YES

Die Ballade von John und Yoko beginnt mit einem kleinen „Ja“ erzählte John den Reportern später:

Er erreichte, scharf beobachtet (von Yoko), das begehbare Kunstwerk „Deckengemälde“. Ein weiß gestrichener Raum war es, eine Leiter stand darin, Luft, weiter nichts. Von der Decke baumelte eine Lupe, und als er die Leiter emporstieg, konnte er durch diese Lupe eine winzige Schrift an der Decke entziffern. Es war nur ein Wort, es hieß: „YES“.
Er war begeistert.

Hätte dort an der Decke das Wort „Nein“ gestanden, wäre er aus der Ausstellung von Yoko geflohen und hätte sich nicht mehr für sie interessiert, sagt er später in einem Interview.
Was hat ihn an diesem „Yes“ wohl so fasziniert? Hat er es als große Bejahung des Lebens aufgefasst? Als großes Ja an seine eigene Person?

2Kor 1,19 Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja geworden; denn soviele Gottesverheißungen es gibt, in ihm ist das Ja, und deshalb durch ihn auch das Amen, Gott zum Lobe durch uns!

Auch wir als Christen sind einem großen „Ja“ begegnet, wenn wir uns Jesus zugewandt haben. Gott sagt ja zu uns Menschen. Und zwar mit ganzem Herzen. Er bekräftigt dieses Ja sogar noch mit einem Amen – So sei es! Es ist gewisslich wahr. Das Ja Gottes zu Dir und mir steht felsenfest. Und das wunderbare daran ist – es gilt allen Menschen! Auch den verkehrten. Auch den Bösen. Selbst den Politikern und Managern, den Räubern und Gewalttätern ebenso wie den Opfern der Ungerechtigkeit. Gott sagt JA zu uns allen, nur einige haben es nicht ergriffen, haben es nicht kapiert, sind nicht auf die Leiter des Wortes Gottes gestiegen und haben die Lupe des Heiligen Geistes benutzt um dieses JA erkennen zu können!
Gott sagt nicht Ja zu unserer Sünde, zu unserer Ungerechtigkeit, Gier oder Bosheit – aber er sagt JA zu uns allen auch in der größten Schwachheit und Verblendung. Auch im größten Versagen!
Gott liebt seine Menschen. Gott liebt seine Schöpfung und meint es sehr sehr gut mit uns. Er hat nur gute Absichten und Pläne mit uns allen – seien wir gläubig oder ungläubig.

Jes 65,2 Ich habe meine Hände den ganzen Tag ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Wege, der nicht gut ist!

Gott streckt seine Hand der Versöhnung und Hilfe einem Jeden ständig entgegen, wir müssen sie nur ergreifen. Und was machen Wir? Sollen wir nicht ebenfalls so gesinnt sein wie Gott? Sollen wir es nicht Jesus nachmachen, der dieses große JA Gottes sichtbar auf Erden verkörperte?
Sagst Du ja zu Guido Westerwelle, deinem neuen Außenminister? Sagst Du ja zu Deiner Schwiegermutter, Deinen Kindern, Deinem Mann? Sagts Du ja zum Penner oder Punker und zum Asylbewerber? Sagts Du ja zu den Moslems in der Moschee Deiner Stadt?
Und was ist mit Osama Bin Laden, Barack Obama oder George W. Bush?
Gott sagt JA zu allen Menschen und lässt seine Sonne aufgehen und den Regen regnen über Gute und Böse.
Hast Du Dich schon dem großen JA verschrieben oder bist Du noch GEGEN alle möglichen Menschen?
Das frage ich heute zuerst mich selbst.
Ich möchte mich jedenfalls von ganzem Herzen der Liebe Gottes verschreiben und das große JA anstreben. Ich möchte Jesus nachfolgen so gut ich nur kann. Möglicherweise muß ich von einigen Denkgewohnheiten und Verhaltensweisen Abschied nehmen. Gott, schenke mir bitte Deine Gnade dazu!

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