Spätrömische Dekadenz

Über Westerwelles Aussage von der „spätrömischen Dekadenz“ in der Hartz-IV-Debatte sagte der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler der Tageszeitung „Die Welt“: „Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat.“

Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter:
Vor 100 Tagen sei „ein Esel Bundesaußenminister geworden“.
Donralfo fragt: Ist das nicht eine Beleidigung für alle Esel? Hat diese wunderschöne nette und freundliche Tierart diesen Vergleich verdient? Ich meine nicht.

Foto: Pmarkham (Flickr.com)

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14 Kommentare zu „Spätrömische Dekadenz“

  1. lol – ja das geht nun wirklich zu weit!!Ein Esel würde doch niemals so einen Schwachsinn erzählen.Wobei Westerwave wohl sehr gut weiß wovon er redet, wenn es um das Thema Dekadenz geht…

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  2. Ich schmeiss mich weg!!!!! Westerwelle ist ein derartige Lusche… kennt man überall das Wort? Ich glaube, es ist klar, was es meint… unfähig, aufgeblasen, ohne Demut. Armer Esel…

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  3. >Ja, das gute alte Guido-Mobil will erwachsen werden und läuft wieder einmal in viel zu großen Schuhen herum. Den Guido nahm schon früher keiner ernst – und jetzt erst recht nicht! Aber sagt es nicht auch etwas über die Dekadenz unserer Gesellschaft aus, so jemanden zu wählen?

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  4. >Ja, aber der absolute Brüller bei Westerwelle war noch der Satz: "Hier steht die Freiheitsstatue der Bundesrepublik Deutschland!". Er meinte sich selbst damit…

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  5. >gggDie Satire ist echt gut..Ist doch ein Hammer..Richtig schlimm wirds dann, wenn er das auch noch selber glaubt..!Aus psychologischer Sicht könnte das dann in die Richtung, übersteigertes Selbstbewusstsein gehen…tze!:-)

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  6. Der einzige redende Esel, von dem ich jemals gehört habe, hat nicht ständig Dummfug von sich gegeben, sondern wenigstens Bileam vor einer tödlichen Gefahr gewarnt. (4 Ms 22, 21ff) Zu so viel Einsicht ist Herr Westerwelle nicht in der Lage. Außerdem empfiehlt G.W. ja das Voranschreiten in das Verderben, Abgrund voraus, immer geradeaus! Aber bei Bileam war es ja auch eine Eselin…

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  7. Schon zu Beginn des ersten Jahrhunderts nach Christus ernannte Kaiser Caligula ein Pferd in das wichtigste politische Organ Roms, den Senat.

    Gut, hierzulande sitzen im deutschen Equivalent, dem Bundestag, Esel – aber dies ist aufgrund der nahen Verwandschaft der Huftiere ja durchaus vergleichbar.

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