Jesus liebt Kritik

Spr 6,27 Kann jemand Feuer in seinem Busen (oder Gewandbausch) tragen, ohne daß seine Kleider in Brand geraten?

Jesus kam um ein Feuer auf der Welt anzuzünden und hatte großes Verlangen danach, es endlich brennen zu sehen. (Luk.12,49)
Gemeint ist hier sicherlich der Heilige Geist, der am Pfingsttag in Gestalt von Feuerzungen auf die wartenden und betenden Jünger/innen kam.
Paulus sagt viel später: Hebr 12,29 Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
Hallo Gemeinde, bitte aufwachen! Kann man das verzehrende Feuer unseres mächtigen und heiligen Vaters in seinem Herzen tragen und nicht davon verzehrt werden? Kann man verhindern daß die Kleidung Feuer fängt?
Kann man Jesus nachfolgen, ohne das Zeichen und Wunder geschehen, Kranke geheilt werden und von Dämonen geknechtete Menschen frei werden?

Joh 14,12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe;

Was bildet sich Jesus eigentlich ein, so etwas zu behaupten? Ich – und die gleichen Werke tun, die Jesus auch getan hat? Und sogar noch größere?
Der bildet sich wohl ein, der Sohn Gottes zu sein und seine Jünger mit der gleichen Power auszurüsten, die er selbst hatte, als er noch auf der Erde herumspazierte!

Apg 1,8 …sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde!

Ihr werdet Kraft empfangen wenn der Heilige Geist über Euch kommt!
Wo in aller Welt gibt es ein funktionierendes Auto, in dessen Tank Supersprit gefüllt wurde, das keine Kraft hat mit 120 Sachen über die Autobahn zu preschen?
Wo in aller Welt gibt es ein entzündetes Lagefeuer, das keine Kraft hat mich zu erwärmen? Wo gibt es ein Feuer, das keine Kraft hat ein Stück Holz anzuzünden, das ich in die Flamme halte?
Wo in aller Welt kann ein Christ mit dem Heiligen Geist erfüllt sein – ohne irgend eine sichtbare und fühlbare Auswirkung?
Sag doch mal das Wort: Auswirkung.
Auswirkung! Auswirkung! Auswirkung!
Liebe Gemeinde, das Problem in unserem Leben ist, daß wir das Feuer des Himmels verloren haben. Vielleicht haben wir es auch noch nie so richtig in seiner ganzen Fülle und Kraft empfangen. Vielleicht haben wir uns mit viel weniger zufrieden gegeben, als der Herr Jesus für uns bereit hatte. Vielleicht sind wir lauwarm geworden?
Jesus liebte die Christen von Laodicea. Deswegen hat er sie kritisiert – und er hat das gerne getan. Eben weil er sie liebte.

Offb 3,14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! – und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß! Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geglüht ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, um deine Augen zu salben, damit du sehest. Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Nachtmahl mit ihm einnehmen und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mit meinem Vater sitze auf seinem Thron. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Hast Du ein Ohr? Dann höre bitte, was der Geist den Gemeinden sagt und kaufe Gold vom Herrn Jesus. Du brauchst Gold, das im Feuer geglüht ist. Du brauchst ganz dringend weiße Kleider, um vor Jesus und seinem Blick standzuhalten. Und Du brauchst Augensalbe, um zu sehen.
Du brauchst ganz dringend den Heiligen Geist der Kraft, der Freude, des Friedens und der Gerechtigkeit. Du brauchst den Geist des Glaubens und der Liebe. Der Geist der Weissagung ist auch nicht verkehrt.
Hast Du schon alles oder bist Du demütig genug, um Gott ganz neu dafür zu bitten – ja auf Knien anzuflehen?

16 Antworten

  1. Stimme dir ja zu, Don Ralfo! Aber ich sag’s mal ganz untheologisch und persönlich. Oft ist ja Sünde im Weg, wenn Gottes Kraft nicht fließen kann. Fast jeder hat so seine Lieblingssünde. Ich weiß, dass gegen die Sünde kämpfen nix bringt, Jesus hat sie schon besiegt und ich möchte aus diesem Sieg heraus leben und das Böse durch das Gute überwinden (Römer 12). Ich weiß auch, was hinter meiner Sünde steckt: Sehnsucht nach Liebe und Leidenschaft und Geborgenheit, die eigentlich nur Gott erfüllen kann. Und wie du auch schreibst: er will uns ja gerne beschenken mit all diesen Dingen. Und warum tut er es dann nicht? Mich eingeschlossen kenne ich haufenweise Christen, die sich danach sehnen, von Gott überwältigt und beschenkt zu werden mit Liebe und Gnade, dass all diese langweiligen Sünden überflüssig werden… aber Gott scheint zu schweigen… über Jahre… wenn er ein liebender Vater ist, warum hilft er nicht? Wenn er ein liebender Vater ist, warum will er dann nicht nur gebeten, sondern auch angebettelt und angefleht werden… hat er das nötig…? Das sind so die Fragen – ich verstehe Gott einfach nicht immer und frage mich: warum ist er so distanziert, wenn man dringend nach Hilfe schreit und ich habe schon geschrien, danach, einmal ganz tief mit seiner Liebe und Kraft erfüllt zu werden… tja… und ich bin nicht alleine…
    Deswegen lösen solche posts Kopfnicken, aber auch eine traurige und bedrückte Sehnsucht aus…

  2. @Wegbegleiter: Ja Sünde ist sicher oft im Weg. Aber wir haben ja die verheißung, daß seine Gnade größer und stärker ist als unsere Sünde ;-))
    Gott scheint über Jahre zu schweigen. Ja das kenne ich auch zur Genüge. Obwohl ich intensiv zu ihm um Hilfe geschrien habe. Er hat es sicher nicht nötig, daß ich bettele und flehe oder vor ihm weine oder wochenlang faste. Aber vielleicht habe ICH es nötig? Vielleicht wartet Gott drauf, daß ich es wirklich ernst meine mit meinem Anliegen? Viel vermag das Gebet des Gerechten, wenn es ernstlich ist! Habe ich mich vielleicht nur in einen emotionalen Rausch hineingebetet und gemeint, das sei wirklich ernstliches Gebet? Wo Dein Schatz ist, da wird auch Dein Herz sein – Ist mein Schatz wirklich im Himmel? Ist der Vater und sein Geist selbst mein Schatz? Trachte ich zuerst nach seinem Reich oder nach den (irdischen) Dingen, die er mir hinzufügen will?
    Darin mag vielleicht eine Antwort liegen.

  3. aah, es tut so gut zu lesen, wie dein Feuer entfacht ist, Ralle! 🙂

    finde die Antwort an Wegi sehr treffend, möchte aber auch nochmal und immer wieder erwähnen, dass „lebt im Geist, SO werdet ihr die Sünde überwinden“ die Reihenfolge ist, nicht umgekehrt, wie wir oft meinen und daran straucheln…

  4. @wegbegleiter: Ich wüsste nicht, wer Gott immer versteht – ich jedenfalls auch nicht. Und manches Mal ist nicht einmal anzunehmen, dass Sünde im Weg steht, wenn jemand beispielsweise wirklich und ehrlich danach gesucht und geforscht hat und ein reines Gewissen hat… – und Gott scheint trotzdem unerreichbar.
    Dennoch: Ich halte es in solchen Fällen mit David, der ja in den Psalmen oft genug bitterlich darüber klagt, in welcher unerträglichen Lage er ist, und der oft genug fragt: Wo bist du eigentlich Gott?
    Aber David bleibt dabei, dass er trotz allem an seinem Glauben nicht zweifelt und dann sagt: Ich werde dich noch preisen!

  5. Danke euch allen zu euren wertvollen Kommentaren… und nicht anders lebe ich und werde auch durchhalten. Ich stolpere halt immer wieder über den Vergleich, den Jesus zieht. Wenn schon eure Väter solches tun, wie viel mehr wird der Vater im Himmel… wohl gemerkt wie viel mehr (sic!)
    David Seamonds hat mal gesagt, dass die beiden Hauptprobleme von Christen sind: nicht die Gnade und Liebe Gottes wirklich erfahren zu haben und zweitens anderen nicht vergeben zu können und diese Liebe zu verschenken. Ich beobachte das an mir und an den Menschen, die in meine Seelsorge kommen. Die Liebe Gottes ist oft ein theoretisches Konzept. Wenn aber schon Jesus diesen Vergleich zieht und ich bin selbst zweifacher Vater… dann weiß ich, wenn mein Sohnemann auch nur angedackelt kommt und sich an mich lehnt, dass ich dann seinen Kopf streichele und ihn drücke und ihm sage, wie stolz ich auf ihn bin und wie lieb ich ihn habe… und nun Gott… tja… oder ist es eben doch nicht unconditional love, Liebe ohne Vorbedingung? @Günter: ich habe gar nicht den Anspruch, Gott verstehen zu wollen in Gänze, das ist vermessen und da sei der Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf vor. Aber wenn Jesus schon diesen Vergleich bringt… vielleicht verstehe ich ihn aber auch falsch.

  6. @ Wegi

    also ich finde den Vergleich, den Jesus da zieht „wenn schon eure Väter…“ sehr treffend.
    Alle Eltern wissen, dass die Erziehung kein Spaziergang im Sonnenschein ist. Da wir ja schon erwachsene Kinder haben und sie auch durch ihre Pubertät geleitet und begleitet haben (und das ist ein rieeesen Unterschied zur Kindheit!), ist mir noch sehr bewusst, wie oft ich Sachen eingefordert habe, die weder ihnen noch mir sehr gefallen haben, aber die ich zu ihrem Wohl durchsetzten musste. Heute sind sie dankbar dafür und wir sind sehr stolz darauf, dass sie gut orientierte Persönlichkeiten geworden sind.

    Da wir auch fast ein Jahrzehnt mit sog. „Schwererziehbaren“ Jugendl. gearbeitet haben, ist mir zudem deutl. vor Augen, wie sehr die Kinder sich selber oft den „Segen“ entziehen durch Grenzüberschreitung, Dickköpfigkeit, eingeprägte Verhaltensmuster, Unerfahrenheit, ja pure Dummheit uva. So habe ich den neuen Jugendl. immer klar gemacht, dass sie selber „wählen“ können, was sie hier erleben werden, ob es ein Kampf wird und ich Maßnahmen ergreifen muss, die ihnen nicht gefallen werden, oder ob sie die Gegebenheiten akzeptieren (obwohl sie viellt. lieber nicht in dieser „Hilfsmaßnahme“ wären) und ihren Platz darin einnehmen, sie hier viel lernen können und wir miteinander auch viel Freude haben werden.

    Was ich deutl. machen will ist, dass eigentl. nichts von dem, was wir erleben, an Liebe und Fürsorge von Papa mangeln lässt, sondern dass wir dies oft nur nicht dahinter erkennen KÖNNEN.
    Und eines ist mir besonders deutlich geworden:
    In Bezug auf Gottes Wort sind wir alle Schwererziehbare!!

    Segen

  7. @Bento: Oh wie sehr Du doch mit Deinem letzten Satz recht hast,leider. Schwer erziehbar, ja das war ich und bin ich vielleicht immer noch. Wie oft habe ich gebetet: Herr wenn Du doch diese Narrheit aus meinem Herzen wegnehmen würdest!
    Aber unser Papa ist ja der beste Erzieher überhaupt, vielleicht kriegt er es mit uns ja noch hin ;-))

  8. Okok, nur: Kinder brauchen Grenzen, manche Kinder auch heftige Grenzen, das merke ich schon bei meinen Kleinen – aber sie brauchen eben parallel auch massig Liebe – Liebe und Wahrheit eben, der wunderbare Jesus-Zweiklang. Und nur auf die Liebe bezog sich meine Anmerkung. Dass Gott nicht alle meine egoistischen und fleischlichen Wünsche berücksichtigt, ja natürlich nicht, das wäre ja furchtbar! Aber den Wunsch nach Liebe und dem Gefühl des Angenommenseins? Da komme ich halt nicht weiter… selbst wenn ich meinem Sohnemann Dinge komplett verweigere, möchte ich ihm gleichzeitig vermitteln: du bist zutiefst angenommen und geliebt. Man kann natürlich dann sagen (wie Bento) – selbst hinter einem solchen Verhalten des Verbergens und eben nicht Liebe Weitergebens (in unserem Sinne) steckt letztlich Liebe, wir kapieren sie nur nicht oder haben wir vielleicht falsche Liebesantennen? Nur habe ich auch Geschwister, die mir berichten, wie sie Gottes Liebe und Gnade an einem Punkt im Leben massiv gefüllt hat und zwar erlebbar und erspürbar und dass dieses Vieles verändert hat – danach sehne ich mich!!!! Danach schreie ich!!!! Aber ich will euch nicht länger auf einem fremden Blog (danke, Don Ralfo für die Gastfreundschaft) mit meinen Fragen nerven…;-)

  9. @Wegi: Immer herzlich willkommen! ;-)) Du nervst ganz bestimmt nicht!
    Ich will noch mal den Versuch einer Antwort machen. Ich habe eine lange zeit der Dürre hinter mir. Ungefähr 10 Jahre. Zur Zeit habe ich mich völlig neu in den Vater, Jesus und den Heiligen Geist verliebt und er ist mit seiner Liebe und Gnade seit Wochen überwätigend spürbar in meinem Leben gegenwärtig. Nun mein Gedanke dazu: Vielleicht hat Gott 10 Jahre dazu gebraucht mich so richtig weich zu klopfen, damit ich überhaupt fähig bin, seine Liebe in dieser Weise zu empfangen? Vielleicht musste ich so ausgedörrt sein, um seine Nähe so richtig wertschätzen zu können? Ich hoffe nicht, daß es bei Dir genauso ist. Gott hat ja mit jedem seinen ganz eigenen Weg. Aber es wäre eine Erklärung für mich.
    Blessings4you
    Ralf
    Ps. Ich wünsche Dir ganz doll, daß Du ähnliches erlebst wie ich gerade!

  10. Vielen Dank dir, Don Ralfo! Das macht Mut. Dann ist das Empfangen der Liebe (und ich hatte sowas schon vermutet) eher eine Frage der eigene Blockaden, die man loslassen lernen muss – was war denn das bei dir, wenn ich mal so ehrlich fragen darf?

  11. @Wegbegleiter: Meine Blockaden? Ein sehr langes Thema, denke ich. Zuerstmal war ich sauer auf Gott und enttäuscht von ihm, weil ich einen Schicksalsschlag nach dem anderen verdauen musste. Entlassung als Lobpreisleiter und Bibellehrer an einer Bibelschule, Unvergebenheit einem Leiter gegenüber. Aber ich hatte das Gefühl, daß Gott selbst mich aus dem „vollzeitigen“ Dienst rauswirft. Dann Ehekrise, Selbstmordversuche der Tochter, schwere Depressionen. Enttäuschung über Gott, daß er nicht heilt und eingreift. Enttäuschung darüber, daß statt der erflehten Erweckung mein ganzes Leben den Bach runtergeht. Schwere Herzkrankheit mit Bypass-Operation. Das ganze Jahr 2005 immer wieder im Krankenhaus und noch viel mehr…
    Frust über das Gemeindeleben und Gemeindesystem, totaler Burnout.
    Und das alles, wo ich doch Gott von ganzem Herzen gedient habe!!! Zumindest wollte ich das total gern.
    Wenn Gott mir Gnade schenkt, werde ich ein Buch drüber schreiben. Ich konnte nicht mehr an Gottes Hilfe für mein Leben und meine Familie glauben und war allem, was nach organisierter Frömmigkeit und Gemeinde aussieht total skeptisch und kritisch gegenüber. Besonders der charismatischen und prophetischen Bewegung gegenüber.
    In einem netten Gottesdienst für Kirchenferne der inneren Mission im Expowal Hannover begann Gott mich wieder anzusprechen. Bei jedem Abendmahl spürte ich die Nähe des Herrn Jesus. Oft kamen mir die Tränen dabei. Die Freunde in meiner Hauskirche haben mich jahrelang getragen. Mit allen Depressionen und Zweifeln an Gott und seinem Wort. Jedenfalls konnt ich überhaupt keine fromme Leistung mehr erbrinegn – für viele Jahre. Wahrscheinlich hat sich Gott ja gerade an diesen frommen „Leistungen“ gestört ;-))
    Aber der Nullpunkt ist ja oft Notwendig, damit Gott etwas Neues aufbauen kann! Ground Zero ;-))
    Krisen sind tatsächlich Gottes Chancen. Daran glaube ich jetzt wirklich.

  12. Danke!

  13. Die Gleichsetzung „Gottes Kraft = Zeichen und Wunder“ halte ich für falsch, denn Gottes Reich ist nicht von dieser Welt!
    Denn wenn Wunder ausschlaggebend wären, dann hätten diejenigen Gottes Geist nicht, die keine „Zeichen und Wunder“ vollbracht haben. Das wäre doch die konsequente Schlussfolgerung, oder?
    Und wer den Heiligen Geist nicht hat, der kann wiederum nicht in Gottes Reich kommen (Joh 3,5).

    So ist Apg 1,8 aber sicher nicht gemeint. Die Kraft ist nämlich die Kraft der Liebe! Siehe Römer 5,5b:
    die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
    Durch die Liebe Gottes hatten die Apostel die Kraft, ihr Leben für Gott aufzuopfern.

    Die Liebe ist so unscheinbar, dass wir häufig übersehen, welch unheimlich starke Kraft in ihr steckt. Man lese natürlich auch 1. Korinther 13. 🙂

  14. @frohebotschaft: Danke für den liebevollen Hinweis! ;-))
    Bin mir nicht sicher, ob ich diese „Gleichsetzung“ überhaupt mache. Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt, klar. Aber es ist durch Jesus auch schon sichtbar und fühlbar angebrochen! Es hatte sichtbare Auswirkungen gerade in den Heilungen und Befreiungen und auch den Wundern.
    Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist, sagt uns Paulus. Auch das sind spürbare Auswirkungen im Diesseits! Ich denke wirklich überhaupt nicht, daß jemand der keine Zeichen und Wunder tut automatisch den Geist nicht hat. Das sehe ich sehr differenziert. Jeder, der Jesus als Herrn annimmt, wird durch den Geist von neuem geboren und sein Leib wird zu einem „Tempel des Heiligen Geistes“
    Aber das bedeutet noch lange nicht, daß er automatisch Wunder vollbringen kann, keine Frage. Aber Paulus betet an anderer Stelle ja auch, daß wir erfüllt werden mit der „ganzen Fülle Gottes“. Ich denke daß Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen können, wenn wir tatsächlich buchstäblich überfließen vom Heiligen Geist! Das übernatürliche „Wasser“ des Lebens ist schon in jedem echten Christen, aber Wunder geschehen erst dann wenn das Gefäss überfließt!
    Die Liebe, und zwar Gottes Liebe (Agape) ist sicher die stärkste Kraft im ganzen Universum und wird schnell übersehen, da gebe ich Dir völlig recht. Allerdings glaube ich, daß in der Liebe Gottes Heilung schon enthalten ist. Die Liebe glaubt ja auch ALLES. Das heißt , daß auch Glaube in der Liebe enthalten ist. Sie ist die Essenz von Gottes Wesen und Charakter. Und diese Essenz kann ME auch die größten Wunder vollbrinegen!

  15. Ich bin mir auch nicht sicher, ob du diese Gleichsetzung machst. 🙂
    Von daher … genau genommen … ach was soll’s. Ich springe über meinen Schatten und stimme dir zu. 😉

    Was ich ausdrücken wollte:
    So ist es falsch: „Wo Wunder fehlen, da fehlt die Kraft“
    So ist es richtig: „Wo Gottes Liebe fehlt, da fehlt die Kraft“

    In einem unspektakulären „Akt der Nächstenliebe“ steckt genauso Gottes Kraft wie in einem spektakulären Heilungswunder.

    Ich merke halt bei mir, dass wenn ich voll mit Heiligem Geist bin, dann ändert sich mein Blickwinkel, weg von meinem Ego, hin zu einem offenen Auge für die Probleme der Menschen um mich herum. Und das befähigt mich dann erst dazu, ihnen zu helfen, obwohl ich ja theoretisch auch schon vorher dazu in der Lage gewesen wäre, aber da hätte mir einfach die Kraft dazu gefehlt.

    Gruß, Philip

  16. @frohebotschaft: Und wenn ich prophetisch reden könnte und allen Glauben hätte, so daß ich Berge versetze und hätte die Liebe nicht…
    Sehr richtig – völlig Deiner Meinung!

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