Staatsterror im Iran

Ausnahmsweise mal ein Link zu Politically Incorrect und zur Zeitschrift „Emma“ – Die Menschen im Iran bitten uns:

„Lasst uns nicht allein!“

Am 18. Juni erreichte uns eine E-Mail iranischer Studentinnen, die sich schon mehrmals an EMMA gewandt haben . Sie haben es geschafft, die Internet-Sperren zu umgehen und uns ihren eindringlichen Hilferuf zuzusenden. Sogar Khomeinis Enkelin, Zahra Eshraqi, soll verhaftet worden sein!

Braungebrannt und Sonnendurchflutet


Für dieses Jahr hatte ich nun erstmal genug Sonne! Eine Woche abhängen am Felsenstrand und dem Gurgeln und Waschen des Meeres zuhören. Man wird total dösig in der Hitze und hat zu nix Lust als Kaffee, Tee, Mineralwasser und Cola in sich hineinzuschlürfen.
Dabei sinniert man über die Psyche des Menschen und die ewigen Geheimnisse des Universums. Ab und an steigt man langsam wie ein Faultier in die kühle Meeresflut und lässt sich von den Wellen treiben und abkühlen. Danach auf die Liege im Schatten unter Bäumen oder Palmen und gemütlich lesen.
Und danach auf die Terasse unters Sonnendach, Tee schlürfen und den Segelbooten und Motorjachten zuschauen.
Ab und zu Sonnencreme auftragen und die Position wechseln. Ich wusste gar nicht mehr wie heiß die Sonne wirklich brennen kann! Plötzlich verstehe ich den Zorn des Jona, als Gott ihm den Rhinizinusbaum verdorren lässt. Nur im Schatten der Bäume lässt sich diese Glut aushalten. Tausende Atombomben explodieren dort auf dem kleinen gelben Ball am Himmel in der Sekunde.
Hasta Luego Mallorca. Du bist schön jenseits vom Ballermann.
Hier gehts zu den Urlaubsfotos…

>Ab nach Malle

>Morgen früh um 4:50 geht unser Flug nach Palma den Mallorca und ich mache eine Woche Blogpause. (Falls es da nicht im Hotel einen biligen Internet-Zugang gibt)
Aber potentielle Einbrecher seien gewarnt – unsere Wohnung wird bestens bewacht und eingehütet. Ein Tiger, ein Kampfkanichen und zwei Kung-Fu geschulte Aufpasser und Blumengießer warten auf Euch! Ha!
Außerdem gibts sowieso nix Wertvolles zu holen.
So hier nochn‘ paar Bilder ausm Netz von unserer Bucht und dem Hotel – natürlich KEIN Ballermann!


Ein Briefwechsel zum Thema Obama und die Muslims

> was sacht ihr denn dazu? so denken eigentlich alle amerikanischen Christen!

>
> MIDDLE EAST UPDATE ARTICLE
> June 8, 2009
> Obama, Islam and Israel
>
> Tommy De Seno, writing in Fox Forum (June 5th), says, “With every speech
> he gives, President Obama goes further and further in diminishing
> Christianity in America while inflating Muslims here and around the world.
> For Americans, this appears to be at best an incredibly bad choice of
> rhetoric or at worst the manifestation of a prejudice hidden in Obama,
> finally making its way out.”
>
> Obama in his speeches has several times said, “America is not a Christian
> nation.” Starting in a 2007 speech, he stated, “Whatever we once were, we’re
> no longer a Christian nation.” In that same speech he criticized Christian
> leaders, claiming they have used their religion for political purposes. De
> Seno quips, “I guess he thinks ‘Jihad’ is a Christian word. Ein Briefwechsel zum Thema Obama und die Muslims weiterlesen

Charismatische Bewegung und Fälschungen

Ich bin Todd Bentley nicht böse. Ich mag ihn eigentlich immer noch. Allerdings stelle ich zur Zeit alles in Frage, was ich letztes Jahr durch ihn erlebt habe. Manch einer meiner Leser mag sich ja noch an das frische Feuer erinnern, daß meinem Blog den Beinamen „ignited“ gegeben hat.
Ich hatte ein wunderschönes Halbjahr 2008, nachdem ich subjektiv gesehen überwältigende Erlebnisse mit dem heiligen Geist gemacht hatte. Mir ging es emotional und depressionstechnisch gesehen blendend – bis der dunkele Herbst kam.
Umzug – Veränderung – dunkele Jahreszeit, und schon war alles wie verflogen und verflüchtigt, die Depression war wieder da.

Moment mal, ich dachte und glaubte wirklich komplett und endgültig geheilt worden zu sein!

Pustekuchen! War wohl nix.
Doch trotz Todd Bentleys Sünde und Schwierigkeiten glaubte ich weiterhin, von Gott angerührt worden zu sein. Warum nur stand ich plötzlich wieder vor meinen altbekannten Problemen?

Im neuen Testament gibt es keine überzeugenden Bibelstellen für eine „verlorene“ Heilung.

Die Kranken wurden nicht aufgefordert, ihre Heilung ständig und immer wieder zu proklamieren und ihren Glauben aufzubauen, damit sie gesund würden oder geheilt blieben.

Wenn Jesus oder die Apostel heilten waren die Menschen hinterher bleibend gesund!

So berichtet es zumindest die Bibel. Die zehn Aussätzigen, die durch Jesus geheilt wurden blieben auch gesund, nicht nur der Eine, der zurückkam um Jesus zu danken. (Luk.17ff)
Zumindest wird davon nichts in der Bibel berichtet.
Was ich in der charismatischen Bewegung über ca. 30 Jahre erlebt habe waren meist nur große „Heilungsblasen“, die fast immer zerplatzten, wenn man sie auch nur ein wenig anpiekte.
Wir amüsierten uns oft über den Begriff „evangelastisch“, wenn wieder mal ein Evangelist die Gemeinde besuchte, von Zeichen und Wundern, Erweckungen und massenhaften Bekehrungen berichtete, die sich anschließend als größtenteils „heiße Luft“ erwiesen.
Die gesalbten Damen und Herren schmückten halt ihre Erlebnisse mit Gott gern ein wenig aus und neigten sehr häufig zum Übertreiben. – Wir schoben es oft auf die amerikanische Mentalität.
Ich war barmherzig mit den Leuten, die es sehr „elastisch“ mit der Wahrheit nahmen, denn ich neigte beim Predigen selbst oft zum Übertreiben. Man will ja schließlich die Leute zum Glauben ermutigen!

Doch die Übertreibung ist unwahrhaftig und im Grunde eine Lüge und kein Kavaliersdelikt.

Übertreibung ist Betrug an der Wahrheit!
Ich glaubte im letzen Jahr tatsächlich an die Echtheit der vielen Heilungen und Totenauferweckungen in Lakeland durch den Dienst von Todd Bentley, seiner Mitarbeiter und den vielen Zeugen der Erweckung.
Erst in diesem Jahr, einem Jahr der Ernüchterung für mich, fand ich Berichte im Internet über die angeblich Geheilten, die kurz nach ihrer als bestätigt von der Bühne verlesenen „Heilung“ gestorben waren. Berichte von Angehörigen und Unabhängigen Beobachtern.
Selbstverständlich gibt es Medien, die verzerrt über alles Christliche berichten und auch Christen, die allem Unbekannten gegenüber ablehnend sind und auch tatsächliche Wunder nicht wahrhaben wollen. Aber man sollte die Kritik von solchen Menschen nicht sofort als unqualifiziert abtun, ohne sie zu überprüfen.

Wir sollten die Wahrheit über Alles stellen, auch wenn sie unbequem ist, denn wir sind der Wahrheit verpflichtet.

Offensichtlich gelang es Todd Bentley und seinem Mitarbeiterstab nicht, die Realität der Wunder und Heilungen tatsächlich zu überprüfen und zu sichern, obwohl sie es so laut hinausposaunten. Und das ist Lüge!
Hier ein Bericht von ABC-News mit dem Interview von Todd aus dem hervorgeht, daß er nicht ein EINZIGES seiner Heilungswunder medizinisch glaubwürdig belegen konnte. Ich frage mich, was die sogenannten überprüfenden Ärzte in der Revival eigentlich getrieben haben?

Geduldiges Ausharren

Röm 12,12 In Hoffnung freuet euch; in Trübsal harret aus; im Gebet haltet an;

Manche Christen wollen jegliche Form von Leid abschaffen. Sie lehren, daß Gott uns durch den Tod von Jesus am Kreuz ein „Rundum-Sorglos-Paket“ geschenkt hätte.
Uns stände Heilung für alle Krankheiten, Leben mit stets gefülltem Geldbeutel und allezeit ein Leben im „Sieg“ zu. Als Geburtsrecht sozusagen. Kein Leid soll uns treffen und alle Schwierigkeiten auf dem Weg wären vom Teufel und seinen Dämonen höchstpersönlich geschickt.
Komisch irgendwie daß Paulus hier empfiehlt in der Trübsal auszuharren, anstatt sie einfach wegzubeten! Warum gibt er nicht die Anweisung, den Mächten der Finsternis in diesen Situationen zu widerstehen und den Sieg des Herrn zu proklamieren?
War Paulus etwa kein Charismatiker? Doch – er sprach ja mehr in Zungen als die wilden Korinther zusammen! Er lehrte über Geistesgaben und übte sie auch selbst aus.
Er glaubte nicht nur an göttliche Heilung, er übte sie auch aus. Als eine Giftschlange nach dem Schiffbruch auf der Insel Malta sich an seiner Hand festbiss, schüttelte er sie einfach ins Feuer und blieb völlig gesund!
Wieso hatte er überhaupt Schiffbruch erlitten? All diese Unbequemlichkeiten – fast absaufen im Meer und sich mühsam an Land retten, wobei er literweise Salzwasser geschluckt hat. Hat er möglicherweise ungenügend eine siegreiche und unbeschadete Reise proklamiert?
Und diese Art Schwierigkeiten hatte er ja nun öfter, wie er an anderer Stelle manchmal berichtet:

2Kor 11,23ff Sie sind Diener Christi? Ich rede unsinnig: Ich bin’s noch mehr; ich habe weit mehr Mühsal, über die Maßen viele Streiche ausgestanden, war weit mehr in Gefängnissen, öfters in Todesgefahren. Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Streiche weniger einen empfangen; dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren durch Mörder, in Gefahren vom eigenen Volke, in Gefahren von Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meere, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst; oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße; zu alledem der tägliche Zulauf zu mir, die Sorge für alle Gemeinden.

Vielleicht hätte Paulus lieber mal bei Kenneth Hagin oder Helmut Bauer zur Bibelschule gehen sollen? Oder wie sie sonst noch alle so heißen, diese siegreichen Helden des Glaubens, die kein Leid und keine Krankheit kennen und deren Taschen immer randvoll vom Geld ihrer Nachfolger sind.

In Trübsal harret aus, sagt Paulus. Das Wort Trübsal (thlipsis) bedeutet im Urtext:
I.) d. Bedrängnis 1) übertr.: d. Druck durch d. äußeren Umstände oder durch innere geistige Beklemmung; d. Bedrückung, d. Drangsal, d. Trübsal, d. Schwierigkeiten, d. Anfechtung. 1Mo 35,3; Ps 34,18; Dan 12,1; Mt 24,9; Joh 16,21; Röm 5,3; Phil 4,14 uva.

Wir haben die Verheißung, daß Gott immer bei uns ist – auch in den Trübsalen und Bedrängnissen des Lebens von Außen und von innen. Wir haben nicht die Verheißung, daß wir von jeder Form von Leid verschont bleiben. Das sagt uns schon allein die Erfahrung im eigenen Leben und auch die Erfahrung von anderen Christen. Es ist Quatsch wenn wir annehmen daß die Christen, denen Leid widerfährt eben gesündigt haben oder alles im Glauben verkehrt machen. Gott lässt seine Sonne scheinen und seinen Regen fallen über Gläubige und Ungläubige, über die Frommen und die Atheisten, über böse und gute Menschen gleichermaßen.

Gott sei Dank, der uns allezeit in diesen Dingen den Sieg gibt. Der Sieg bedeutet eben nicht, daß Gott alle Hindernisse vor uns wegräumt, sondern daß wir Gottes Nähe und Liebe trotz allem Ungemach erfahren können.

Röm 8,35 Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden“. Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.

Deutschland auf dem Weg zum Stasi-Staat?

SPD erwägt Internetsperren auf politische Inhalte auszuweiten
Nach der geplanten Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt erwägt die SPD nun, die Internetsperren in Deutschland auch auf politische Inhalte auszuweiten. Dieses Vorhaben des SPD-Innenexperten Wiefelspütz stößt bei FDP und Grünen auf Ablehnung. Laut der FDP würden mit dem Vorhaben der SPD „rechtsstaatliche Grundsätze über Bord geworfen.“

Es ist für mich schon sehr bedenklich, welche Überlegungen bei Schäuble, Wiefelspütz und Co. so alles angestellt werden. Das Internet ist das einzige demokratische Forum, in dem jeder Mensch in (relativer) Freiheit seine Meinung äußern kann. Und diese Freiheit ist offenbar der Politik ein großer Dorn im Auge. Zuerst geht es um Kinderpornos, dann um die Nazis und Islamisten. Hört sich ja ganz nett an. Doch was folgt danach? Christen, Moslems und politisch Missliebige?
Wehret den Anfängen!
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