Jesus wird zu Weihnachten vermisst


Uff! Mal wieder geschafft. Weihnachten liegt hinter uns. Gottseidank.
Tannenbaum und Geschenke, leckeres Essen und viel Spaß mit der ganzen Familie, trotz Bronchitis und beginnender Lungenentzündung.
Es gibt ja Antibiotika – dem Herrn sei dank.
Ich habe nur mal wieder Jesus beim Fest vermisst. Eigentlich wollte meine Frau die Weihnachtsgeschichte aus der Voxbibel vorlesen, aber das ist in der Kocherei und dem Familientrubel am Heiligabend mal wieder untergegangen.
Es möchte ja auch niemand gerne an Jesus, den Urheber des Festes erinnert werden.
Der könnte einen ja an seine Schuld und Sünden erinnern, oder gar daran daß wir den Armen und Obdachlosen etwas von unserem Reichtum abgeben sollten.
Jesus kann ja später mal wiederkommen, nur nicht gerade auf seiner Geburtstagsfeier! Da sind wir zu beschäftigt.
Und darum hasse ich Weihnachten irgendwie. Jedes Jahr kommt ein anderer „Geist der Weihnacht“ und verführt uns zu Völlerei, fressen und Saufen und in eine schöne (oder traurige?) Familienidylle, die mit dem Stall von Bethlehem aber auch gar nichts mehr zu tun hat.
Ich bin dafür, lieber Weihnachten ganz ausfallen zu lassen, aber statt dessen ganz simpel mit Jesus zu leben. Kein Baum – keine Geschenke – keine Familienfeiern –
Die stillen Tage nutzen um in sich zu gehen und mit Gott zu kommunizieren im Wort Gottes und Gebet.
Nein – ich will kein Zeuge Jehovas werden ;-))
Aber der Weihnachtsrummel will und will mir einfach nicht gefallen, da kann ich machen was ich will.
Weihnachten ist für mich die traurigste Zeit im Jahr, weil ich da Jesus am meisten vermisse!

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6 Kommentare zu „Jesus wird zu Weihnachten vermisst“

  1. Ich bin zwar auch nicht traurig, dass die Weihnachtstage zu Ende sind, weil manche Leute da immer so komisch werden, wie wenn jemand bei ihnen einen Schalter betätigt hat.Trotzdem wars bei uns nicht schlecht, wir waren am Heiligen Abend bei einem Sohn mit Frau und Kind und da war noch ein anderes, nicht zur „Familie“ gehörendes Ehepaar dabei. Wir konnten eine kleine Geschichte betreffs Weihnachten zum besten geben und ein paar Weinachtslieder singen, war ganz gut – auch die anderen Tage.Ham wir alles langsam angehen lassen, 1. Feiertag kein besonderes Essen, zweiten Feiertag erst abends richtig gegessen. Und ich hab kaum zugenommen.Also, es gibt auch andere Erfahrungen.

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  2. @ric: Weihnachtslieder singen kann ja ganz schön sein – solange man nicht den Lobpreisleiter dabei spielen muss ;-))Schön, daß Du Weihnachten anders erlebst. Ehrlich. Du bist zu beneiden!Gruß+BlessingsRalf

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  3. ehrlich gesagt bin ich auch froh, dass weihnachten vorbei ist. immer hoffe ich auf familienidylle, aber es mischt sich immer sone traurigkeit rein und so sone schwere, son gefühl von einsamkeit. kann ich gut nachempfinden was du schreibt donralfo. vielleicht ist es einfach nur JESUS der fehlt, wie du schreibst, weil man es selber versucht, es feierlich werden zu lassen und dann immer so angespannt dabei ist, das weihnachten auch wirklich schön wird.

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