Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes (Teil I)

Römer 8,21 Denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Die „herrliche Freiheit“ der Kinder Gottes. Was für ein Ausdruck, was für eine Verheißung!
Bist Du ein Kind Gottes? Ich schon. Denn ich glaube von ganzem Herzen an meinen Erlöser und Herrn: Jesus Christus. Gemäß Johannes 1, 12 habe ich somit das Recht, mich „Kind Gottes“ zu nennen, mit allen Pflichten und Privilegien.
Und für diese Kinder Gottes steht nun eine „herrliche Freiheit“ bereit.
Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich kann mich nicht erinnern, vielen Menschen in meinem Leben begegnet zu sein, die diese „herrliche Freiheit“ ausstrahlen oder vermitteln.
Doch was hat es eigentlich mit dieser Freiheit auf sich? Wie sieht sie aus und wie kann man sie beschreiben?
Seit meiner Jugendzeit habe ich bei dem Wort Freiheit immer ein Bild im Kopf: Dennis Hopper und Peter Fonda, wie sie auf ihren Harley-Davidsons im Film „Easy Rider“ quer durch Amerika brettern.
Keine Arbeit, keine Verpflichtungen und Termine, im Freien am Lagerfeuer übernachten. Eine Zeit lang in Hippiekommunen wohnen, morgens einen Joint durchziehen und immer sein eigener Herr sein. Quer durch die schönste Natur fahren mit nur einem Ziel vor Augen: Mal den Karneval in New Orleans erleben. Niemands Knecht und niemands Herr. Doch ist das die Art von Freiheit, von der Paulus spricht?
Da werden die meisten Christen schnell abwinken und sagen daß die höchste Freiheit Abhängigkeit von Gott sei. Das was die „Welt“ unter Freiheit versteht, sei keine wahre Freiheit, sondern die Sklaverei der Sünde. Sicher, die Freiheit, nicht mehr sündigen zu müssen, hat schon etwas für sich. Das ist ein erstrebenswertes Ziel. Das mag jemand begreifen, der beispielsweise von Nikotin oder Alkohol abhängig ist und verzweifelt versucht, davon loszukommen. Genauso wie von Süchten, kann man von zerstörerischen Angewohnheiten versklavt sein: Streitsucht und Rechthaberei, Untreue, Neid und Aggressivität. Viele versuchen dann die Not zur Tugend zu machen und sind auch noch stolz auf ihre schlechten Angewohnheiten. So etwa nach der Devise: Mein Name ist Otto, sauf dich blöd, ist mein Motto! Aber es gibt sicherlich auch viele Menschen, die unter diesen zerstörerischen Angewohnheiten unendlich leiden, aber nicht davon loskommen können. Dazu sagt Paulus: Römerbrief 6,16 Wisset ihr nicht, daß, wem ihr euch darstellet als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorchet? Entweder der Sünde zum Tode, oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit?
Wir werden naturgemäß von der Sünde versklavt. Wir sündigen nicht freiwillig, sondern wir müssen sündigen – wir können nicht anders! Das ist das Gegenteil von Freiheit.

Wird fortgesetzt….


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3 Antworten

  1. alles klar. meine frage gelöscht. dann habe ich mit meiner vermutung wohl nicht so daneben gelegen.

  2. ich frag mich warum anonym immer anonym schreibt. keine courage sich zu stellen, aber ernst genommen werden wollen. ja, alles klar!

  3. @Donnamar:Vielleicht ist es ja Stefan.Er sollte sich wenigstens mal outen, wenn er private Einzelheiten aus meinem Leben wissen will…

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