Inspiration II – Wachsamkeit –

Letztens habe ich mich mit der Frage beschäftigt, woher unsere Ideen und „Ein-fälle“ so kommen und was eigentlich die Quelle unserer Inspirationen ist.
Die Möglichkeit einer Inspiration vom Bösen hatte ich anhand eines eigenen Erlebnisses anschaulich gemacht.
Nun möchte ich gern unseren Freund Paulus zu Wort kommen lassen und sehen, was er zum Thema beizutragen hat:

1Tim 4,1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten…

Aha, es gibt also offenbar Lehren, bzw. ganze Gedankengebäude, die offensichtlich von betrügerischen Geistern inspiriert sind! Inspiration II – Wachsamkeit – weiterlesen

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Inspiration II – Wachsamkeit –

Letztens habe ich mich mit der Frage beschäftigt, woher unsere Ideen und „Ein-fälle“ so kommen und was eigentlich die Quelle unserer Inspirationen ist.
Die Möglichkeit einer Inspiration vom Bösen hatte ich anhand eines eigenen Erlebnisses anschaulich gemacht.
Nun möchte ich gern unseren Freund Paulus zu Wort kommen lassen und sehen, was er zum Thema beizutragen hat:

1Tim 4,1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten…

Aha, es gibt also offenbar Lehren, bzw. ganze Gedankengebäude, die offensichtlich von betrügerischen Geistern inspiriert sind!
Das Wort für Geister ist hier „Pneuma“ und bedeutet: Hauch, Wind, bewegte Luft oder auch Atem.
Inspiration ist ja bekanntlich die Einatmung, Eingebung oder der Einfall.
Also können gute oder in diesem Falle böse Geister, sprich Dämonen, offenbar gezielten Einfluss auf unser Gedankenleben ausüben.
Wer gibt denn in diesem Falle jene merkwürdigen „Lehren“ weiter, die von Dämonen inspiriert wurden? Offensichtlich christliche Lehrer und Prediger! Im nachfolgenden Text des Timotheusbriefes scheint es um „gesetzliche“ Lehren zu gehen, die den Anschein von Frömmigkeit haben, aber von Grund auf zerstörerisch sind, weil sie vom Glauben an Jesus und seine Gnade wegführen.
Jesus selbst warnte uns in verschiedenen Gleichnissen, das überall dort, wo das Wort Gottes gepredigt wird auch der Feind Gottes am Werk ist, um den guten Samen zu rauben und schlechten Samen mitten auf den Acker zu streuen.
Diese Samen sind Gedanken und Einfälle, die nicht von Gottes Geist herrühren, sondern von einem anderen Geist gestreut werden.
Gedanken und Worte können Kraft besitzen. Sowohl konstruktive und heilende Kraft, als auch destruktive, oder verführerische Kraft.
An anderer Stelle berichtet Paulus von Worten und Irrlehren, die um sich greifen wie ein Krebsgeschwür. -Krebszellen befallen gesundes Gewebe, infiltrieren es mit ihrem zerstörerischen genetischem Code und führen zu einem schrecklichen Tod.
Und wo ist die Eingangstür für diese Inspirationen, Gedanken und Ein-fälle?
Jesus sagte in Mt 15,19:

Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.

Was ist denn das Herz anderes als unser innerstes Wesen, unser Geist?
Wir werden von Paulus und Anderen mehrfach ermahnt unser Herz rein zu erhalten und unsere Gedankenwelt in Zucht zu nehmen. Paulus nahm jeden Gedanken gefangen, der sich gegen die Erkenntnis Gottes erheben wollte. (2.Kor.10,5)
Er ließ einfach keine ungöttlichen, gemeinen oder lieblosen Gedanke zu, sondern bekämpfte sie sogar. Er zerstörte Vernunftsschlüsse! (2.Kor.10,4)
Was sind Vernunftsschlüsse? Offenbar Gedankengebäude, die wir selbst mit Hilfe unserer Phantasie entworfen und neu gebaut haben.
Da hat irgend so ein betrügerischer Geist einen interessanten Gedanken in mein Herz fallen lassen und ich verwerfe ihn nicht sofort, sondern bewege ihn hin und her in meinem Herzen. Dann bekommt dieser Gedanke plötzlich Junge, die sich ihrerseits wieder schnell vermehren und flugs haben wir das schönste Gedankengebäude. Vernunftsschlüsse. Wenn Gedanke A richtig und gut ist, muss auch Gedanke B richtig sein. daraus folgt dann C und D und so geht es immer weiter und immer fort.
Ich denke wir sollten wachsam sein und unsere Gedanken ständig hinterfragen. Genau wie die Gedanken unseres Nächsten, auch wenn er nett ist. Vielleicht gerade dann, wenn er nett ist. Nein, kein Misstrauen – aber Wachsamkeit ist angesagt.