Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes (Teil II)

Eine „herrliche Freiheit“ ist uns als Christen verheißen worden. Und ein Teil davon ist die Freiheit von der Sklaverei der Sünde. Viele Christen kämpfen seit Jahren und Jahrzehnten darum, diese Freiheit zu erringen und haben sie noch nicht ergriffen. Sie quälen sich mit immer denselben Sünden, schlechten Angewohnheiten, Süchten und Abhängigkeiten. Man fragt sich: Wo ist diese verheißene „herrliche Freiheit“?
Andere haben längst aufgegeben und sich mit iheren Sünden arrangiert. Der Kampf ist längst vorbei, man hat resigniert und fragt sich vielleicht, ob die Bibel doch nur ein frommes Märchenbuch ist, oder ob diese wunderbaren Verheißungen nur für die Elite der „Superchristen“ bestimmt ist, zu denen man leider nicht gehört.
Ein Grund dafür, warum wir die „herrliche Freiheit“ der Kinder Gottes nicht ergreifen können, liegt vielleicht hierin: Wir haben noch nicht begriffen und realisiert, daß die Freiheit des Christenmenschen nicht nur darin besteht, nicht mehr sündigen zu
müssen, sondern daß sie auch „Freiheit vom Gesetz“ bedeutet!
Röm 7,4-6 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten.Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten des Buchstabens.Wir unterstehen nicht mehr dem Gesetz des Alten Bundes, sondern dem „Gesetz des Geistes“!
Wir müssen nicht mehr auf Gebote, Satzungen und Vorschriften achten, sondern auf unser Herz, in dem der Heilige Geist wohnt!
Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis, weil viele Christen sich entschlossen haben, weiter unter der Glocke und dem Einfluss des Gesetzes zu leben, obwohl sie davon freigemacht worden sind!
Wir haben Angst vor der Freiheit, weil der Käfig des Gesetzes uns auch Schutz und Geborgenheit vermittelt. Da gibt es klare Regeln, Gebote und Verbote. Hier sind wir sicher, weil uns Entscheidungen abgenommen werden. Es gibt feste Leitplanken, an die wir uns halten können. Wir brauchen unseren Weg nicht mehr selbstständig zu suchen, weil ja alles so schön vorgegeben ist. – Aber wir sind Gefangene –
Vielleich bist Du Christ und verleugnest entschieden, noch unter dem Gesetz des alten Bundes zu leben. Das mag ja sogar zutreffen. Aber weil Du nicht ohne Gesetz leben kannst, entwirfst Du Dir ganz behende ein neues, eigenes Gesetz: Du mußt wenigstens einmal am Tag „stille Zeit“ haben. Du mußst am Ende des Tages allen Menschen vergeben haben , bevor die Sonne untergeht. Du mußt täglich Bibel lesen, sonst bist Du „vom Glauben abgefallen!“
Du mußt immer freundlich, friedlich und fröhlich sein, weil Du ja ein Botschafter des Herrn bist. Du mußt jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen und einer Bibeltreuen Gemeinde angehören. Du mußt missionieren, weil ja sonst die Menschen zur Hölle gehen.
Du darfst keinen Sex außerhalb der Ehe haben, Du darfst nicht Rauchen oder Alkohol trinken, Du darfst nicht so viel Fernsehen und ins Kino gehen. Du darfst keine Pornofilme gucken! Das wäre das Schlimmste. Du darfst nicht schwul oder lesbisch sein. Überhaupt sind Sünden im sexuellen Bereich die schlimmsten Todsünden, während Klauen und Betrügen (z.B. das Finanzamt) weniger schlimm sind.
Du darfst dieses nicht und jenes nicht. Du mußt dieses tun und jenes tun.
Und das soll Leben in Freiheit vom Gesetz sein?
Auf http://www.Pray.de gibt es einen guten, tiefergehenden Artikel zum Thema Freiheit vom Gesetz, den ich hiermit wärmstens weiterempfehle. Werner Ditz: Die große Freiheit!
Ihr findet den Artikel unter der Rubrik Lehre.
Ansonsten viel Spaß mit der wachsenden herrlichen Freiheit! ;-))
Wird fortgesetzt…

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