40 Jahre nach der sexuellen Revolution…

Don Ralfo hat ja einen gesundheitlichen Aufschwung und geht mittlerweile dreimal die Woche ins Fitnessstudio, wenn er es denn schafft. 🙂
Und dort war er nach dem Training gestern anschließend mal wieder in der angeschlossenen Sauna um sich zu entspannen und das Immunsystem anzuregen. (Man fühlt sich wirklich sehr gut danach)
Männer und Frauen haben dort jeweils eine eigene Sauna, die aber mit einer unverschlossenen Durchgangstür versehen sind. Ich habe noch keinen Herrn durch diese Tür in die Damenabteilung gehen sehen aber allerdings bemerkt, daß einige Damen (Aus welchem Grund auch immer) die Sauna der Herren benutzen. Bisher allerdings immer in Begleitung eines ihnen offensichtlich bekannten Herrn.
Gestern lag dort ein muskelbepackter Jüngling, der mir schon öfter in der Umkleide aufgefallen war nach dem Saunagang auf seinem Handtuch. Vor ihm saß auf der Fensterbank eine hübsche Blondine mit sehr langem glatten Haar und starrte ihn unverwandt an, während sie sich über wichtige Dinge wie: Das aufpeppen der Muskeln an Armen und Beinen unterhielten. Er meinte, daß er noch mehr Muskeln dort aufbauen sollte um die Anderen Kerle platt machen zu können. (Offenbar als Bodybuilder)
Don Ralfo nannte den Kerl in Gedanken nach kurzer Zeit nur noch „Muskelschwuchtel“.
Die Blondine war mit einem Riesenhandtuch in Bettlakengröße komplett eingehüllt und auch der Jüngling hatte schamhaft ein Handtuch um die Taille gewickelt. Das ist hier so allgemeine Sitte.
Ich hatte mich schon gewundert, daß sämtliche Herren auf den Relaxliegen ihre Familienjuwelen ständig verhüllt hatten, während ich mir zu Anfang nichts dabei dachte mein Handtuch nur unter mir auszubreiten und nicht um die Hüften gewickelt – bis die erste verhüllte Dame bei uns in der Sauna auftauchte!
Bei uns sind sie alle verhüllt – selbst beim Schwitzen liegen die wenigsten unverhüllt da sondern sitzen mit dem Handtuch eingewickelt.
Und das 40 Jahre nach Woodstock und den ersten Aufklärungsfilmen von Oswalt Kolle. Der würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen (wenn er schon tot wäre) über diesen verschämten Umgang mit der Nacktheit! Die Schamhaftigkeit nimmt offenbar wieder zu und die sexuelle Konterrevolution ist in vollem Gange.
Die Medien scheffeln weiterhin Kohle mit freizügig dargestellter Nacktheit und Sexualität und gaukeln uns eine scheinbare Freizügigkeit in der Gesellschaft vor, während das natürliche Schamgefühl der Meisten möglicherweise unverändert ist.
Die sexuellen Revoluzzer der 68er Jahre sind gescheitert. Die Deutschen sind weiterhin ganz normal prüde  in ihren Schamgrenzen geblieben und haben sich von der Ideologie der sexuellen Befreiung nicht infizieren lassen.

Foto: Mr.Thomas (Flickr.com)

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Der Auftrag zu heilen

Mt 10,8 Heilet Kranke, weckt Tote auf, reiniget Aussätzige, treibet Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es!

Lk 10,8 Und in welche Stadt irgend ihr eintretet, und sie nehmen euch auf, da esset, was euch vorgesetzt wird, und heilet die Kranken in ihr und sprechet zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.

Wann immer Jesus seine Jünger losgeschickt hat um sein Kommen anzukündigen, gab er ihnen den Auftrag in seinem Namen die Menschen auch zu heilen, denen sie vom Reich Gottes erzählten.
Im sogenannten Missionsbefehl steht dieser Auftrag mehr im Passiv: Mk 16,18 Schwachen (Kranken) werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

Aber das Verkünden der guten Nachricht der Rettung durch Jesus sollte immer mit der Heilung und Befreiung aus Gebundenheiten einhergehen. Darin sind sich die meisten Christen wohl einig.
Wir als Christen, die an die Wirksamkeit der Gaben des heiligen Geistes glauben sind uns sicher auch darin einig, daß diese Heilungen auf übernatürliche Weise geschehen sollten – durch die Kraft des Wortes Gottes und des heiligen Geistes.
Und so machten wir uns auf die Suche nach der Vollmacht diese Taten auch zu tun und unseren Heilungsauftrag auszufüllen – mit mehr oder weniger Erfolg.
Viele zerbrachen und zerbrechen sich noch heute den Kopf darüber warum es mit der übernatürlichen Heilung meistens nicht so recht klappen will. Es gibt gute Bücher zum Thema und wohl tausende Predigtcassetten oder CDs.

Trotzdem erlebte ich in meinem Umfeld nie wirklich krasse übernatürliche Spontanheilungen.
Meistens waren es eher langsame Heilungsprozesse. In unseren Kreisen stellte ich allerdings auch bald fest, daß wir zumeist wirklich „nur“ für die Leute beteten, die Hände auflegten und ihnen die Heilung im Namen des Herrn zusprachen. Wenn es nicht funktionierte waren wir manchmal enttäuscht oder wir blieben auch hartnäckig „dran“ (Mit Fasten und verschärftem Gebet) Der Fokus war aber immer auf dem übernatürlichen Ereignis, daß wir herbeisehnten, hofften und glaubten. Die Zuwendung zu den Belasteten, Kranken oder Dämonisierten bestand hauptsächlich aus Gebet und Händeauflegen im Gottesdienst oder Hauskreis.

Wenn nun aber Gott (aus welchem Grund auch immer) nicht übernatürlich bei den Kranken eingreift, wenn durch unsere Hände nicht die gleiche Vollmacht sichtbar wird wie bei Jesus und den Aposteln – entbindet das uns etwa von dem Auftrag zu heilen?
Neulich las ich bei Bento oder Storch, daß wir nicht für die Kranken zu Gott beten sollen – sondern wir sollen sie heilen! Amen dazu! Es ist unsere Aufgabe. (Ist mir jetzt wurscht, daß auch Wort und Geist das lehrt) Und selbstverständlich glaube ich auch weiterhin, daß Gott manchmal übernatürlich eingreift. Ich habe es selbst erlebt!
Aber Gott hat doch auch eine völlig natürliche Heilung in seine Geschöpfe eingebaut. Das sehen wir z.B. an unserem Immunsystem und der Wundheilung. Er meint es gut mit allen Menschen und es verstößt bestimmt nicht gegen seinen Willen, wenn wir Leute eben auf natürlichem Wege heilen.
Das kann auf ganz einfache Weise geschehen: Durch Nächstenliebe und praktische Hilfe. Wir können Leute zum Arzt oder Krankenhaus bringen, Medikamente kaufen, Behördengänge für sie erledigen und sie im Gespräch ermutigen. Zuhören ist ein großartiges Heilmittel bei psychischer Krankheit. Für Behinderte Menschen können wir Arme und Beine sein.
Ich finde es durchaus lieblos, wenn sich Gemeinden und charismatische Prediger nur aufs Händeauflegen beschränken, aber ansonsten keine Zeit für ihre kranken Mitglieder haben.

Jeder Christ hat den Auftrag zu heilen und ein Zeuge der Liebe und Wahrheit Gottes zu sein. 

Das Übernatürliche muß Gott erledigen. Wir sind für das Natürliche zuständig. Oder sind wir etwa Magier und Zauberer? Haben Wir etwa übernatürliche Kräfte? Nee!

Cross over – Rover!


Grab your coat and get your hat
Leave your worries on the doorstep
Just direct your feet to the sunny side of the street

Can’t you hear the pitter-pat
And that happy tune is your step
Life can be complete
On the sunny side of the street

I used to walk in the shade with my blues on parade
But I’m not afraid…this rover‘ s crossed over

If I never had a cent
I’d be rich as rockefeller
Gold dust at my feet
On the sunny side of the street

I used to walk in the shade with them blues on parade
Now I’m not afraid… this rover has crossed over

Now if I never made one cent
I’ ll still be rich as rockefeller
There will be goldust at my feet
On the sunny
On the sunny, sunny side of the street

Welches Fraktal ist schöner?

Welches Fraktal ist schöner? Das aus der Natur oder das vom PC? Das erste fand ich auf dem Blog „Fraktale Welten“ und das Zweite auf meinem Fensterbrett im Schlafzimmer. Das erste ist eigentlich nur reine Mathematik, die in eine Grafik übersetzt ist. Das zweite ist eine Amaryllis aus dem Supermarkt für 3,50€.  Wie kann Mathe so schön sein? Oder warum sieht eine Blüte so ähnlich aus wie ein Fraktal? Ist die Blüte vielleicht auch nichts als reine Mathematik, die in ein dreidimensionales Bild übersetzt wurde?

Selbst Väter haben Rechte

Was wohl Alice Schwarzer dazu sagt? Nach Jahrzehnten des Befreiungskampfes der deutschen Frauen, Einrichtung von Frauenhäusern, Frauenparkplätzen und der Installierung von Gleichberechtigungsbeauftragten sowie der Umgestaltung von Verkehrsschildern auf denen nun die Herrenräder von Damenrädern abgelöst sind (Ach ja, nicht zu vergessen die künstliche Veränderung der Sprache wie: „Frau sagt nicht mehr man“ etc.), mussten die Frauen eine deutliche Schlappe im Krieg der Geschlechter hinnehmen.

Der Europäische Gerichtshof sieht beim deutschen Manne die Menschenrechte bedroht! Sie rügen die deutsche Rechtssprechung, auf dem männlichen Auge blind zu sein, und auf einmal muß sich die Politik  um die Männerrechte Gedanken machen. Europa sei dank! Vorbei die ganze Emanzenherrlichkeit. Die Sitzpinkler stehen endlich wieder auf. Hurra! Ob  in großen Firmen und im öffentlichen Dienst auch bald die längst fälligen Männerbeauftragten installiert werden? Es wäre so langsam an der Zeit.

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Seltsamer Zufall

Es ist schon ein seltsamer Zufall und berührte mein Herz mit der Ahnung einer Ermahnung des Herrn, dieser Losungstext von gestern.

2.Mose 23,9
Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.

Zuerst las ich mit klammheimlicher Freude in meiner Morgenzeitung, daß die tapferen Schweizer ein Volksbegehren gegen den Neubau von islamischen Minaretten in ihrem Land durchgesetzt hatten – und danach das Wort Gottes zu diesem Thema, als ich meinen PC hochfuhr.
Es kam mir bald vor wie eine Ohrfeige des Herrn. Oder doch nur ein merkwürdiger Zufall?