Sind die Medien gleichgeschaltet?

Eva Hermann wurde gestern in „Kerners Talkshow“ öffentlich gekreuzigt. Darf sie jetzt nur noch beim Katholikentag öffentlich auftreten?

Ich erinnere mich an einen ähnlichen Fall , in dem jemand in jeder Fernsehshow öffentlich angepisst wurde: Drafi Deutscher. Ich war damals noch ein Kind und liebte seinen Schlager „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Der war einfach nur Kult!
Dann kam heraus, daß er sich exhibitionistisch im Fenster seines Hauses gezeigt hatte und war weg vom Fenster. Ein für alle mal. Seine Songs wurden nicht mehr gespielt, er wurde nirgendwo mehr eingeladen, bis… tja, bis die Sexualmoral sich in Deutschland durch maßgeblichen Einfluss der 68iger Bewegung dermaßen liberalisiert hatte, daß Exhibitionismus wohl nicht mehr als so schlimm angesehen wurde.

Nun ist es kein Verbrechen mehr für Promis, in Pornos mitgespielt zu haben oder (wie eine bekannte deutsche Schauspielerin) seinen Mann erschossen zu haben; Nein heute ist es anscheinend viel schlimmer die These zu vertreten, daß Frauen das Recht haben sollten, bei ihren Kindern am heimischen Herd zu bleiben, anstatt einer Arbeit nachzugehen.

Lasst die Frauen doch selbst entscheiden, was gut für sie ist und denunziert sie nicht als Puttchen Brammel, wenn sie sich für Kinder, Küche und Familie entscheiden.

Das „nur“ Hausfrau und Mutter sein auch eine Verwirklichung der weiblichen Identität sein kann, wird nicht nur abgestritten, sondern als Staatsverbrechen angesehen! Das „Heimchen am Herd“ wird nicht nur vespottet, sondern öffentlich an den Pranger gestellt!

Weitere Links zum Thema: Das Imperium schlägt zurück!

Politically Incorrect: Eva Hermans Rauswurf bei „Kerner“

Der programmierte Eklat (Henryk M. Broder): (Spiegel Online)

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Günter J. Matthia: Reich Gottes zu verkaufen?

Balsam für die Hauskirchenseele gibt es in diesem vorzüglichen Artikel von meinem Freund Günter J., den ich hiermit in die Top-Ten meiner Freunde aufnehme, obwohl ich ihm noch nie begegnet bin!
Tja, wo die Liebe eben hinfällt…

Günter J. Matthia: Reich Gottes zu verkaufen?

Comenius


Ich bin beeindruckt. Endlich habe ich den phantastischen Roman von Johann Amos Comenius zu Ende gelesen: Labyrinth der Welt und Paradies des Herzens. Comenius war im 17. Jahrhundert protestantischer Pfarrer der Brüdergemeinde, Philosoph, Theologe und Pädagoge.

Er gilt als Begründer der Didaktik.
Übrigens forderte er schon damals eine gewaltfreie Pädagogik, was später offensichtlich vergessen wurde.
Ein faszinierender Mensch in jeder Hinsicht. Ein Querdenker und Verfolgter. Ein echtes Vorbild des Glaubens.
Ich kann seinen Roman nur allerwärmstens empfehlen, er sollte in jedem christlichen Haushalt zu finden sein.
Comenius weiterlesen

Comenius


Ich bin beeindruckt. Endlich habe ich den phantastischen Roman von Johann Amos Comenius zu Ende gelesen: Labyrinth der Welt und Paradies des Herzens. Comenius war im 17. Jahrhundert protestantischer Pfarrer der Brüdergemeinde, Philosoph, Theologe und Pädagoge.

Er gilt als Begründer der Didaktik.
Übrigens forderte er schon damals eine gewaltfreie Pädagogik, was später offensichtlich vergessen wurde.
Ein faszinierender Mensch in jeder Hinsicht. Ein Querdenker und Verfolgter. Ein echtes Vorbild des Glaubens.
Ich kann seinen Roman nur allerwärmstens empfehlen, er sollte in jedem christlichen Haushalt zu finden sein.

«Alles ging uns verloren – nichts nahmen wir mit – nur die Kralitzer Bibel – und das Labyrinth der Welt.» In diesen Worten faßten die böhmischen Protestanten, die nach der verlorenen Schlacht am Weißen Berg bei Prag (1620) und nach dem Dreißigjährigen Krieg ihre Heimat verlas­sen mussten, ihr Exulantenschicksal zusammen. Zwei Bücher waren ihnen also offensichtlich äußerst wichtig: die Kralitzer Bibel, die klassische tschechische Bibel­übersetzung (in ihrer Bedeutung für die tschechische Literatur mit der Luther-Bibel für die deutsche Literatur vergleichbar) und das berühmte Werk von Comenius. Der Satz (er reimt sich auf tschechisch) zeigt die Hochschätzung, welche in den Exulantenkreisen der letz­te Senior der Böhmischen Brüder genoß. Wer war dieser bedeutendste tschechische Exulant?

1618 kam es in Böhmen und Mähren zu einem folgenschweren Umbruch: Die protestanti­schen Stände hatten ihren Kampf gegen die katholischen Habsburger in der Schlacht am Weißen Berg verloren. Eine rücksichtslose Gegenreformation wurde durchge­führt. Die protestantischen Priester wurden dadurch am meisten betroffen. Mit ihnen auch Comenius. Seine Stadt und sein Haus wurden ausgeplündert, seine Bücher auf dem Marktplatz von Fulnek als ketzerisch verbrannt, und er selbst musste seine Gemeinde verlassen. Dazu starben auch seine Frau und seine Kinder an Pest. So wurde er al­lein von einem Ort zum ändern gehetzt, zunächst noch in seiner Heimat unter der Obhut einiger seiner adeligen Freunde. Dabei fand er Kraft, andere zu trösten, vor al­lem durch eine Reihe von Trost- und Erbauungschriften, von welchen «Labyrinth der Welt und Paradies des Herzens» zum Kleinod der tschechischen Literatur wur­de. Später emigrierte er über Görlitz, Berlin und Holland in sein langjähriges Exil in Polen.

Seine Lebensdevise war: „Die Verzweiflung ist die Beleidigung Gottes.“


Wie kommt ein Mensch, der soviel Unglück und Verfolgung erlebt hat, zu solch einer Lebensdevise? Wenn das nicht mit erlebter Gnade und Liebe Gottes zu tun hat, fresse ich sämtliche Besen in ganz Deutschland! Wenn das nicht etwas mit der überschwänglichen Kraft des Heiligen Geistes zu tun hat und mit einem unerschütterlichen Vertrauen in die Erlösung unseres Herrn Jesus, dann fresse ich sämtliche Hüte in Deutschland als Nachspeise!

Bundesliga -Stöckchen

Es hat mich wieder erwischt. Autsch! Voll an die Glatze. Ein Stöckchen von Haso. Der will wissen, wie ich es mit der Bundesliga halte:
1. Mein Verein ist und bleibt…
Hannover 96 ( da wäre ich schon mal mit Simon einig)
2. Ein (ehemaliger) Bundesligaspieler, den ich als Persönlichkeit achte ist…
Uwe Seeler
3. Mein Lieblinsspruch eines Spielers lautet…
Eier, wir brauchen Eier (Olli Kahn)
4. Lieblingsspruch eines Trainers…
Wenn man keine Tore macht, ist’s ganz schwer, ein Spiel zu gewinnen. (Reinhold Fanz)
5. Falls die Bayern diese Saison nicht Meister werden, dann wird es…
So viel Glauben habe ich leider nicht! ;-((
6. Als Traditionsclub würde ich gerne wieder in der ersten Liga sehen…
1. FC Köln
7. Die Bundesliga verfolge ich am liebsten via…
Leinwand (live) in den Hemminger Tennisstuben. Da gibts für jedes Tor der „Roten“ einen roten Schnaps spendiert. Alle Herren dort sind Fachleute mit hohem Fußball-Sachverstand. Eigentlich könnte jeder von uns eine Bundesligamannschaft trainieren. Außerdem gibt es dort die beste Currywurst im Landkreis.
8. Ein denkwürdiges Bundesligaspiel, das ich besonders in Erinnerung habe, ist…

Der 1:0 Sieg von Hannover 96 gegen die Bayern in München letztes Jahr. Auswärts!
Das Glücksgefühl nach dem Abpfiff kann man nur noch mit der Geistestaufe vergleichen.
9. Eine Regel, die ich am liebsten sofort abschaffen würde, wäre…
Gelbe Karte für Trikotausziehen beim Torjubel.
10. Sportschau oder Sportstudio?
Eindeutig Sportschau. Bei Länderspielen allerdings nur ZDF mit Kerner, Klopp und Meier

Leider weiß ich nicht, wem ich das Stöckchen weiterschmeißen soll. Der Det und der Risc mögen keine Stöckchen und ob der Kochy meinen Blog oft liest, weiß ich nicht! Wer auch immer von meinen Lesern mag, möge sich von mir beworfen fühlen!


Tag der Einheit

Foto: Bernt Rostad (flickr.com)

Vor ein paar Tagen sah ich im TV den Fernsehfilm über die dramatischen Vorgänge in der deutschen Botschaft kurz vor der Wende in Prag. Zuerst sammelten sich dort nur ein paar hundert Republikflüchtlinge. Die Zahl wuchs aber rasch an und wuchs in kurzer Zeit auf ca. 4000 Menschen an. Das Gelände war völlig überfüllt von Menschen, die den sozialistischen Polizei- und Schnüffelstaat DDR bis oben hin satt hatten und nur noch eins wollten: Raus! Tag der Einheit weiterlesen

Tag der Einheit

Vor ein paar Tage sah ich im TV den Fernsehfilm über die dramatischen Vorgänge in der deutschen Botschaft kurz vor der Wende in Prag. Zuerst sammelten sich dort nur ein paar hundert Republikflüchtlinge. Die Zahl wuchs aber rasch an und wuchs in kurzer Zeit auf ca. 4000 Menschen an. Das Gelände war völlig überfüllt von Menschen, die den sozialistischen Polizei- und Schnüffelstaat DDR bis oben hin satt hatten und nur noch eins wollten: Raus!
Die hygienische und gesundheitliche Lage auf dem Botschaftsgelände wurde zunehmend katastrophaler. Die Versorgung mit Nahrung wurde immer schwieriger. Man musste 6 Stunden anstehen, um zur Toilette gehen zu können. Was wurde alles in Kauf genommen um ein Ziel zu erreichen: Freiheit!
Wie immer bisher ging es mir durch Mark und Bein als ich den historischen Satz unseres damaligen Außenministers Genscher hörte: „Wir sind heute zu ihnen gekommen, um ihnen mitzuteilen, daß ihre Ausreise….“
Der Rest des Satzes ging im Freudengeheul unter.

„Free at last, free at last, thank God Almighty, we are free at last!“ rief Dr. Martin Luther King vor den Massen aus, als er seine Vision, seinen Traum von der Gleichberechtigung und Einheit von Schwarzen und Weißen in Amerika verkündete.

Freiheit, welch ein kostbarer Wert, welches Geschenk von Oben, von Gott.
Manch einer ist für diesen Traum von Freiheit aufs Schafott gegangen oder ins Gefängnis.
Ich denke an den Film Braveheart, als
William Wallace, der Freiheitskämpfer, von Pferden zerrissen werden soll. Er bekommt die Chance zu leben, wenn er sich dem König von England unterordnet. Doch er wählt lieber den Tod als die Knechtschaft unter einem gnadenlosen Tyrannen.
Freiheiiiit…. Freiheiiiiit ruft er sterbend unter der Folter.
Gut, dieser Film ist zum Teil Fiktion, aber er veranschaulicht sehr gut, wie wertvoll das Gut der Freiheit für die Menschen ist.
„Tear down this wall, Mr Gorbatschow, open this gate“, rief Ronald Reagan in Berlin kurz vor der Wiedervereinigung am Brandenburger Tor. Bei diesen Worten kommt mir eine Gänsehaut, selbst wenn ich sie in der Reklame für die Bildzeitung höre.

Haben wir als Ostdeutsche bereits vergessen, wie wichtig uns die Meinungs – und Reisefreiheit vor der Wende war? Können wir als Westdeutsche nur noch die Kosten der Einheit in Mark und Euro sehen?
Nehmen wir nicht mehr das große historische Geschenk der Wiedervereinigung zur Kenntnis? So schnell sind wir satt geworden? So undankbar sind wir Gott gegenüber? Eine Revolution ohne Blutvergießen – wo und wann gab es das in der Weltgeschichte schon mal vorher?
Das Volk begehrt gegen die Mächtigen auf und bekommt seinen Willen. Basisdemokratie. Wenn das kein Zeichen Gottes ist, dann weiß ich nicht, was er noch tun muss um einem Volk seine Liebe und Gnade zu beweisen.
Danke, lieber Gott, daß ich in einem freien Land leben darf! Bei allen Schwächen und Fehlern unserer Demokratie ist es immer noch die beste aller möglichen Staatsformen.

Ich rasiere meine Axelhaare nicht!

Skandalöse Lehren auf den christlichen Männerseiten der „Gemeinde auf dem Weg“ verbreitet ein gewisser Günter J. Er versucht durch Manipulation des christlichen Gewissens Männer zum rasieren ihrer gottgegebenen Achselbehaarung zu bewegen. Das kommt bei strenggläubigen Männern wie mir natürlich überhaupt nicht in die Tüte! Ich weigere mich ganz entschieden gegen eine solche unbiblische Praxis:
4Mo 6,5 bis die Zeit, die er dem HERRN geweiht hat, vergangen ist, soll er heilig sein; er soll das Haar auf seinem Haupt frei wachsen lassen.
Männer, lasst Euch nicht verführen. Ich kann Euch nur vor dieser sektiererischen Gruppierung der „Männer auf dem Weg“ warnen! Auf dem Bild seht ihr meinen derzeitigen Pastor: Hubert Haarig.

Wahlverhalten der Ami-Christen

Bald wird in Amerika wieder gewählt. Ich meine die vereinigten Staaten. Da ist zur Zeit ja noch unser Bruder George Dabbeljuh an der Regierung. Der wurde von uns Christen ins Amt gewählt.
Ich meine damit bekehrte, wiedergeborene, geisterfüllte, zungenredende und „tiefgläubige“ Christen wie Dich und mich.
Jawoll, wir haben in den USA viel viel Einfluß auf die Politik. Halleluhjah! Da müsste doch die Gerechtigkeit, Liebe, Friede und Freude in Amerika bald überhand nehmen.
Ja Auch die gesamte Bush-Regierung und Administration bestand zu Anfang mehrheitlich aus überzeugten Christen. Wahlverhalten der Ami-Christen weiterlesen