Der Ort der Begegnung


Spr 17,24 Dem Verständigen liegt die Weisheit vor Augen; der Tor aber sucht sie am Ende der Erde.
Oder in Lakeland, Pensacola, Toronto, Afrika etc. etc…
Der Geist wohnt in meinem Herzen, wat soll ick da um die halbe Welt reisen? ;-))

Das ist ein Originalkommentar von mir in Bezug auf einen Artikel von Günter Jott über die sogenannteLakeland-Erweckung“.
Bento meinte daraufhin: DOCH – es gibt durchaus bestimmte Orte oder Personen, die zu gegebener Zeit eine besondere Bedeutung bekommen, sowohl für die eigene Biographie, als auch gelegentl. zeitgeschichtlich + heilsgeschichtlich
(nein – ich habe kein Ticket gebucht 😉

Vor ein paar Tagen hatte ich den Eindruck, daß Gott mich führte, den Propheten Hesekiel zu lesen. Ich weiß nicht mehr warum, hatte nur morgens plötzlich total die Lust auf Bibel anstatt Zeitung. Der Geist Gottes war stark auf mir, während ich die Story von Hesekiels Begegnung mit der HERRLICHKEIT des Herrn las. Eine sehr abgefahrene Geschichte und sehr ungewöhnliche Begegnung mit Gott. Dann kam ich zu einer Stelle, an der ich ein „Aha-Erlebnis“ hatte.
Also doch ein besonderer Ort für eine besondere Begegnung mit Gott!
Und dies sind die Verse:

Hes 3,22ff Und die Hand des HERRN kam dort über mich, und er sprach zu mir: Mache dich auf, geh hinaus in das Tal. Und dort will ich mit dir reden!
Da machte ich mich auf und ging hinaus in das Tal, und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN wie die Herrlichkeit, die ich am Fluß Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Gesicht.
Da kam der Geist in mich hinein und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh, schließ dich in deinem Haus ein!

In den Versen davor redete Gott schon mit dem Propheten und gab ihm seine Worte. Dann kam „die Hand“ des Herrn über ihn, d.h. der Heilige Geist kam in mächtiger Weise über ihn.
Und dennoch wollte Gott, daß der Prophet einen langen Fußmarsch macht, um ihm in einer besonderen Art und Weise zu begegnen! Wozu das? Ich weiß es nicht.
Aber dort wartete die manifestierte Gegenwart des Herrn auf ihn – Die unbeschreibliche Herrlichkeit Gottes! Und er fiel auf sein Gesicht. Möglicherweise freiwillig, möglicherweise unfreiwillig. Vielleicht konnte er den Anblick der Herrlichkeit kaum ertragen und sie nicht länger anschauen.
Ich warte auf die Zeit, wenn der Heilige Geist nicht nur Leute zu Boden fallen lässt, sondern sogar wieder auf die Beine stellt, wie hier ;-)) Das wäre doch mal was!
Aber Tatsache ist: Der Herr hatte für Hesekiel einen besonderen Ort, wo er ihm auf eine sehr besondere Weise begegnet ist.
Ob das auch manchmal für uns der Fall ist? Jeder sollte den Herrn selber fragen und nicht der Masse nach Toronto, Pensacola oder Lakeland folgen. Vielleicht will der Herr Dich ja in ein einsames, abgeschiedenes, menschenleeres Tal führen, um mit Dir zu reden. Wer weiß?
Entscheidend ist, die Stimme Gottes zu hören und nur ihr zu folgen.
Der Herr segne Dich. Be blessed. Und ein fetter Segen für alle jungen Leute oder Jesus-Freaks.

3 Antworten

  1. Also Ralle, mein Ort der Begegnung ist „in den Wolken“. Bis dahin gilt für mich vorerst Mattheus 24,23-26 hier zum Zweck der Verfremdung in der Volxbible-Version:Und verpeilt es nicht, wenn irgendwer plötzlich sagt: „Hier ist der Held, der uns raushilft!“ oder: „Christus war gerade da und da“. Dann glaubt ihm kein Wort! Da werden so einige ankommen und den großen Helden markieren, sie werden sich sogar als Superstars und Retter der Erde anzeigen. Die werden sogar voll die derben Wunder machen können, und sie werden auch versuchen die Auserwählten von Gott auszutricksen und hinters Licht zu führen. Also vergesst bitte nicht: Ich habe euch hiermit ‚ne klare Ansage gemacht. Falls also irgend so ein Heini ankommt und sagt: „ Da draußen auf der Wiese, da kommt der Retter hin“, dann bleibt, wo ihr seid. Wenn sie sagen, er hält sich in der Kanalisation versteckt, dann glaubt auch denen nicht.Und wenn so ein Heini meint, die Salbung Gottes käme durch Knietritte in den Bauch – irren ist menschlich.

  2. @Det: Aber wenn nun Gott, nicht „ein Heini“ Dir sagen würde: Gehe nach X zu Herrn Y, der wird Dir daselbst in den Bauch treten und dadurch wird „die salbung“ auf dich kommen? Oder Gott würde Dir so wie Hesekiel sagen: Friss die Buchrolle, die ich dir gebe und sie wird süß wie Honig schmecken aber in deinem Bauche bitter sein?Oder gehe auf den Gipfel Deines Lieblingsberges, denn dort will ich mit Dir reden?Entscheidend an dem zitierten Text von Dir ist doch, daß die Leute sagen: hier oder dort ist der Christus und nicht Gott direkt, wie in meinem Beispiel mit Hesekiel. Bei meiner frischen Begegnung mit Gott habe ich den „Leuten“ ja auch in biblischer Manier nicht geglaubt, daß in Lakeland irgendwas Besonderes vom Herrn abgeht. Aber dann sprach der HERR ganz plötzlich und unerwartet zu mir…Ps. Die Leute sagen ja nicht von Lakeland: Hier ist der Christus – sondern: Hier wirkt der Heilige Geist. Von daher passt die Bibelstelle eigentlich nicht so richtig.

  3. Die Bibel erzählt von mehreren solchen Orten. Auch der Tempel gehörte dazu, siehe 2. Chronik 7, ab Vers 1. Da ging mächtig was ab…

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