You gotta serve somebody


It may be the Devil – it may be the Lord
but you gotta serve somebody
Bob Dylan


Völlige Freiheit und Unabhägigkeit ist eine Illusion. Wenn man ihr verfällt, wird man nur ständig entäuscht. Weil es immer jemand oder etwas gibt, von dem man abhängig ist.
Wir haben nur die relative Freiheit uns auszusuchen von WEM oder WAS wir abhängig sind.

Viele Menschen aus allen ideologischen und weltanschaulichen Lagern fallen auf den ältesten Werbespruch der Welt herrein: „IHR WERDET SEIN WIE GOTT!“
Damit verführte die alte Schlange, der Satan die Menschen im Paradies.
Sein wie Gott: Kreativ, selbstbestimmt. Alle Quellen und Ressourcen zur Verfügung haben und allein darüber bestimmen. Autark. Stark. Selbstzufrieden und selbstbewußt. Unabhängig und frei.

Welch ein Blödsinn. Schon unserer eigener Körper setzt uns enge Grenzen. Wir sind abhängig von der Luft, die wir atmen. Wir sind abhängig von Essen und Trinken, die wir uns erarbeiten müssen. Wenn wir unserem Körper nicht gehorchen und ihm nicht in irgendeiner Weise dienen, gegen wir ganz schnell kaputt und über den Jordan. –
„You gotta serve somebody!“
Die einzige Freiheit die wir wirklich haben ist unserem Leben ein willkürliches Ende zu setzen – unseren Todeszeitpunkt selbst zu bestimmen.
Wenn wir aber leben wollen, müssen wir zwangsläufig irgend jemandem dienen – und nicht nur unserem Körper, sondern auch anderen Menschen.
„You gotta serve somebody!“
Du magst King Loui sein oder Strassenkehrer,
ein Superstar oder ein Arbeitsknecht,
ein Wissenschaftler oder ein Politiker,
ein Punk oder Obdachloser
Du must trotzdem jemand dienen!
„You still gotta serve somebody!“
Selbst wenn Du nur vom betteln lebst mußt Du vor den Leuten kriechen, die Dir Geld in die Büchse werfen.
„You gotta serve somebody.
It may be the Devil – it may be the Lord
But you gotta serve somebody.“
Aber Du kannst Dir aussuchen, WEM Du dienst!
Ich für mein Teil diene lieber dem HERRN, als dem Teufel.
Ich diene lieber jemand, der es gut mit mir meint.
Ich will dem Leben und der Liebe dienen – nicht dem Tod, dem Hass und der Zerstörung.
Ich will aufbauen und sammeln,
nicht niederreißen und zerstreuen.
Ich will Heilung und Licht bringen – nicht Dunkelheit und Chaos.
Herr mache mich zum Werkzeug Deines Friedens!
Foto: Thomas Hawk

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Eine Antwort

  1. Von diesem excellenten Song gibt es eine deutsche Version, die ebenfalls einen sehr deutungsvollen Text bzw. Titel hat.http://www.youtube.com/watch?v=GcYzaHy813kGruß det

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