Passion

Passion bedeutet Leidenschaft. Vor etwa zweitausend Jahren bewies der Schöpfer des Himmels und der Erde seine Leidenschaft für uns kranke Menschen, indem er seinen Sohn auf diese kaputte Welt sandte, um uns von unserer Krankheit zu heilen.
Unsere große Krankheit – die Sünde!
Was soll das eigentlich sein – Sünde?

Der Begriff hört sich für Viele wahrscheinlich sehr verstaubt an.
Sind hier etwa die „süßen Verführungen“ von Schokolade, Schlagsahne und Süßigkeiten gemeint, die uns dazu bringen, zu sündigen?
Oder ist es eher das Parken in der zweiten Reihe, zu schnelles Fahren oder andere „Verkehrssünden“, die uns Punkte in Flensburg bringen und den ollen Petrus zum Kopfschütteln bringen, wenn er uns das Himmelstor aufschließt?

Nein das Wort Sünde versucht den tiefen „Sund“ zu beschreiben, den tiefen Abgrund im Herzen des Menschen. Es beschreibt den tiefen Abgrund zwischen dem Gott der Liebe und uns, den Menschen.
Es beschreibt den Zustand der Lieblosigkeit, nachdem wir uns vom Gott der Liebe losgelöst haben, um unseren eigenen Weg zu gehen. Denn schließlich wissen wir ja alles besser als das alte Buch, in dem Gott seine Geschichte mit dem Menschen aufschreiben ließ.
Ja, wir wissen alles viel besser, bauen Bomben und Raketen, verpesten die Umwelt, quälen Tiere und foltern Menschen. Wir rotten ganze Völker aus – sogar im Namen der Religion.
Sogar im Namen der Religion des Gottes der Liebe und des Friedens!
Die ganze Welt ist pervertiert und verdreht, aber gottseidank sind ja immer nur die Anderen schuld an der Misere – niemals wir selber. Wir sind doch die Guten und Braven, oder?

Diese verbohrte, stolze und besserwisserische innere Haltung des Menschen – das ist Sünde!

Woher hatte Jesus nur diese Passion, diese feurige Leidenschaft für den Menschen, die ihn bis an den grausamen Foltertod am Kreuz brachte? Wie kam er dazu, die Sünde der ganzen Menschheit auf seine Schultern zu laden?
Es war die Liebe, die ihn antrieb. Die heilige und reine Liebe Gottes, die ihn dazu brachte sein Leben an unserer statt zu opfern.
Du bist es, der da eigentlich ans Kreuz gehört hätte. Wir alle sind es, die diese Strafe für unsere Sünden hätten tragen sollen.
Denn unsere Lieblosigkeit und Perversion hat diesen Planeten zerstört und tut es immer wieder neu. ( Ja, ich weiß – es sind immer die Anderen)

Gott wurde in Jesus ein ganzer Mensch, nahm die gerechte Strafe und Konsequenzen unserer Sünde auf sich und versöhnte uns wieder mit dem Vater.

Der Sund, der tiefe Abgrund zwischen Gott und Mensch ist überbrückt worden durch die Passion eines einzigen Menschen, durch seine leidenschaftliche Liebe, die ihn bis ans Kreuz geführt hat.
Jesus, König der Liebe und des Friedens – ich liebe Dich von ganzem Herzen. Amen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: