>Was ist die Definition von Gebet?

>Gestern abend war Gottesdienst der „unglaublichen Kirche“ im Fahrsicherheitszentrum des ADAC an der B 443. Da gab es lecker Essen umsonst, weil der Expowal vermietet war und die Mieter des Wals bei dieser Gelegenheit ein schönes Buffet spendierten. Inclusive Wein, Wasser, Cola und Cappucino. Mmmmh, lecker.
Es gab Putenbeine (oder Gänsebeine?) Canneloni, lecker Gemüse mit Shrimps, Schinken, Wurst, Baguette und haste nich gesehen!
Aber fast noch schöner (oder ganz sicher noch viel schöner) war eine Aussage in dem Vortrag von Heino Masemann über Gebet: Gebet bedeutet ausruhen bei Gott! Gebet bedeutet in seine Gegenwart zu kommen und neue Kraft zu tanken. Auf den Schoß des himmlischen Vaters zu klettern und sich bei ihm ausruhen.
Ich musste sofort an endlose Fürbittezeiten und Gebetskämpfe denken, die ich früher veranstaltet oder mitgemacht hatte. Eine lange Zeit bedeutete Gebet das ganze Gegenteil von ausruhen für mich. – Kein Wunder das ich vom Christsein gestresst war. Als ob es im Leben nicht schon genug Stress gibt!
Es mag ja Zeiten des Ringens und Kämpfens im Gebet geben – es gibt ja so viele Arten des Gebets, aber dieser Aspekt des Ausruhens bei Gott war eine Offenbarung für mich. Selbst in der seligen Toronto-Ära war es oft anstrengend zu Gott zu kommen um zu „Empfangen“. Irgendwie hatte ich selbst das Empfangen zu einer Art Leistung gemacht, anstatt mich einfach beim Vater auszuruhen.
Irgendwie  fiel gestern eine  Last von meinen Schultern als ich diese Definition von Gebet hörte: Ausruhen bei Gott!

Foto: loop_oh (Flickr.com)

3 Antworten

  1. >sehr schön! ja die Gebetskämpfe kenn ich auch, sowiso mit mehreren zusammen wurden diese Gebete oft sehr anstrengend. Wenn ich alleine bin mit Gott kann ich mich viel mehr fallen lassen und auch ausruhn im Gebet, vor allem auch Eindrücke empfangen, weil ich gar nicht abgelenkt bin, sondern volle Ruhe habe. Aber ich kann mich auch an frühere Zeiten erinnern z.b. bei der Fastenfreizeit, da hatten wir im Zimmer zu 3. auch eine ganz tolle Gebetszeit. Wenn man wirklich ganz vor Gott ist, und man nimmt ringsum gar nichts mehr wahr, dann wird es gut, aber wenn man fixiert ist auf den der neben einem betet und man will besonders toll beten, dann kann man alles vergessen, das wird nichts. Dann ist es krampfig und anstrengend. Kennst du bestimmt auch, die Beter die mit ihrem Gebet eher was dem nebenan mitteilen wolln anstatt Gott.

  2. >sehr schön!ja – ist beides wichtig…Segen

  3. >achso – und wenn man für Besessene betet, nie die Augen zu machen! ;-))

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