Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes
Römer 8,21 Denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Die „herrliche Freiheit“ der Kinder Gottes. Was für ein Ausdruck, was für eine Verheißung!
Bist Du ein Kind Gottes? Ich schon. Denn ich glaube von ganzem Herzen an meinen Erlöser und Herrn: Jesus Christus. Gemäß Johannes 1,12 habe ich somit das Recht, mich „Kind Gottes“ zu nennen, mit allen Pflichten und Privilegien.
Und für diese Kinder Gottes steht nun eine „herrliche Freiheit“ bereit.
Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich kann mich nicht erinnern, vielen Menschen in meinem Leben begegnet zu sein, die diese „herrliche Freiheit“ ausstrahlen oder vermitteln.
Doch was hat es eigentlich mit dieser Freiheit auf sich? Wie sieht sie aus und wie kann man sie beschreiben?
Seit meiner Jugendzeit habe ich bei dem Wort Freiheit immer ein Bild im Kopf: Dennis Hopper und Peter Fonda, wie sie auf ihren Harley-Davidsons im Film „Easy Rider“ quer durch Amerika brettern: keine Verpflichtungen und Termine, im Freien am Lagerfeuer übernachten. Eine Zeit lang in Hippiekommunen wohnen, morgens einen Joint durchziehen und immer sein eigener Herr sein. Quer durch die schönste Natur fahren mit nur einem Ziel vor Augen: Mal den Karneval in New Orleans erleben. Niemands Knecht und niemands Herr. Doch ist das die Art von Freiheit, von der Paulus spricht?
Da werden die meisten Christen schnell abwinken und sagen daß die höchste Freiheit Abhängigkeit von Gott sei. Das was die „Welt“ unter Freiheit versteht, sei keine wahre Freiheit, sondern die Sklaverei der Sünde. Sicher, die Freiheit, nicht mehr sündigen zu müssen, hat schon etwas für sich. Das ist ein erstrebenswertes Ziel. Das mag jemand begreifen, der beispielsweise von Nikotin oder Alkohol abhängig ist und verzweifelt versucht, davon loszukommen. Genauso wie von Süchten, kann man von zerstörerischen Angewohnheiten versklavt sein: Streitsucht und Rechthaberei, Untreue, Neid und Aggressivität. Viele versuchen dann die Not zur Tugend zu machen und sind auch noch stolz auf ihre schlechten Angewohnheiten. So etwa nach der Devise: Mein Name ist Otto, sauf dich blöd, ist mein Motto! Aber es gibt sicherlich auch viele Menschen, die unter diesen zerstörerischen Angewohnheiten unendlich leiden, aber nicht davon loskommen können. Dazu sagt Paulus:
Römerbrief 6,16 Wisset ihr nicht, daß, wem ihr euch darstellet als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorchet? Entweder der Sünde zum Tode, oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit?
Wir werden naturgemäß von der Sünde versklavt. Wir sündigen nicht freiwillig, sondern wir müssen sündigen – wir können nicht anders! Das ist das Gegenteil von Freiheit. Freiheit“ ist uns als Christen verheißen worden. Und ein Teil davon ist die Freiheit von der Sklaverei der Sünde. Viele Christen kämpfen seit Jahren und Jahrzehnten darum, diese Freiheit zu erringen und haben sie noch nicht ergriffen. Sie quälen sich mit immer denselben Sünden, schlechten Angewohnheiten, Süchten und Abhängigkeiten. Man fragt sich: Wo ist diese verheißene „herrliche Freiheit“?
Andere haben längst aufgegeben und sich mit iheren Sünden arrangiert. Der Kampf ist längst vorbei, man hat resigniert und fragt sich vielleicht, ob die Bibel doch nur ein frommes Märchenbuch ist, oder ob diese wunderbaren Verheißungen nur für die Elite der „Superchristen“ bestimmt ist, zu denen man leider nicht gehört. Ein Grund dafür, warum wir die „herrliche Freiheit“ der Kinder Gottes nicht ergreifen können, liegt vielleicht hierin: Wir haben noch nicht begriffen und realisiert, daß die Freiheit des Christenmenschen nicht nur darin besteht, nicht mehr sündigen zu müssen, sondern daß sie auch „Freiheit vom Gesetz“ bedeutet!
Röm 7,4-6 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten.Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten des Buchstabens.
Wir unterstehen nicht mehr dem Gesetz des Alten Bundes, sondern dem „Gesetz des Geistes“!
Wir müssen nicht mehr auf Gebote, Satzungen und Vorschriften achten, sondern auf unser Herz, in dem der Heilige Geist wohnt!
Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis, weil viele Christen sich entschlossen haben, weiter unter der Glocke und dem Einfluss des Gesetzes zu leben, obwohl sie davon freigemacht worden sind!
Wir haben Angst vor der Freiheit, weil der Käfig des Gesetzes uns auch Schutz und Geborgenheit vermittelt. Da gibt es klare Regeln, Gebote und Verbote. Hier sind wir sicher, weil uns Entscheidungen abgenommen werden. Es gibt feste Leitplanken, an die wir uns halten können. Wir brauchen unseren Weg nicht mehr selbstständig zu suchen, weil ja alles so schön vorgegeben ist. – Aber wir sind Gefangene -
Vielleich bist Du Christ und verleugnest entschieden, noch unter dem Gesetz des alten Bundes zu leben. Das mag ja sogar zutreffen. Aber weil Du nicht ohne Gesetz leben kannst, entwirfst Du Dir ganz behende ein neues, eigenes Gesetz: Du mußt wenigstens einmal am Tag „stille Zeit“ haben. Du mußst am Ende des Tages allen Menschen vergeben haben , bevor die Sonne untergeht. Du mußt täglich Bibel lesen, sonst bist Du „vom Glauben abgefallen!“
Du mußt immer freundlich, friedlich und fröhlich sein, weil Du ja ein Botschafter des Herrn bist. Du mußt jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen und einer Bibeltreuen Gemeinde angehören. Du mußt missionieren, weil ja sonst die Menschen zur Hölle gehen.
Du darfst keinen Sex außerhalb der Ehe haben, Du darfst nicht Rauchen oder Alkohol trinken, Du darfst nicht so viel Fernsehen und ins Kino gehen. Du darfst keine Pornofilme gucken! Das wäre das Schlimmste. Du darfst nicht schwul oder lesbisch sein. Überhaupt sind Sünden im sexuellen Bereich die schlimmsten Todsünden, während Klauen und Betrügen (z.B. das Finanzamt) weniger schlimm sind.
Du darfst dieses nicht und jenes nicht. Du mußt dieses tun und jenes tun. Und das soll Leben in Freiheit vom Gesetz sein?
Auf „lesbar.down-to-earth.de“ gibt es einen guten, tiefergehenden Artikel von Werner Ditz zum Thema Freiheit vom Gesetz: Die große Freiheit! den ich hiermit wärmstens weiterempfehle.
Ansonsten viel Spaß mit der wachsenden herrlichen Freiheit!
)
Die Freiheit vom Gesetz des alten Bundes und von den Gesetzen, die wir uns selbst gemacht haben, jagt so manchem Christen Furcht ein. Da ist doch ein Haken dabei, denkt sicher mancher.Die Fragen, die auftauchen, wenn man über die Freiheit des Christen redet, sind allerdings nicht neu. Paulus schreibt im Römerbrief:
Röm 6,15 Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!
oder:
Röm 3,8 Und sollen wir es etwa so machen, wie wir verlästert werden und wie einige sagen, daß wir sprechen: Laßt uns das Böse tun, damit das Gute komme? Deren Gericht ist gerecht.
Viele Christen denken, daß man automatisch in ein zügelloses, gottloses und egoistisches Leben abgleitet, wenn man völlig ohne Gesetz lebt. Man würde sich ganz schnell vom Leben im Willen Gottes entfernen und nur noch nach seinen eigenen Lüsten leben.
Diese Gefahr kann ich natürlich nicht völlig ableugnen, aber sie ist ebenso deutlich vorhanden, wenn wir ein Leben im Käfig des Gesetzes führen. Ja Paulus schreibt sogar, daß gerade durch das Gesetz die Sünde erregt wird und Macht über uns gewinnt!
Röm 7,5 Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz erregt wurden, in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.
Röm 7,8 Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.
Röm 7,9 Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;
Vielleicht sollten wir uns doch lieber für ein Leben im Strom der Gnade entscheiden, als für ein Leben in Anlehnung an das Gesetz! Hiermit meine ich ganz klar nicht nur das Gesetz des Mose, sondern auch unser „eigenes Gesetz“ und das „Gesetz der Gemeinde“, in der wir uns befinden.
Jawohl, auch unsere netten bibeltreuen Gemeinden haben jeweils ihre eigenen Gesetze. In einigen gibt es noch das Gesetz des Kopftuchtragen der Frauen in der Gemeinde. Es gibt das Gesetz des Zehntengebens, das Gesetz des Lobpreises vor der Predigt, oder die Gesetze, was geistlich und was fleischlich ist.
Es gibt unausgesprochene Gesetze über die Kleidung und Haarlänge der Pastoren und Gemeindemitglieder. Gesetze über die Länge der Predigten und des Lobpreises. Gesetze über den Besuch von Hauskreisen, Evangelisation und Heiligung. Gesetze über die Form des Gebetes und Singens. Und und und…
Du wirst am Besten wissen, wie die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze Deiner Gruppe, Gemeinde oder Kirche lauten.
Und diese Gesetze führen uns nicht allein in die Unfreiheit und Sklaverei sondern knechten uns auch unter die Macht der Sünde!
Wenn wir von der Herrschaft der Sünde frei werden wollen, müssen wir uns vom Gesetz abwenden und allein DEM zuwenden, der das Gesetz als Einziger erfüllt hat: Jesus Christus.
Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.
Jesus ist der einzige Weg zu Gott, dem Vater und der einzige Weg, wirklich frei von Sünde und Schuld zu leben. Der Weg des Gesetzes führt nur in eine ewige Abwärtsspirale von Sünde, Schuld und Verdammnis. Wenn das Gesetz die Kraft hätte uns wirklich frei zu machen, hätte Jesus nicht zu kommen brauchen und sein Tod am Kreuz wäre völlig sinnlos gewesen!
Nur in Ihm ist die Kraft, nach dem Willen Gottes zu leben. Nur in Ihm ist die Erlösung von der Sünde. Nur in Ihm ist die Rettung und Weisheit, als echte Kinder Gottes zu leben.
Röm 7,4 So seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht bringen.
Lasst uns Jesus lieben und Ihm allein nachfolgen, Ihm in allen Dingen vertrauen, dann werden wir in die verheißene „herrliche Freiheit“ hineinwachsen. Trust me.
Wahre christliche Freiheit ist nicht nur Freiheit „von Etwas“ sondern auch die Freiheit „zu Etwas“.
„2Kor 3,17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
Gal 5,25 Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist wandeln!“
Hast Du den Heiligen Geist empfangen, als Du gläubig wurdest? Wenn ja, dann hast Du die herrliche Freiheit
der Kinder Gottes geschenkt bekommen, denn: Wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
Es hapert wahrscheinlich nur bei dem „wandeln“ durch den Geist. Denn das müssen die Meisten noch lernen oder zumindest darin wachsen!
„Röm 8,14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“
Das versuche ich nun schon seit 30 Jahren mit wechselndem Erfolg; mich vom Geist Gottes leiten zu lassen!
Mal war ich drin im Strom des Geistes und mal wieder draußen. Deshalb war ich oft verzweifelt, manchmal sogar bis hin zur „Selbstzerfleischung“!
Warum nur ließ ich mich immer wieder vom Teufel, meinem Fleisch oder von Christen und anderen Menschen aus dem wunderbaren Fluß des Heiligen Geistes fortlocken? Warum ließ ich mich immer wieder betrügen?
Einige Antworten dazu habe ich schon gegeben: Ich ließ mich nicht nur vom „Geist“ leiten, sondern sehr oft vom „Gesetz“. Wenn man dem besten Theologen aller Zeit folgen will, Paulus, dann geht entweder nur das Eine oder das Andere. Beides zusammen funktioniert nicht.
Mit Gesetz meine ich nicht nur das Gesetz des Mose, sondern auch all die anderen „Gesetze“ denen ich mich oft unterworfen habe: Meine eigenen frommen Gesetze, die Gesetze der Gemeinden in denen ich war, Prinzipien von Lehrern der Gemeinde u.s.w. Sobald diese Dinge das Leiten des Heiligen Geistes ersetzen, bringen sie Dich aus dem „Wandel im Geist“ heraus.
Natürlich hat mich auch das sogenannte „Fleisch“ aus dem Wandel im Geist herausgebracht. Mit diesem Begriff können wohl selbst die meisten Christen nicht viel anfangen. Ich empfehle sehr, ihn mal genauer zu untersuchen und zu studieren!
Er ist kein Synonym für SEX, soviel sei gesagt.
Eine wunderbare Wahrheit die ich langsam immer mehr begreife, ist die Tatsache, daß wir mit dem Heiligen Geist nicht etwas „Externem“ folgen sollen oder sogar „müssen“, sondern etwas „Internem“ in uns!
Uns wurde Jahrhunderte lang der „Kadavergehorsam“ Gott gegenüber gepredigt: Gehorsam bis zum Tod. Gehorsam gegenüber dem Gesetz. Gehorsam gegenüber dem geschriebenen Wort Gottes.
Gehorsam etwas „Externem“ gegenüber! Daran scheint mir etwas grundfalsch zu sein.
Wer Jesus „aufnimmt“ wird von neuem geboren. Johannes 1,13 sagt: Das wir aus Gott geboren werden!
Paulus behauptet, daß wir „ein Geist“ mit dem Herrn sind:
„1Kor 6,17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.“
Der Geist Gottes wohnt nicht nur in uns, wie wir in einem Haus, sondern er ist ein Teil von uns geworden, genauer gesagt: Ein Teil von unserem menschlichen Geist.
Das kann man nicht mehr auseinander dividieren. Wir sind sozusagen ineinander verwachsen. Unser Geist ist ein Geist mit IHM!
Unser Geist kann nicht mehr sündigen!
„1Jo 3,9 Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.“
Unser Geist erkennt und liebt den Willen Gottes und würde ihm niemals zuwieder handeln.
„Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.“
These: Wenn wir lernen, auf unseren Geist zu hören, lernen wir auf Gottes Geist zu hören.
Wenn wir unseren Geist kennenlernen, lernen wir Gott kennen.
Der menschliche Geist ist der Kern und das innerste Wesen von uns. Petrus nennt ihn: Der verborgene Mensch des Herzens.
Es ist das eigentliche, das wirkliche Du.
Wenn wir uns selbst kennen würden, wie wir wirklich sind, dann würden wir Gott kennen.
Nicht weil wir Gott sind, sondern weil wir EINS mit ihm sind.
Dafür hat Jesus übrigens gebetet, erinnerst Du Dich?
„Joh 17,21-23 …damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, daß auch {sie} in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie {wir} eins sind – ich in ihnen und du in mir – daß sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“
Hat Gott eigentlich alle Gebete von Jesus erhört? – Ja, hat er. Immer.
Wusstest Du schon, daß Du Deinem innersten Wesen vertrauen kannst? Immer?
Wusstest Du schon, das zu Deiner herrlichen Freiheit gehört, Dich selbst zu verwirklichen?
Und zwar ohne jede Furcht in die Irre zu gehen? Wenn das keine herrliche Freiheit ist!
Du kannst Vertrauen in Dich selbst haben. Du kannst Dir selbst etwas zutrauen.
Du bist kein Niemand.
Wir tragen die Herrlichkeit Gottes in unseren Herzen.
Du brauchst nicht mehr ans Ende der Welt fahren, um die Erweckung in Pensacola, Toronto, Argentinien oder sonstwo kennenzulernen:
DU SELBST BIST DIE ERWECKUNG!
Christus in uns – die Hoffnung der Herrlichkeit -
Das ist der herrlichste Teil unserer herrlichen Freiheit:
-SELBSTVERWIRKLICHUNG –
Sich nicht mehr verbiegen müssen. Keine Masken mehr tragen müssen. Hier bin ich Mensch – hier darf ichs sein.
VOW.
Ich bin erstmal sprachlos.
Der Herr segne Dich.
Völlige Freiheit von Furcht und Sorgen
Lk 1,74 …daß wir, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ohne Furcht ihm dienen sollen…
Das ist ein Satz aus dem Dankeslied des Zacharias bei der Namensgebung für Johannes den Täufer. Wir sollen unserem Gott völlig frei von Furcht und Sorgen dienen! Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes beiinhaltet diese Freiheit von allen Ängsten und Sorgen um die Zukunft. Wir dürfen und sollen in dieser Freiheit leben.
2Kor 3,17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.
Bist Du vom Geist des Herrn erfüllt? Ja? Dann hast Du diese herrliche Freiheit in Dir und auf Dir. Es gibt sicher einen Unterschiedlichen Grad der Erfüllung mit dem Heiligen Geist, genau so wie ein Glas nur halbvoll, ganz voll oder überfließend voll sein kann. Deshalb rät uns Paulus ja uns immer wieder und ständig vom Geist Gottes füllen zu lassen. Er liefert sogar eine Anleitung für diesen Imperativ mit:
Eph 5,18 Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt!
Kann es sein, daß wir nichts von dieser herrlichen Freiheit der Kinder Gottes spüren, weil wir einfach nicht genug mit dem Geist Gottes erfüllt sind? Unser innere Mensch mag ja von neuem geboren worden sein und eine völlig neue Schöpfung geworden sein – unfähig zu sündigen und komplett eins mit dem Herrn. Aber dringt dieses neue Leben auch in die Seele durch? Fließt das innere Gefäß ständig über, sodaß von unserem LEIBE die Ströme des lebendigen Wassers fließen, wie Jesus es uns versprochen hat? Ich habe nicht den Eindruck, daß wir allzu viele Leute kennen, bei denen diese Verheißung eine Wirklichkeit ist.
Die Liebe Gottes ist ausgegossen worden in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, sagt die Schrift. Aber sie fließt meistens nicht ständig über! Das sehen wir schon an der Lieblosigkeit, mit der viele Christen miteinander umgehen. Wenn wir aber in der Liebe wachsen und überfließen, hat die Furcht keine Chance mehr!
1Jo 4,18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.
Die Liebe Gottes treibt die Furcht aus. Die Liebe Gottes wird durch den Heiligen Geist in unser Herz gegossen. Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit! Und zu dieser Freiheit gehört auch die totale Sorgenfreiheit. Sorge ist nichts weiteres als Angst vor dem, was die Zukunft an Schlechtem bringen könnte. Es ist die kleine, nörgelnde Furcht und eine Erwartung des Bösen. Sorge zersetzt unsere Hoffnung, den Glauben und die Zuversicht. Sorgen quälen und bedrücken uns. Sie legen uns falsche Lasten auf die Schultern und versklaven uns. Wenn Jesus uns geboten hat uns über überhaupt nichts Sorgen zu machen meinte er es nicht nur sehr gut mit uns – es muss auch möglich sein! Es ist zu schaffen. Er will uns dabei helfen und rät uns die Vögel unter dem Himmel zu betrachten und die Lilien auf dem Felde. Gott sorgt für sie und noch viel mehr auch für uns.
Nimm das wunderbare Geschenk des Heiligen Geistes noch heute dankbar an. Und wenn Du den Geist Gottes schon empfangen hast – lass Dich wieder neu von ihm erfüllen, lass Dich wieder neu von ihm anstecken. Du brauchst Dich nicht dafür anzustrengen. Einfaches Bitten reicht völlig aus. Und dann danke ihm für seinen Geist der Freiheit. Singe sein Lob in Deinem Herzen. Preise ihn für seine Liebe. Und dann erzähle Deiner Frau oder Deinem Mann davon. sag es deinen Kindern und Freunden. Wir sollen zueinander von der Größe Gottes reden und singen. So bleiben wir im Strom des Geistes und der Fluss fließt durch uns in die Welt.
Das ist die herrliche Freiheit der Kinder Gottes: Freiheit von Sünde, Freiheit vom Gesetz, Freiheit Du selbst zu sein und Dich selbst zu verwirklichen und völlige Freiheit von Furcht und Sorgen!
ist unser Gott nicht gut?
Freiheit von Menschenfurcht
Römer 8,21 Denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Freunde, eine herrliche Freiheit wartet auf uns. Sie ist besser als jede andere Art von irdischer Freiheit, denn sie ist unvergänglich, tiefgehend und allumfassend. Sie ist keine „normale“ Freiheit, wie wir sie vielleicht an den Reichen und Schönen bewundern. Sie ist besser als die Freiheit der jugendlichen Rebellen oder der Freiheitskämpfer. Sie ist wirklich Herrlich!
Du darfst und kannst völlig frei von jeder Art von Furcht vor Menschen sein. Du brauchst Dich nicht mehr vor Deinem Chef zu fürchten. Du brauchst Dich nicht vor Deinen Eltern, Deiner Familie oder den Kumpels ängstigen. Du kannst unabhängig von der Meinung Deiner Mitchristen oder Gemeinschaft sein. Dir kann völlig egal sein, was die Nachbarn oder Arbeitskollegen von Dir denken! Und das tut außerordentlich gut.
Spr 29,25 Menschenfurcht ist ein Fallstrick; wer aber auf den HERRN vertraut, hat nichts zu fürchten.
Furcht vor Menschen versklavt Dich und drückt Dich nieder. Sie kann massiv quälen und das Leben zur Hölle machen. In der milden Variante behindert sie zumindest Deine Entwicklung, Fähigkeiten und Gaben. Sie sperrt Dich in ein Hamsterrad, daß Andere für Dich aufgestellt haben und Du läufst immer nur im Kreise und erhältst nie Deinen gerechten Lohn. Alles, was die Anderen Dir zurufen ist: Lauf gefälligst weiter! Wir gewinnen Energie aus Deinem Hamsterrad, ohne Dich läuft nichts hier. mach einfach weiter und denke nicht darüber nach.
Möchtest Du wirklich so leben?
Ps 27,1 Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?
Wenn wir die Meinung des Herrn mehr fürchten als die Meinung der Menschen, wachsen wir in unserer herrlichen Freiheit. Wenn der Herr unser Licht und Heil ist brauchen wir uns vor NICHTS mehr zu fürchten. Wenn der Heilige Geist uns ganz erfüllt, fangen wir an, völlig freimütig zu reden und müssen uns in keinster Weise mehr vor Anderen wegducken!
Apg 4,31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit dem heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
Die Gemeinde betete zusammen, der Herr antwortete ihnen und erfüllte alle in mächtiger Weise mit seinem Geist. Sofort fingen sie an völlig Freimütig zu reden! ist das nix? kein Rhetorikkurs, keine Streicheleinheiten von Menschen und keine Psychotherapie war dafür nötig – nur die Bitte an Gott und eine Ausgießung des heiligen Geistes. Das Wort Freimütig setzt sich aus Frei und Mut zusammen
Du brauchst schon ein wenig Mut, um Deine Freiheit in Anspruch zu nehmen. Aber dieser Mut ist auch im Geist Gottes enthalten. Get the power!
Das Wort Freimut im Urtext bedeutet:
3954 par-resia
I.) d. Offenheit 1) d. Freiheit zu reden und zu sprechen, Unreserviertheit in d. Rede; offenes, ehrliches Reden; frei heraus Reden, ohne lange Umschweife oder Verschleierungsversuche reden; unverhüllt (d.h. ohne Gleichnis) reden. Öffentlichkeit; öffentlich.
II.) d. Freimütigkeit 1) freimütige, und furchtlose Zuversicht, Courage, froher Mut, sicheres und unerschrockenes Auftreten ujnd Reden (im Hinblick auf eine höhergestellte Person oder im Hinblick auf Gott).
Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Auch und gerade von Menschenfurcht. Ganz egal ob Du klug oder weniger klug bist, gebildet oder ungebildet. Ganz unabhängig von Deinem sozialen Status. Denn Du erkennst innerlich Deinen Status als Königskind! Du erkennst Deinen Status als geliebter Sohn oder Tochter der höchsten Autorität des Universums.
Apg 4,13 Als sie aber die Freimütigkeit des Petrus und Johannes sahen und erfuhren, daß sie ungelehrte Leute und Laien seien, verwunderten sie sich und erkannten sie, daß sie mit Jesus gewesen waren.
Bist Du mit Jesus zusammen? ja? Dann steht Dir die Herrliche Freiheit der Kinder Gottes zu. Sie ist Dein Geburtsrecht. Gott möchte, daß Du sie genießt – er wird dadurch verherrlicht und groß gemacht. Du darfst aufatmen und Dich angenommen und akzeptiert fühlen und mit König David sprechen: Vor wem sollte ich mich fürchten?











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