Der verlorene Sohn

Ich glaube nicht, dass der Vater des verlorenen Sohnes souverän war – und huldvoll – und den guten Ausgang schon ahnte.
Liebe ist niemals souverän, sie ist sich selber ausgeliefert. Sie ist hilflos.

Trennung

Wie gern hätte ich dir
Einen Apfel gereicht zum Abschied
Dort unter der Tür
Hätte dir lächelnd die Schultern glatt gestrichen
Und dir Glück gewünscht auf deinem Weg
mein Sohn
doch du warst schon fort
ehe meine Hand dich erreichte

wie gern hätte ich dir
noch in die Augen gesagt
wovon mein Herz überfloss
doch deine Eile
ließ meinen Segensgruß verstummen
und deine liebe Gestalt
verschwamm in der Ferne

wie gern hätte ich noch gehört
ein letztes Mal, vertraut und nah
Vater
mein Vater
Doch ohne ein Wort
Wandtest du dich fort

ach, zerrissen ist mein Herz
und wie schwer wiegt die Last
so bange ist mir
um dich

mein Sohn, mein Sohn
warum hast du mich verlassen

V.K.

Eine Antwort

  1. Der Vater wusste den Ausgang, weil er hatte schon alles getan um seinen Sohn zu retten. Hätte der Vater nicht gnädig benommen wäre der verlorene Sohn nicht nach Hause gekommen.
    Der Vater ist ein Bild von Gott und der Sohn ist ein Bild von uns, seine Schöpfung. Wir sind alle verloren und müssen von Gott gerettet werden. Hilflos sind wir, ohne Gottes Hilfe, Busse zu tun und daher nach Hause zu kommen.

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