5 Tage ohne Internet

Da ich gerade eine Diät mache, passte das unfreiwillige „Blogfasten“ eigentlich ganz gut rein. Am Samstag Nachmittag kam ich plötzlich und unerwartet nicht mehr ins Internet, obwohl mein Router mir sagte ich sei „drin“.
Auf Nachfrage bei der Telecom wurde mir mehrfach gesagt, daß irgendwelche Bauarbeiten am DSL-Netz daran Schuld wären. Ich solle mich bis Mittwoch gedulden.
Auf die Frage, wie ich fast eine Woche lang ohne Bloggen, surfen, Ebay und Bankgeschäfte überleben solle, wusste der Kundendienst keine Antwort.
Als heute morgen immer noch nichts ging, platzte meiner Frau der Kragen, sie beschwerte sich beim Kundendienst und fragte ob wir denn eine Entschädigung für das entgangene Vergnügen bekämen. Daraufhin wurde ihr zugesichert, daß sich ein Techniker bei uns melden würde. Allerdings würden die Reparaturarbeiten noch drei Tage dauern.
Der Techniker rief auch tatsächlich an und erkundigte sich nach eventuellen Ursachen und Details.
Von einer Störung oder Arbeiten an der DSL-Leitung wusste er nichts. Er könne sich nicht erklären, warum das Callcenter der Telecom mir so etwas untergejubelt hätte.
Dann geschah ein kleines Wunder: Der selbe Techniker kam einige Stunden später höchstpersönlich in meine Wohnung und suchte den Fehler. (Wobei er ziemlich ins Schwitzen kam) Es war nämlich ein überaus merkwürdiger und unerklärlicher Fehler.
Irgendwie hatte sich mein Router teilweise aufgehängt – aber eben nur teilweise. Nach dem manuellen Reset auf die Werkseinstellungen und Neueingabe der Zugangsdaten funktionierte alles plötzlich wieder. Hallelujah!
Der positive Lerneffekt bei mir: Man kann sich auch mit Bücherlesen und TV-glotzen beschäftigen! Und Geduld und Gelassenheit lernen. Und die Internet-Sucht bekämpfen.
Außerdem habe ich jetzt ein überlegenes Gefühl meiner Holden gegenüber. Sie hat sich mehr über den Ausfall echauffiert als ich! *Grins* (Sehr breites Grins)

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2 Antworten

  1. Naja, wahrscheinlich warst Du ihr zu sehr anwesend und sie hat so nur den Ur Zustand wieder hergestellt. Vielleicht.

  2. Eigentlich beklagt sie sich öfter darüber, daß ich andauernd vor der Kiste säße und zu wenig Zeit bei ihr verbrächte. 😉

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