar nicht als Abschiedsbrief und war leicht verwirrt. War eigentlich ganz lustig.
Und dann wurde ich in die Gottesdienste der unglaublichen Kirche eingeladen und tauchte mittwoch abends dort häufig auf. Der Expo-Wal wird ebenfalls von evangelischen Pastoren der „inneren Mission“ geleitet und wieder erinnerte Gott mich leise daran: Tritt wieder ein! Es war vielleicht sogar mehr mein eigener Wunsch als Gottes Befehl – wie eine liebevolle Erinnerung. Aber ich fühlte Gott in dieser Sache und nahm Kontakt mit meiner zuständigen Kirchengemeinde „umme Ecke“ auf. Und falls ich mal wieder einen Job kriege zahle ich gern die Kirchensteuer🙂

20 Antworten

  1. >Kann ich gut nachvollziehen. Als meine Schwiegermutter schwer krank, wenige Wochen vor ihrem Tod, im Krankenhaus lag, war es eine katholische Ordensschwester, die sich liebevoll um sie gekümmert, ihr Segensworte zugesprochen, aus der Bibel erzählt und sie getröstet hat.Die »charismatischen Fuzzis« waren wenig hilfreich…

  2. >hmmm da komm ich auch ins grübeln drüber, bin auch nicht die gesündeste. In letzter Zeit macht mir meine Leber wieder sehr zu schaffen. Das Alter und der Tod rücken immer näher, was sind schon 10 Jahre ? Nichts ein kleiner Hauch und weg sind wir. Da sollte ich doch auch mal über meine Beerdigung nachdenknen. Bin in keiner Kirche Mitglied und auch in keiner Gemeinde. Doch was nützt die ganze Mitgliedschaft wenn am Ende, am Sterbebett niemand ist der einem noch tröstende Worte aus der Bibel vorliest und mit einem betet.

  3. >Sehr coole Geschichte. Ich bin in der evangelischen Kirche/ Landeskirchlichen Gemeinschaft aufgewachsen und verbinde auch heute noch sehr viel damit. Freue mich jedesmal, wenn ich zu Hause in einen liturgischen Gottesdienst gehen kann.Die gesungene Abendmahlsliturgie ist der Hammer.Dennoch hatte ich vor ein paar Jahren den Eindruck, dass Jesus sagt, dass ich austreten soll. Habe lange gebraucht, bis ich es schließlich gemacht habe. Auch das war ein Gehorsamsschritt von mir (gut, ich habe heute auch ein anderes Taufverständnis).Ich bin heute ja auch bei den Jesus Freaks. Aber wenn Jesus mich wieder anders führt, habe ich kein Problem wieder einzutreten.

  4. >..na wenn die Pastorin blond war, dann versteh ich das natürlich! ;-))"..da war die evangelische Kirche für mich da." – echt? cool! wie muss man sich das vorstellen – mit Kirchturm und alles? ;-)Also bei meiner Bekehrung hatte ein katholischer Priester und seine abgehobenen Messen eine nicht unwichtige Rolle, doch mir würde im Albtraum nicht einfallen, kath. zu werden…Ok – ich habe an meine evang. Vergangenheit keine guten Erinnerungen, keine Begegnungen mit dem lebendigen Gott – und später bei meiner Arbeit in einem Jugendzentrum hatte ich viel mit Pfarrers zu tun, aber keiner schien sich da für Jesus zu interessieren…also mir geht dieses "ich gehöre diesem an, ich gehöre jenem an" (und dann die anderen noch abfällig als Fuzzis zu bezeichnen) wirklich zunehmend auf den Käse – das ist nicht gut!!ich empfehle wärmstens mal diesen Artikel zu dem Thema!..könnte richtig sauer werden, wenn ich das immer höre! Was für eine Schande für den Leib Christi!"ist Christus etwa zerteilt"?? (1.Kor.1,13)..oder wie Hartwig Henkel mal so schön sagte:"Deine Gemeinde mag tot sein, aber sie ist nicht für dich gestorben"… *lol*jaja – dieses leise Flüstern… wer will schon von irgendeinem Fuzzi im Dreck verscharrt werden, darüber sollte sich jeder mal rechtzeitig Gedanken machen – immerhin haben die großen Kirchen wunderschöne Friedhöfe mit so schönen blankgeputzten Grabsteinen… also kinder, geht schön spielen und dann kommt alle wieder nach hause zu Mutti!sorry Don the Ralfo – da kann ich mir die Ironie echt nicht verkneifen…

  5. >Also, ich denke, uns eint doch alle der christliche Glaube an Gott und Jesus Christus – das ist doch schonmal das Wichtigste!Ich bin Katholik (und mußte mir deswegen schon manche Häme von "neuen" Christen anhören)und mit Sicherheit auch nicht mit allem einverstanden, was diese Kirche tut oder auch läßt. Aber wegen ein paar faulen Äpfeln am Baum, fällt man nicht den ganzen Baum!Manche Charismatiker sind mir ein wenig zu hysterisch zu aufgebracht, da ist mir zu viel Zeitgeist und Amerika drin – sorry.Letztlich muß jeder für sich entscheiden, welchem christlichen Weg er folgt – ist auch eine Mentalitäts-Sache. Wichtig allein sollte doch die größtmögliche Einheit der Christen sein – und nicht ständige Grundsatzdiskussionen, welcher Glaube denn nun der wahre sei – Mittelalter war doch schon.

  6. >Werde dieses Jahr 51 und habe vor 2 Wochen einen Unfall gehabt. Und?Mein Leben wird sich verändern, JESUS bleibt…

  7. >Hallo DonRalfo,ich muss bento in vielem zustimmen. Ehrlich: hat Jesus Denominationen gegründet? Und in wie weit war denn die evang. Kirche für dich da? Menschen, Mitchristen waren für dich da und beileibe keine Kirche!Und wozu soll es wichtig sein, wer auf einer Beerdigung welche Worte spricht? Warum ist es da so verwerflich, wenn sich Jemand bemüht ein klares Evangelium zu bringen, statt einem frommen Gesäusel ala: "Wir kommen ja alle alle in den Himmel"?Wenn ich an letztes Jahr denke, an den Hipe um die Pseudoerweckung in Lakeland, dann fällt mir bei dir auf, dass du dazu neigst anscheinend "grundlegende" Entscheidungen in Krisen und stark emotionalen Lebenssituationen zu treffen. Das aber hat mit dem Reden Gottes eigentlich recht wenig zu tun.Ich will dir wahrlich nicht ausreden evangelisch zu sein. Wozu auch? Denn macht das in irgendeiner Weise irgendeinen Unterschied – außer bei der Lohnsteuer? Nein! Also sei gerne mit Freuden evangelisch – nur ändern oder wirklich nutzen wird das garnichts. (meiner bescheidenen Meinung nach)

  8. >@Bento: Ich wollte nicht damit sagen, daß ALLE Charismatiker Fuzzis sind! Ich betrachte mich selber immer noch als einen davon ;-)Aber ich hatte genügend Gelegenheiten verschiedenen Beerdigungen beizuwohnen. Und ich bin da eher zart besaitet. Die letzte ellenlange Predigt eines freikirchlich charismatischen Predigers bei der Beerdigung eines guten Freundes war eine Zumutung für viele der trauernden Freunde. Die berechtigte Trauer über schwere Verluste wird in ewig Lobpreisenden Kreisen leider oft nicht ernst genommen und das empfinde ich als großes Manko und sogar oft völlig lieblos und nicht Jesusmäßig.Und komm, Du haust doch selber ganz gerne mal kritisch auf die Pauke wenn es gegen Christen der anderen Fakultät geht! Darf ich Dich an die evangelische Bischöfin erinnern, die neulich abgetreten ist? Empfindest Du das auch als eine Schande von Dir? Ach nein, es ging Dir ja gar nicht um die Person oder die evangelische Kirche. Oder doch? Oder sind Evangelen und Katholen von Haus aus gar nicht bei der "wahren Kirche" dabei? Die sind ja sowas von tot naturgemäß, nicht wahr? Und die Charismaten diffamieren doch auch sehr gern alle nicht so gesalbten Gemeinden, oder? Von daher verstehe ich wirklich nicht ganz, was Dir genau auf den Käse geht, Du Randalierer!

  9. >@Charly: Natürlich hat Jesus keine Denominationen geründet und hatte das sicher auch nicht im Sinn! Aber das war auch gar nicht mein Thema hier. Aber Denominationen sind Fakt und existieren nunmal trotzdem und ich denke Gott wirkt ebenso IN ihnen wie auch außerhalb. Und es ist Gottes Sache dort hinein oder heraus zu führen. Du zweifelst an meiner Fähigkeit, die Stimme Gottes richtig zu hören? OK. Darfst Du natürlich. Das ist ja auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Und eine sehr private. Wenn ich so etwas öffentlich mache, habe ich natürlich selber schuld, wenn Leute darauf herumtrampeln. Fühlt sich allerdings nicht sehr gut an und ich habe den Eindruck das Du mir da zu nah trittst. (Gelinde gesprochen)

  10. >wow – "Randalierer" – was für ein Ehrentitel!! :-)Jo genau "und sie erregen den ganzen Erdkreis"..wird höchste Zeit, dass wir uns an denen mal ein Beispiel nehmen!…Tja hier laufen mal wieder zwei Linien parallel, die immer zu Mißverständnissen führen müssen – genauso wie bei der Frau am Steuer…Auch wenn es mir keiner glaubt:Mir geht es NICHT NIE UND NIMMER um irgendwelchen Konfessionellen Klüngel!! .. und den damit verbundenen Empfindlichkeiten.Nein, weder Evangelen, noch Katholen noch Baptisten, noch Aldi-Mitarbeiter, noch Mercedesfahrer gehören "von Haus aus" dazu – das Kriterium ist ein völlig anderes, soweit ich das verstehe!@ Mike "..welchem christlichen Weg er folgt"… ja genau – sowas kommt dann dabei raus! Merkste was?😉

  11. >Scheiße, was ist hier denn los???? Sind wir so weit gesunken, daß wir uns um Kirchenaus- und eintritte kloppen? Mir fallen dabei ehr Fehltritte ein! Klar ist Deine Entscheidung für die Kirche ein Segen,für die Kirche, bei den vielen Skandalen, die momentan ans Licht kommen. Auch wenn davon nicht die Ev. Kirche beroffen ist kriegt man doch als "Nicht-Christ" die Krise als Fragen bezgl. Gott und da ist die Konfession Nebensache.Bezügl. Beerdigung kriege ich das Gruseln, wenn es hier jemanden bei uns im Dorf hingerafft hat. Da werden die schönsten Hymnen ausgesprochen über "Bruder Sowieso", der sich die Hucke vollgesoffen hat, Frau und Kinder verprügelt hat und "Gott es gefallen hat ihn zu sich zu holen"… Jeder denkt, endlich isser weg, die Kinder völlig verwirrt, aber die Familie guckt keiner mit dem Arsch an.Aber so spricht denn Gott. Er hat wohl verschiedene Stimmen, jeder so, wie er's am Besten versteht….Sind wir nicht alle Fuzzis???

  12. >@Renate: Ja irgendwie hast Du wohl ganz recht – wir sind alle Fuzzis :-)Und nicht alle evangelischen Trauerfeiern sind erste Sahne. Kommt sicher auf den Pastor an. Den muß ich mir wohl vorher noch ausgucken, damit meine family keinen Reinfall erlebt! :-)Ich habe halt einige ganz gute in meiner Familie erlebt, als Stiefmutter und Bruder von mir starben – eine auch aufm Dorf – in Mellendorf. Und wenn so'n Pastor MICH lobt dann hat er ja recht – ich saufe nicht und schlage auch nicht meine Frau. Und ich komme auf jeden Fall in den Himmel wenn auch nicht deshalb weil ich so "brav" bin!🙂

  13. >Icke kenn' ja ooch "allett":Landeskirche bzw. Landeskirchliche Gemeinschaft und Mühlheimer Verband und nun auch FeG.Und ich muss sagen:Irgendwie haben alle Recht und Unrecht. Da kann ich nix pauschalisieren. Hängt immer von der Gemeinde und den Mitarbeitern vor Ort ab. Egal, welcher Denomination sie zugehörig sind.Kannst einen katholischen Pädokriminellen erwischen, einen charismatischen Depressionen-Verursacher und einen pietistischen "Bibel-Oberwächter", der Dir jeden Spaß am Leben nimmt.Kannst aber auch einen Katholiken erwischen, der evangelischer ist als der Ortspfarrer, einen Charismatiker, der beim Umzug hilft und einen Pietisten, den man sogar mitten in der Nacht anrufen kann, um sich auszuheulen.Deshalb:Wenn's vor Ort passt, dann passt es.Das andere sind Strukturfragen: Wie organisieren wir Gemeinde? Wieviel Raum hat Jesus? Suchen wir die Geistesfülle? Oder das pure Management?Darüber kann man die einzelnen Denominationen schön auseinander nehmen.In Deiner Situation, Don Ralfo, ist Deine Entscheidung völlig in Ordnung, auch, wenn ich oder jemand anders, sich auch anders entschieden hätte.Gut, dass Du nicht von "uns" abhängig bist! :-)Gott ist mit Dir!

  14. >Werter Don :-)Ich kann deine Beweggründe gut nachvollziehen, weil ich auch eine ähnliche Erfahrung gemacht habe.Als nach 30 Jahren meine Ehe in die Brüche ging, da musste ich wegen schwerer Depressionen einige Wochen in eine Klinik. Der evangelische Klinikseelsorger hat mir mit viel Geduld und Verständnis in langen Gesprächen geholfen, meine Fragen und Zweifel am "lieben Gott" auszuhalten und schließlich zu einem neuen, tragfähigen Gottesverständnis zu kommen.Das schreibe ich aber nicht seiner Funktion als Pfarrer der Evang. Landeskirche zu, sondern seiner innigen Verbindung zu dem einen, realen und lebendigen Gott. Insofern hätte er auch Katholisch, Freikirchlich oder Charismatisch sein können.Ich bin in die evangelisch freikirchliche Gemeinde Gottes (nicht die pfingstlich ausgerichtete) sozusagen hineingeboren worden und dort aufgewachsen. Eine sehr ernsthafte, ehrenwerte Gemeinschaft, die früher allerdings ein wenig der irrigen Annahme verfallen war, die einzig wahre Einigungsbewegung für alle Christen zu sein. (Heute sehen sie das glücklicherweise nicht mehr so, was Haso, der ja lange Jahre dort tätig war, sicher bestätigen kann.)Aber mit solchen Einflüssen aufzuwachsen, das bedeutet zunächst einmal auch, große Vorbehalte gegenüber anderen Gemeinschaften und Denominationen zu haben.Heute, nach vielen Erfahrungen mit anderen Freikirchen und Gemeinschaften, der Landeskirche, der landeskirchlichen Gemeinschaft, mit der katholischen charismatischen Bewegung, und nach jahrelangem großen Interesse und viel Sympathie für die lateinamerikanische "Befreiungstheologie", kann ich nur sagen: Gott hat seine Leute überall. Auf die kommt es an, nicht etwa auf den organisatorischen Rahmen, oder einzelne dogmatische Differenzen.Ich nutze die Gelegenheit gerne, noch einen "meiner Bonhoeffer" loszuwerden🙂"Wo der Verstand sich entrüstet, wo unsere Natur sich auflehnt, wo unsere Frömmigkeit sich ängstlich fernhält, dort, gerade dort liebt es Gott zu sein."Genau dort will ich auch möglichst oft zu finden sein. Und dort ist es dann übrigens vollkommen gleichgültig, welches "Parteibuch" ich in der Tasche habe!Ergebenste Grüße, Sec

  15. >@Sec: Danke.🙂

  16. >Hallo ihr alle, hatte gerade ein Bild vor Augen, wie wir uns alle im Himmel treffen und ich habe uns herzhaft lachen sehn über unsere Unterhaltungen hier bei Facebook. Warum wir letztendlich alle so herzhaft gelacht haben, weiß ich nicht, wahrscheinlich darüber wie wir hier auf Erden drauf waren.

  17. >Wollt schon vor Tagen hier schreiben, habs aber nicht geschafft. Hektische Zeit momentan.Das witzige ist, dass ich vor einiger Zeit die gleiche Entscheidung getroffen habe, nur in katholischer Hinsicht.Warum? Ich kam als Katholik zum Glauben an Gott und jeder Freikirchler redete mir erstmal ein dieses Haus des Teufels zu verlassen. Ich war auch überzeugt das wäre das Richtige. Nun ist es das? Einfache Frage: kommt man zu Jesus wenn man Freikirchler, Priester, Papst, Pastor, Freak, Charismat, Zeuge Jehovas ist? Antwort nein. Wir werden überrascht sein, wen wir letztlich da bei Jesus werden finden können.Ich wurde von gläubigen Katholiken letztlich wieder auf den Boden zurück geholt (sozusagen von meinem arroganten "wiedergeborenen Ross" runter gezogen). Das sind Menschen, die Jesus von Herzen lieben, die Menschen in Krankenhäusern besuchen, Menschen im Altenheim aus der Bibel vorlesen und mit Ihnen beten. Sie aber auch füttern und ihnen zuhören. Das sind Menschen, die mit Tränen in den Augen aus ihrem Leben erzählen und was Jesus für sie getan hat.Das es natürlich auch wahnsinnig viele Katholiken gibt, die Jesus nicht kennen ist keine Frage. Aber um diese geht es mir auch nicht. Das hier ist jetzt meine Gemeinde. Das dort oben sind meine Brüder und Schwestern. Mit diesen gilt es das Wort Gottes zu verbreiten und Jesu Namen anderen zu erzählen.Das hat mir die Augen geöffnet. Gott will eben keinen Einheitsbrei. Er hat jeden von uns anders gestaltet und er liebt jeden von uns "ganz besonders". Er liebt die Vielfalt. Das sollten wir endlich mal kapieren. Klar geht es in der katholischen Kirche nicht immer so wie es sein sollte. Aber es gibt auch hunderte von Kleingemeinden in denen es genauso falsch läuft. Wo irgendwelche Prediger ihren Leuten irgendwelche Dinge in den Kopf setzen.Letztlich hat Jesus nie von irgendwelchen Denominationen gesprochen. Er hat immer nur über Menschen gesprochen. Er hat gesagt: Wer an mich glaubt, der wird leben. Und: Wer mich liebt, hält meine Gebote.Er sagte nirgends: Wer leben will sei katholisch, evangelisch, freikirchlich oder freak …

  18. >@Quincy:Den einzelnen Menschen / Christen sehe ich auch so, wei Du es schreibst: egal, ob Katholik, Evangele oder sonstwas. Überall gibt es Jesus-Nachfolger und überall gibt es "getünchte Gräber".Mittlerweile bin ich da auch wesentlich lockerer geworden. Von manchen Christen wurde mir auch "Angst" vor den Charismatikern oder den Katholiken eingeredet. Bzw.: Es wurde versucht.Ich unterscheide deswegen zwischen dem einzelnen Christen und einer Institution, die für eine bestimmte Lehre einsteht. Und da habe ich durchaus Bauchschmerzen bei vielen katholischen Lehren. Diese berühren die Heilsfrage. Und sie sind eben mal so entstanden, wie es vielleicht in manch charismatischen, lutherischen, evangelikalen… Branchen üblich ist, sondern sie sind festgeschrieben.Wie kommst Du mit den offiziellen katholischen Lehren klar?Gott ist mit Dir!

  19. >Äh… meine Schreibfälar sind ofensichdlich… reimd es euch selbst zu samm'n!

  20. >Na immerhin besser😉 als wenn du Hutaree geworden wärst. Die suchen den Tod ganz anders. Falls du dir nochmals neue Freunde suchen möchtest hier die Links. Der Bibelvers oben auf der Seite ist natürlich in Verbindung mit dem Video schon Hammer.http://hutaree.com/http://www.stern.de/panorama/hutaree-fbi-deckt-verschwoerung-militanter-christen-auf-1554711.html

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