Harmloser Antisemitismus?

judeEine kleine Schülerin mit jüdischem Hintergrund (nennen wir sie Laila) kommt traurig zu ihrer Klassenlehrerin an einer Gesamtschule im Großraum Hannover.  Sie geht in die sechste Klasse und erzählt folgende Geschichte:

Schon in der Grundschule wurde ich ständig als „Jude“ angesprochen und von den anderen Kindern durch diese Benennung geärgert und herabgesetzt. Meine Cousins werden auf der Straße beim Fußballspielen auch ständig von den anderen Kindern nur als „Jude“ angeredet.Ey Jude, spiel mal den Ball ab! Du hast es nicht drauf, Jude!“ Wenn sie den anderen Kindern sagen: „Ich heiße aber Jakob (oder Shlomo)“, wird von den anderen Kindern etwa so geantwortet: „Alles klar, Jude, Du heißt Jakob. Jetzt gib endlich ab – Jude!“ Harmloser Antisemitismus? weiterlesen

Auseinandersetzung um Marburger Kongress nimmt an Schärfe zu!

protestChristliche Einrichtungen in Marburg beschmiert und beschädigt

Bundestagskandidat Stefan Heck (CDU) lädt zum Runden Tisch gegen Extremismus ein

Marburg, 11.05.09 (MEDRUM) in der Nacht von Sonntag auf Montag wurden mehrere christliche Einrichtungen – unter anderem der Christus Treff und das Haus Tabor – in der Marburger Innenstadt von Randalierern beschädigt und beschmiert. CDU-Bundestagskandidat Stefan Heck hat in Sorge um die Toleranz in der Stadt Marburg zu einem Runden Tisch über Extremismus eingeladen.

Einen überaus netten Aufruf haben die „radicalhomos“ verfasst: Aufruf zum „ANGRIFF DER ARSCHPIRATEN, KAMPFLESBEN UND TRÜMMERTRANSEN“

Interessant hierbei ist für mich besonders der Aspekt, daß von Schwulen und Lesbenverbänden ständig in radikaler Weise Toleranz von der Gesellschaft für ihre Lebensweise eingefordert wird, sie selbst aber offenbar nicht bereit sind, diese Toleranz mit anderen Minderheiten (evangelikale Christen) zu üben.

Überaus  beachtenswert finde ich auch den Satz des Marburger Bügermeisters Franz Kahle von der Partei der Grünen: „Meinungsfreiheit ja – aber nicht für die von ihnen unterstützte Meinung!“

Foto: Philippe Leroyer

Der neue "Star Trek"

Komme gerade aus dem Kino. Mit Lexi, Meike und Ruben den neusten Star-Trek Film gucken.
Prädikat: Spitzenklasse! Selbst der zuvor überaus skeptische „Trekki“ Lexi war sehr angetan und konnte nichts Negatives über den neuen Regisseur und die Story vermelden.
Überhaupt die Story. Intelligent, überraschend und genial witzig! Natürlich durften special-effects nicht fehlen, aber bei so manchen Filmen können noch so gute special-effects nicht über eine dünne Story hinwegtäuschen. Nicht so hier. Im atemberaubendem Tempo wurde die Spannung aufrechterhalten, aber zwischendurch war immer Zeit für einen guten oder ironischen Joke. Das erinnerte mich an die ersten Star Wars Filme.
Für mich schlägt dieser Film den letzten Star Wars Film aber um Längen!
Genial. Ein wunderschönes Wiedersehen mit Spock, Käptn Kirk, Pille, Scotty, Chechow, Zulu und Uhura!
Nur ob den schon Zwölfjährige gucken sollten weiß ich nicht so recht.

Schwule wollen Kongress verhindern

schwulDer Lesben und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) trommelt Unterstützer für die Kampagne gegen einen Kongress der „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V.“ zusammen, den sie gern verhindern möchten. Der Kongress findet am 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg statt.

Grund: Es treten auch Dozenten mit evangelikalem Hintergrund auf, die die Meinung vertreten, daß es für Schwule und Lesben möglich sein soll, ihre homosexuelle Identität zu ändern und wieder heterosexuell zu empfinden. Unter anderm Markus Hoffmann von der Organisation „Wüstenstrom e.V“. und Christl Ruth Vonholdt vom „Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)“  Die genannten Organisationen bieten Beratung, Seelsorge und Therapie für homosexuell veranlagte Menschen an, die an ihrer Veranlagung leiden und gerne heterosexuell empfinden würden. Schwule wollen Kongress verhindern weiterlesen

You gotta serve somebody


It may be the Devil – it may be the Lord
but you gotta serve somebody
Bob Dylan


Völlige Freiheit und Unabhägigkeit ist eine Illusion. Wenn man ihr verfällt, wird man nur ständig entäuscht. Weil es immer jemand oder etwas gibt, von dem man abhängig ist.
Wir haben nur die relative Freiheit uns auszusuchen von WEM oder WAS wir abhängig sind.

Viele Menschen aus allen ideologischen und weltanschaulichen Lagern fallen auf den ältesten Werbespruch der Welt herrein: „IHR WERDET SEIN WIE GOTT!“
Damit verführte die alte Schlange, der Satan die Menschen im Paradies.
Sein wie Gott: Kreativ, selbstbestimmt. Alle Quellen und Ressourcen zur Verfügung haben und allein darüber bestimmen. Autark. Stark. Selbstzufrieden und selbstbewußt. Unabhängig und frei.

Welch ein Blödsinn. Schon unserer eigener Körper setzt uns enge Grenzen. Wir sind abhängig von der Luft, die wir atmen. Wir sind abhängig von Essen und Trinken, die wir uns erarbeiten müssen. Wenn wir unserem Körper nicht gehorchen und ihm nicht in irgendeiner Weise dienen, gegen wir ganz schnell kaputt und über den Jordan. –
„You gotta serve somebody!“
Die einzige Freiheit die wir wirklich haben ist unserem Leben ein willkürliches Ende zu setzen – unseren Todeszeitpunkt selbst zu bestimmen.
Wenn wir aber leben wollen, müssen wir zwangsläufig irgend jemandem dienen – und nicht nur unserem Körper, sondern auch anderen Menschen.
„You gotta serve somebody!“
Du magst King Loui sein oder Strassenkehrer,
ein Superstar oder ein Arbeitsknecht,
ein Wissenschaftler oder ein Politiker,
ein Punk oder Obdachloser
Du must trotzdem jemand dienen!
„You still gotta serve somebody!“
Selbst wenn Du nur vom betteln lebst mußt Du vor den Leuten kriechen, die Dir Geld in die Büchse werfen.
„You gotta serve somebody.
It may be the Devil – it may be the Lord
But you gotta serve somebody.“
Aber Du kannst Dir aussuchen, WEM Du dienst!
Ich für mein Teil diene lieber dem HERRN, als dem Teufel.
Ich diene lieber jemand, der es gut mit mir meint.
Ich will dem Leben und der Liebe dienen – nicht dem Tod, dem Hass und der Zerstörung.
Ich will aufbauen und sammeln,
nicht niederreißen und zerstreuen.
Ich will Heilung und Licht bringen – nicht Dunkelheit und Chaos.
Herr mache mich zum Werkzeug Deines Friedens!
Foto: Thomas Hawk